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04. Oktober 2015

Inhaltsverzeichnis





















Bier ohne Hopfen und Malz
Bryan Meadan, 52, aus Carmiel in Galiläa, hat eine Allergie für Gluten und stellt deshalb Bier aus Kichererbsen, Buchweizen und Datteln her, meist eher die Zutaten für Humus und Falafel. Bei einem Bier-Festival in Jerusalem feierte das Humus-Bier, in winzigen Gläsern ausgeteilt, erste Erfolge. Gluten ist in Weizen, Gerste und anderen Getreidesorten enthalten. Manche Menschen haben eine Allergie gegen Gluten entwickelt und müssen künftig nicht mehr auf Bier verzichten. (ToI) TS
Bier Basar in Tel Aviv mit 92 Sorten Bier. (Melanie Lidman/Times of Israel)

Sanfte Räder für mobile Veteranen
Veteranen der US-Armee können künftig mit Acrobat Rad von SoftWheel ihrer Mobilität deutlich erhöhen. SoftWheel aus Tel - Aviv hat durch den Einbau eines patentierten selektiven Aufhängungsmechanismus das Rad buchstäblich neu erfunden. Bei der Fahrt über felsiges oder unebenes Gelände, einen Bordstein oder eine Treppe wird dabei die Erschütterung durch das Rad und nicht durch den Sitz oder den Körper des Benutzers absorbiert. (israel21c, wired, Youtube, twitter) EL

Israelische Effizienz in West Point
Ein verrenkter Knöchel oder ein verstauchtes Handgelenk eines Starspielers können Millionen kosten. Das israelische Start-up PhysiMax mit Büros in Tel Aviv und der Bronx untersucht Bewegungsabläufe mit 3D-Kameras und bietet Cloud-basierte Analysen. Damit können Bewegungen
analysiert werden, um schon im Vorfeld das Risiko für Verletzungen zu identifizieren. Zahlreiche NBA-Teams, College-Basketball-Teams profitieren bereits davon. "Unsere Vision ist es, wissenschaftliche Spitzenforschung zur Verhütung von Verletzungen zu nutzen", sagt Ram Shalev, PhysiMax CEO und Mitbegründer des Unternehmens. Physimax hat in einer umfangreichen Methodik-Studie mit der Militärakademie West Point Dutzende gesunde Neulings-Kadetten durchgecheckt, um das Verletzungsrisiko vorherzusagen und mit Hilfe einer 3D-Video Kamera zu bewerten. Shalev sagte: "West Point wird künftig mit unserem System seine 1.000 Kadetten untersuchen." (ToI, SportTechie) EL



Mosaik mit Straßenkarte
Die Israelische Antikenbehörde (IAA) präsentierte ein seltenes 1.500 Jahre altes Mosaik mit einer Karte mit Straßen und Gebäuden des alten Ägypten. "Dieses Mosaik schmückte den Fußboden einer Kirche der byzantinischen Periode", sagte IAA-Sprecherin Yoli Shwartz im Kirjat Gat Industrial Park, wo das Mosaik gefunden wurde. Es wurde restauriert und jetzt am Fundort wieder ausgestellt. Die IAA Archäologen Sa'ar Ganor und Rina Avner erklärten: "Die Gebäude sind entlang der Kolonadenstraße einer Stadt
wie eine Karte angeordnet. Eine griechische Inschrift neben einem der Gebäude im Mosaik zeigt an, dass der dargestellte Ort die Siedlung Chortaso (Kartasa) in Ägypten ist." Nach der christlichen Tradition ist dort der Prophet Habakuk begraben. Der Mosaikboden besteht aus Steinen in 17 Farben. Zu sehen ist auch eine Nil-Landschaft mit Boot und aufgerolltem Segel. (JPost) TS




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Zehn lohnende Aktivitäten in Eilat
Eilat ist zwar eine reine Urlauberstadt mit Hotels und Stränden zum Baden und Sonnen. Aber man kann auch viel unternehmen. Zu den Empfehlungen gehört ein Besuch bei Delfinen, mit denen man schwimmen kann oder ein Besuch in den Kupferminen Salomos in Timna. Natürlich kann man shoppen gehen, zumal Eilat von der israelischen Mehrwertsteuer (17%) befreit ist. Von Eilat aus kann man einfach eine Tour nach Petra in Jordanien buchen, ein wahres Weltwunder oder im Unterwasser-Observatorium Fische besuchen. (touristisrael) TS

Jerusalem hat auch an Sabbat viel zu bieten
Entgegen Darstellungen des israelischen Tourismusministeriums hat Jerusalem auch an Shabbat weit mehr zu bieten, als nur das "streng religiöse" jüdische Westjerusalem. Denn im arabischen Osten der Stadt werden am Sabbat keineswegs die Bürgersteige hochgeklappt. Auch in Westjerusalem, im jüdischen Teil, kann man zahlreiche offene Kneipen und Restaurants finden. (tourist) TS

Für die Liebe wandern
Jedes Jahr kommen Touristen und Israelis zusammen, um auf einmaligen Trecks im Land zu wandern, zum Beispiel auf dem "Nationalen Weg" von Nord bis Süd, 1.000 Km lang und für 80 Wandertage angelegt. Der Weg führt durch Wüste und Bergformationen sowie grüne Wälder. Die nächste Wanderung ist vom 8. Oktober bis 12. Dezember geplant. (Tourism) TS

Tech-Nation Israel - für Startups das gelobte Land
Uri Adoni, Chef von Jerusalem Venture Capital (JVPVC), ist ein Mann der Zahlen. Wenn er über das Geheimnis seines Erfolgs spricht, hat man den Eindruck, er referiert aus einem Statistikjahrbuch. JVPVC hat mit 27 Beteiligungen USD 18 Mrd. verdient, 12 Firmen an die amerikanische Technologiebörse Nasdaq gebracht und 15 Merger
begleitet. Zurzeit betreut er Startups für eine Milliarde Dollar. Als Horchposten dient das JVP Cyber Labs, das sich auf Firmen aus dem Bereich Cyber-Sicherheit und Big Data fokussiert. Das JVP Media Labs wiederum ist ein Early-Stage-Investor, der auf Digitalmedien, Software, Storage- und Mobile-Lösungen setzt. Adonis bunte Firmengruppe ist ein gewichtiger Inkubator für Startups, eine Art Geburtshelfer für Firmengründer aus der Digitalwelt. (handelszeitung) KR

Oktoberfest in Herzliya
Nicht nur im palästinensischen Taibeh im Westjordanland, wo nach deutschem Reinheitsgebot das Taibeh-Bier gebraut wird, gibt es ein bayrisches Oktoberfest. Jetzt wurde 3 Tage lang auch in Herzliya nach Münchner Vorbild gefeiert. Man konnte sich ein Glas Bier für NIS 35 (fast EUR 8) kaufen und das dekorierte Paulaner-Glas mit nach Hause nehmen. Dazu gab es ganz unkoscher Würstchen und Haxen. Tausende Israelis begeisterten sich. (Facebook) TS



Das Mekka der Technologie
Alle Technologie-Größen wollen von den israelischen Talenten profitieren: 2/3 aller Angestellten an den Forschungs- und Entwicklungszentren arbeiten für ausländische Unternehmen. Diese betreiben im Land nicht weniger als 250 solcher R&D Center. Dahinter stehen Global Players wie Microsoft, Google, Apple, HP, Intel, IBM und viele mehr. (NoCamels) MN

Teva weiter in Kaufrausch
Die neueste Akquisition von Teva Pharmaceutical Industries ist das mexikanische Pharmaunternehmen Representaciones e Investigaciones Médicas, S.A. de C.V. (Rimsa). Mit diesem auf USD 2,3 Mrd. eingeschätzten Deal wird Teva auch in Südamerika eine der größten Pharmafirmen. (JPost) MN
CEO Erez Vigodman

Wiege der Innovation
Mit etwa 1.000 neuen Startups jährlich behält Israel den Titel "Startup Nation". Kein Wunder, dass die wichtigsten internationalen Accelerators ("Inkubatoren") regelmäßig israelische Jungunternehmer dabei haben, die in einem späteren Stadium gefördert werden. (NoCamels) MN

Top Uni
Bei dem Times Higher Education World University Ranking steht die Hebräische Universität in Jerusalem unter den Top-200 weltweit. Beim Shanghai-Ranking, das bereits in August veröffentlicht wurde, steht die israelische Uni sogar auf Platz 67 weltweit und Platz 3 in Asien. (JPost) MN

Lizenz zum Heilen
MediWound entwickelt Lösungen für die Behandlung schwerer Verbrennungsverletzungen. Nun erhielt das Pharmaunternehmen aus Yavne im Süden Israels einen Auftrag von der US-Behörde für biomedizinische Forschung und Entwicklung im Umfang von USD 112 Mio. Der Auftrag erfolgt im Rahmen von Katastrophenschutzmaßnahmen. (BusinessInsider) MN
CEO Gal Cohen

Zukauf
Der israelische Provider von Netz- und Dateninfrastruktur Silicom erwirbt das US-Unternehmen ADI Engineering für eine zweistellige Millionensumme. (Globes) MN

Israelische Fusion
Das israelische Technologieunternehmen Mellanox entwickelt Lösungen für Server und Datenspeicherung und erwirbt den Halbleiterhersteller EZchip. Der Deal wird auf USD 811 Mio. geschätzt. Durch die Fusion beider Nasdaq-notierten israelischen Unternehmen baut Mellanox seine Führungsposition weiter aus. (Haaretz) MN
Das Mellanox-Team, in der Mitte CEO Eyal Waldmann

Cyber-Macht Israel
Israel ist auf bestem Wege, seine Rolle als führende Cyber-Nation weiter auszubauen. Laut Israel National Cyber Bureau lagen die israelischen Exporte von Sicherheitssoftware im Jahr 2014 bei USD 6 Mrd.. Dies entspricht einem Anteil von 10% des globalen Marktes, an dem das Land mit nur 8,4 Millionen Einwohnern teilhat. Mit dieser Summe überstiegen die Cyber-Exporte auch erstmals die Rüstungsexporte des Landes. Sie lagen 2014 bei USD 5,7 Mrd.. (itrade) TS

Innovation trifft Wachstum - Israel in China
"Weniger als alle anderen Völker kann das Volk Israel seine Augen verschließen vor dem Aufstieg Asiens" sagte Ben Gurion 1953. Um 1,4 Milliarden Menschen zu ernähren, brauchen die Chinesen Unterstützung bei der Verhinderung der Wüstenbildung, für Wasserentsalzung, der
Verbesserung ihrer landwirtschaftlichen Kapazitäten und der Integration von High-Tech in die Wirtschaft. In allen 4 Bereichen ist Israel führend. Ohad Cohen vom israelischen Wirtschaftsministerium: "Der bilaterale Handel zwischen beiden Ländern hatte einen Volumensprung von USD 50 Mio. im Jahr 1992 auf fast USD 11 Mrd. in 2013 erhöht." (Tower) EL

Go4 Israel
Am 26. Oktober treffen Globale Investoren in Tel Aviv auf israelische Technologie. Die Anwaltskanzlei von Édouard Cukierman ist als "als eine Art Heiratsvermittler" tätig, um ausländische Investoren mit israelischen Technologieunternehmen zusammenzubringen. Zu den Sponsoren gehören NYSE Euronext, Medtronic, KPMG, Rusnano, Novartis und France Telecom. Cukierman ist Vertreter des "Ökonomischen Zionismus". Seine Risikokapitalfonds Astra Technological Investments haben
2015 über EUR 5,5 Mrd. in Investment Banking-Transaktionen umgesetzt. Jetzt werden auch Verbindungen der israelischen Wirtschaft zu den BRICS-Staaten geschaffen. (China, Brasilien und Russland). Cukierman war im November 2012 bei der ersten Go4China-Veranstaltung als Gastgeber für 20 chinesische Milliardäre zuständig. (conference, go4eu, ToI, cukierman) EL

Solarthermische Kraftwerke
Tadiran Batteries, ein israelisches Tochterunternehmen der Saft-Gruppe (Paris, Frankreich) und Entwickler von industriellen Lithium-Batterien, hat von dem CSP-Unternehmen BrightSource Energy Inc. (Oakland, USA) einen Auftrag erhalten. Tadiran soll aufladbare Akku-Pakete für die Stromversorgung von mehr als 50.000
nachgeführten Spiegeln (Heliostaten) am solarthermischen Kraftwerk Ashalim liefern, das Alstom in der israelischen Wüste bauen wird. Mit einer Nennleistung von 121 MW soll Ashalim den Strombedarf von über 120.000 Haushalten decken. (solarserver) KR

Israelische Drohne kann bis Iran fliegen
Aeronautics Dominator XP kann bei 27.000 Fuß Höhe (fast 3.000 Meter) fliegen und schwere Ausrüstung sowie Sensoren und Kameras tragen. Die israelische Sicherheitsfirma Aeronautics verkaufte der mexikanischen
Regierung sein größtes unbemanntes System, den Dominator XP. Die Betriebskosten liegen nur bei USD 360 pro Flugstunde. Das unbemannte Flugzeug kann auch für zivile Zwecke eingesetzt werden, Eisberge am Nordpol filmen und die Überwachung von Ölanlagen und Offshore-Gasplattformen mit Hilfe modernster Anwendungen übernehmen. Vor dem Verkauf an Mexiko war das System an Kunden in aller Welt vermietet worden, darunter Kanada und der Türkei. (Globes) TS








Priestersegen an der Klagemauer
Um den priesterlichen Segen zu empfangen, sind rund 50.000 Menschen zur Klagemauer in die Jerusalemer Altstadt gekommen. Der Segen, auf Hebräisch Birkat HaCohanim genannt, wird zweimal im Jahr gespendet, während des Pessach- und des Laubhüttenfestes. Biblisch begründet ist der Segen in 4. Mose 6,23-27. Die Jerusalemer Polizei hatte Tausende Einsatzkräfte in der Altstadt und auf den Zufahrtsstraßen postiert, um die Sicherheit der Beter zu garantieren. (IHH) TS

Tel Aviv zieht an
Die Gindi Tel Aviv Fashion Week wird mit einem Galaabend zu Ehren führender israelischer Modedesigner wie Gideon Oberson eröffnet. Hier treffen sich zwischen dem 18. und 21. Oktober international bekannte Mode- und Lifestyle-Blogger. (google) EL

Mit Vogue in Tel Aviv-Reiseführer für Design-Liebhaber
Humus und Pita, berüchtigtes Nachtleben und boomende Startup-Kultur: Von handgefertigten Holzmöbeln über moderne innovative Beleuchtung und traditionelle Keramik bis hin zu Noga und Florentin mit Kunst- und Designgalerien, wie die vor kurzem eröffnete SAGA. Mit seinem aktuellen Reiseführer zeigt Vogue aktuell Tel Aviv für Kreative in 10 Stationen. (vogue) EL

Bienenshtish gegen den Weltshmerts
Bevor es Herbst wird, lassen sich auch Israelis gerne an der Tankstelle oder in der Werkstatt das Wasser für die Shpritser nachfüllen, damit die Wisherim auch richtig funktionieren. Sicherheitshalber lassen manche auch gleich ihre Blinkerim überprüfen. Diese hebräischen Wörter kommen aus Deutschland. 1.500 von ihnen hat der Jerusalemer Architekt, Simultandolmetscher und Übersetzer Uriel Adiv gesammelt. "Pudelim" wurden im
Plural Berater Jitzhak Rabins genannt. Der "Fainschmeker" (Hohnbegriff für eine hochnäsige Person) oder das "Luftgescheft" (eine zweifelhafte Arbeit ohne reelle Basis) wiederum haben über das Jiddische den Einzug ins Ivrit, das moderne Hebräisch, geschafft. Am Mittwoch wird er sein "Wörterbuch deutscher Lehnwörter im Hebräischen" im Jüdischen Museum in Berlin vorstellen. Das Mannheimer Institut für Deutsche Sprache hat es digitalisiert und auf der eigenen Online-Plattform veröffentlicht. Auch im Café kommt man mit deutschem Wortschatz zurecht. So gibt es in Cafés am Mittelmeer Bienenshtish, Kremshnit, Gugelhuf und Shwartswald-Gebäck, das hilft, den Weltshmerts zu lindern. Strudel gibt es in Israel nicht nur zu essen: So wird auf Hebräisch das @-Zeichen in den Internetadressen genannt. (FR, IDS, lwp, jmberlin, faz) KR TS

"Werk des hl. Jakobus" feiert in Israel 60-jähriges Bestehen
Mit zahlreichen Veranstaltungen und Gottesdiensten wird in Israel das 60-jährige Gründungsjubiläum vom "Werk des heiligen Jakobus" gefeiert, das 1954 nach der Gründung des Staates Israel entstand und Christen in der mehrheitlich jüdischen Gesellschaft seelsorgerisch betreuen sollte. Wie das lateinische Patriarchat Jerusalem berichtet, kamen am 26. September 2015 Vertreter vieler Gemeinden in Israel im Marienheiligtum in Abu Gosch zu einem gemeinsamen Festgottesdienst zusammen, der in hebräischer Sprache gefeiert wurde; dabei würdigte der Apostolische Nuntius in Israel, Erzbischof Giuseppe Lazzarotto, die "starke Glaubensgemeinschaft". Der Nuntius forderte die Gemeinden auf, als Brücke zwischen Juden und Christen aufzutreten. (kathnews) TS

Israelische Studenten gewinnen IGEM - Gold
Ein Team von 8 Studenten aus unterschiedlichen Fakultäten der Ben Gurion Universität (Technik, Biotechnologie, Biologie, Medizin, Neurowissenschaften, Wirtschaft und Politikwissenschaften) hat mit "Bumerang" ein Baukastensystem entwickelt, das die Erkennung
und Zerstörung von Krebszellen ermöglicht und gesunden Zellen nicht schadet. Unter 259 Teilnehmern (6 Finalisten) haben sie die Goldmedaille im iGEM-Wettbewerb 2015 gewonnen: Bester Gesundheit und Medizin Projekt Award, bester neue Basic Teil Award, beste neue DNA-Sequenz. Der International Genetically Engineered Machine Wettbewerb (iGEM) richtet sich an Studierende der synthetischen Biologie. (IGEM, Ynet, facebook) EL

In Israel leben die meisten Veganer der Welt
Gemessen an der Einwohnerzahl leben in keinem anderen Land der Welt so viele Vegetarier und Veganer wie in Israel - angeblich 5% der 8 Mio. Israelis (Gesamtbevölkerung). "Das Phänomen ist enorm", sagt
der israelische Soziologe Rafi Grosglik von der Universität Tel Aviv. "Früher war Veganismus nur ein Phänomen der urbanen, linken aus der Mittelschicht, jetzt gibt es bis ins rechte Lager viele Veganer." Weitere Gründe für israelischen Veganismus laut FAS: Juden hätten durch den Holocaust erfahren, was Leiden bedeutet. Veganer verabscheuen den "Holocaust" an Tieren! "Durch Religionsgesetze (Trennung von Milch und Fleisch) seien Juden an kulinarische Verzichte gewöhnt", so die FAZ am Sonntag. Der groteske Höhepunkt. Grosglik glaubt: "Wenn der Konflikt mit den Palästinensern unlösbar erscheint, beschäftigt man sich verstärkt mit sich selbst." Veganismus sei Ausdruck einer Individualisierung und Entpolitisierung: "Die Welt kann ich nicht ändern, aber meinen eigenen Lebensstil." Die mittlerweile fast fünfzigjährige Besatzung, bei der es immer wieder neue Kriege und Terror aber keine Lösung gibt, führe dazu, dass viele Israelis in ihrer Ernährung moralisch einwandfrei sein wollten. In dem Artikel kommen nur drei fanatische israelische Veganer zu Wort. Nicht geprüft wurde, ob spiegelbildlich auch bei Palästinensern Veganismus populär ist. (FAS) TS KR



Schwere Terroranschläge
Palästinensische Terroristen haben das Ehepaar Eitam und Naama Hankin nahe der Siedlung Ein Furik erschossen und durch Schüsse aus nächster Nähe ihren Tod verifiziert. Deren vier Kinder, zwischen vier Monate
und neun Jahre alt, saßen auf dem Rücksitz. Sie wurden Zeugen der Hinrichtung ihrer Eltern, blieben aber ungeschoren. Premierminister Netanjahu sagte, dass die Hetze von Abbas diesen Anschlag verschuldet habe. Mahmoud Al-Aloul, Mitglied des Fatah Zentralkomitees teilte auf seiner Facebookseite mit, dass die "Al-Aqsa Martyer Brigaden", der militärische Arm der Fatah, deren Vorsitzender Mahmoud Abbas ist, die Verantwortung für die Tat übernehmen. Die Amerikaner verurteilten die Tat und riefen zu "Zurückhaltung" beider Seiten auf, während die Autonomiebehörde schwieg. Die Hamas bezeichnete die Täter als "Helden". (PMW, ToI, Imra, Tower, INN, photobucket, maan) Bei einem weiteren Terroranschlag in der Altstadt Jerusalems, nahe der Klagemauer, wurden 2 orthodoxe Israelis getötet, eine Frau schwer, sowie ein Kind leicht verletzt. Der Täter aus El Bire bei Ramallah wurde erschossen. Am Sonntagmorgen hat ein 41 Jahre alter Palästinenser mit "Allah ist groß Rufen" einen 15 Jahre alten Israeli nahe dem Damaskustor der Altstadt niedergestochen und verletzt. Der Täter wurde erschossen. (ToI, Welt, Focus) TS

Erneuter Raketenangriff auf Israel abgewehrt
Insgesamt 17 Raketen sind seit Kriegsende im Sommer 2014 vom Gazastreifen aus auf Israel abgeschossen worden. Der IS nahestehende Gruppen hätten die Gradraketen abgeschossen, zuletzt auf Aschkelon, als dort
40.000 Menschen an Festivals teilnahmen. Deshalb gab es keine Vorwarnung durch Sirenen, um Panik zu verhindern. Die Rakete konnte rechtzeitig abgefangen werden. Israelische Kampfflugzeuge griffen Stellungen der Hamas an, weil sie die Verantwortung im Gazastreifen trägt. (Israelvideo, IHH) TS

Wie er es macht, ist es falsch: Netanjahu von der Welt abgeschnitten
Dem israelischen Premierminister wird vieles vorgeworfen, von seinem Volk abgeschnitten zu sein und die Wirklichkeit nicht zu sehen. Genau das ist ihm 12 Stunden lang auf dem Weg in die USA passiert. Er flog in einer Linienmaschine der EL AL. Seine Mitarbeiter hielten das Satellitentelefon ans Fenster, aber es funktionierte dennoch nicht. So hat Netanjahu erst nach der Landung in New York vom Raketenbeschuss auf Aschkelon erfahren. (Rundfunk) TS

Abbas Rede vor der UNO: Reaktionen
Jonathan A. Greenblatt von ADL: "Präsident Abbas hat vor der Welt eine klare Zurückweisung von Frieden und Versöhnung mit Israel ausgesprochen. Mit offenen Lügen und Halbwahrheiten habe er ein Ende der Verhandlungen angekündigt und Frieden mit Israel abgelehnt. Das Verleugnen einer jüdischen Verbindung zu Jerusalem ist antisemitisch und muss gestoppt werden." Die NZZ berichtet: "Palästinenserpräsident Abbas vor der Uno hat Osloer Friedensprozess für nichtig erklärt."
Israels Ministerpräsidentenamt veröffentlichte: "Die Rede von Abu Mazen (Abbas) war hinterlistig und fördert Hetze sowie Gesetzlosigkeit im Mittleren Osten. Anders als die Palästinenser hält sich Israel strikt an den status quo auf dem Tempelberg und ist dem weiter verpflichtet entsprechend der Abkommen zwischen uns und den Jordaniern sowie dem Wakf. Wir erwarten von der (palästinensischen) Autonomiebehörde und ihren Führern, verantwortlich zu handeln und dem Vorschlag von Israels Premierminister zu entsprechen, auf direkte Verhandlungen mit Israel ohne Vorbedingungen einzugehen. Die Tatsache, dass er (Abbas) das immer wieder verweigert hat, ist der beste Beweis dafür, dass er kein Friedensabkommen erreichen will." (ToI, ADL, NZZ, mfa, Faz, JA, tag) TS

Netanjahus Rede vor der UNO
Erwartungsgemäß hat der israelische Premierminister über die Absichten des Iran geredet, Israel vernichten zu wollen, auch nach dem Iran-Abkommen von Wien. Den palästinensischen Präsidenten Abbas bezichtigte er der Lügen und Hetze und der Weltgemeinschaft warf er vor, zu all dem zu schweigen. Bemerkenswert war eine Schweigeminute, die er eingelegt hat, um das Schweigen der Welt zu symbolisieren. (Imra, Botschaft, INN) TS

Rivlin begrüßt Christen zum Laubhüttenfest
Staatspräsident Reuven Rivlin hat rund 5.000 christlichen Besuchern aus 80 Ländern für deren Unterstützung gedankt. Er sprach auf einer Konferenz der Internationalen Christlichen Botschaft Jerusalem (ICEJ) in Jerusalem anlässlich des Laubhüttenfestes. Die Feierlichkeiten fanden zum 36. Mal während des Laufhüttenfestes (Sukkot) statt. (FB, FB, haOlam, INN) KR

Pro-israelische Abgeordnete aus aller Welt in Jerusalem
24 Parlamentarier aus 18 Ländern kamen zu einem Treffen mit israelischen Politikern. Deutschland war nicht vertreten. Die "Stiftung der Verbündeten Israels" hat zu einer dreitägigen Konferenz nach Jerusalem geladen. Die
Politiker besprachen die Boykottbewegung und die nukleare Bedrohung durch den Iran. Wegen der Flüchtlingskrise forderte Robert Ilatow, Vorsitzender des Knesset-Ausschusses für christliche Verbündete, die Europäische Union müsse aktiv in den Konflikt im Nahen Osten eingreifen. Es gehe darum zu verhindern, dass unschuldige Menschen zur Flucht gezwungen würden. Der Jerusalemer Bürgermeister Nir Barkat redete über den Erhalt Jerusalems als ungeteilte Hauptstadt Israels. (INN, WJC, state) TS




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Bundeswehr Reservistenverband will Israel unterstützen: Am Rande der zwölften Handelsblattkonferenz in Berlin zum Thema "Sicherheitspolitik und Verteidigungsindustrie" äußerte sich der Präsident des deutschen Reservistenverbandes, Roderich Kiesewetter MdB, zu der UN Rede von Abbas: "Das klare Bekenntnis von Angela Merkel, dass die
Sicherheit des Staates Israels deutsche Staatsräson ist, möchte ich untermauern. Mit der Aufkündigung des Osloer Friedensvertrages haben die Palästinenser ein wiederholtes Mal die weltpolitische Bühne der Vereinten Nationen als Plattform für ihre antiisraelische Propaganda genutzt". Kiesewetter forderte, dass sich Deutschland seiner Verantwortung stellen müsse. Der Oberst a.D. plädierte dafür, dass die westliche Welt ihren Einfluss im Nahen Osten nutzen müsse. Israel sei seit jeher ein wichtiger Verbündeter in dieser durch Krisen gebeutelten Region. (HC, Reservistenverband) TS

Israels legitime Selbstverteidigung in Gaza: Ein kanadischer Richter, Stephen J. Gallagher, stellt klar: Palästinenser aus Gaza haben kein Anrecht auf einen Flüchtlingsstatus wegen israelischer Militäraktionen, zumal die ein legitimer und legaler Akt der Verteidigung gegen Terrorismus seien. Der klagende Palästinenser hatte wegen der israelischen Angriffe einen Flüchtlingsstatus in Kanada beantragt. (cijnews) TS
Soldaten suchen von Hamas gebaute Tunnels

Strafanzeige wegen Volksverhetzung gegen Bürgermeister von Jena: Beißende Kritik muss sich Albrecht Schröter, sozial-demokratischer Bürgermeister der ostdeutschen Universitätsstadt Jena, gefallen lassen, weil er Israel für die Europa überziehende syrische
Flüchtlingskrise verantwortlich macht. Schröter, der erst kürzlich wieder in Ramallah gewesen ist, befürwortet einen Boykott israelischer Produkte. Reinhard Schramm, Vorsitzender der jüdischen Gemeinde von Thüringen, meinte, Schröter würde den «Antisemitismus fördern». Es sei nicht der fortdauernde israelisch-palästinensische Konflikt, so Schramm, der die Welle von Millionen muslimischer Flüchtlinge verursacht habe. Wenn der Bürgermeister die Verantwortung in Richtung Israel werfe, folge er dem althergebrachten Klischee, wonach der «Jude an allem schuld ist». Das Klischee sei heute genauso falsch wie im Mittelalter und könne zu Pogromen führen. Mit demselben Argument hat Andreas Neumann Strafanzeige wegen Volksverhetzung erstattet. Parteikollegen des Bürgermeisters äußerten Kritik an Schröter. (JA, JP, TA, Tachles) TS

Brandanschlag auf Kloster in Bethlehem: Auf das maronitische Mar Charbel-Kloster in Bethlehem, wurde vermutlich durch islamistische Extremisten, ein Brandanschlag verübt. Drei Tage vor dem Feuer hätten
sie das Kloster ausgeraubt. Für die internationalen und örtlichen Medien ist der Anschlag kein Thema. Auch die verantwortliche palästinensische Autonomiebehörde schweigt. Nur Premier Netanjahu hat den Anschlag verurteilt. Der maronitische Erzbischof Mosa el Hage erklärte, dass nach dem Raubüberfall die gerufene palästinensische Polizei nicht gekommen sei und nichts untersucht hätte. Ein elektrischer Kurzschluss sei auszuschließen, weil es in dem seit Jahren geschlossenen und zurzeit im Umbau befindlichen Kloster keinen Stromanschluss gebe. (IT, HC, Audiatur, Israelnetz, IHH) TS KR

EU-UNRWA Partnerschaft: Während in Europa das Geld knapp wird, die Aufnahme von Hunderttausenden Flüchtlingen zu finanzieren, stiftet die EU weitere USD 30 Mio. der Organisation für "arabische Palästina Flüchtlinge", der UNRWA. Diese UNO Organisation verfügt über ein Jahresbudget von USD 1,1 Mrd. für rund 5 Mio. palästinensische Flüchtlinge und deren Kindeskinder. Die UNHCR versorgt alle restlichen Flüchtlinge in der Welt, über 55 Mio. Menschen, deren Flüchtlingsstatus sich nicht vererbt, und verfügt über ein Budget von nur USD 5,3 Mrd. (UNRWA) TS

Dagbladet vergleicht Israel mit Nazis und Nordkorea: Die israelische Botschaft in Oslo verurteilte Dagbladet, die drittgrößte Tageszeitung Norwegens, für eine Karikatur, die Israel eine Nation von «Mördern»
nennt, vergleichbar mit Nazi-Deutschland und Nordkorea. Die israelische Botschaft nennt den Vergleich «unangebracht» und «beleidigend», denn die Karikatur impliziert, dass der Kauf israelischer Produkte unethisch sei und den Konsumenten das Gefühl verleiht, sie würden Mörder unterstützen. Die Botschaft warnte, die umstrittene Karikatur könnte Gewalt auslösen. «Die Linie zwischen Redefreiheit und Hasssprache ist sehr fein und diese Karikatur hat die Linie überschritten.» Der Redaktor der norwegischen Zeitung lehnte es ab, sich für Karikatur zu entschuldigen. (Tachles, ToI) TS

Propaganda zum Selbstschutz? Der irakische Historiker und Archäologe Ali Al-Nashmi behauptete in einem Interview am 9.9. bei Mayaden TV, dass nicht etwa IS Kämpfer Palmyra und die Antiquitäten
zerstören, sondern eine jüdische Mafia. Laut Walid Al-As'ad, Direktor des Palmyra Museums, wolle die internationale jüdische Mafia alle irakischen Antiquitäten ergattern, um die Erinnerung an das "Babylonische Exil" in biblischer Zeit vor etwa 2.500 Jahren auszulöschen. Walids Vater, Khaled Al-As'ad, ist von IS grausam in Palmyra ermordet worden, nachdem er 40 Jahre lang, bis zu seiner Pensionierung 2003, das Museum in Palmyra geleitet hatte. (Memri) TS

Mediale Schnitzer zum Thema Tempelberg: Seit Wochen kommt es auf dem jüdischen Tempelberg in Jerusalem zu schweren Ausschreitungen. Aus der "Al
Aqsa-Moschee" heraus im Süden werden Touristen, betende Juden und israelische Sicherheitskräfte angegriffen - mit Pflastersteinen, Eisenstangen, Messern und Brandbomben. In internationalen Medien zeichnet sich die Berichterstattung nur wenig durch Realitätsbezug aus. Der Tenor: Nicht die Terroristen sind die Verursacher der Ausschreitungen, sondern die Sicherheitskräfte, die in Jerusalem zum Schutz und zur Sicherheit aller Personen-unabhängig ihrer religiösen oder ethnischen Zugehörigkeit-eingesetzt sind. Flankiert werden die Gewaltorgien der islamistischen Terroristen durch Hass- und Hetzsendungen im Fernsehen der Palästinensischen Autonomiebehörde, deren Chef der "moderat" verklärte Mahmoud Abbas ist. (haOlam) KR



Bejubeln, verurteilen und handeln
Erneut gab es einen schweren Terroranschlag. Ein Ehepaar wurde vor den Augen ihrer vier Kinder von mindestens zwei palästinensischen Terroristen erschossen. Der Vorfall löst unterschiedliche Reaktionen aus. Die Hamas erklärt die Täter zu Helden. Human Rights Watch (HRW), eine Menschenrechtsorganisation, hält den Fall für ein "Kriegsverbrechen" und erklärt umständlich, dass der ermordete Eitam Hankin zwar "Reservist" der israelischen Armee sei, aber zum Zeitpunkt seiner Erschießung nicht gedient habe. Derartiges kann über fast jeden Israeli im Alter zwischen 18 und 50 behauptet werden. Die Autonomiebehörde schwieg, um nicht mit Israel identifiziert zu werden, wenn sie einen Mord an "Siedlern" verurteilt. Siedler sind bekanntlich "illegal" und deshalb Freiwild. Siedlern wurde im israelischen Fernsehen vorgeworfen, "auf dem Blut der Toten zu tanzen", wenn sie jetzt den Mord "ausnutzen" wollen, Vorposten zu legalisieren und neue Siedlungen zu errichten. Die Amerikaner verurteilten die Tat. Ebenso die EU-Kommission, die freilich "beide Seiten zur Zurückhaltung" aufrief. Was ist gemeint? Die Mörder haben gemordet. Das Ehepaar ist tot. Vier Kleinkinder sind Vollwaisen. Sollte Israel "zurückhaltend" die Mörder nicht suchen, keine Razzien machen und Abbas für sein Schweigen loben, nur um den "Friedensprozess" nicht zu stören, obgleich der längst mit Terroranschlägen getötet worden ist? Zynisch ist die Frage, wieso die Mörder des Ehepaares deren vier Kinder auf dem Rücksitz des Autos unberührt gelassen hatten. Wahrscheinlich waren sie in Eile, den Tatort zu verlassen. Vielleicht haben sie die Kinder nicht gesehen. Tatsächlich wird auch behauptet, dass sie so "edel" gewesen seien, nicht als Kindermörder betrachtet zu werden und deshalb die vier Kinder im Alter von vier Monaten und 9 Jahren verschont hätten. In Nablus haben israelische Sicherheitskräfte Hamas-Aktivisten festgenommen, die mutmaßlichen Mörder des Paares Hankin. TS








Wieder eine neue Lage in Nahost. Jetzt sind die Russen massiv in Syrien engagiert. Sie bombardieren mit ihren Flugzeugen und wollen sogar Bodentruppen schicken. Angeblich sind die USA und Israel rechtzeitig über die geplanten Bombardements informiert worden. Die Russen wollten unnötige Zusammenstöße oder "Missverständnisse" vermeiden. Die Russen haben sich entschieden, Präsident Assad um jeden Preis zu halten, obgleich der Westen den Massenmörder seines eigenen Volkes schon abgeschrieben hat. Die USA sind verärgert, dass Putin die "Falschen" bombardieren lässt, nicht die IS-Stellungen, sondern die vom Westen unterstützten "gemäßigten" Rebellen. Auch der Iran ist in Syrien offen aktiv, was für Israel eine neue Lage schafft. Noch ist unklar, wie Jerusalem damit umgehen will. Trotz der aufgewühlten Lage in Israel will das halbe Kabinett Israels am Donnerstag nach Berlin fliegen zu Regierungskonsultationen, die zum 6. Mal stattfinden. Im Vorfeld hat Bundeskanzlerin Angela Merkel dem Korrespondenten von Jedijot Achronot in Berlin, Eldad Beck ein ausführliches Interview zu ihrer Haltung zu Israel und der deutschen Verantwortung für Israels Sicherheit gewählt. (INN, Bundesregierung) TS








Israels Beduinen-Tennis-Champions
Karin, Samar und Shadi al-Touri aus der Stadt Rahat sind nur 9, 12 und 15 Jahre alt, träumen aber schon davon, der nächste Roger Federer und Simona Halep als Vertreter des israelischen Beduinen Sektors zu werden. Im Yad Eliyahu Tennis Center in Tel Aviv trainieren sie als einzige Beduinen. Sie müssen hohe Anforderungen ihrer Trainer erfüllen. Karin ist nicht einmal 10, hat aber schon eine große Sammlung Trophäen. Sie will die nächste Shahar Peer werden. Samar und Shadi gehören zu den Top-30-Spielern in Israel in ihrer Alterskategorie. (Ynet) TS



Franz Josef Strauß und Israel
Von 1978 bis 1988 war Godel Rosenberg Sprecher der CSU und ihres Vorsitzenden Franz Josef Strauß. Heute ist er bayerischer Repräsentant in Israel und hat ein Buch über Strauß geschrieben. Rosenberg: "Strauß hat Waffen aus den Beständen der Bundeswehr verschwinden und sie nach Israel liefern lassen. Gegenüber dem Bundestag meldete er diese Waffen als verloren." Godel Rosenberg: "Franz Josef Strauß und sein Jude. Erinnerungen zwischen München und Tel Aviv", allitera verlag, München, 163 Seiten, 19,90 Euro. BUCHVORSTELLUNG; Di 27. Oktober 2015 | 19 Uhr. Jüdisches Gemeindehaus. Fasanenstraße 79-80, 10623 Berlin Kleiner Saal (Welt, JVHS) EL

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Bestellen Sie jetzt Ihre Ausgabe des 2006 von Klaus Faber, Julius H. Schoeps und Sacha Stawski herausgegebenen Sammelbandes "Neu-alter Judenhass", der sich mit dem Antisemitismus im islamischen und christlich-westlichen Kulturkreis befaßt. 31 Autorinnen und Autoren äußern sich zu verschiedenen Aspekten des neu-alten Judenhasses (deutsche Medien und Nahostkonflikt, islamischer Antisemitismus, politische Perspektiven): unter ihnen jüdische und nicht-jüdische Deutsche. Deutsche
arabischer, islamischer und türkischer Abstammung, Israelis, US-Staatsbürger und Österreicher, Christen, Juden, Muslime und Menschen mit anderer oder ohne Glaubenszugehörigkeit. Politiker, Experten, Wissenschaftler und Repräsentanten engagierter Institutionen und Vereinigungen. Der Sammelband gibt unterschiedliche Positionen zu einer Problematik wieder, die heute aktueller ist denn je. In einem Punkt stimmen die Autorinnen und Autoren überein: Es besteht Anlass zum Handeln gegen den neu-alten Antisemitismus - in ganz Europa, vor allem in Deutschland, und auch in Nahost. Gebundene Ausgabe: 424 Seiten, Verlag für Berlin-Brandenburg; Auflage: 2 (2006), ISBN: 3866501633, UVP EUR 24,90 - Aktionspreis: € 15,-. Hier bestellen: ili@il-israel.org, Stichwort Buchaktion. (HC)



Kunsthalle Rostock: David Rubinger
Anlässlich des Jubiläums der Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen Israel und Deutschland vor 50 Jahren zeigt die Kunsthalle Rostock vom 29. Oktober bis 29. November 2015 Fotografien von David Rubinger. Er ist einer der wichtigsten Fotografen Israels, was die
Dokumentation der israelischen Geschichte anbelangt und einer der bekanntesten Fotojournalisten weltweit. Die Ausstellung in Rostock vermittelt ein Bild der Geschichte Israels und bringt dem Publikum gleichzeitig einen bedeutenden Fotokünstler näher. Kunsthalle Rostock, Hamburger Straße 40,18069 Rostock. (Kunsthalle) TS

"Israelis & Deutsche" im Paul-Löbe-Haus
Die Deutsch-Israelische Gesellschaft zeigt vom 16. Oktober bis 13. November 2015 im Paul-Löbe-Haus in Berlin die Ausstellung "Israelis & Deutsche". Vor 50 Jahren nahmen Deutschland und Israel diplomatische Beziehungen auf. Ein vielfältiges und feinmaschiges Beziehungsgeflecht zwischen den Bürgern beider Länder entstand. Doch wer sind die Brückenbauer? Welche Gedanken und Gefühle bewegten sie? Dem geht die Deutsch-Israelische Gesellschaft in ihrer Wanderausstellung "Israelis & Deutsche: Die Ausstellung" nach. Sie wird am 15. Oktober 2015 im Paul-Löbe-Haus des Deutschen Bundestages in Berlin feierlich eröffnet und ist ab dem 16. Oktober dort zu sehen. (deutsche) TS
Foto © Michael Maor

Wuppertal und Beer Scheva
Das Sinfonieorchester "Israel Sinfonietta Beer Scheva", unter ihrem Chefdirigenten Prof. Justus Frantz wird am Sonntag, 18.10.2015 (18:00 Uhr), gemeinsam mit der "Philharmonie der Nationen" in der Historischen Stadthalle von Wuppertal gastieren. Der "Freundeskreis Beer Scheva e. V." ist dabei aktiver Kooperationspartner der Agentur "musik:landschaft westfalen". Wuppertal und Beer Scheva sind die ersten Großstädte beider Länder, die 1977 einen Partnerschaftsvertrag geschlossen haben. Kartenbestellung: Beatrix Göpfert Tel.: 0202-4603294, Email

Konflikte im Nahen Osten...und Israel mittendrin
Präsentation in der Vaterunser-Gemeinde: Mittwoch, 07. Oktober, 19.00 Uhr Gemeindehaus der VUG, 4. Etage Detmolder Str. 17 10715 Berlin Albrecht Lohrbächer, Dekan a.D., Gründer und Vorsitzender des Fördervereins der ehemaligen Synagoge Weinheim, des Freundeskreises Ramat Gan in Israel, Förderer und Akteur des Jüdisch-Christlichen Dialogs, Gründer und Leiter des Arbeitskreises Asyl, Mitglied des Flüchtlingsrats in Baden-Württemberg, Herausgeber des Freiburger Rundbriefes. Lohrbächer
veranstaltet mit Journalisten 3- 4 Mal im Jahr Aufklärungsreisen nach Israel, um das schiefe Bild in unseren Gefilden und Presseorganen ein wenig zurechtzurücken. Interessierte bitten wir um Anmeldung per E-mail oder Tel. 030/853 25 76.

Viele Israel-Events in Deutschland
Die Israelische Botschaft in Berlin hat einen Kalender mit zahlreichen Events in Deutschland rund um Israel veröffentlicht, darunter ein Lichtfestival und Veranstaltungen mit Iris Berben, Chaim Noll und anderen. (Botschaft, newsletter, de50il) TS



DRINGEND Helfer / Praktikanten gesucht...
Wir suchen immer wieder nach zuverlässigen ehrenamtlichen Helfern und Redakteuren, derzeit insbesondere für den ILI Blog, aber auch für unsere Facebook Gruppe, wie auch für die ILI News. Bei Interesse, schickt bitte eine E-Mail an ili@il-israel.org. Wir freuen uns darauf, von Euch zu hören!

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ILI fördern und Bildband gewinnen...
Ab 10 Euro pro Monat werden Sie Fördermitglied. Die ersten hundert neuen Fördermitglieder (Jahresabo) erhalten den wunderschönen Bildband "By Bread alone" (Vom Brot allein) von Ulrich Sahm und der Fotografin Varda Polak-Sahm mit Bildern aus Jerusalem, der historischen Vergoldung des Kuppel des Felsendoms und Bildern der symbolischen Bedeutung von Brot in allen drei

monotheistischen Religionen. Diese völkerverbindenden Bilder wurden als erste israelische Ausstellung im Vatikan gezeigt.




Unter der Schirmherrschaft von Dr. Josef Schuster
und S.E. Yakov Hadas-Handelsman
Eine Übersicht der stattgefundenen Feiern, inkl. Fotos und Berichten gibt es HIER.
Der nächste Israelkongress wird
Ende Februar 2016 in Frankfurt sein.
Der nächste Israeltag wird am
17. Mai 2016 sein.
Details zu beiden folgen.
Weitere Informationen und Kontaktaufnahme unter: Israeltag@il-israel.org

















Lichtspiele beim Davidsturm in Jerusalem

Priestersegen an der Klagemauer

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Bitte schickt auch Ihr uns Eure Aufnahmen - Bilder die Israel zeigen, wie Ihr es seht und erlebt habt.




Sehenswürdigkeiten, die jeder in Israel besucht haben muss (Israel21c)





Shalom
Thomas
ILI News
Thomas@il-israel.org



Am 17. Mai 2016
ist wieder Israeltag!


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