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27. September 2015

Inhaltsverzeichnis




















Keine Angst mehr vor DNA - Tests beim Embryo
Spuren kindlicher DNA sind auch im Blut der Schwangeren zu finden. Das konnte man bislang aber nur bei wenigen Krankheitsdiagnosen nutzen. Invasive Tests für genetische Anomalien - Chorionzottenbiopsie und Amniozentese - tragen immer das Risiko einer Fehlgeburt. Nun haben Genetik-Experten von Jerusalems Shaare Zedek Medical
Center mit Prof. Arndt Rolfs ein zum Patent angemeldetes Verfahren entwickelt, um genetische Krankheiten eines Fötus - auch aus der väterlichen Linie - mit einer Blutprobe von der Mutter zu screenen, sodass man künftig auf eine invasive direkte Untersuchung ganz verzichten kann. (Israel21c) EL

Wellenkraft kann konstanten Strom liefern
Wolken können die Sonne verstecken und manchmal steht der Wind still. Aber Wellen bewegen sich immer. Mit Wellenkraft kann das israelische Startup Ecowave konstanten Strom an Tausende liefern, umweltschonend.
Seit der Gründung 2012 hat die im Hafen von Jaffo ansässige Firma schon zahlreiche Auszeichnungen erhalten. Wellen haben laut Wissenschaftlern ein größeres Potential, Strom zu erzeugen, als Sonne und Wind. Nur ein Meter Welle am Strand enthält die Energie für 40 Kilowatt. Weiter im Meer enthält eine ein-Meter-Welle bis zu 100 Kilowatt. Ein Quadratkilometer Meer kann 20.000 Haushalte mit Strom versorgen. Ecowave hat Bojen entwickelt, die "Wellen klappen", ungeachtet des Wasserstandes oder der Wellenhöhe. (Ecowave, ToI) TS

US Navy erwirbt israelischen 'brain zapper'
Die US-Navy will ein in Israel entwickeltes System für das magnetische Scannen des Gehirns einsetzen, um Kriegstrauma (PSTD) und psychische Störungen bei Veteranen auszumachen. Die Navy hat mehrere Helme
der Jerusalemer Firma Brainsway geordert. Sie sollen in therapeutischen Zentren eingesetzt werden, um Veteranen und deren Familienangehörige zu behandeln. Mit magnetischen Pulsen (TMS) werden Nervenzellen stimuliert, was Depressionen auflösen kann. Die Therapie erwies sich als erfolgreich bei Asperger, Alkoholismus, Depression, Schizophrenie und anderen neurotischen Störungen. Den H Coil, das Herz des Systems, hat Avraham Zangen von der Bar Ilan Universität entwickelt. (ToI) TS

Ultraschalluntersuchung für Kampfflugzeuge
Der amerikanische Hersteller von F-16 Kampfflugzeuge empfahl, schon nach 7.000 Flugstunden die Maschinen auseinander zu nehmen und die Flügel nach winzigen Rissen zu durchsuchen, ein aufwendiges, teures und zeitraubendes Verfahren, das sich Israel mit seinen
insgesamt 75 Maschinen im Einsatz kaum leisten kann. Ein namentlich nicht genannter Offizier, Meir mit Vornamen, kam auf eine bestechende Idee: Wie den Bauch einer werdenden Mutter mit Gel einschmieren und mit Ultraschall im Flügel der Kampfflugzeuge nicht nach einem Foetus zu suchen, sondern nach winzigen Rissen. Israels 30 Jahre alte F-16 Flotte erfreue sich bester Gesundheit... (ToI) TS



Siegel aus Zeit von David und Salomon gefunden
Ein 10 Jahre alter Junge aus Russland, Matvei Tcepliaev, hat ein 3.000 Jahre altes Siegel aus der Zeit von König David und König Salomon entdeckt. Der israelische Archäologe Gabriel Barkay bestätigte die Echtheit des Fundes. Das Siegel wurde im Schutt gefunden, den Moslems ohne ordentliche Ausgrabungen vom Jerusalemer Tempelberg weggeräumt haben, um die jüdische Vergangenheit zu vernichten und eine neue Moschee zu
bauen. Die muslimische Religionsstiftung Waqf bestreitet, dass es jemals einen jüdischen Tempel gegeben habe. "Dieses Siegel ist das erste in dieser Art, das in Jerusalem gefunden wurde", sagte Barkay. Es stamme aus der Zeit, als König David Jerusalem von den Jebusitern eroberte und sein Sohn Salomon den Tempel baute. Tausende Freiwillige durchsuchen unter Barkays Leitung den Schutt nach kleinsten Teilen. Das Siegel zeigt zwei Tiere übereinander, möglicherweise ein Raubtier und seine Beute. Ähnliche Siegel wurden bereits außerhalb Jerusalems ausgegraben. Sie stammen aus dem 11. und 10. Jahrh. vor der Zeitenwende. (IHH, JPost) TS



Germania zweimal wöchentlich nach Tel Aviv
Reisende ab dem Flughafen Düsseldorf können ab dem November über eine neue Verbindung nach Israel fliegen. Germania fliegt ab dem 2.11. zweimal pro Woche aus Nordrhein-Westfalen nach Tel Aviv. Neben Düsseldorf wird Israel von Germania auch von Hamburg aus angeflogen.
In Düsseldorf starten die Flieger Montags und Donnerstags um 7:45 Uhr und erreichen den Ben Gurion Flughafen planmäßig um 13:05 Uhr Ortszeit. In Tel Aviv ist ein Aufenthalt von 65 Minuten vorgesehen. Um 14:40 Uhr startet die Germania-Maschine wieder in Richtung Deutschland und landet um 17:55 Uhr. Mit seinen zahlreichen Cafés, Bars und Klubs zieht Tel Aviv seit Jahren immer mehr Besucher und Nachtschwärmer an. (check24) KR

Fluglinie von China eingeweiht
Künftig werden Hainan Airlines Direktflüge aus China nach Israel anbieten. Keine große Überraschung angesichts der 34.000 chinesischen Touristen in Israel alleine zwischen Januar und August dieses Jahres. Israels Botschafter in China peilt sogar 100.000 chinesische Besucher pro Jahr an. (ToI) MN








Elbit erhält Zuschlag für Lieferung nach Südamerika
Der israelische Waffenhersteller erhielt den Zuschlag eines südamerikanischen Kunden mit Hermes 900 UAS Systemen zu beliefern. Elbit Systems Ltd. wird Aufklärungssysteme für Heimfrontzwecke im Wert von USD 70 Mio. innerhalb weniger Monate liefern. (globes) TS

Experten-Meinung: Investieren in Israel
Das globale Beratungsunternehmen Deloitte kam in seiner diesjährigen Studie zum vierten Mal in Folge zu dem Ergebnis, dass Israel der zweitbeste Standort weltweit für Startup-Investitionen außerhalb des Silicon Valleys ist. Investoren sprechen Israel damit ein stärkeres Vertrauen aus als New York oder Los Angeles. Die Untersuchung basiert auf Auskünften von über 200 Venture Capital- und Private Equity-Fonds. (Globes) MN

Israel will 20.000 chinesische Bauarbeiter importieren
Israel plant die Einstellung von 20.000 chinesischen Bauarbeitern. Die Regierung hofft, den Mangel an Arbeitskräften decken und die steigenden Preise auf dem boomenden Immobilienmarkt unter Kontrolle zu bringen. Das Kabinett hat den Antrag von Ministerpräsident
Benjamin Netanjahu bewilligt. In Israel besteht große Nachfrage für Wohnungen. Mit nur etwa 8 Mio. Einwohnern herrscht erheblicher Arbeitskräftemangel. Unterdessen steht die Regierung unter Druck, die steigenden Immobilienpreise und die Baukosten zu senken. Im israelischen Bausektor sind etwa 21.600 Bauarbeiter tätig, darunter 37.000 palästinensische und 3.700 chinesische Arbeiter. (GermanChina) KR

Die beste High-Tech-Adresse
Hochqualifizierte Fachleute im Bereich Technologie sind nur im Silicon Valley und in Israel zu finden, wobei Israel mehrere Vorteile gegenüber dem Valley hat. Das sagt Rob LoCascio, CEO des US-amerikanischen Unternehmens LivePerson. Seine Firma erwarb bereits 2000 die israelische Startup-Firma HumanClick. (ToI) MN

Orange investiert in Israel
Monate nachdem Orange CEO Stephan Richard in Kairo erklärt hatte, alle Beziehungen mit Israel abbrechen zu wollen, investiert jetzt die französische Telekommunikationsgesellschaft in das Startup Hola mit Sitz in Netanja. Hola verfügt über ein Video-Verbreitungsnetzwerk und habe USD 17 Mio. von Orange erhalten. Richard entschuldigte sich später in Jerusalem bei Premier Netanjahu für seine Äußerung in Kairo. (ToI) TS

Santander investiert
Die Santander-Bankgruppe beabsichtigt in israelische Startups aus dem Bereich Finanztechnologie zu investieren. Dafür besuchte eine hochrangige Delegation der Bank das Land und traf sich mit Vertretern von Startups, Banken sowie Risikokapital-Unternehmen. Israel ist das einzige Land, in dem Santander investiert, ohne Filialen zu unterhalten. Bereits im März investierte die Bank USD 5 Mio. in MyCheck. (Globes) MN

Jung und erfolgreich
Adam Neumann steht an erster Stelle beim Ranking "40 under 40" des renommierten Fortune-Magazins. Gemeinsam mit Miguel McKelvey gründete Neumann 2010 WeWork. Mit weltweit 30.000 Kunden an 54 Standorten und einem geschätzten Firmenwert von USD 10 Mrd. ist das Office Sharing-Unternehmen eine absolute Erfolgsstory! (Fortune) MN

Online-Finanzen
Das israelische Start-Up BillGuard war dem Erwerber Prosper Marketplace USD 50 Mio. wert. BillGuard bringt Sicherheit in die Online-Finanzwelt. Dank eines besonderen Algorithmus wird der Benutzer bei verdächtigen Transaktionen gewarnt. Ein Hinweis kann an die Bank oder das Kreditkartenunternehmen geschickt werden. (ToI) MN








"Israels schönes Gesicht" heiratete
Die Hochzeit seines weltweit bekanntesten Fotomodels ist für Israel das Promi-Ereignis des Jahres. Bar Refaeli (30) heiratete den 10 Jahre älteren Geschäftsmann Adi Ezra. Bei einer streng abgeschirmten Feier hat ein Rabbiner das Paar in einer exklusiven Anlage nahe der Hafenstadt Haifa getraut. Mit Hollywood-Star Leonardo DiCaprio war die
Moderatorin der israelischen Version der TV-Show X-Factor 6 Jahre lang liiert. 2011 trennte sich das Paar. Adi Ezra lernte sie über gemeinsame Freunde kennen. Ezra ist Leiter des Familienunternehmens Neto, das sich auf den Import von Lebensmitteln spezialisiert. Sein Vermögen wird auf EURO 93 Mio. geschätzt. Extravagante Wünsche, wie eine Sperrzone für Flugzeuge über dem Hochzeitsfest, hat der Verkehrsminister ausgeschlagen. (Krone, pnp, bbc, CBC) KR

Iraner leitet Jury bei Haifa Filmfestival
Mohsen Makhmalbaf, hat die islamische Republik 2005 verlassen. Er wird die Jury des Filmfestivals in Haifa leiten. Das Festival wurde eröffnet mit einer Ehrung des 90-jährigen Claude Lanzmann. Eine neue digitale Kopie seiner monumentalen Dokumentation Schoah wurde dabei gezeigt. (Ynet) TS

Haute Couture aus 3D-Drucker
Verspielte Netzoptik, zarte Rüschen und geometrische Muster - die Hauptmerkmale der Kollektion von Danit Peleg aus Israel. Bei ihr spielen Design und die Herstellungsweise eine Rolle. Die Modeschöpferin hat alle Kleidungsstücke ausgedruckt. "Bisher haben Mode-Designer mit der 3D-Drucktechnologie nur herumexperimentiert. Ich wollte eine komplette Kollektion nur mit 3D-Druckern machen." Der erste Anlauf war ein Reinfall. Die gängigen Industrie-Drucker nutzen zu steifes Material. Kunststoff ist für Kleidung ungeeignet. FilaFlex fühlt sich wie Gummi an,
ist aber elastischer. "In der Mode hängt viel von der Herstellung ab. Aber das ist wirklich etwas Neues." Für ein Kleidungsstück gehen rund zwölf Tage drauf. Jeder kann sich die Schnittmuster als Datei besorgen und einfach nachdrucken. Theoretisch jedenfalls. Noch ist die Technologie relativ teuer. Doch Peleg ist sicher, mit der Verbreitung der 3D-Drucker ihre Idee bezahlbar zu machen. (stern) KR

Kulinarischer Widerstand
Bei der palästinensischen Nachrichtenagentur Maan wird "Widerstand" jetzt auch in der Küche gefeiert. Gefüllte Zucchini und Joghurt mit Knoblauch seien mindestens so wirksam wie Steine, behauptet Fatima Kadumy aus einem Dorf bei Nablus. "Um das Land zu verteidigen, ziehen einige den Krieg vor, aber es gibt erfreulichere Methoden." Seit 2008 hat sie über 1.200 Besucher aus China, Deutschland, Australien und den USA mit "palästinensischem Widerstand" gefüttert. Verwendet werden nur palästinensische Produkte. Israelische werden boykottiert. Israelis und Palästinenser streiten nicht nur um Land, sondern auch um die nationale Zugehörigkeit von Humus und Falafel. (Maan) TS

Johannes-Rau-Stipendiaten lernen Deutschland kennen
20 Johannes-Rau-Stipendiaten aus Israel absolvieren während ihres Deutschlandbesuchs vom 27.9. bis 9.10. ein abwechslungsreiches Programm. Nach ihrem Aufenthalt in Gastfamilien in Baden-Württemberg, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein nehmen
die 16- bis 18-jährigen Schüler gemeinsam mit ihren Gastgeschwistern an einem Seminar in Berlin teil. Die Auswahl der Stipendiaten erfolgte durch die Deutsche Botschaft Tel Aviv. In einem Aufsatzwettbewerb hatte sie junge Israelis gefragt, welches Bild von Deutschland sie haben und ob sie sich vorstellen könnten, Deutsch als Fremdsprache zu lernen. Geplant und durchgeführt wird das Programm vom Pädagogischen Austauschdienst (PAD) des Sekretariats der Kultusministerkonferenz. Es geht zurück auf eine Initiative des ehemaligen Bundespräsidenten Johannes Rau. In einer Rede vor dem israelischen Parlament während seines Staatsbesuchs im Jahr 2000 hatte er betont, wie wichtig es sei, "dass sich die jungen Menschen unserer beiden Länder kennen lernen, sich gemeinsam mit der Vergangenheit auseinandersetzen und gemeinsam Zukunft suchen." Finanzielle Mittel stellt das Auswärtige Amt bereit. (bildungsklick) TS

Schiefner empfängt deutsch-israelische Schülergruppe
Internationaler Besuch für den SPD-Bundestagsabgeordneten Udo Schiefner in Berlin. 26 Schüler des Dormagener Bettina-von-Arnim - Gymnasiums und der Ben-Zvi-Highschool aus Kiryat Ono
in Israel erhielten vom SPD-Politiker einen Einblick in seine Arbeit und die parlamentarischen Abläufe in Berlin. Die Jugendlichen sprachen mit Schiefner über ihre Zukunftspläne, ihre Sorgen angesichts der internationalen Weltlage und über die deutsch-israelischen Beziehungen. Schiefner: "Dieser Schüleraustausch ist für mich das beste Beispiel gelebter Völkerverständigung. Das große Interesse und die Aufgeschlossenheit der jungen Menschen haben mich sehr bewegt." (rp) TS

Israelisches Paradox: Bedroht und dennoch glücklich
Warum sind Israelis glücklicher denn je, obgleich sie von allen Seiten bedroht werden? Ben Caspit veröffentlichte bei Al Monitor eine Analyse. Bei fast allen Umfragen erweisen sich die Israelis als glücklichere Menschen im Vergleich zu Bewohnern anderer Länder, trotz Raketen,
Terror und einer Infragestellung der puren Existenz ihres Landes. Laut Umfragen ist das winzige Land ein kinderfreundliches Paradies inmitten der Hölle. Aber ausgerechnet wegen dem ständigen Druck von außen wie von innen hätten die Israelis ihr Glück als ein "way of life" beschlossen, obgleich deren Kaufkraft spürbar zurückgegangen sei und die persönliche Gefährdung zugenommen habe. Maariv bezeichnete das als ein "internes Paradox". Obgleich der Nahe Osten zusammenbricht und Iran auf dem Weg zur Atombombe sei, beenden Israelis Gespräche mit dem Spruch: "Es wird schon gut werden". Der israelische Optimismus findet seinen Ausdruck in einer stabilen Wirtschaft und mehr Kinderreichtum als in westlichen Ländern. Was ist das Geheimnis dieser Vitalität? Weil in Israel alles extrem ist, ständig Gefahr droht, bewirkt das Adrenalinstöße und erweckt existenzielle Instinkte. (alMonitor) TS



Israel hilft Flüchtlingen in Europa: Bis zu 2.500 Flüchtlinge landen täglich in Griechenland. Menschen aus dem Irak und aus Syrien, den Erzfeinden Israels und IsraAIDs Programm Manager Naama Gorodischer erlebt: "Sie schütteln mir die Hand, umarmen mich und sagen
mir, sie lieben mich. Es ist irrelevant, woher wir sind". Für die meisten Flüchtlinge sind es die ersten Begegnungen mit jüdischen Menschen. IsraAID liefert Nahrung, Wasser, Decken und Sets mit persönlichen-Hygieneartikeln, warmer Kleidung und Landkarten. Und hilft Flüchtlingen weiter auf dem Weg durch Serbien nach Kroatien in unter 24 Stunden. Seit über einem Jahrzehnt hilft IsraAID in der ganzen Welt bei Erdbeben, Tsunamis und Kriegskatastrophen. (Israaid, Israel21c, israaid, JA) EL

Ägypten lässt Hamas-Terrortunnel fluten
Die ägyptische Regierung unter Präsident Abd al-Fattah as-Sissi geht weiter gegen das radikale Hamasregime im Gazastreifen vor. Die ägyptische Armee hat mit der Überschwemmung der unterirdischen Terrortunnel
zwischen dem ägyptischen und "palästinensischen" Teil der Grenzstadt Rafah begonnen. Dafür pumpen die Ägypter gewaltige Wassermengen aus dem Mittelmeer und leiten es in Kanälen in die 11 Km lange Grenzzone. Die Hamas hat durch aufwendig gebaute Tunnels Waffen geschmuggelt, um Terroranschläge zu verüben und Israelis zu entführen. (haOlam, almonitor) KR

Israel und Russland koordinieren Militäraktionen in Syrien
Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu und der russische Präsident Wladimir Putin haben sich auf einen Mechanismus zur Koordinierung ihrer Militäraktionen in Syrien geeinigt, um Konfrontationen ihrer Luftwaffen zu
vermeiden. Es solle "Missverständnissen zwischen den israelischen und russischen Streitkräften" vorgebeugt werden, erklärte das Netanjahus Büro. Netanjahu habe aber gleichzeitig bei seinem Treffen mit Putin in Moskau deutlich gemacht, dass Israel seine Handlungsfreiheit in Syrien nicht einschränken werde. (Zeit, Ynet) TS

Streik christlicher Schulen beendet
Einen Monat lang haben die christlichen Schulen in Israel gestreikt. Über 30.000 Schüler konnten nach den Sommerferien nicht in ihre Klassen zurückkehren, aus Protest gegen Kürzungen im Staatshaushalt. Nach Verhandlungen hat das Erziehungsministerium jetzt den christlichen Schulen NIS 50 Mio. (EUR 12 Mio.) zugesprochen. (Haaretz) TS

Neuer Polizeipräsident gefunden
Nach monatelangem Tauziehen und unwürdigen Schlammschlachten einigte man sich endlich auf einen neuen Polizeichef. Der ehemalige stellvertetende Mossadchef, Roni Allscheich, hat den Zuschlag erhalten. Er gilt als "wahrer Professioneller". Seine endgültige Ernennung dürfte ohne weitere Widerstände über die Bühne gehen. (Haaretz) TS




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"Wir begrüßen jeden in Jerusalem vergossenen Tropfen Blut. Das ist reines Blut, sauberes Blut, Blut auf dem Weg zu Allah", so Mahmoud Abbas, Präsident der palästinensischen Autonomiebehörde bei einem Interview im palästinensischen TV zu den von Islamisten
ausgelösten Unruhen auf dem Tempelberg in Jerusalem. Abbas hetzte so zu Gewalt und verweigerte zugleich Juden wie Christen jegliche Ansprüche und Rechte in Jerusalem. Zugleich verherrlichte er die islamistischen Organisationen Mourabitoun und Mourabitat, deren Mitglieder dafür bezahlt werden, Juden und Touristen zu belästigen bei Besuchen auf dem Tempelberg. Der ist Juden wie Christen auch heilig. Das israelische Außenamt verurteilte diese Hetze von Abbas. (mfa) TS

Kerry blockierte Treffen Netanjahu/Abbas. Der amerikanische Außenminister hat angeblich ein Treffen von Israel Premier Netanjahu mit Präsident Abbas blockiert. So israelische und palästinensische Beamte. Gleichzeitig habe sich Kerry bei einem Gespräch mit Abbas darum bemüht, ihn vom "Zünden einer Bombe" während seiner Rede vor der Generalversammlung abzuhalten. Ursprünglich wollte Abbas die Auflösung der Autonomiebehörde ankündigen, was inzwischen aber dementiert worden ist. (Haaretz) TS

Erleichterungen für Muslime zum Opferfest: Als eine Geste des guten Willens nahm Israel sicherheitsbedingte Beschränkungen für Muslime zu ihrem Opferfest zurück. Das Eid al-Adha-Fest dauerte
bis Samstag. Verteidigungsminister Moshe Ya'alon hatte eine Reihe von Erleichterungen genehmigt, darunter die Erlaubnis für männliche Palästinenser über 45 Jahren und Palästinenserinnen über 30 Jahren, am Donnerstag und Freitag auf dem Tempelberg zu beten. Die Polizei hat angekündigt, dass Juden und Touristen der Zugang während des muslimischen Festes untersagt wird. Die Sicherheitslage in Jerusalem rund um den Tempelberg ist insgesamt angespannt. Tausende israelische Polizisten sind im Einsatz. Die Juden feiern in der kommenden Woche Sukkot, das Laubhüttenfest, was zu einem Anstieg der Besucherzahlen auf dem Tempelberg führen wird. (IHH) KR

Israel zahlt für zerstörtes Kloster: Im Streit um Wiedergutmachungszahlungen an das Benediktinerkloster im nordisraelischen Tabgha deutet sich eine Lösung an. Die deutsche Kirche war am 18. Juni von jüdischen Extremisten in Brand gesteckt und schwer beschädigt
worden. Der Schaden betrug umgerechnet EURO 1,6 Mio.. Drei Tatverdächtige wurden festgenommen und angeklagt. Israels Staatsanwalt Jehuda Weinstein erklärte, dass der Schaden am Kloster aus der Staatskasse ersetzt werden soll. (ToI, forward, jesus) KR

Hassprediger der Al-Aqsa zur Flüchtlingspolitik: Die "Al-Aqsa-Moschee" auf dem Tempelberg in Jerusalem ist eine Art Lagerhalle für Brandbomben, Messer und Schußwaffen geworden, die gegen israelischer Sicherheitskräfte eingesetzt werden. Hassprediger steigern sich bei ihren "Ansprachen" in Rage. Das
Middle East Media Research Institute (MEMRI) veröffentlichte eine "Predigt" von Scheich Muhammad Ayed, vom 11.9. (sic!). Er rief "Gläubige" auf, sich unter die Flüchtlinge in Europa zu mischen und den "heiligen Krieg", den "Jihad" zu führen und die "Ungläubigen", insbesondere die Juden, "niederzuwerfen". Die Europäer hätten kein Mitleid mit den Flüchtlingen, sondern nur Bedarf an Arbeitskräften. Der Scheich gehört zu der Kadergruppe der islamistischen Hizb ul-Tarir, die eng mit der vom Iran gesteuerten libanesischen Terrororganisation Hisbollah verbunden ist. (haOlam) KR

Familie entkommt mörderischen Steinewerfern: Avi Gamms spricht von einem Wunder: Seine Frau Sara und ihr fünf Monate altes Kind sind bei einem brutalen Überfall völlig unversehrt geblieben. Die beiden Autos, mit denen das jüdische Paar unterwegs war, gerieten in der Nähe von Jerusalem in einen Steinhagel durch mindestens 15 maskierte Terroristen. Die Familie war mit zwei Autos unterwegs. (haOlam) KR

Das Gründungsmitglied der Sozialdemokratischen Partei in der DDR und der langjährige Bundestagsabgeordnete der SPD, Gunter Weißgerber, hat in scharfen Worten den Jenaer Oberbürgermeister Albrecht Schröter kritisiert. Jenas OB: "Deutschland muss Zurückhaltung gegenüber Israel aufgeben" Jenaer Jusos sind empört von OB Schröter: Er habe antisemitisches Gedankengut befördert. Der Offene Brief von Gunter Weißgerber an Jenas Oberbürgermeister Albrecht Schröter ist eine generelle Abrechnung mit Antisemitismus und palästinensischer Propaganda gegen Israel. (Jena-Otz) TS



"Hinrichtung" einer "Messerstecherin"?
Hadeel al-Hashlamun, 18, aus Hebron trug unter ihrem Tschador, der nur einen Schlitz für die Augen offen ließ, moderne Jeans und Sportschuhe. Bei einem Checkpoint soll sie auf Waffen geprüft werden, doch israelische Soldaten erschießen die "waffenlose Studentin", weil sie angeblich unter Schock nicht die Anweisungen der Soldaten verstanden hätte, so "europäische Beobachter" ein palästinensischer "Friedensaktivist" und die "New York Times". Der israelische Militärsprecher liefert das Foto eines Messers der Frau, mit dem die einschlägig als "Terroristin" bekannte Frau die Soldaten umbringen wollte. Amnesty verurteilte die "kaltblütige Hinrichtung". Betselem korrigiert sich immerhin und gesteht, dass die Frau bewaffnet war, was dennoch kein Grund gewesen sei, sie mit mehreren Schüssen tödlich zu verletzen. Für die Medien gelten nur "starke Fotos", die natürlich nicht zeigen, was da wirklich passierte. Hauptsache, Israelis werden als Mörder dargestellt. (audiatur, Blick, NYT, telegraph, JO, Dailymail)
Zu den Bildern rechts: Auf welcher Seite der hölzernen Barriere stand die Frau eigentlich? Unten ein Bild des Messers. Ebenfalls passend dazu zum lesen empfohlen ein Artikel von Georg Hafner aus der Jüdischen Allgemeinen: "Inszenierte Opfer - Wie im Nahen Osten mit Fotos Politik gemacht wird - der Fall Muhammed Tamimi". TS








Die Serie der jüdischen Feiertage ist schier unendlich. Nach Neujahr und dem Jom Kippur (Versöhnungstag) steht jetzt das Laubhüttenfest (Sukkot) an. Die Juden erwartet der erste Regen dieses Herbstes in ihren mit Palmwedeln nur leicht bedeckten Hütten. Mal wieder ist die israelische Politik für eine weitere Woche gelähmt, obgleich in der Welt viel passiert. Premierminister Netanjahu absolvierte einen Blitzbesuch in Moskau, um mit Putin über eine Vermeidung von militärischen "Missverständnissen" zu reden. Assads Schicksal scheint besiegelt, aber noch hält er sich auf seinem Thron. Iran ist jetzt auch in Syrien aktiver, während die Russen dort ihre Truppen verstärken. Die palästinensische Propaganda erlebte einige fragwürdige Blüten, während sich die Lage in Jerusalem mit dem Ende der muslimischen Feiertagsserie inzwischen ein wenig beruhigt hat. Währenddessen beginnt in Israel mit dem Beginn der Sukkotwoche und der anstehenden Deutschen Herbstferien die nächste größere Touristenanreisewelle. Während es in Deutschland immer nasser und kälter wird, erfreuen sich viele an den noch immer sommerlichen Temperaturen in Israel, an der Ruhe der Feiertage und der insgesamt sehr lockeren und entspannten Stimmung fern ab von Meldungen über Diskussionen über die Flüchtlingsströme oder Sorgen über rechtsextremistische und fremdenfeindliche Übergriffe. TS









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Erfolg bei Lacrosse-WM
Nach einem legendären Sieg über die Tschechische Republik steht die israelische Lacrosse-Mannschaft im Halbfinale der FIL World Indoor Lacrosse Championship in Syracuse, New York. Ein großer Erfolg für eine Sportart, die in Israel noch ziemlich jung ist. (LaxAllstars) MN

»Ich wollte einfach wieder laufen«
Dem Israeli Eitan Hermon wurde ein Bein amputiert, nachdem er 2006 auf dem Golan verletzt worden war. Am Sonntag startet er beim Marathon in der deutschen Hauptstadt. In Berlin will Eitan Hermon unter die Marke von zwei Stunden und 57 Minuten kommen. Mit mehr als 55.000 Teilnehmern im letzten Jahr zählt der Lauf in der deutschen Hauptstadt neben New York, London und Paris zu den größten der Welt - und er ist bekannt dafür, dass die Läufer auf den 42,195 Kilometern häufig Rekorde brechen. (JA) TS



Einladung der Landesvertretung Baden-Württemberg
Am 14. Oktober 2015 lädt die Landesvertretung Baden-Württemberg zu den nächsten "Wirtschaftsgesprächen am Tiergarten" ein. Die Veranstaltung wird sich im Rahmen der Feierlichkeiten "50 Jahre deutsch-israelische diplomatische Beziehungen" mit den Forschungs- und Wissenschaftskooperationen zwischen Baden-Württemberg und Israel beschäftigen. Anmeldungen: antwort@lvtberlin.bwl.de oder petra.beckmann@lvtberlin.bwl.de

Hadassah Schweiz lädt ein
30. September 2015, Gemeindehaus ICZ: «Israel - zwischen Moral und Realpolitik?» Hat Israel der Realpolitik zuliebe seine Moral geopfert, oder wird Israel als jüdischer Staat mit anderen Maßstäben gemessen als andere Länder? Mit dieser Frage setzt sich der von Hadassah Switzerland organisierte Abend «Israel - zwischen Moral und Realpolitik?» auseinander. Am Mittwoch, 30. September 2015 Um 19.30 h (Türöffnung: 19.00 h). Im Gemeindehaus ICZ, Lavaterstrasse 33, 8002 Zürich
Avi Rivkind
Das Programm: Vortrag von Prof. Avi Rivkind, Leiter Traumatologie Hadassah: «Weshalb ich auch Terroristen behandle». Podiumsgespräch mit Pierre Heumann, Nahostkorrespondent Tel Aviv, Roger Köppel, Chefredaktor Weltwoche, Yves Kugelmann, Chefredaktor Tachles, Richard C. Schneider, Leiter ARD-Studio Israel. Eintritt: SWF 70 (zugunsten der Traumatologie Hadassah), bis 18 Jahre gratis.



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monotheistischen Religionen. Diese völkerverbindenden Bilder wurden als erste israelische Ausstellung im Vatikan gezeigt.



Eine Übersicht der stattgefundenen Feiern, inkl. Fotos und Berichten gibt es HIER.
Der nächste Israelkongress wird im Februar 2016 in Frankfurt sein.
Der nächste Israeltag wird im Mai 2016 sein. Details zu beiden folgen.
Weitere Informationen und Kontaktaufnahme unter: Israeltag@il-israel.org











Aus gegebenem Anlaß...

Das ILI Redaktionsteam wünscht Chag Sukkot Sameach!

Sukkot - A Celebration For Every Nation!

Livin' in a Booth - Fountainheads Sukkot

Shakin' the Lulav (Sukkot song)

The Sukkah ???? ??????

The Maccabeats - What's next? Sukkos Style?

Shake a Palm (Sukkot parody song)

Sukkah song Parody - It's raining in our Sukkah Backstreet Boys Parody BDM



Bitte schickt auch Ihr uns Eure Aufnahmen - Bilder die Israel zeigen, wie Ihr es seht und erlebt habt.


Laubhüttenfest in Jerusalem (Fotos: Sahm)


So lässt es sich arbeiten - zumindest in israelischen Start-Ups... (Israel21c)





Shalom
Thomas
ILI News
Thomas@il-israel.org



Im Mai 2016
ist wieder Israeltag!
Details folgen!


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