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23. August 2015

Inhaltsverzeichnis




















Valiber, ein smarter Löffel
Zuckerverbrauch bedroht Lebensqualität und Gesundheit der ganzen Welt. Das israelische Startup Valiber hat einen Löffel entwickelt, der die genaue Menge von Süßstoff in Getränken und Lebensmitteln misst. Valiber Gründer und CEO Yuval Klein: "Eine Tasse Kaffee mit zwei Löffeln Zucker könnte gut für eine Person sein, ist aber zu süß für einen anderen." 2013 begann Valiber, den "Val"-Meter zu entwickeln. Bei 1 Val (3,4 g Weißzucker) identifiziert der Mensch die Süße. Eine Dose Cola hat satte 34 Vals und ein Glas Orangensaft 27 Vals. Die Ermittlung des gewünschten Süßegrads kann signifikant die Menge konsumierten Zuckers senken und vor Diabetes schützen. (NoCamels) TS


Israelisch-deutsche bionische Mikroorgane
Die Verschärfung der EU-Richtlinien verhindert die Nutzung von Tieren in Forschung und Entwicklung in der Kosmetikindustrie, was Kosmetikkonzerne wie L'Oréal und Estée Lauder hindert, neue Produkte zu entwickeln. Die größte Herausforderung bei der Suche nach einer Alternative zum Tierversuch stellt die Tatsache dar, dass menschliche Zellen nur selten mehr als ein paar Tage außerhalb des Körpers überleben. Um dieser
Herausforderung zu begegnen, haben Wissenschaftler der Hebräischen Universität Jerusalem und des Frauenhofer Instituts für Zelltherapie und Immunologie in Deutschland eine Leber im Miniaturformat auf einem Chip entwickelt, der die menschliche Physiologie nachahmt. (haOlam) KR

Erstes Autismuszentrum im Mittleren Osten
Autismus hat in den letzten Jahren epidemische Ausmaße angenommen, allein in den USA ein Zuwachs von 600% seit 1978. Heute wird eines von 68 Kindern mit Autismus-Spektrum-Störungen diagnostiziert (ASD). Was genau dazu führt will ein neues Zentrum mit der Hebräischen Universität und des Hadassah Medical Center herauszufinden, beim ersten interdisziplinären universitären Autismus Zentrum im Nahen Osten. (ToI) TS

Israelische Wehrtechnik schützt New York
Eine zivile Variante des israelischen Raketenabwehrsystems Iron Dome überwacht künftig in New York Transformatoren, um Netzausfällen in der Stromversorgung vorzubeugen und künftig auch vor Hackerangriffen schützen. Das Iron Dome System macht
anfliegende feindliche Raketen und Artilleriegeschosse aus, berechnet ihre Flugbahnen und zerstört sie mit eigenen Abwehrgeschossen. Die zivile Variante der Iron Dome Technik spürt im Stromnetz Signale nicht optimal funktionierender Transformatoren auf, was zum Netzausfall führen könnte. Das System kann im Notfall Strom umleiten. In Israel ist die zivile Nutzungsmöglichkeit unter dem Namen Electricity Information Grid auf den Markt gekommen und wird bereits genutzt. (Ingenieur) KR








Klänge von Begräbnissen vor 15.000 Jahren
Die Natufische Kultur vor 15.000 Jahren ist bekannt für komplexe Begräbnissitten. Dr. Danny Rosenberg und Prof. Dani Nadel der Universität von Haifa haben entdeckt, dass dabei riesige Mörser als Musikinstrumente verwendet wurden. Die Mörser, einige
Mörser von Rakefet auf dem Carmel-Berg
ein Meter hoch und 100 Kilo schwer, wurden sonst zum Stampfen von Nahrungsmitteln benutzt, aber mit dem Klopfen wurde die Gemeinschaft wie heute mit Kirchenglocken benachrichtigt, dass gerade eine Beerdigung stattfindet. Die Natufier waren mit die ersten Menschen, die das Nomadenleben aufgaben und in festen Siedlungen lebten. Dazu gehörten geregelte und festliche Begräbnisse. Manche Riesenmörser wurden in der Nähe von Friedhöfen gefunden. (Message) TS

Bibel falsch übersetzt
Früheste Bibelübersetzungen wie die Septuaginta irrten sich bei der Übersetzung der Bibel aus dem Hebräischen. So heißt es, dass Gott die Eva aus einer "Rippe" (Hebräisch: Zela) des Adam geschaffen habe. Der amerikanische Professor Ziony Zevit für semitische Sprachen bei der American Jewish University in Bel-Air, California, erklärte, dass Gott die Eva eher aus dem os baculum (Penis Knochen) des Adam geschaffen habe. (biblicalarchaeology) TS

Dach für archäologische Schätze
Fast 2 Mio. Artefakte aus fünf Jahrtausenden umfasst der von der Antikenbehörde betreute archäologische Staatsschatz Israels. Auf dem seit 2009 in Jerusalem entstehenden Nationalen Campus für Archäologie Israels, sollen diese Funde mit Restaurierungs- und Konservierungs-Werkstätten, archäologischer Nationalbibliothek und Bildungszentren zentral
Animation der Dachkonstruktion
Foto: Computergrafik: Mosche Safdie
untergebracht werden. Schweißbaugruppen und Stützen für das Kunststoff-Membran Dach entstehen bei der Chemnitzer Stahlbaufirma Steelconcept. Es wird die Form eines Trichters haben, in dessen Mitte Wasser in einen Brunnen abläuft. "Außergewöhnlich sind der geschichtsträchtige Ort und der Architekt", sagt Daniel Oertel, Prokurist bei Steelconcept. Architekt Mosche Safdie hat die Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem in Jerusalem (2005) entworfen. (freiePresse) TS



Heißluftballons
In Israel wird Ende September, Anfang Oktober, ein Heißluftballon-Festival stattfinden. Die Ballons sollen im Park Maayan Harod beim Gilboa-Berg im Norden und im Eschkol-Park in der Negewwüste aufsteigen. (Touristisrael) TS

Auf welcher Uferseite wurde Jesus getauft?
Christen aus der ganzen Welt pilgern nach Israel und Jordanien und lassen sich entweder am jordanischen oder israelischen Ufer des Flusses taufen. Die UNESCO hat sich eingemischt und beschlossen, dass Jesus am jordanischen
Flussufer getauft wurde. Die Taufstelle Jesu auf jordanischer Seite wurde zum Weltkulturerbe erklärt. Qasser el Jahud ("jüdische Festung"), heißt die Taufstelle auf der israelischen Seite zwischen Jericho und dem nördlichen Ufer des Toten Meeres. Andere markieren den Platz als die Stelle, wo die Kinder Israel unter Josua den Jordan überquerten. (ih) KR

Israel leidet unter extremer Hitze
Die heißesten Regionen der derzeitigen Hitzewelle sind das Jordantal und die Arawa-Wüste mit Temperaturen zwischen 43 und 46 Grad. In der Touristenstadt Eilat am Roten Meer herrschten 44 Grad. In Afula wurde ein Hitzerekord von 41,5 Grad gemessen. In Tel Aviv stiegen die Werte "nur" auf 33 Grad, jedoch bei einer Luftfeuchtigkeit von über 60%. (tt, JA) KR



Sicherheit im All
Die USA und Israel bauen ihre Kooperation im Bereich Sicherheit weiter aus: Gemäß einem neuen Abkommen werden beide Länder die Zusammenarbeit auf die Beobachtung und Verfolgung von Objekten im All erweitern. Auch die Europäische All-Agentur (ESA) ist an dem Projekt beteiligt. (Haaretz) MN

Israelisch-chinesische Fusion
Adama fusioniert mit Sanonda, dem chinesischen Hersteller von Pestiziden. Der Fusionsvertrag sieht vor, dass der israelische Partner das neue Gesamtunternehmen leiten soll. Das international agierende Adama ist Weltmarktführer im Bereich Pflanzenschutzmittelgenerika. (Globes) MN

Größte Frachtschiffgesellschaft will in Haifa anlegen
Die 2M Schiffs-Allianz mit Giganten wie Maersk und MSC will nach Port Said auf dem Weg in die Adria auch in Haifa regelmäßig anlegen, ab 15. Oktober. Die "Gustav" wird das erste und größte Schiff sein, das in einem israelischen Hafen anlegt. (JPost) TS

Frauen auf der Überholspur
Frauen in Israel partizipieren deutlich stärker am Arbeitsmarkt als in den meisten OECD-Ländern. Eine Untersuchung über die Entwicklung der letzten 30 Jahre zeigt: In der Altersgruppe 25-34 haben knapp 80% der
Frauen in Israel einen Job oder sind gerade aktiv arbeitssuchend. Dies bedeutet eine Steigerung um 24% im Vergleich zu 1985. In der Altersgruppe 35-44 Jahre sind aktuell 79% im Arbeitsprozess aktiv (+21%), bei den 45 bis 54 jährigen sind es 76% (+30%) und bei den 55 bis 64 jährigen 60,3% (+35%). (Haaretz) MN

Batterie der Zukunft
Die Batterie von StoreDot sowie ihre Aufladetechnologie sollen ein Elektroauto innerhalb von fünf Minuten aufladen. Damit würde das Fahrzeug 480 km fahren können. Die Ankündigung von CEO Doron Myersdorf
(Foto), diese Technologie in einem Jahr zu präsentieren, hat das Interesse ausländischer Investoren geweckt. Samsung Ventures, Norma Investments Limited sind nur einige der Risikokapitalunternehmen, die USD 18 Mio. in die israelische Nanothech-Firma investiert haben. Somit erreichen die Gesamtinvestments in StoreDot USD 66 Mio. StoreDot entwickelte bereits eine Technologie für das Aufladen eines Smartphone innerhalb von 30 Sek. (ToI) MN

Angebot an Palästinenser
Israel hat der palästinensischen Autonomiebehörde angeboten, ein 3-G-Netz für mobile Kommunikation im Westjordanland aufzubauen. Die palästinensischen Anbieter benutzen noch immer die veraltete 2-G-Technologie. Der palästinensische Minister für Telekommunikation, Allam Moussa, bezeichnete die Kooperation als »Durchbruch«. (JA) KR

Eco Wave Power: USD 2 Mio. Fundraising
Der preisgekrönte Entwickler mit Sitz im Hafen Jaffa von Wellen-Energie hat erfolgreich USD 2 Mio. gesammelt, um eine zweite Generation der Eco Wave Power zu entwickeln. Damit soll eine globale Vermarktung vervollständigt werden. Eco Wave gewinnt mit seinem Patent
umweltschützend Energie aus der Wellenbewegung der Ozeane. Um geplante Kraftwerke in aller Welt errichten zu können, werden noch USD 150 Mio. benötigt. Bis Ende 2015 wird ein Kraftwerk 15% des Stroms in Gibraltar erzeugen. (ecowave, youtube) TS








Die beste Show der Woche
Mit 20 Minuten Verspätung ist in Tel Aviv die hässliche vor 40 Jahren gebaute "Maarivbrücke" gesprengt worden. Das Ereignis wurde aus allen Winkeln gefilmt. Sechs Jahre lang soll dort nun die U-Bahn gebaut werden. Bis zur Fertigstellung werde Israels Metropole unter Staus und abgesperrten Durchgangsstraßen leiden. (Youtube, ToI, JPost, Ynet) TS

Schulen werden Toleranz lehren
Wegen jüdischer Hassverbrechen und dem Anschlag auf die Schwulen-Demo in Jerusalem hat Erziehungsminister Naftali Bennet beschlossen, in der ersten Woche des neuen Schuljahres ab dem 1. September in den Schulen Gewaltlosigkeit, Toleranz und anti-Rassismus zu lehren. In einem Land wie Israel sei Toleranz kein Luxus, sagte der Minister. Das Erziehungsministerium hat zu dem Thema auf seiner Webseite einen Lehrplan und Materialien veröffentlicht. (ToI) TS

Ein Dorf für Behinderte
In Galiläa, im Norden Israels, wird ein "Integrationsdorf" errichtet, für Behinderte. Alle bürokratischen Hürden für die Gründung seien überwunden worden. Es geht darum, die Behinderten in das zivile Leben zu integrieren. 50 israelische Familien, überwiegend Orthodoxe, sollen dort leben. (ToI) TS

Polygamer Abgeordneter war Kunde bei Ashley Madison
Die Kanadische Homepage von Ashley Madison wurde gehackt. 36 Mio. Kundenangaben der Webseite für "Seitensprünge" und "Ehebetrug" wurden öffentlich gemacht, die schlimmste "Enthüllung" seit "Wikileaks" von Edward Snowden. Unter den Kunden war auch der arabische Knesset-Abgeordnete Taleb Abu Arrar von der arabischen "Gemeinsamen Liste". Weil Polygamie in Israel verboten ist, hat Abu Arrar seine zweite Frau per Vertrag geheiratet. Er hat 10 Kinder. Abu Arrar behauptet, dass seine offizielle Emailadresse der Knesset mehreren Personen zugänglich sei. Er selber habe sich bei Ashley Madison niemals eingetragen und wolle Anzeige erstatten. (jj, ToI, JPost) TS

Spanisches Festival lädt jüdischen Sänger aus und ein
Nach einer Welle von Protesten gegen die Ausladung des jüdischen US-Musikers Matisyahu beim spanischen Reggae-Festival "Rototom Sunsplash" haben die Veranstalter ihre Entscheidung zurückgenommen. Das Reggae-Festival in Benicàssim bat den Sänger öffentlich um Entschuldigung. Eine Israel-Boykott-Gruppe hatte die
Organisatoren aufgefordert, allein Matisyahu (Matthew Paul Miller) zu einer Anerkennung eines Palästinenser-Staates zu zwingen. Dies hatte er geweigert, zu unterschreiben. Einige Künstler hatten angekündigt, ihre Teilnahme an dem Festival abzusagen, falls Matisyahu singe. Die Anti-Defamation League (ADL) bezeichnete die Ausladung als "klaren Fall von Antisemitismus". Die spanische Regierung verurteilte das Vorgehen der Festival-Leitung und das Nachgeben an die BDS-Forderungen. (Jpost, Ynet, INN, tapfer, honest, audiatur, tachles, nwz, Achse, LizasWelt, Tablet) KR TS

Europa finanziert BDS
In Folge der Affäre um den amerikanischen Reggae-Sänger beim Festival in Spanien hat Prof. Gerald M. Steinberg, Präsident von NGO Monitor, einen Aufruf veröffentlicht, der die spanische Regierung aufruft, nach der Verurteilung von BDS die europäische Finanzierung dieser Hass und Dämonisierungskampagnen gegen Israel zu stoppen. Steinberg belegt, dass BDS über andere Organisationen große Gelder von der spanischen Regierung, der EU und europäischer Regierungen erhält, unter anderem über das Alternative Information Center (via Mundubat), Applied Research Institute Jerusalem, PARC und Al Haq. (NGO, Gatestone) TS

Katzen in der Wüste
Eine vom Aussterben bedrohte Wüstenkatze hat in Israel überraschend drei Junge bekommen. Die Katze namens Rotem habe vor einem Jahr ihren Partner verloren. Mit dem dreijährigen Wüstenkater Kalahari aus einem schwedischen Zoo sei sie zunächst nicht richtig warm geworden. Nun brachte Rotem drei Junge zur Welt. "Die Tierpfleger im Safari-Zoo und Naturschützer aus aller Welt haben sich sehr gefreut", teilte der Safari-Zoo in Ramat Gan mit. (MB) KR

Heinz ist kein Ketchup mehr
In Israel gilt Ketchup der Marke "Heinz" nicht mehr als Ketchup. Der Tomatengehalt sei zu gering, so das Gesundheitsministerium. Deshalb darf das Produkt nicht mehr als "Ketchup" bezeichnet werden. Die korrekte
Bezeichnung laute nun "Tomatenwürze". Der Entscheidung ging eine Kampagne des israelischen Herstellers "Osem" voraus, der zwei Drittel des in Israel konsumierten Ketchups verkauft. Im Januar behauptete "Osem", "Heinz" belüge seine Kunden. Die Verpackung verspreche einen Anteil an Tomatenkonzentrat von 61%. Tatsächlich seien es 21%. Israelischer Standard sei 41%. (ToI; INN) TS

Kostenlose Bücher zum Nahostkonflikt
Das Rubin-Center bietet 13 englischsprachige Bücher zum kostenlosen Download in verschiedenen Formaten an, darunter HTML und PDF. Autor Barry Rubin bietet seine Bücher zu islamischem Fundamentalismus und der Türkei an. (Rubin) TS

Wolfgang Kahl zum Direktor Israel ernannt
Das Diplomatic Council (DC) ist ein globaler Think Tank, der sich als Brücke zwischen Diplomatie und Wirtschaft und Gesellschaft versteht. DC hat nun ein Direktorat für Israel etabliert. Das Direktorat will durch Delegationsreisen und Wirtschaftstreffen, durch Begegnungen mit Kunst und Kultur einen Beitrag zum gegenseitigen Verständnis, zur Prosperität und damit auch zum Friedensprozess leisten. Als Direktor des Direktorates Israel wurde Wolfgang Kahl aus Frankfurt berufen. (DC) TS



Hamas schnappt israelischen Spionage-Delfin
Das Marinekommando der Hamas will vor Gaza einen abgerichteten Spionage-Delfin der Israelis gefangen haben. Er habe Kameras und ein Gerät zum verschießen von Pfeilen getragen. Froschmänner hätten den Delfin verhaftet wegen seiner "verdächtigen Bewegungen". Israels Militärs reagierten, dass die Hamas ein "Säugetier" gefangen
hätte und kein U-Boot. Laut iranischer FARS-News handelte es sich nicht um ein Tier, sondern einen Roboter. Bilder gibt es keine. Am Ende könnte der Delfin auch eine Ente gewesen sein. Israel wird in der arabischen Welt vorgeworfen, Singvögel, Haie, Aasgeier und Adler für Spionage einzusetzen. Als Beweis gilt oft nur die Beringung der Vögel durch Forscher der Tel Aviv Universität, um die Flugrouten von Zugvögeln zu verfolgen. (JPost, Spiegel, Imra, INN, rt, achgut, ToI, n-tv) TS

Raketenangriffe aus Syrien auf Israel
Erstmals seit 1973, dem Jom Kippur-Krieg, wurden zwei Raketen auf israelisches Territorium und zwei weitere auf die Golanhöhen abgeschossen. Die Terroristen konnten auf Weisung der Iraner alle Straßensperren der syrischen
Regierungstruppen passieren auf ihrem Weg von Damaskus nach Kuneitra, von wo die Raketen abgeschossen worden waren. Die gleiche Terrorgruppe hatte vorher schon Israel angegriffen. Israels Geheimdienst war ihnen auf der Spur. Diese Zusammenhänge erklären die gezielte Attacke auf die Terrorgruppe und zuvor die Angriffe auf syrische Stellungen. Israels Gegenschlag war eine Botschaft an Iran und Syrien, denn weder Präsident Assad noch Teheran wollen durch eine israelische Intervention ihren Zugang zur Grenze verlieren. So das israelische Fernsehen. (HC, HC, ToI, ToI, FAZ, Youtube) TS

Bedrohliche Waffenruhe
Erneut machen Gerüchte die Runde, dass die israelische Regierung und die Hamas trotz israelischer Dementis direkt oder indirekt über eine längerfristige Waffenruhe
verhandeln. Nach Angaben der Zeitung Al-Risala in Gaza stehe eine umfassende Einigung kurz bevor: Teil eines Abkommens soll der Bau eines Hafens in Gaza sein, über den Khaled Meshal, Chef des »Politbüros« der Hamas und der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan bei einem Treffen miteinander gesprochen haben sollen. Danach soll Khaled Meshal in Doha mit Tony Blair weitere Details der anstehenden Waffenruhe besprochen haben. Ägypten blockierte derweil die Einreise einer Hamasdelegation. (haOlam, Ynet, INN, Haaretz, Haaretz, ToI) KR

US-Dokumente zu Israels Atomprogramm
Das amerikanische State Department veröffentlichte als "Routine" historische Informationen zum Atomprogramm Israels. Zufällig gibt es gerade Meinungsverschiedenheiten zwischen Israel und den USA über das Atomabkommen mit dem Iran. Nach den Unterlagen von 1969 bis 1972 wurde
Israel aufgefordert, eine schriftliche Verpflichtung abzugeben, Jericho-Raketen nicht mit Atomsprengköpfen zu bewaffnen. Aus den Dokumenten geht nicht klar hervor, ob Israel einsatzbereite A-Bomben besitze. Damals wurde die "Politik der Zweideutigkeit" formuliert. (honest) TS

Verwirrung um Mahmoud Abbas
Gerüchte über den Rücktritt von Mahmoud Abbas vom Vorsitz der PLO, um seine Nachfolge und um eine mögliche Ausladung in den Iran, lassen alles offen. Viele Gerüchte um die Absichten des 80-Jährigen werden schnell wieder dementiert. Abbas sei frustriert wegen dem festgefahrenen Friedensprozess, trifft sich aber mit Israels Oppositionsführer Jitzhak Herzog und hält an der
Sicherheitskoordination mit Israel fest. Korruptionsvorwürfe erschütterten seine ohnehin unpopuläre Autonomiebehörde, die Abbas inzwischen im 11. Jahr seiner vierjährigen Amtszeit kontrolliert. Als Nachfolger wird der zunehmend radikalere Saeb Erekat gehandelt. Außer Englisch-Kenntnissen besäße der keinerlei Führungsqualitäten. (Farsnews, NZZ, al-Araby, Memri) TS

SPIEGEL ist schneller als die Realität
Beim SPIEGEL ist Abbas schon zurückgetreten. In israelischen und anderen Agenturmeldungen ist der Rücktritt an die Bedingung geknüpft: "resignation to take effect only if Palestinian National Council votes on it". Der Rücktritt von Abbas und den anderen tritt erst in Kraft, wenn das 740-köpfige Palästinensische Parlament (PNC) zusammengekommen ist und darüber abgestimmt hat.
Von den 740 leben viele sehr verstreut, einschließlich dem Ausland. Und erst sowie diese Bedingung erfüllt ist, würden die potentiell weitreichenden Folgen des Rücktritts in Kraft treten. Abbas ist nur solange Ansprechpartner für Israel und die laufende Sicherheitskooperation, wie er Vorsitzender der PLO ist. Deshalb sollte man mit diesen Meldungen sehr vorsichtig umgehen, und sich nur auf bestätigte Fakten berufen, ehe man zu voreiligen Schlüssen kommt. Es handelt sich um einen politischen Schritt des Abbas, um die Position weiter zu stärken, während politische Rivalen ausgeschaltet werden: Jasser Abed Rabbo mit seiner Genfer Initiative in der Schweiz und als bisheriger Generalsekretär der PLO, wie auch der frühere Premier Salam Fajjad mit seiner Sozialorganisation, oder der Kontrahent Muhammad Dahlan wurden von Abbas schon ausgeschaltet. (ToI, Spiegel) SsT

Abbas schließt Büro der Genfer Friedensinitiative
Das palästinensische Büro der Schweizer Nichtregierungsorganisation (NGO) "Genfer Initiative" steht vor der Schließung. Die Weisung kam vom Präsidenten der Palästinensischen Autonomiebehörde Mahmud Abbas. Beobachter sehen in dem Schritt einen Versuch, seinen Rivalen Jasser Abed Rabbo auszuschalten. Die "Palästinensische Friedenskoalition" arbeitet auf Basis
der "Genfer Initiative" aus dem Jahr 2003. Rabbo hatte Abbas' Führungsstil als "diktatorisch" bezeichnet. Abbas hatte ihn deshalb von seinem Posten als Generalsekretär der Palästinensischen Befreiungsorganisation (PLO) enthoben. Mit Anordnung von Abbas beschlagnahmte das palästinensische Informationsministerium das Vermögen des Büros. Vor allem die Schweiz ist verärgert, weil sie diese Organisation jährlich mit SFR 200.000 mitfinanziert. Abbas ist auch gegen eine Sozialorganisation des früheren Premiers Salam Fajjad vorgegangen, sowie gegen eine Organisation des früheren Sicherheitschefs der Fatah im Gazastreifen, Mohammed Dahlan. (INN, bazonline, 20Minuten) TS

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Hamas verletzte "Rote Linie" der Ägypter: Ägyptens Geheimdienst kidnappte aus einem Bus von Rafah zum Flughafen in Kairo vier Mitglieder der Elite-Tauchertruppe des militärischen Armes der Hamas. Die
Froschmänner wollten zum Training nach Iran fliegen. Sie nutzten die Öffnung der Grenze "für humanitäre Zwecke". Der Iran stattet die Taucher der Hamas mit allem aus, was sie benötigen. Israel hatte 2014 einen versuchten Terroranschlag der Taucher bei Zikim verhindert. Ägyptische Agenten prüften in dem Bus die Ausweise. Sie verhafteten und verschleppten Abd el-Da'im el-Basset, Said Abdallah Abu Jabin, Yasser Fathi Zanon und Hussein Hamis el-Dabda. Unmittelbar danach schlossen die Ägypter die Grenze und verweigerten einer Hamasdelegation die Durchreise, weil die Hamas im Sinai, dem Hinterhof Ägyptens "mit dem Feuer spielt". Mit der Durchreise der Hamaskämpfer habe die Hamas die "ägyptische Souveränität" verletzt und eine "Rote Linie" überschritten. (ToI, INN) TS

Israel verweigert Durchreise von Hamas-Offiziellem: Ein hohes Mitglied der Hamas im Gazastreifen, Ihab el Rasin vom Informationsministerium, hat einen Antrag gestellt,
durch Israel nach Jordanien reisen zu dürfen, um sich in der Türkei ärztlich behandeln zu lassen. Israel verweigerte die Einreisegenehmigung mit dem Argument, in Gaza gäbe es auch "humanitäre Fälle", darunter zwei geistesgestörte Israelis, der Äthiopier Avera Mengistu und ein Beduine. Die werden von der Hamas festgehalten und nicht freigegeben. Mit der gleichen Begründung verweigerte Israel die Einreise der Schwestern des Hamaschefs Ismail Hanije von Israel in den Gazastreifen. (INN, IHH) TS

Kartenzeichner mit politischer Agenda: "Palästina gab es schon vor 5.000 Jahren". Landkarten sind seit jeher ein beliebtes Mittel, Propaganda und Geschichtsklitterung zu verbreiten. Das tut auch die Schweizer Firma "Euratlas-Nüssli". Auf ihren Landkarten gab es "Palästina" schon vor 5.000 Jahren und die Israeliten stammten aus dem
Palästina gibt es schon, als Türkei, Irak und Ägypten (heute) noch keinen Namen hatten.
Gebiet des heutigen Saudi-Arabien. Und Abraham war ein "Nordsemit". Nach eigenen Angaben ist "Euratlas-Nüssli" ein Fachspezialist historischer Digital-Kartografie mit Sitz in Yverdon-les-Bains. Der 1942 in Stuttgart geborene Historiker und Kartograph Andreas Birken zeichnete verantwortlich für die Landkarten zum "Alten Orient" von 3200 bis 400 vor Christus. Birkens Landkarten erweisen sich als üble moderne Propaganda mit antisemitischen Seitenhieben. (INN, Audiatur, heplev) TS

Fischfarmen gegen Terrortunnel: Ägypten will einen tiefen Graben zwischen dem Gazastreifen und Sinai buddeln und mit Meerwasser füllen, um dem Bau von Schmugglertunneln unter der Grenze hinweg ein Ende zu setzen. Ein 1km langer, 10m breiter und 20 m tiefer Graben ist schon fertig. Neu ist die Absicht der Ägypter,
Ägypter bereiten Grabenbau vor
in dem Graben kommerziell Fische zu züchten. Auch Israel wollte schon vor 2005 einen solchen Graben anlegen, hat das Projekt aber wegen internationalem Druck abgesagt. Wenn Ägypten es tut protestiert niemand. (Maan) TS

Internationale Truppen verschwinden bei Gefahr... Die UNO hat niemals den Friedensvertrag zwischen Israel und Ägypten anerkannt. Deshalb wurde 1979 die MFO (Multinational Force of Observers) geschaffen, eine von Israel und Ägypten finanzierte internationale Truppe. Im Stil von UNO-Beobachtern überwachen sie
Grenzverletzungen und die Entmilitarisierung auf beiden Seiten der Grenze. Wegen der Präsenz von ISIS und anderen Terrorgruppen im Sinai überprüfe die Obama-Regierung einen Abzug der amerikanischen Soldaten, weil sie gefährdet sein könnten. Mal wieder wäre das für Israel ein Beweis, dass auf internationale Truppen - und sogar die Amerikaner - kein Verlass ist, sowie die Lage brenzlig wird. (ToI) TS



"Besetztes Westjordanland"
Es gibt viele Bezeichnungen für das Westjordanland, und fast alle haben ihre historische oder aktuelle Berechtigung. "Judäa und Samaria" entspricht der biblischen Bezeichnung jener Gebiete, im "Lande Kanaan" oder im "verheißenen Land". In der Osmanischen Zeit war das Gebiet Teil der Provinz "Südsyrien". Als Jordanien es 1949 eroberte und annektierte wurde es Cis-Jordanien, West Bank oder Westjordanland genannt. Die Israelis haben es 1967 erobert, aber bis auf das erweiterte Gebiet von "Großjerusalem" nicht annektiert. Ganz offiziell gilt es als "militärisch besetztes Gebiet", weshalb Israel dort Militärrecht walten lässt, bis heute. Im israelischen Sprachgebrauch ist die Rede von "Josch", Abkürzung für Judäa und Samaria. Aus politischen Gründen reden die Israel heute auch von "umstrittenen Gebieten", um den Status bewusst offen zu lassen. Als "Palästinensergebiete" sollten nur jene genau abgesteckten sogenannten "A-Gebiete" bezeichnet werden, die im Rahmen der Osloer Verträge von Israel den Palästinensern zur Selbstverwaltung übergeben wurden und in denen sich heute keine Israelis mehr aufhalten (dürfen). Wenn Palästinenser das gesamte Westjordanland als "Palästinensergebiete" bezeichnen, handelt es sich um einen politischen Wunschtraum, auf einen Vorgriff künftiger Verhandlungen oder bestenfalls um politische Beanspruchungen. Deshalb macht der Begriff "besetzte Gebiete" durchaus Sinn, um klar zu stellen, dass Israel dort das Sagen hat und eben nicht die Palästinenser. (Camera, M&F) TS



Der erste offene militärische Schlagabtausch zwischen Syrien und Israel seit 1973 dürfte Folgen haben, zumal sich herausstellte, dass nicht nur die Armee des Präsidenten Assad den Terroristen Hilfe geleistet habe, sondern dass auch Iran an dem ersten syrischen Raketenbeschuss auf israelisches Kernland beteiligt war. Die innenpolitische Debatte um Zwangsernährung von hungerstreikenden palästinensischen Gefangenen ist auch noch nicht ausgestanden. "Soll er doch sterben" sagen Israelis wie Palästinenser. Die einen wollen "Terroristen" loswerden, die anderen wollen den selbstgewollten Tod als Auslöser für weiteren Terror nutzen. Nach der vom Obersten Gericht verfügten Freilassung des Dschihad-Aktivisten Muhammad Allan fürchten die Behörden, dass Tausende Gefangene zum Mittel des Hungerstreiks greifen könnten, um ihre vorzeitige Freilassung zu erzwingen. TS




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Gold für Segler
Bei der offenen Junioren Segel-EM in Burgas, Bulgarien gewannen Nitai Hasson und Tal Harari eine Goldmedaille im Modell 420 und wurden zum Europameister gekürt. Bei der U17-Meisterschaft gewannen Ido Bilik und Ofek Shalgi die Goldmedaille. (One, Junior Europeans) MN

Silber und Bronze
Bei der rhythmischen Sportgymnastik WM in Sofia, Bulgarien, gewann die israelische Frauenmannschaft eine Silber- wie auch eine Bronzemedaille. (One) MN

Olympia ohne Apartheid
Die brasilianische BDS-Bewegung betreibt "Olympia ohne Apartheid". Ihre Aktivitäten richten sich vor allem gegen die israelische Firma International Security and Defense Systems (ISDS), weil sie den Zuschlag erhalten hat, die Sicherheitsvorkehrungen bei den olympischen Spielen 2016 in Rio de Janeiro zu organisieren. BDS fordert einen Ausschluss Israels, solange Rechte der Palästinenser nicht gewahrt seien. (goo, goo) TS



"Gehirn-Kreis" in Barcelona
Gehirn-Experten werden sich im Oktober in Barcelona treffen, darunter die besten Experten der Hebräischen Universität in Jerusalem und im Rahmen eines Kulturprogramms Vorträge halten. (efhu, efhu) TS

Fotowettbewerb
Aufruf des Generalkonsulats des Staates Israel in München zur Teilnahme an einem Fotowettbewerb. Die Fotos sollen im Fokus einer Ausstellung stehen, die anlässlich des Umzugs des Generalkonsulats in neuen Räumlichkeiten präsentiert werden. Unter dem Titel "Menschen Israels". Gesucht werden die schönsten Fotos von Menschen aus Israel. Die 10 Gewinner werden benachrichtigt und erhalten einen Überraschungspreis. Einsendeschluss ist der 15. Oktober per E-Mail. (Konsulat) TS

Ehrung für Maestro Zubin Mehta
Der langjährige Generalmusikdirektor der Bayerischen Staatsoper sowie Generalmusikdirektor des Israel Philharmonic Orchestra auf Lebenszeit, Maestro Zubin Mehta, wird für sein Engagement für das Musikleben in
Israel und für die Reputation des Israel Philharmonic Orchestra weltweit mit dem "Shield of Keren Hayesod" geehrt. Im Rahmen eines Gala-Abends wird diese Ehrung in München am 23. Februar 2016 stattfinden. Der Abend ist dem SULAMOT - Projekt gewidmet. (kh-uia) TS








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monotheistischen Religionen. Diese völkerverbindenden Bilder wurden als erste israelische Ausstellung im Vatikan gezeigt.



Eine Übersicht der stattgefundenen Feiern, inkl. Fotos und Berichten gibt es HIER.
Der nächste Israelkongress wird im Februar 2016 in Frankfurt sein.
Der nächste Israeltag wird im Mai 2016 sein. Details zu beiden folgen.
Weitere Informationen und Kontaktaufnahme unter: Israeltag@il-israel.org
















Pierre Rehov: Kriegsverbrechen der Hamas dokumentiert

Iranische Propaganda: Moslems erobern Jerusalem (Youtube, Algemeiner)

Unerträgliche Hitze: Wasserkrieg in Tel Aviv



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Jerusalem bedeutet nicht nur Steine und Fromme... (grapevine)





Shalom
Thomas
ILI News
Thomas@il-israel.org



Im Mai 2016
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