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09. August 2015

Inhaltsverzeichnis


















Israeli überlistet AIDS
Für 35 Mio. Menschen in der Welt gibt es immer noch keine Heilung von der Immunkrankheit AIDS. Prof. Akram Alian vom Technion in Haifa bietet jetzt eine neue Strategie, das HIV Virus zu bekämpfen. HIV kann nicht ohne die Mechanismen der Gastzelle überleben. Er versucht, dem Virus "Umwege" zu anderen Gastzellen zu sperren und so seine Vermehrung zu behindern. Das Virus sei eine Art "Trojanisches Pferd" im menschlichen Körper. (NoCamels) TS

Nach Diät kehrt das Fett zurück
Eine Operation zur Reduzierung von Fettleibigkeit garantiert noch keine schlanke Zukunft. So eine Studie an 443 Patienten von Dr. Andrei Keidar vom Beilinson Hospital in Petah Tikwa. Bei den Patienten wurde der Magen verkleinert. Dennoch gewannen sie binnen 5 Jahren wieder Gewicht hinzu. (ToI) TS

Israelische Technologie soll Astronauten schützen
Das Startup StemRad aus Tel Aviv arbeitet mit der US-Firma Lockheed-Martin zusammen, um einen für Rettungsmannschaften im Fall eines Atomanschlags entwickelten Schutzgürtel für Astronauten zu adaptieren, etwa bei Mars-Missionen. So sollen die vor tödlichen
Gammastrahlen geschützt werden. Der StemRad 360 Gamma Gürtel ermöglicht volle Bewegungs- und Armfreiheit. Die Schutzgürtel wurden schon erfolgreich in Fukushima in Japan eingesetzt. (ToI, Wiki) TS

Nobelpreisträger-Ranking des 21. Jahrhunderts
In einem vom Magazin "Times Higher Education" erstellten Ranking der Wissenschaftsnobelpreisträger seit dem Jahr 2000 liegen erwartungsgemäß die USA an erster Stelle - deutlich vor Japan und Großbritannien. Die beiden einzigen nicht-amerikanischen Institutionen mit Preisträgern in den Top Ten sind das Technion - Israel Institute of Technology, sowie die deutsche Max-Planck-Gesellschaft. (Standard) KR

Trigger für Hautkrebs entdeckt
Forscher der Tel Aviv Universität haben den Auslöser für Melanom (Hautkrebs) entdeckt, der Hautveränderungen in einen tödlichen Krebs verwandelt. Die Forscher prüften die Funktion der äußeren Haut. Wenn Melanom ins Hautinnere dringt, wird diese Krebsart lebensgefährlich. Es geht darum, das Eindringen von Hautzellen in die Blutbahn zu verhindern. (algemeiner) TS
Tel Aviv Universität








Archäologen finden Tor zu Geburtsstadt Goliaths
Israelische Archäologen haben das Stadttor und die Befestigung der biblischen Philister Stadt Gat gefunden. Das gab die Bar-Ilan-Universität in Tel Aviv bekannt. Das Stadttor gehört demnach zu den größten, die in Israel jemals gefunden wurden. Neben dem Tor wurden auch
die Festungsmauer, ein Tempel sowie eine Produktionsstätte für Eisen entdeckt. Der biblische Ort Gat war im 10. bis 9. Jahrhundert vor Christus die größte von fünf Philister Städten. Der Überlieferung zufolge stammte der Riese Goliath, der gegen David kämpfte, aus Gat. (Zeit) KR

Mysteriöse 2.000 Jahre alte Symbole gefunden
Bauarbeiten haben in Jerusalem unter einem Kindergarten ein antikes jüdisches Tauchbad aus dem 1. Jahrhundert zutage gebracht. Die entdeckten Symbole und Inschriften stellen die Archäologen vor ein Rätsel. Ein Vorraum, von Bänken flankiert, führte zu dem Tauchbad. Daneben
wurde eine Weinpresse freigelegt. Die Wände des Tauchbades waren verputzt und mit Wandmalereien und Inschriften aus Schlamm und Ruß bedeckt oder eingeritzt. Die Inschriften sind auf Aramäisch und in hebräischer Schreibschrift, wie vor 2.000 Jahren üblich. Unter den Symbolen sind ein Boot, Palmen, Pflanzen und sogar eine Menora zu erkennen. (ToI, INN, Audiatur, livescience, mfa) TS



Matkot regieren Israels Strände
An Israels Stränden regieren Matkot: Spieler, die mit Holzschlägern auf einen harten Gummiball eindreschen. Doch Vielen gehen das Geknalle gehörig auf die Nerven. Daher erfanden zwei Israelis jetzt eine sanftere
Alternative: Kapau ist eine Mischung aus Matkot und Tennis. Statt aus Holz sind die Schläger aus Metall und bespannt. Per Crowdfunding wollen Amit Scharon und Guy Schapira EURO 40.000 zusammenbekommen, um ihren Traum zu realisieren: Matkot auf leise Art. (Grapevine, YouTube, Israel21c) KR

Tel Aviv bevorzugtes Fress-Ziel
Die britische Zeitschrift Business Insider hat Tel Aviv neben New York, Singapur und Tokio zu den bevorzugten Zielen in der Welt ausgewählt, um gut zu essen. Abgebildet ist ein orientalisches Mezze mit Humus, Labane, gerösteten Paprika und vielen weiteren Köstlichkeiten, mit denen die Tafel automatisch bedeckt wird. (business) TS

Neues Wahrzeichen für Jerusalem
Der extravagante und international berühmte Architekt Daniel Liebeskind wird Jerusalem ein neues Wahrzeichen verpassen: direkt neben Machaneh Jehuda, dem legendären Gemüsemarkt, will er eine 105 Meter hohe Pyramide bauen, 26 Stockwerke hoch, mit 200 Wohnungen, Hotel und öffentlicher Plaza. (Libeskind) TS

Ferien in Gaza
Obgleich der Wiederaufbau im Gazastreifen nach dem Krieg von 2014 mangels Geld und Zement noch nicht richtig begonnen hat, öffnete jetzt eine luxuriöse Ferienanlage ihre Pforten. 162 Zimmer im Chalet-Stil sollen die Gäste ins Blue Beach Resort locken, ein Buffet voller Köstlichkeiten,
mehrere Pools, ein Privatstrand und ein berauschender Blick über das Mittelmeer sind inklusive. »Es ist die wichtigste Ferienanlage in ganz Gaza«, heißt es auf der Website mit 20.000 Likes. Bislang sind 76 Räume fertig, doch die sind ständig ausgebucht, pro Nacht für USD 100 bis 160. (JA) KR



Für einen sicheren Himmel
Die Verteidigungsanlagen von Elbit Systems für den Flugverkehr sind immer mehr gefragt. Aktuell erhielt das Unternehmen zwei Aufträge, von einem NATO-Mitgliedstaat und von einem Land in Asien. Die Identität der Kunden sowie der Umfang der Deals bleiben geheim. (Globes) MN

Chuzpe und Spirit
XLHEALTH ist ein Venture Capital Investor für Startups im Bereich der Gesundheitstechnologie. Nun ist das Berliner Unternehmen auf der Suche nach israelischen Start-Ups, die sich auf digitale Gesundheitslösungen spezialisieren. Senior Partner Min-Sung Sean Kim (Foto) ist von der israelischen "Chuzpe", aber auch von dem "Spirit" der israelischen Start-Ups begeistert. (ToI) MN

Teva und die DNA
Teva Pharmaceutical Industries erwarb 51% des US-Unternehmens Immuneering Corporation. Damit steigt das israelische Pharmaunternehmen in die DNA-Forschung ein. (Globes) MN
Erez Vigodman, CEO

Nice for New York
NICE Systems erhielt den Aufschlag für die Optimierung des Notfall-Kommunikationssystems der Stadt New York. Der Umfang des Deals ist achtstellig. Gleichzeitig verkauft das israelische Unternehmen seine Einheit, die Sicherheitslösungen für Geschäftskunden entwickelt, an das US-Investmentunternehmen Battery Ventures für USD 100 Mio. Die entstandene Tochtergesellschaft wird ihren Hauptsitz in New Jersey haben sowie Niederlassungen in London und Singapur. Das Forschungs- und Entwicklungszentrum (R&D) bleibt in Israel. (Finanznachrichten, NICE) MN
General-Direktor Moti Shabtai

Frutarom in aller Welt
Der israelische Aroma-Hersteller mit Hauptsitz in Haifa ist jetzt in 145 Ländern in 6 Kontinenten vertreten und weiter auf Expansion aus. Frutarom hat Scandia Citrus, LLC in Florida aufgekauft, der 10. Aufkauf einer Firma innerhalb
eines Jahres. Gegründet 1933, bietet die Firma heute 31.000 Produkte für 15.500 Kunden, darunter in Algerien, Kuwait und in den Emiraten. Das Unternehmen machte 2013 einen Umsatz von USD 684 Mio. (ToI) TS








Orna Porat, Grande Dame des israelischen Theaters
Orna Porat ist im Alter von 91 Jahren in Tel Aviv verstorben. Sie wurde als Irene Klein in Köln geboren, konvertierte und zog 1947 mit ihrem Mann Josef, einem Geheimdienstmann, nach Israel. Sie wurde zur bekanntesten Theaterschauspielerin Israels und gründete 1965 ein Kindertheater, das sie auch leitete. Ex-Staatspräsident Shimon Peres bezeichnete sie als einen "kulturellen Giganten". (Forward, SHZ, Tagesspiegel) TS

Israelische Filme in Locarno
Trotz Protesten der BDS-Bewegung werden beim Filmfestival in Locarno israelische Filme gezeigt. Lokaler Partner vor Ort war der Israel Film Fund. Bereits im Frühling hat die internationale Boykottkampagne BDS (Boycott, Desinvestments, Sanctions) einen offenen Brief
an die Festivalleitung publiziert. Unterzeichnet haben palästinensische oder aus "Palästina" stammende Filmemacher wie Annemarie Jacir, Elia Suliman und Hany Abu-Assad sowie der Brite Ken Loach, die Schweizerin Stina Werenfels und Jean-Luc Godard. Die Festivalleitung reagierte auf den offenen Brief mit der Betonung auf die zu garantierende Freiheit der Kunst. (pardolive, Tachles) TS

Mehr Christen in der Armee
In Israel leben 130.000 arabische Christen. Sie sind genauso wie moslemische Araber von der allgemeinen Wehrpflicht entbunden, dürfen aber freiwillig dienen. Drei Jahre dienen junge Israelis in der Armee, Frauen zwei
Jahre. Jedes Jahr könnten potentiell 1.400 arabische Christen zum Wehrdienst eingezogen werden, jedoch hatten sich jahrelang immer nur ca. 20-40 junge Christen dazu bereit erklärt. Größtenteils spielt der gesellschaftspolitische Druck aus den eigenen Reihen eine Rolle. Über 200 Christen werden nächstes Jahr in der Armee erwartet. (IHH, INN) KR

Rabbiner helfen bei Kirchenrestaurierung
Eine Gruppe von orthodoxen Rabbinern, darunter bekannte Rabbiner der Siedlerbewegung, trägt zur Wiederherstellung der durch einen Brandanschlag beschädigten Brotvermehrungskirche in Tabgha am See Genezareth in Israel bei. Die Rabbiner haben eine Kampagne zur
Restaurierung der Kirche der Benediktiner in Tabgha gestartet, um "die Freundschaft zwischen Juden und Christen nach dieser unglücklichen Episode" zu betonen. Bislang wurden über NIS 65.000 (EUR 16.000) gesammelt. Die Kampagne läuft noch 11 Tage. (ORF, Mimoona, ToI) KR

Treffen am Toten Meer
Ein Zeichen gegen Vorurteile setzte der schwedisch-libanesische Fotograf Fabian Maamari, als er sich am Toten Meer mit zwei IDF-Soldaten in Uniform ablichten ließ. Darunter schrieb Maamari: »Das war mein erstes
Mal, dass ich sie wirklich und im Dienst gesehen habe. Ich hatte mir erst Sorgen gemacht, weil meine Wurzeln ja libanesisch sind. Und auch wegen der vielen negativen Dinge, die man über sie hört.« Der 28-Jährige ist schwul und lebt mit seinem jüdischen Lebensgefährten seit fünf Monaten in Tel Aviv. Er erwartete eine Konfrontation, doch stattdessen erzählten die Männer in Olivgrün, wie schön sie den Libanon finden«. Maamari dazu: »Es war einfach magisch. Sie sind so warmherzig und freundlich!« In den sozialen Netzwerken kommt sein Foto bestens an und wurde schon tausendfach geteilt. (JA) KR



Tabubruch: Palästinenser wollen Israelis werden
"Ich erkläre, dass ich ein loyaler Staatsbürger Israels sein will." Immer mehr Palästinenser wollen die israelische Staatsbürgerschaft erhalten und damit einen Tabubruch innerhalb der palästinensischen Gesellschaft begehen. Von 114 Anträgen 2003 stieg die Zahl auf 1.000 in diesem Jahr. Kaum einer der "neuen" Israelis möchte Auskunft über seine Entscheidungsmotive geben, aber eine verbindende Aussage ist, dass man in Ruhe leben möchte. (ToI, Reuters, INN) KR

Palästinenser aus Gaza beten in Jerusalem
Seit Oktober 2014 sind die Besuche von Hunderten Palästinensern aus Gaza in Jerusalem schon fast Routine, erstmals seit 2007, als die Hamas in Gaza putschte. Am Freitag brachten Busse über 300 Palästinenser, die älter als 50 sind, nach Jerusalem. Trotz Spannungen verlief das Gebet friedlich. (Maan) TS
Foto: Sahm

Sardinen-Aufstand war erfolgreich
Israelische Eltern hatten gedroht, im September die Eröffnung des Schuljahres zu bestreiken. Erziehungsminister Naftali Bennett hat sich im Kabinett bei den Budget-Verhandlungen durchgesetzt und USD 130
Mio. erhalten, damit innerhalb von 5 Jahren kein Kind mehr in überfüllten Klassen ("Sardinenbüchsen") sitzen muss. Maximal sollen 34 Kinder pro Klasse an Grundschulen lernen. Dafür müssen etwa 300 Schulklassen gebaut werden. Die Eltern forderten allerdings maximal 32 Kinder pro Klasse. (JPost, INN) TS

Deutscher Botschafter überreicht Akkreditierung
Der neue deutsche Botschafter in Tel Aviv, Clemens von Goetze, 53, hat dem israelischen Staatspräsidenten Reuven Rivlin das Beglaubigungsschreiben überreicht. "Unsere gemeinsame Geschichte kann der Welt als Beispiel dienen", sagte Rivlin. Das außerordentlich gute Deutsch-Israelische Verhältnis bestehe "nicht nur zwischen den Staaten, sondern auch zwischen den Völkern". (INN) TS
Foto: Sahm




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Sprachgebrauch des AA bei Verurteilungen: Die Formulierungen bei Verurteilungen des Auswärtigen Amtes zu "Terroranschlägen" in Nahost sind verräterisch. Zu dem "Anschlag" auf die Fogel-Familie in der Siedlung Itamar, wo Palästinenser eine Familie mit drei Kleinkindern in ihren Betten erstochen hatten, erklärte das AA am 12.3.2011: "Ich verurteile diesen grausamen und hinterhältigen Anschlag. Für solche Taten gibt es keine Rechtfertigung. Die Täter müssen schnell gestellt und zur Verantwortung gezogen werden. Unsere Gedanken sind bei den Angehörigen der Opfer." Und jetzt,

Foto: Sahm
am 31.7.2015, zu dem Brandanschlag auf Wohnhäuser im Westjordanland, bei dem ein palästinensisches Baby ums Leben gekommen ist: "Die Bundesregierung verurteilt diesen unmenschlichen Terrorakt in aller Schärfe. Die Brutalität, mit der die Familien in ihren Wohnhäusern mit Brandsätzen angegriffen wurden, ist schockierend. Wir trauern mit den Familien um den Tod des kleinen Kindes. Wir begrüßen es, dass die israelische Regierung diese Tat mit unmissverständlichen Worten verurteilt hat und der Verfolgung der Täter höchste Priorität einräumt." Wenn Palästinenser Juden "grausam und hinterhältig" ermorden, ist es ein "Anschlag". Statt Trauer gibt es nur "Gedanken bei den Angehörigen". Wenn jedoch (mutmaßlich) Juden ein palästinensisches Baby töten, handelt es sich um einen "schockierenden" und "unmenschlichen Terrorakt" mit Brutalität. (AchGut, AA2011, AA2015, Audiatur, Audiatur, heplev) TS

Israel droht Iran mit Luftschlägen: Im Spiegel-Interview soll der israelische Verteidigungsminister gesagt haben, dass Israel im Falle von einem Verstoß gegen das Atomabkommen dem Iran mit Luftschlägen drohe. Doch im direkten Zitat sagte Mosche Jaalon nur: "Aber am Ende sollte Israel in der Lage sein, sich selbst zu verteidigen." Nur in indirekter Rede schreibt der Spiegel: "Sollte Iran sich nicht an das Abkommen halten,
müsse Israel auch über Luftschläge nachdenken" Es ist schwer zu beurteilen, ob der Spiegel da nur interpretiert oder tatsächliche Aussagen Jaalons wiedergibt. Zur Frage, ob Israel Anschläge auf iranische Nuklearwissenschaftler verüben werde, antwortet Jaalon diffus: "Wir sollten bereit sein, uns zu verteidigen. Ich bin nicht für das Leben iranischer Wissenschaftler verantwortlich." Spiegel erwähnt, dass Iran hinter der Ermordung von 5 Wissenschaftlern Israel "vermutet". Aber Israel hat das auch jetzt, wie auch nie zuvor je eingestanden. (Spiegel, derWesten, algemeiner) TS

Uraltes palästinensisches Volk: Reuters hat eine Reportage veröffentlicht über die "uralte" palästinensische Sitte, Frauen vor der Hochzeit mit Henna zu bemalen. Henna wird zum Bemalen der Haut in der ganzen arabischen Welt verwendet und ist genauso bei jüdischen Gemeinden aus dem Orient, darunter den Jemeniten, verbreitet. Man muss das von Reuters veröffentlichte Bild nur drehen und sieht, dass gewiss keine palästinensische Braut fotografiert worden ist. Auf der Hand ist das hebräische Wort "Chai" (Leben) abgebildet, das auch 18 bedeutet. So wird sogar mit Kultur primitivstes Pallywood betrieben. (Heplev, alArabije) TS

UNO verlangt Absurdes: Die UNO hat Israel verurteilt und unter den Verdacht gestellt, Kriegsverbrechen beim Kampf gegen die Hamas begangen zu haben, denn Israel hätte seinen Feinden im Gazastreifen das Abwehrsystem Eisenkappe zur Verfügung stellen müssen. So Navi Pillay,
Hohe Kommissarin der UNO-Menschenrechtsorganisation während einer Notsitzung. Als nächstes wird die UNO von Israel verlangen, seine Armee, Panzer und Kampfflugzeuge der Hamas zur Verfügung zu stellen, um Israel besser bekämpfen zu können... (W-Times) TS



Die Temperaturen "normalisieren" sich nach einer unerträglichen Hitzewelle und die Regierung bekommt langsam ihr Programm auf die Reihe. Der Staatshaushalt wurde im Kabinett akzeptiert und muss "nur" noch vom Parlament abgesegnet werden, wo die Mehrheit freilich sehr knapp ist. Groß diskutiert werden noch die letzten Terroranschläge, vor allem auf die palästinensische Familie in Duma, wo ein 18 Monate altes Kind umgekommen ist. Bis jetzt gibt es keinerlei Schlüssel, wer die Täter gewesen sein könnten. Siedler verbreiten im sozialen Netz falsche Gerüchte, wonach Araber aus Nablus als Täter gefasst worden seien. Das ist eine bewusste Fälschung. Obgleich es inzwischen einen weiteren Überfahranschlag eines Palästinensers aus Bidu gab, bei dem 4 Soldaten verletzt worden sind, und es weitere Raketenangriffe aus Gaza gegeben hat, erwarten die Israelis jetzt eine Beruhigung der Lage und angenehme Sommerferien. TS




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62 Medaillen
25 Goldmedaillen, 18 Silber und 18 Bronze - das Gesamtergebnis der israelischen Sportler bei den Special Olympics 2015, die am vergangenen Sonntag in Los Angeles zu Ende gingen. (Foto: die Basketballmannschaft) (JPost) MN

Fußball: Hebron gegen Sadschaije
Erstmals seit 15 fand ein Fußballspiel zwischen einem Team aus der Westbank und dem Gazastreifen statt. Hebron spielte gegen Sadschaije. Das Spiel endete unentschieden 0:0. Die innerpalästinensische Spaltung und Israels Blockade verhinderten die Begegnungen. Das
Erwiderungsspiel sollte in Hebron stattfinden, wird aber wohl ausfallen. Die Palästinenser beschwerten sich schon bei der FIFA, dass Israel die Durchfahrt der Spieler aus Gaza durch Israel nach Hebron behindere. Israel dementiert. Mehrere Spieler und Begleiter hätten grünes Licht erhalten, doch vier verweigern die Sicherheitsbefragung. Im April hat Israel den Fußballer Samah Fares Muhamed Marava, 22, aus Kalkilya nach seiner Rückkehr aus Katar festgenommen. Er hatte sich mit dem freigelassenen Terroristen, Talal Ibrahim Abd al-Rahman Sarim vom militärischen Arm der Hamas getroffen und von ihm Geld, schriftliche Nachrichten und ein Handy erhalten, die er zur Hamas in Kalkilya schmuggeln sollte. Palästinenser protestierten gegen diese "Einschränkung der Freizügigkeit von Sportlern". (Maan, Ynet, Reuters) TS

Indonesien verweigert Visum für Israeli
Der israelische Federball-Spieler Mischa Zimmerman erhielt kein Einreisevisum nach Indonesien zur Weltmeisterschaft in Dschakarta, obgleich er den Antrag schon vor 6 Monaten eingereicht hat. Der World Jewish Congress (WJC) protestierte auch gegen das Schweigen der Organisation Badminton World Federation (BWF). (WJC) TS

Berliner Makkabiade ging zu Ende
Deutschland hat mit 144 die meisten Medaillen bei der Maccabiade in Berlin erzielt, die USA und Großbritannien folgen. Israel landete mit 21 Medaillen auf Platz 5. Der Präsident des Zentralrats der Juden, Josef Schuster, sagte: "Wichtig ist mir, dass die Sportler sich als Teil einer großen, weltweit jüdischen Gemeinschaft fühlen können und daraus Selbstbewusstsein schöpfen." Während der Spiele wurden Juden auf den Straßen Berlins angegangen und fanden sich antisemitische Schmierereien an der East Side Gallery. (INN, Audiatur, bpb) TS



Bei den Special Olympics war alles möglich: Ungezwungene Israelisch-Lybische (li.) sowie israelisch-iranische (re.) Kontakte. Fotos: Israel21c (Ynet)








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monotheistischen Religionen. Diese völkerverbindenden Bilder wurden als erste israelische Ausstellung im Vatikan gezeigt.



Eine Übersicht der stattgefundenen Feiern, inkl. Fotos und Berichten gibt es HIER.
Der nächste Israelkongress wird im Februar 2016 in Frankfurt sein.
Der nächste Israeltag wird im Mai 2016 sein. Details zu beiden folgen.
Weitere Informationen und Kontaktaufnahme unter: Israeltag@il-israel.org
















Liebe in schöner Landschaft

Foodography: Speisen und Fotos kombinieren

Streetfood in Jaffo und Tel Aviv

Israels Armee: Ein unbeschreiblich farbenfrohes Mischmasch

Partyzeit in Israel: Jederzeit

European Maccabi Games 2015 - Jugend-Basketball Deutschland-Israel



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Zwei Palästinenser, einer von ihnen "Feldarbeiter" bei "Rabbiner für Menschenrechte", stellen sich schützend vor eine israelische Polizistin bei Steinwürfen extremistischer Juden und "friedliebenden" Palästinensern bei Aisch Kodesh im Westjordanland. (Indiatimes, Jewishbusiness, Foto: Shaul Golan)


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Shalom
Thomas
ILI News
Thomas@il-israel.org



Im Mai 2016
ist wieder Israeltag!
Details folgen!


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