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11. Oktober 2015

Inhaltsverzeichnis



















Mark Zuckerberg mietet Facebook Satellit
Facebook hat zusammen mit Eutelsat eine Kooperation geschlossen, um afrikanische Länder ab der "zweiten Jahreshälfte 2016" mit Internet über Satelliten zu versorgen. Dafür werden sie für mehrere Jahre Kapazitäten des israelischen Satelliten AMOS-6 buchen. Insgesamt sollen laut Telegraph 14 Nationen mit Satelliten-Internet versorgt werden. (übergizmo) KR

Gewinnt Israel das "Rennen" zum Mond?
"Nach 8 Jahren Planungsarbeit ist das privat finanzierte Team bereit, eine unbemannte Raumsonde auf der Oberfläche des Mondes landen zu lassen. Die Wettbewerbsbestimmungen sehen vor, dass die Sonde vor Ende 2017 landet, mindestens 500 Meter zurücklegt,
Videos und Bilder direkt überträgt." Wissenschafts- und Raumfahrtminister Ofir Akunis: "Dies ist ein weiterer Triumph für den israelischen Geist." Veranstalter ist die X-Prize Foundation um Peter Diamandis. Finanziert wird dieser Wettbewerb vom US-amerikanischen Konzern Google Inc. Das Preisgeld beträgt USD 30 Mio. Insgesamt sind 16 Teams im Rennen, darunter die deutschen "Part Time Scientists", bei denen im Sommer die Volkswagen-Tochter Audi als Hauptsponsor eingestiegen ist. (ToI, algemeiner, welt, JPost) EL

Israelische Siedler für Chinas Hightech-Revolution
Mit der Errichtung eines chinesisch-israelischen Forschungszentrums in der Provinz Guangzhou für die Entwicklung von Robotern soll Israel eine zentrale Rolle spielen in der Verwandlung Chinas von einem
Produkthersteller in ein Hightech-Land. Federführend ist dabei die Ariel-Universität aus dem besetzten Westjordanland. Wegen ihres Standorts wird sie von der EU boykottiert. In Guangzhou sollen bessere Roboter entwickelt werden, die Menschen an den Fließbändern in Fabriken ersetzen. Das israelische Forschungsinstitut bildet das Herzstück eines mit USD 2 Mrd. errichteten Industrieparks. (ToI, english, facebook) EL

Beweglich, leicht und clever - Aufklärung aus Israel
Nach einem zweijährigen Wettbewerb mit den wichtigsten amerikanischen Lieferanten von Robotern hat ein israelischer Neuling, Roboteam aus Tel Aviv, den Zuschlag der US-Air Force erhalten, für USD 25 Mio. 250 tragbare, Treppen steigende und kampferprobte Roboter zu liefern.
Ausgerüstet mit Kameras, Mikrofonen und einer Waffe sind sie leicht zu bedienen, wiegen weniger als 10 Kilo, können Sprengsätze zerstören und Hindernisse wegräumen. Roboteam wurde 2009 gegründet und beschäftigt 70 hoch qualifizierte Ingenieure mit Kampferfahrung aus dem Gazastreifen. (defense, Roboteam) EL



Bedeutung des Limes für aktuelle Sicherheitsfragen
Die Aktualität militärischer Sicherheitskonzepte aus der Antike beleuchtet eine Tagung des Instituts für Altertumswissenschaften der Johannes Gutenberg-Universität Mainz und des Römisch-Germanischen Zentralmuseums Mainz am 26. und 27. Oktober 2015. Am Beispiel der römischen Militärgrenze des Limes erörtern Archäologen aus Deutschland und Israel, welchen
Herausforderungen die Erforschung römischer Militärplätze begegnet. In Israel wie in Deutschland verdankt die Limesforschung militärischen Sicherheitsinteressen wesentliche Impulse. Am Beispiel der Negevwüste im Süden Israels lässt sich beobachten, wie Sicherheitskonzepte der Römer die moderne Kriegführung im Unabhängigkeitskrieg 1948 beeinflussten. Dass Militärplätze des römischen Limes bis heute strategische Bedeutung besitzen, offenbart der syrische Bürgerkrieg, wo römische Legionslager wie Palmyra und Dura-Europos Zentren des Kampfgeschehens wurden. Die Veranstaltung findet statt im Atrium der Alten Mensa, Becherweg 5, 55099 Mainz. (archaeologie) TS




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Es regnet!
Nach einem langen Sommer fiel der erhoffte erste Regen der Saison. Die jüngsten Niederschläge wurden von Stromausfällen begleitet, wegen des Sandsturms mit dreckigem Staub vom Bürgerkrieg aus Syrien auf den Stromleitungen. Um 2 Uhr in der Nacht zum Mittwoch
öffneten sich die Himmelsschleusen. Allein in der Region Sharon wurden 35 mm Niederschlag gemessen und sogar 40 mm in Aschdod. Auf den Golanhöhen, in Galiläa und Haifa fiel ebenfalls eine beachtliche Niederschlagsmenge, teilweise in einer Nacht mehr als der Durchschnitt im ganzen Oktober. (IHH) KR



IsraÖl?
Auf den Golanhöhen wurden große Mengen Erdöl gefunden. Nach Ansicht der Firma Afek Oil, die die Probebohrungen durchführte, geht es um Mengen, die Israel über viele Jahre unabhängig von Öllieferungen machen könnten. (Globes) MN

Finanzmetropole Tel Aviv
Bei einem aktuellen internationalen Ranking des Qatar Financial Centre steht Tel Aviv unter den Top 25 Finanzzentren der Welt. Damit steht die Stadt am Mittelmeer vor Paris, Moskau, Amsterdam und Beijing. Laut Newsweek ist Tel Aviv eine der florierenden Städte des 21. Jahrhunderts. Das Wall Street Journal nennt die Stadt "führendes Technologiezentrum Europas". (ynet) MN

Arison goes Berlin
A.D.O. Properties, eine Tochtergesellschaft der Shikun & Binui Holdings der Shari Arison Group, vergrößert ihre Investitionen in Berlin. Das an der Frankfurter Börse notierte Unternehmen erwirbt 885 Mietwohnungen in der deutschen Hauptstadt und wird dort damit ca. 15.000 Wohnungen besitzen. (Calcalist) MN

Chinesische Investitionen
Das CreditEase aus China, eines der weltweit größten Kapitalmanagement-Unternehmen, sucht aktiv nach Investitionen in Israel. Unter dem Namen CreditEase Israel Innovation Fund gründete das chinesische Unternehmen seinen ersten Venture Capital-Fonds in Israel. Trotz der schwächelnden Konjunktur in China konnte der Fonds bereits USD 30 Mio. eintreiben. (ToI) MN

Cyber Security
Noch vor wenigen Jahren war CyberArk eine unbekannte Start-Up-Firma. Mittlerweile ist das Unternehmen aus Petach Tiqvah bei Tel Aviv führend im Bereich Cyber Security und macht bereits seinen zweiten Zukauf in diesem Jahr: Im August erwarb CyberArk die israelische Firma CyberIntel und nun auch Viewfinity, den Entwickler von Windows-Sicherheitssoftware für den Desktop aus dem US-Bundesstaat Massachusets für USD 30,5 Mio. (ToI) MN

Die Bücher-Liebhaber
Ex Libris ist ein weltweit führender Anbieter von Software für das Management von Bibliotheken. Nun wurde die Firma aus Jerusalem von dem US-Unternehmen ProQuest für USD 500 Mio. erworben. Der Zusammenschluss beider Firmen eröffne neue Möglichkeiten für weitere Lösungen auf diesem Gebiet, so Ex Libris. (NoCamels) MN

Flagge zeigen
Ein Winzer vom Golan, Yoav Levy, trotzt den EU-Kennzeichnungen mit der blau-weißen Fahne auf den Verschlüssen seiner Flaschen. Levys Weinkellerei produziert rund 80.000 Flaschen pro Jahr. Seine Weine fallen laut Richtlinien der EU unter die Produkte aus »israelischen Siedlungen im besetzten Westjordanland, Ostjerusalem und den Golanhöhen«. Die Kellerei Bazelet HaGolan liegt in der Nähe der syrischen Grenze. »Bislang habe ich aus dem Ausland nur positive Reaktionen erhalten.« Bazelet HaGolan ist Mitglied der sogenannten Twin Wineries (Zwillings-Weinkellereien), einem deutsch-israelischen Projekt für interkulturellen Dialog. Mit den Winzern des Weinguts von Hövel in Konz-Oberemmel an der Saar habe er sich mehrfach getroffen. (JA) TS

Israel warnte EU über VW-Emissionen im Jahr 2013
Israels Umweltministerium hat europäische Regulierungsbehörden schon 2013 informiert, dass die lokalen Tester Volkswagen Dieselfahrzeuge nicht bei höheren Geschwindigkeiten prüfen konnten wegen einer Komponente in den Motoren. Volkswagen hatte angewiesen, dass Dieselfahrzeuge bei 4.000-5.000
Umdrehungen pro Minute (RPM) getestet werden sollten. Aber die Fahrzeuge konnten bei Tests nicht über 2.500 RPM zustande bringen. Anfragen beim CITA International Motor Vehicle Inspection Committee wurden mit der Mitteilung zurück geweisen, das "keine Änderungen" notwendig seien. (reuters) TS








Iris Berben | Liebeserklärung an Jerusalem!
Iris Berben: "In Jerusalem bin ich beflügelt von Energie". Und weiter: "Jerusalem ruft uns auf zum Miteinander." In der Deutschen Nationalbibliothek stellte sie ihr neues Buch "Jerusalem. Menschen und Geschichten einer wundersamen Stadt" vor. Mit beeindruckenden Fotos von Frank Krausz. 128 Seiten zeigen eine Stadt: Pulsierend. Schön. Nah und doch ganz weit weg. Menschen. Väter. Kinder. Was macht die Liebe zu Israel für die Schauspielerin so stark? Sie:
"Der Zugang zu meiner eigenen Geschichte. Das Land hat mir Antworten gegeben, die ich in Deutschland nicht finden konnte. Und: Die ganze Welt ist dort versammelt, in einem staubkorngroßen Kosmos. Ich kann es nur lieben." Iris Berben wird am Mittwoch 65 Jahre alt. Warum ist Jerusalem wundersam? Berben lacht: "Es hat das Alte und das ist immer wundersam. Natürlich auch das Moderne, klar. Aber ist wundersam nicht viel schöner als wunderbar? Ich finde schon." Corso-Verlag, 28 Euro. (Bild) TS

Reggae-Star ruft Diaspora Juden zum Besuch Israels auf
Der Reggae-Star Matisyahu hat vor seinem Konzert in Jerusalem bei einem gemeinsamen Auftritt mit dem früheren Staatspräsidenten Shimon Peres die Juden in der Diaspora aufgerufen, gerade jetzt nach Israel zu reisen und Verbundenheit mit dem jüdischen Staat zu zeigen. In dieser für Israel schweren Zeit, angesichts der täglichen Terroranschläge, sei es wichtig und richtig, dass sich die Juden in aller Welt hinter der Heimstatt, dem jüdischen Staat, versammeln. (haOlam) KR

Deutsch-israelische Uraufführung
Doppelte Premiere im Paul-Löbe-Haus des Deutschen Bundestages: Eine deutsch-israelische Philharmonie gibt den Takt zur Eröffnung der ersten Station der Wanderausstellung "Israelis & Deutsche: Die Ausstellung" am 15. Oktober 2015 an. Bei der Eröffnung, in Anwesenheit von Bundestagspräsident Norbert Lammert und anderen Ehrengästen, erklingt
Konrad Adenauer besucht David Ben-Gurion, Sde Boker, 1966. Foto: © Michael Maor
eine Uraufführung: Die deutsch-israelische Philharmonie "Spring in the Negev - Friends in Music". Die Deutsch-Israelische Gesellschaft (DIG) würdigt mit ihrer Wanderausstellung "Israelis & Deutsche" jene Menschen, die sich abseits der Schlagzeilen stetig um die Überwindung der Sprachlosigkeit nach Krieg und Schoah sowie die zwischenstaatliche und -menschliche Annäherung zwischen Deutschland und Israel bemüht haben. (presseportal, israelisunddeutsche, Tagesspiegel) TS

Radiosender aus Israel
Nachdem vor einigen Jahren Kol Israel die Kurzwellen-Sender abgeschaltet hat, gibt es nun via Internet zahlreiche Möglichkeiten, israelische Radio-Stationen zu
hören. Die Seite radio.de bietet 14 israelische Stationen an. Auf guzei.com ist "kol hamusica" zu hören, aber auch "Israel International Radio". Aktuelles in Englisch und internationale Musik gibt es auf "TLV1". (radio, guzei, TLV1) KR

Preis in Wanju
Der Schriftsteller Amos Oz erhält den südkoreanischen Park-Kyong-ni-Preis Literaturpreis am 24. Oktober in Wanju. Dazu gehört ein Scheck in Höhe von USD 100.000. Die schriftstellerischen Arbeiten von Oz reflektierten laut Jury «komplexe Aspekte der menschlichen Natur, verbunden mit einem tiefen Respekt für das Leben». Oz, ein Verfechter der Zweistaatenlösung, erhielt schon den Israel-Preis, Heinrich-Heine-Preis, Goethe-Preis, die Literaturauszeichnung des Prinzen von Asturien und den Preis der französischen Ehrenlegion. (Tachles) TS

Deutsch-Hebräischer Übersetzerpreis
Kulturstaatsministerin Monika Grütters und ihre Amtskollegin Miri Regev haben in Berlin erstmals den von ihnen ins Leben gerufenen Deutsch-Hebräischen Übersetzerpreis verliehen. Die Auszeichnung ging an
Ruth Achlama für ihre Übersetzung der Romane "Eine Wiener Romanze" von David Vogel und "1948" von Yoram Kanjuk. Der Preis für Übersetzungen ins Hebräische ging an Nitza Ben-Ari für Goethes "Hermann und Dorothea" und an Yirmiyahu Yovel für seine Übersetzung der "Kritik der reinen Vernunft" von Immanuel Kant. Der Preis ist mit EUR 10.000 dotiert. Er wird künftig alle zwei Jahre verliehen, abwechselnd in Deutschland und Israel. (JA, buchmarkt, Welt, jungle, INN) TS

"Mobile Ideen für Morgen"
Alexander Dobrindt, Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, übernimmt die Schirmherrschaft für den deutsch-israelischen Schülerwettbewerb "Mobile Ideen für Morgen". Schüler ab der 7. Klasse sollen ein Projekt zur nachhaltigen Mobilität entwickeln und dessen Umsetzung sie in einem Film dokumentieren. "Um eine echte Mobilitätsrevolution zum Erfolg zu führen, brauchen wir alle Kräfte der Gesellschaft", sagte Dobrindt. Veranstaltet wird der Schülerwettbewerb vom Jüdischen Nationalfonds -
Keren Kayemeth LeIsrael e.V. (JNF-KKL e.V.), der größten Umweltschutzorganisation Israels. Hauptsponsoren des Wettbewerbs sind die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) und die Michelin Reifenwerke. Die besten Filme werden 2016 auf dem Greenscreen-Filmfestival in Eckernförde und dem Ecocinema Filmfestival in Israel gezeigt. (mobile, Haolam) TS



Dr. Josef Schuster: Israel braucht Unterstützung im Kampf gegen Terrorismus
Der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Dr. Josef Schuster, erklärt zu den andauernden Terroranschlägen in Israel.: "...Seit nunmehr über drei Wochen häufen sich Anschläge in Jerusalem und im Norden Israels, während der Süden des Landes
wiederkehrenden Raketenangriffen aus dem Gaza-Streifen ausgesetzt ist. Dabei wurden unschuldige Menschen verletzt und getötet. Wir gedenken der Opfer und beten für eine schnelle Genesung der Verletzten. Die internationale Staatengemeinschaft muss diese Anschläge gegen israelische Bürgerinnen und Bürger aufs Schärfste verurteilen und Israel bei seinem Kampf gegen den Terrorismus unterstützen. Die Hetze, die nach wie vor nicht nur durch Terrororganisationen wie der Hamas, sondern jüngst auch durch Palästinenserpräsident Mahmoud Abbas vor der UN-Generalversammlung gegen Israel verbreitet wird, dient weder der Sicherheit beider Völker, noch dem Frieden in der Region. Israel muss seine Bevölkerung schützen, und wir stehen solidarisch an seiner Seite...". (Zentralrat, JA) TS

Indischer Staatsbesuch in Israel
Der indische Präsident Pranab Mukherjee wird während seiner Staatsvisite in Israel diese Woche auch die Holocaustgedenkstätte Yad Vashem besuchen. Israel ist seit längerer Zeit um eine Vertiefung der Beziehungen mit Indian in vielen Bereichen bemüht. Präsident Rivlin bezeichnete den bevorstehenden Staatsbesuch als einen "Meilenstein". (ToI) TS

Gespräche zur "Entkonfliktisierung"
Israel und Russland führten eine erste Runde Gespräche für die Schaffung "eines gemeinsamen Mechanismus zur Verhinderung von Missverständnissen" zwischen ihren jeweiligen Streitkräften in Syrien. Offiziell schwiegen beide Seiten zum Ergebnis des zweitägigen Besuchs in Israel von Nikolai Bogdanovski, dem stellvertretenden Stabschef der
russischen Streitkräfte. Zuvor hatte Ministerpräsident Benjamin Netanjahu in Moskau den russischen Präsidenten Wladimir Putin getroffen. Israels primäres Interesse ist Ruhe an seiner Grenze zu Syrien. Ende September wurde Israel mit Raketen beschossen. Dem folgte ein israelischer Luftangriff auf 14 syrische Militärposten. Bedenklich ist für Israel nicht nur die Präsenz von russischen Kampfflugzeugen und Abwehrsystemen. Die Russen liefern auch Waffen an die syrische Armee und die Hisbollah. (defense, JPost) TS




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Das Geschäft mit Mord: Wer glaubt, mit militärischer Macht oder territorialen Konzessionen, Siedlungsabbau und Gründung eines palästinensischen Staates den Nahen Osten zu befrieden, vergisst den wichtigsten Ansporn, Israelis zu ermorden. Wegen Mord Verurteilte haben für sich und ihre Familien auf Lebenszeit ausgesorgt. Der israelische Rundfunk veröffentlichte Gehaltslisten der Häftlinge, finanziert von der Autonomiebehörde. Je härter die Strafe, desto höher das monatliche Gehalt. Für 3 Jahre erhält man eine monatliche Abfindung von EUR 350. Bei 30 Jahren Strafe sind es EUR 2.800 monatlich und dazu eine dicke Abfindung bei der Befreiung. Der Hamas-Bombenbauer Abdullah Barghouti, zu 67 lebenslänglichen Haftstrafen verurteilt, hat schon mehr als EUR 60.000 bezogen. (israelbehind, jns, ToI, JPost) TS
Glücklicher Maher al-Hashlamon nach Urteilsverkündung wegen Mord an Dalya Lemkus

Ausländerbeauftragter in Weimar will Israel abschaffen: Ayman Qasarwa ist der gewählte Vorsitzende des Ausländerbeirats in Weimar. Bei einer Podiumsdiskussion in Erfurt erklärte er Israel für illegal. Auf seiner Facebook Seite veröffentlichte er antisemitische Vergleiche Israelis mit den Nazis. Als einziger setzte er ein "like" unter den Spruch: "Diese scheiss Juden. Hadolfhitler (sic) hat richtig gemacht die haben das verdient was er gemacht hat mit Juden" (JR, Youtube, HC/HC, tlz) TS
Einige der Hetzbilder auf der Facebook-Seite von Ayman Qasarwa (HC)


Palästinenser haben mehr Wasser als je zuvor: Vor dem Sechstagekrieg 1967, als das Westjordanland unter jordanischer Kontrolle stand, waren nur vier der 708 palästinensischen Städte und Dörfer an die
Wasserversorgung angeschlossen und hatten fließendes Wasser. Als Israel die Kontrolle übers Westjordanland übernahm, baute es Siedlungen und verband sie durch Pipelines, schloss die palästinensischen Städte und Dörfer entlang dieser Pipelines ebenfalls an fließendes Wasser an. Die zur Verfügung stehende Wassermenge stieg kontinuierlich an, so Alex Feuerherdt in der JR. Im März 2010 gab es in 641 von 708 Orten eine kommunale Wasserversorgung, inzwischen sind 16 weitere Dörfer hinzugekommen. Heute haben 98,5% der Palästinenser im Westjordanland einen Wasseranschluss -mehr, als die Einwohner von Syrien oder Jordanien. (JR) KR

Guardian verwechselt Täter und Opfer: Guardian schreibt über eine tödliche Messerattacke eines Palästinensers in Jerusalems Altstadt: "Laut Polizeisprecher Micky Rosenfeld nahm die Frau eines der Toten eine Pistole von den Männern und feuerte auf die Polizei und die Touristen in der Umgebung, wobei sie den zweijährigen Sohn der Bennetts verwundete." Vielmehr war Adele Benita eines der Opfer und wurde ebenso wie ihr Baby verletzt. Die Polizei erklärte, dass der palästinensische Terrorist eine Pistole von einem der Opfer genommen habe. Dieser Fehler ist Schlamperei und angesichts der Ereignisse besonders beleidigend. (Guardian, HonestReporting, ToI, JA) TS

Die Berichterstattung bei anderen war und ist nicht weniger fraglich...

Neues Logo von palästinensischer Botschaft: Die Botschaft des noch nicht existierenden Staates Palästina in der Tschechischen Republik, in Prag, hat sich ein neues Logo zugelegt. Auf seiner Facebook Seite schreibt die Botschaft, dass "Vulgarismus" und "Aggression" in den Kommentaren nicht zugelassen würden. Die Frage ist nun, ob Christen dieses neue Logo als "vulgär" und "aggressiv" oder blasphemisch betrachten. (facebook) TS, EL

Reuters erfindet: "Israelische Agenten stiften zu Gewalt an": Luke Baker von Reuters berichtet, dass sich verkleidete israelische Agenten unter demonstrierende Palästinenser gemischt und diese zu Steinwürfen auf israelische Soldaten angestiftet hätten. Dieser Titel führte zu lauten Protesten unter Palästinensern und arabischen Medien. Er gilt als Beweis dafür, dass Israel für die derzeitige Gewaltwelle verantwortlich sei. Doch bei afp kann man lesen, dass sich die Agenten erst unter die Palästinenser gemischt hätten, als die Steinwürfe schon in Gang waren. Sie hätten sich zu erkennen gegeben, ihre Pistolen gezückt und die Steinwerfer verhaftet. Afp hat die Szene gefilmt und Reuters widerlegt. (honestreporting, Youtube) TS
afp blockierte Film bei honestreporting Youtube

Titel von Spiegel Online: Wer nur den Titel liest, kommt zum Schluss, dass mal wieder Außerirdische am Werk waren: "Messerstecher verletzt Israeli schwer". Erst im Text wird klar, dass es ein Palästinenser war.
Weiter berichtet der Spiegel: "Seit einer Woche wurden bei Angriffen in der Stadt und durch Schüsse aus einem fahrenden Auto im Westjordanland vier Menschen getötet, zwei Palästinenser starben bei Zusammenstößen mit Sicherheitskräften." Wie das fahrende Auto geschossen hat, und ob die Palästinenser einen Herzinfarkt erlitten oder aus gesundheitlichen Gründen starben, lässt der Spiegel offen. (Spiegel, JPost, I24news, JA) TS

Video: Ermutigung zum Mord an Juden - Im Internet kursieren derzeit Propagandavideos, in denen zur Ermordung von jüdische Israelis aufgerufen wird. Einige Videos präsentieren die Attentäter als Helden, kindgerecht dargestellt in Animationsfilmen. Das israelische Außenministerium beklagte sich bei der Videoplattform YouTube über diese Unterstützung des Terrors und forderte, die Videos zu löschen. Der Aufruf wurde nur teilweise befolgt. Hier eines dieser arabischen Propaganda-Machwerke, das die Ermordung eines jüdischen Ehepaars bei Nablus glorifiziert. (IHH, HC, MFA) TS
Youtube








Mit der Aufkündigung der Oslo Abkommen und der jahrzehntelangen Aufhetzung der Bevölkerung hat Palästinenserpräsident Abbas - gewollt oder ungewollt - die Türen der Gewalt weit aufgestoßen. Die Diskussion, ob es sich hierbei um eine dritte Intifada handelt, ist fruchtlos. Die Messerstechereien sind weder ein Volksaufstand noch ein organisierter Krieg, wie die erste und zweite Intifada. Israel ist ratlos. "Wir haben keinen Feind", sagte der Ministerpräsident. Das Militär könne nicht Jugendliche bekämpfen, die morgens aufstehen, auf Facebook ankündigen, ein "Märtyrer" werden zu wollen, ein Messer greifen und Juden erstechen. (HC) Absurd sind auch Maßnahmen wie Metalldetektoren bei den Stadttoren Jerusalems. In jedem Haushaltswaren-Geschäft in der Altstadt kann man Messer kaufen. Beim Gazastreifen tauchten plötzlich 3.000 Jugendliche auf, um den Grenzzaun in Richtung Kibbuz Nachal Oz zu stürmen. Hätte Israels Armee sie durchlassen sollen, damit ein Massaker im Kibbuz angerichtet

Hätte Israels Armee den Ansturm auf seine Grenzen durchlassen sollen, damit ein Massaker im Kibbuz angerichtet werde?
werde? Die Soldaten schossen! Es gab 7 Tote unter den Palästinensern, nachdem sie in die Sperrzone am Grenzzaun eingedrungen waren. Niemand weiß, wie diese Welle der Gewalt effektiv, nachhaltig und möglichst gewaltfrei gestoppt werden kann. Mit jedem weiteren Anschlag werden die Rufe nach einem härten Durchgreifen lauter, doch will man eigentlich eine Eskalation vermeiden. Israel will in Frieden mit seinen Nachbarn leben. Selbstverständlich wird sich das Land verteidigen, und das so hart wie nötig, doch viel lieber würde man an den Verhandlungstisch zurückkehren und eine langfristige Lösung finden. Doch hierfür fehlen bislang die Partner. Und auch während sich zwar eine erhöhte Zahl Israelis für Selbstverteidigungskurse angemeldet haben, geht das Leben in den meisten Teilen des Landes normal weiter: Arbeit, Strand, Cafes, Restaurants, Discos, usw. und das - wie in Israel üblich - bis spät in die Nacht, wenn nicht gar rund um die Uhr... TS








Keine Visa für Israels Judoka
Israels Judo-Nationalteam werden die Einreise-Visa für den ab 30. Oktober stattfindenden Grand Slam in Abu Dhabi verweigert. Trainer Oren Smadga bestätigt dies via Facebook: "Warum wird ein Judo-Wettkampf an ein Land vergeben, wenn nicht die ganze Welt daran teilnehmen kann? Sport und Politik gehören getrennt." Nicht zum 1. Mal bekommt Israels Judo-Team derartige Probleme: Beim Masters in Rabat (Marokko) gab es ebenso Einreise-Schwierigkeiten. Es folgten Beschimpfungen des Hallenpublikums. (Börsen-Express) KR

Segel-WM ohne Israel
Trotz Bedenken der Sicherheitsbehörden in Israel bestanden die israelischen Segler auf ihre Teilnahme an der Weltmeisterschaft in Oman und haben sich darauf gefreut. Am Donnerstag annullierte jedoch das Emirat die Visa der Israelis. Leider ist der internationale Sport immer noch sehr politisch beeinflusst. Der Shin Beth hat dem israelischen Team die Reise nach Oman wegen Sicherheitsbedenken verboten. (One, Ynet) MN



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monotheistischen Religionen. Diese völkerverbindenden Bilder wurden als erste israelische Ausstellung im Vatikan gezeigt.




Unter der Schirmherrschaft von Dr. Josef Schuster
und S.E. Yakov Hadas-Handelsman

Der nächste Israelkongress wird 2016
in Frankfurt sein.
Der nächste Israeltag wird am
17. Mai 2016 sein.
Details zu beiden folgen.
Weitere Informationen und Kontaktaufnahme unter: Israeltag@il-israel.org









Bis 1944 hatten die Nazis 11.000 Raketen auf England geschossen. Als Churchill zurückschlug, nannte man ihn einen Helden. Bis 2014 hatte die Hamas 11.000 Raketen auf Israel geschossen. Als Netanyahu zurückschlug, nannte man ihn Kriegsverbrecher.









Oh je! dpa hat eine Bilderserie an zahlreiche deutsche Zeitungen mitsamt Bildunterschrift verbreitet: web.de, Stimme.de, RuhrNachrichten, Tageblatt.de, Bonner General-Anzeiger, Abendzeitung München, Weserkurier, Der Westen, Schwäbische Zeitung (HC, FB)

Schwer bewacht: Gläubige Juden beim Freitagsgebet in Jerusalem. Foto: Abir Sultan

Spezialisten der israelischen Polizei sichern nach einer Messerattacke in Jerusalem Spuren. Foto: Abir Sultan
Nein! Das sind keine "gläubige Juden", sondern Moslems. Nein. Das sind keine Spezialisten der Polizei, sondern Mitglieder von Zaka, jener Organisation, die Leichenteile einsammelt



Ein verrückter Tänzer

Culture of Hate - the Palestinian Incitement Kills

Egyptian Playwright Ali Salem in Final Interview: Israel Is Not an Enemy



Bitte schickt auch Ihr uns Eure Aufnahmen - Bilder die Israel zeigen, wie Ihr es seht und erlebt habt.








Shalom
Thomas
ILI News
Thomas@il-israel.org



Am 17. Mai 2016
ist wieder Israeltag!


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