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02. August 2015

Inhaltsverzeichnis






















Hybrider Katheter
Eximo Medical aus Rehovot, 2012 gegründet, hat einen patentierten Katheter entwickelt, angeschlossen an ein pulsierendes Laser-System. Die Spitze des Katheters kann mit höchster Präzision Verstopfungen selbst in engen
Blutgefäßen entfernen. Demnächst soll in Israel und Europa mit Menschenversuchen begonnen werden. Die Katheter sollen speziell eine Lösung für Menschen mit Peripheral Artery Disease (PAD) bieten, was zu Amputationen führt. In den USA ist das ein Multimilliarden Projekt, von dem bis zu 12 Mio. Amerikaner betroffen sind. Jetzt ist es Eximo gelungen, USD 1,6 Mio. zu sammeln, um den Katheter zu vermarkten. (globes) TS

Knochen mit Haschisch kleben
Dr. Yankel Gabet vom Tel Aviver Knochen-Forschungszentrum und der verstorbene Prof. Itai Bab von der Hebräischen Universität entdeckten die Verbindung zwischen unserem Körper, Cannabinoid-
Rezeptoren und der Stimulation von Knochenwachstum. Künftig kann man mit Marihuana nicht nur gebrochene Knochen kitten, sondern es auch bei der Behandlung von Osteoporose und anderen Skeletterkrankungen verwenden. Die Forscher müssen hierzu den psychischen Wirkstoff von Cannabis entfernen. "CBD ist in erster Linie entzündungshemmend und hat keine Psychoaktivität", sagt Gabet. In Israel wird über eine Legalisierung von Cannabis debattiert. Noch ist es streng verboten und selbst Patienten, die medizinisches Cannabis verschrieben bekommen, können es nur schwer in Apotheken erwerben. (ToI, Ynet, JPost) TS

Ausgeklügeltes Teamwork bei Ameisen
Forscher des Weizmann-Instituts in Rehovot haben vier Jahre lang Ameisen beobachtet. Zu 90% ihrer Zeit arbeiten die Ameisen unter der Anleitung eines Gruppenführers zusammen, um schwere Objekte, darunter Katzenfutter, in ihr Nest zu schleppen. Sowie sie auf Hindernisse stoßen, formieren sie sich neu, damit alle in die gleiche Richtung
ziehen oder schieben, so Dr. Ofer Feinerman. Bei extrem schweren Gegenständen, bis zu 30 Mal ihres Körpergewichts, werden ihre Bewegungen weniger flexibel. Die Führungs-Ameise wird rekrutiert, die Last zu tragen und führt so die Gruppe um Hindernisse herum. In 10% der Fälle verliert die Gruppe die Koordinierung und jede Ameise ist auf sich angewiesen. Das Experiment wurde von einem Kollegen der Forscher bemerkt und gefilmt, als Ameisen Katzenfutter aus seiner Wohnung stahlen. (ToI) TS

Start-Up City
Im Compass Global Report 2015 belegt Tel Aviv Platz 5 unter den Top 20 Start-up Cities und damit den ersten Platz außerhalb der USA. In Sachen Wachstum wurde Tel Aviv auf Platz 3 gerankt. (TechCrunch) MN

Löwe von Tumor befreit
Der israelische Veterinär Dr Yigal Horowitz hat mit Hilfe des Teams des Safari-Parks in Ramat Gan den 220 Kg schweren und 8 Jahre alten Löwen Samouni zwei Stunden lang operiert um einen Tumor aus seinem Magen zu entfernen. Der Löwe werde bald wieder auf seinen Beinen stehen. In der Welt herrscht Aufregung wegen des in Simbabwe getöteten Löwen Cecil durch den amerikanischen Zahnarzt Walter Palmer. (mid-day, Jpost, telegraph) TS








Synagoge von Vilnius wiederentdeckt
Genau 70 Jahre nach der Zerstörung der Nazis haben der ehemalige Jerusalemer Chefarchäologe Jon Seligmann von der israelischen Antikenbehörde und Vertreter jüdischer Einrichtungen mit Radargeräten die Reste der Großen Synagoge aus dem 17. Jahrh. und des jüdischen Viertels von Vilnius in Litauen wiederentdeckt. Sie erwarten, dass litauischen, israelische und Studenten anderer Länder bei den Ausgrabungen mithelfen. Anstelle der großen berühmten Synagoge und jüdischen Lehrstätte wurde in der sowjetischen Zeit eine Schule errichtet. (HC, Ynet) TS



Privatinitiative: Verständigung dank Hostel
"Zwischenzeilen" der DIG veröffentlichte die Geschichte einer bemerkenswerten Initiative im heruntergekommenen Dorf Dschisr az Sarka im Norden Israels. Neta Hanien, eine jüdische Israeli aus Aviel, eröffnete in dem arabischen Dorf ein Hostel und setzte es so auf die Touristik-Landkarte Israels, schuf Arbeitsplätze und gab den Menschen Hoffnung. Jetzt kommen Israelis in Scharen, allein 2.000 als Gäste im Hostel, kaufen ein und geben ihr Geld in dem ärmlichen Fischerdorf aus. (Israel-Schweiz) TS

Die schönsten Hotels in Israel
Man kann in Israel in osmanischen Palästen, wie in Nazareth oder in der Negew-Wüste bei Dschingis Khan einkehren. Für jeden Geschmack gibt es ein gutes Hotel. (Touristisrael) TS



Unter den Großen
Im internationalen Ranking der Top-100 im Bereich Verteidigung belegt Elbit Systems Platz 29. Das Unternehmen machte 2014 einen Umsatz von USD 2,95 Mrd.. Insgesamt haben es vier israelische Firmen in die Top-Liste der Zeitschrift "Defense News" geschafft. (Globes) MN

Neuer Rekord
Im zweiten Quartal des Jahres konnten israelische Start-Up Firmen im Bereich High-Tech insgesamt USD 1,12 Mrd. Investments eintreiben. Damit konnte der Rekord vom letzten Quartal 2014 getoppt werden. (NoCamels) MN

Teva kauft irisches Allergan für USD 40. Mrd.
Der israelische Teva-Konzern hat die Generika-Sparte des Botox-Herstellers Allergan für USD 40 Mrd. übernommen. Teva ist Weltmarktführer im Generika-Geschäft. Es handelt sich um das größte Übernahmegeschäft in der Geschichte Israels. Teva hatte im letzten Geschäftsjahr einen Umsatz von USD 20,3 Mrd.. 2016 rechnet Teva mit einem Umsatz
von USD 26 Mrd. und einem Gewinn von USD 9,5 Mrd. Bei Börsen legten Teva-Titel um 16,5% zu. Verlierer war der holländische Pharma-Hersteller Mylan. Das Unternehmen wolle keine Geschäfte mit Israel machen, hieß es in Medienberichten. Die Aktien von Mylan sackten um 14,5% ab. (JPost, NZZ, Ynet, reuters, Tachles) TS

Pharma-Fusion
cCAM Biotherapeutics entwickelt innovative Immuntherapieverfahren gegen Krebserkrankungen. Nun wird das Pharmaunternehmen aus dem Norden Israels vom Globalplayer Merck übernommen. Der Deal wird auf USD 605 Mio. geschätzt. cCAM wird zu einer Tochtergesellschaft von Merck. Forschung und Entwicklung der Immuntherapie wird weiter in Israel vorangetrieben. (WallstreetOnline) MN

Solarstrom fließt ins Netz
Nach sechsjähriger Bauzeit hat das größte israelische Solarkraftwerk in der Arawa-Wüste begonnen, Strom ins nationale Netz hochzuladen. Das auf 40 Megawatt angelegte Feld besteht aus über 140.000 Solarplatten auf 54 Hektar Land. Das Solarfeld wird betrieben von der Arava Power Company und Électricité de France Energies Nouvelles Israel. (energymatters, JPost, algemeiner) TS

Telemedizin geht nach China
SHL Telemedicine wird an die chinesische Investmentfirma Shanghai Jiuchuan für USD 130 Mio. verkauft. Das an der Schweizer Börse notierte und auch in Deutschland vertretene israelische Telemedizinunternehmen wird damit zu einer Tochtergesellschaft von Shanghai Jiuchuan. So soll die globale Marktpräsenz ausgebaut werden. (Finanznachrichten) MN

Kanada kauft Eisenkappe-Technologie
Die Kanadische Armee hat das erfolgreiche Radarsystem der "Eisenkappe" erworben, mit dem sich Israel vor Raketenangriffen der Hamas im Sommer 2014 geschützt hat. Rheinmetall Canada hatte eine Ausschreibung
gewonnen 10 Mittelstrecken-Radarsysteme im Wert von USD 243,3 Mio. zu bauen. Der israelische Hersteller der Eisenkappe, ELTA, ist ein Partner von Rheinmetall. Das israelische System ist mobil, schnell einsatzbar und kann bei jedem Wetter den Ausgangspunkt einer Rakete wie auch das Zielgebiet errechnen. (windsorsquare, ToI) TS

Tel Aviv wird 6 Jahre lang leiden
Mit dem Beginn des Baus der Straßenbahn diese Woche erwartet Tel Aviv eine 6-jährige Leidenszeit. Denn die Hauptverkehrsstraßen werden entweder ganz gesperrt oder nur für öffentliche Verkehrsmittel offen sein. Für rund
100.000 Fahrzeuge, die täglich nach Tel Aviv strömen, wurden rund um die Metropole nur 4.500 Parkplätze eingerichtet. Trotz dem Leiden der Geschäftsleute, Straßenabsperrungen und Verkehrschaos versprechen die Jerusalemer Bürger den Tel Avivern, dass es sich lohne, auf die Straßenbahn zu warten. (globes, JPost, Jewish) TS

Rattenplagen
Mit Baubeginn der Straßenbahn erwartet Tel Aviv wegen der umfangreichen Erdbewegungen eine Rattenplage, genauso wie in Jerusalem, als dort die Straßenbahn gebaut wurde. Die palästinensische Agentur Wafa behauptet, dass Israel Ratten, Wildschweine und "Superratten" in Jerusalem aussetze, um Palästinenser zu vertreiben. Die Jerusalemer Ratten seien immun gegen Rattengift, haben keine Angst vor Katzen, werfen 140 Junge im Jahr und seien selektiv. Laut Wafa greifen sie keine jüdischen Häuser an! (standwithus) TS
Eine typische Jerusalem-Ratte...








Makkabi-Spiele in Berlin
Die Eröffnung der europäischen Makkabi-Spiele in Berlin hat ein starkes Signal gesetzt: 70 Jahre nach dem Holocaust ist das europäische Judentum höchst lebendig. Dass Tausende jüdische Breitensportler - nicht nur aus Europa, sondern auch aus Israel und Übersee - ihr rauschendes Fest just an jenem Ort feiern, wo Hitler seine rassistische Olympiade 1936 ausgetragen hat, verleiht dem Ereignis eine emotionsgeladene Symbolik. Im Berliner Olympiastadion tummeln sich jetzt lauter Juden in fröhlichem sportlichem Wettstreit. (welt, HC, Hauptstadtsport, I24news, Tachles) Erste antisemitische Vorkommnisse gab es leider bereits. (DToday, Welt, ntv), aber auch einem bisher von Tel Aviv gehaltenen Weltrekord mit dem Größten Schabbat-Essen mit insgesamt 2.322 Teilnehmern. (rbb) Und es mangelt auch nicht an inkompetenter Kritik: (Achgut, zeit) TS

Weltrekord der Chutzpe
Der israelische Filmemacher Oren Rosenfeld bereitet einen Film über Humus vor. Für das Marketing wollte er bei der Gelegenheit einen Weltrekord brechen und eine Schüssel Humus mit 15 Tonnen Kichererbsenbrei vorbereiten. Doch als er sich an Guinness wandte, damit die einen
Schiedsrichter schicken, erhielt er eine Absage. Für Guinness sei Israel "zu gefährlich". 2010 haben Schiedsrichter von Guinness den überhaupt nicht gefährlichen Libanon zum Weltrekordhalter gekürt. (I24news, ToI) TS

Mossad: Juden aus Iran ermordet
Nach knapp zwei Jahrzehnten ist das Schicksal dreier Juden aus dem Iran geklärt. Der Mossad ermittelte, dass sie 1997 auf der Flucht nach Israel ermordet worden seien. Die drei seit 1997 Vermissten gehörten zu einer
Gruppe von acht Juden, die bei ihrer Flucht zuvor ebenfalls ermordet wurden. Bei den Dreien handelt es sich um Nurollah Rabi-Zade aus Schiras sowie um die beiden Brüder Syrus und Ibrahim Ghahremani aus Kermanschah. Nach Angaben des Mossad stehen iranische Behörden hinter der Ermordung. Die Bestätigung, dass die drei tot sind, ist für die Ehefrauen wichtig. Diese dürfen nach jüdischem Brauch erst wieder heiraten, sowie das Schicksal ihrer Männer aufgeklärt ist. (INN, I24news, ToI) TS



Große Bestürzung wegen zwei jüdischen Terroranschlägen
Ischai Schlissel, ein orthodoxer Jude, wiederholte seine Tat von vor 10 Jahren, als er auf Teilnehmer der Schwulenparade in Jerusalem eingestochen hatte. Diesmal wurden 6 Menschen teilweise lebensgefährlich durch Messerstiche verletzt. Bis vor kurzem saß er eine 10-jährige Gefängnisstrafe ab. Der Polizei wird ein schweres Versäumnis vorgeworfen, ihn nicht beschattet
zu haben. Und in der Nacht zum Freitag haben zwei vermummte Siedler mit einer Brandbombe im Dorf Duma bei Nablus ein Baby ermordet und dessen Familienmitglieder schwer verletzt. In beiden Fällen reagierten Israels Regierung und Gesellschaft bestürzt, während die Palästinenser zynisch den Tod des Babys politisch instrumentalisieren. Die Taten werden seither in den Medien in Israel, in Politik und Öffentlichkeit, verurteilt und Konsequenzen diskutiert. Im Ausland werden die Taten ausgeschlachtet, um Israel zu delegitimieren und dämonisieren. (Ynet, imra, INN, audiatur, Tachles, JA) TS

So sieht n-tv.de den Terroranschlag in Duma
"Die Stimmung im Westjordanland ist explosiv: Ein kleiner Junge stirbt, als jüdische Extremisten das Haus einer palästinensischen Familie anzünden. Nun gibt es Krawalle in mehreren Städten. Die israelischen Behörden geben
sich selbstkritisch." Bei jedem Täter in Deutschland, selbst wenn er geständig ist, heißt es immer "mutmaßlich". Hier weiß n-tv schon, dass es "jüdische Extremisten" waren, obgleich noch niemand gefasst worden ist. Und dann die Ansicht, dass sich die Behörden "selbstkritisch geben". Es ist also nur Gehabe, wenn der Staatspräsident oder der Ministerpräsident von "Terroristen" reden. (n-tv) TS

Amnesty präsentiert neuen Report
Im Ost-Jerusalemer Ambassador Hotel hat Amnesty International einen Report zum "schwarzen Freitag" in Rafah vorgestellt. Nach der Verschleppung des Soldaten Hadar Goldin durch die Hamas habe Israels Armee rücksichtslos über 130 Zivilisten getötet, so Amnesty. Das israelische Außenministerium hat den Report als "fabriziert" zurückgewiesen mit falscher Methodologie, falschen Fakten, problematischer rechtlicher Analyse und anderen Schwächen. (IH, JPost) TS




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Tabgha-Brand aufgeklärt: Israelische Extremisten wurden angeklagt, den Brandanschlag auf das deutsche Benediktinerkloster und die Brotvermehrungskirche in Tabgha am See Genezareth am 18. Juni begangen zu haben. Fünf jüdische Jugendliche wurden festgenommen und dem Richter in Nazareth vorgeführt. Die Angeklagten stammen allesamt aus Israel, sind also keine "Siedler". Sie haben jedoch eine Zeitlang bei der fanatischen
"Hügeljugend" im Westjordanland verbracht. Einige sollen an weiteren Anschlägen beteiligt gewesen sein. Drahtzieher sei Mosche Orbach aus Safed gewesen, der ein Pamphlet mit Anweisungen über die besten "Ziele" geliefert habe. Die Polizei hatte DNS-Spuren gefunden und den Weg der Täter von Jerusalem nach Tabgha wie ein Puzzle rekonstruiert. Dabei wurden Hunderte Überwachungskameras überprüft, etwa an der Tankstelle von Latrun, wo sie einen Milchkanister mit Benzin gefüllt hatten. Damit wurde der Konvent in Tabgha angezündet. (JA, INN, ToI) TS

DJU pflegt Vorurteile: Mit Israelis redet man nicht. Die Verdi angeschlossene "Deutsche Journalisten Union" (dju) bietet eine einseitige, propagandistische Informations- und Recherchereise nach "Palästina" an. In der Ankündigung wird zitiert, dass ein Israeli Palästinenser als Tiere und keine Menschen betrachte. Während der mehrtätigen Reise durch das Land soll der "Alltag in einem besetzten und militärisch streng kontrollierten Gebiet mit Auge, Ohr und Kamera"
Manfred Protze
beobachtet werden. Ziel sei "eine authentische Berichterstattung aus eigener, sorgfältiger Beobachtung." Die Reise führt vom Flughafen direkt nach Nablus. Kein einziges Treffen mit Israelis ist vorgesehen. Reiseleitung und Organisation: Manfred Protze, Vorsitzender des Beschwerdeausschusses des Deutschen Presserates. (dju) TS

Schriftsteller lügt in der FAZ: Peter Schneider ist "Schriftsteller" und hat in der FAZ über die israelische "Mauer" geschrieben. Darin hat er viele falsche Angaben gemacht. Durch einfache Recherche hätte er sie selber korrigieren können. Erstaunlich ist, dass die FAZ-Redaktion die Falschdarstellungen Schneiders durchgehen ließ, darunter die "Blue-Cards", Reisemöglichkeiten für Palästinenser, seine Anmerkungen zu den "Siedlungen" und vieles mehr. Erst wenn er die Fakten richtig bringen würde, wäre er frei, seine Meinung zu äußern. (Faz) TS



Im Moment gibt es nur ein Thema in Israel: Ausgerechnet am "Tag der Liebe" wurde Israel durch zwei schwere Terroranschläge aufgeschreckt. Von "Terror" redeten der Staatspräsident und der Ministerpräsident über die von Juden ausgeführten Anschläge, erst auf Teilnehmer der Schwulenparade in Jerusalem und dann der Brandanschlag mutmaßlicher extremistischer Siedler mit Brandbomben auf ein palästinensisches Haus, in dem ein einjähriges Baby bei lebendigem Leib verbrannte. Wegen drei durchgeknallten Mördern steht der ganze Staat am Pranger. Was ist typischer für Jerusalem: 10.000 Homosexuelle bei ihrer Parade oder ein orthodoxer Jude, der sechs von ihnen niedersticht und zwei lebensgefährlich verletzt? Zwei Vermummte haben ein Baby ermordet und bringen eine halbe Million als "Siedler" bezeichnete Israelis in Verruf. Besonders übel sind Behauptungen, dass der Staat, die Regierung und die Gesellschaft hinter diesen Verbrechern stünden. Und das wenige Tage, nachdem mit riesigem Aufwand die Polizei den Brandanschlag auf Tabgha am See Genezareth aufgeklärt hat, die Attentäter auf die Hand in Hand Schule in Jerusalem verurteilt worden sind und der Prozess gegen die Mörder des vor einem Jahr entführten und verbrannten palästinensischen Kindes Abu Khadeir geführt wird. TS


Ein Kommentar vom Vorsitzenden von ILI

In den letzten Tagen gab es zwei schreckliche TERRORanschläge. Die sind in keinster Weise zu entschuldigen. Das haben die israelische Regierung, Politiker aller Parteien und auch die breite Öffentlichkeit klar zum Ausdruck gebracht. Terrorismus und Extremismus jeglicher Couleur werden in Israel nicht
Sacha Stawski
geduldet, gleichgültig von wem der Terror ausgeht. Israel reagiert auf alle Vorkommnisse dieser Art schnell und hört nicht auf, nach den Tätern zu suchen, bis diese zur Rechenschaft gezogen werden. Die Brandstifter der Kirche sind hinter Gittern. Der Angreifer auf die Parade in Jerusalem war schon einmal im Gefängnis und ist es jetzt wieder. Und die Brandstifter des aktuellen Anschlags werden mit Sicherheit nicht ungeschoren davonkommen.
Von diesen Terroristen wird keiner im Rahmen eines Gefangenenaustauschs freigepresst werden. Sie werden keine Staatsgehälter während ihres Gefängnisaufenthalts bekommen. Und wenn sie eines fernen Tages ihre Strafe abgesessen haben, werden sie mit Sicherheit nicht als Helden gefeiert und vom Staatsoberhaupt mit Küssen und Umarmungen empfangen werden. Niemand wird Straßen, Schulen, Sport- und andere Plätze nach ihnen benennen. Sie werden in der Gesellschaft geächtet bleiben. Vor allem wird Israel aus diesen Verbrechen lernen und Maßnahmen ergreifen, um solche Taten künftig zu unterbinden und Nachahmer abzuschrecken. Dafür besteht ein breiter, unangefochtener Konsens. Und genau hierauf sollte die Betonung liegen. Und genau hier sollte man anfangen die richtigen Fragen zu stellen.
So ist es absolut richtig, über die Widerwärtigkeit dieser Taten zu berichten; diese lauthals zu verurteilen und auch Konsequenzen von Israel einzufordern. ABER: Genau wie man dies im Fall von Israel tut, sollte man das ebenso in anderen vergleichbaren Fällen tun - in den Palästinensischen Gebieten und anderswo in der Welt.
Wir können uns an keinen Fall erinnern, wo Palästinensische Terroristen entführt, kaltblütig gemordet, oder dergleichen gemacht haben und wo es einen ähnlichen internationalen Aufschrei der Verurteilung gegeben hätte. Nach vielen Terroranschlägen in Israel gab es weder Kondolenzanrufe, geschweige denn Verurteilungen von Seiten der Palästinensischen Administration. Täter wurden weder verfolgt noch verhaftet. Im Gegenteil, in den Straßen wurde gefeiert und von Seiten der Autonomiebehörde wurden die Täter und deren Familien mit Geld und Ehrungen überschüttet. Sondersitzungen der UN, Einschalten des Internationalen Strafgerichtshofs, lautstarke und wiederholte Verurteilungen von sämtlichen internationalen Staatschefs und Gremien, gab es niemals in vergleichbarer Form, mal ganz abgesehen von der Medienberichterstattung, die bei palästinensischem Terrorismus die Täter oft als "mutmaßliche" staatenlose Marsmenschen darstellt.
Zusammenfassend, bleibt festzustellen, dass es richtig ist, Israel hier an den Pranger zu stellen. Aber genau derselbe Standard sollte bei allen Terroranschlägen walten, gleichgültig wer sie durchführt oder wo die Anschläge stattfinden: in Israel, in den Palästinensischen Gebieten, Syrien, Tunesien, der Türkei, Irak, im Libanon. Und in allen Fällen, sollte man die jeweilige Administration genauso nachhaltig zu Rechenschaft ziehen, wie man das im Fall von Israel tut. Sacha Stawski




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Internationale Untersuchung wegen Mord an Baby
Der palästinensische Präsident Mahmoud Abbas fordert eine internationale Untersuchung des Mordes an dem Baby im Dorf Duma. Ebenso solle Israel vor den internationalen Gerichtshof gestellt werden. Sein Argument: wenn Juden die mutmaßlichen Täter sind, habe Israel kein Interesse, die Verbrechen aufzuklären, während Polizei und Geheimdienst bei Palästinensern sehr flink seien. Es stellt sich jedoch heraus, dass die
Asher Palmer und sein Baby, von Palästinenser ermordet
jüdischen Verdächtigen nach dem Brandanschlag in der Kirche Tabgha vom 18. Juni, nur anderthalb Monate später, am 27. Juli, dem Richter vorgeführt wurden. Die jüdischen Verdächtigen des Mordes an Muhammad Abu Khadeir in Jerusalem vom 2.7.2014, wurden schon 4 Tage später verhaftet. Umgekehrt benötigte die Polizei ganze 5 Wochen, um die Ermordung der Vogel-Familie in der Siedlung Itamar am 12.3.2011 aufzuklären, trotz Hausdurchsuchungen im benachbarten Dorf Awarta, wo die Täter am 17.4.2011 verhaftet wurden. Am 19.6.2015 wurde Dany Danon im Westjordanland erschossen und drei Freunde verletzt. Der Täter, Muhammad Abu Schahin von den Tanzim-Milizen der Fatahpartei wurde erst einen Monat später, am 15.7.2015 dingfest gemacht. Trotz präzedenzloser Suchaktion Tausender Soldaten im ganzen Westjordanland nach der Entführung der drei Jugendlichen am 12.7.2014 wurden deren Leichen erst am 30. Juli entdeckt. Der Drahtzieher Hussam al Qawasme wurde am 6. August verhaftet, während die eigentlichen Entführer Marwan Qawasmeh, und Amer Abu Aisha, sogar erst am 23. September entdeckt worden sind. Schlagzeilen machte auch Asher Palmer, der am 25.9.2011 mit seinem Baby, wegen Steinwürfen tödlich verunglückte. Der geständige Täter, Wael Araja, wurde erst zwei Monate später, am 22.11.2011 gefasst. Es gibt keine Regel. Ermittlungen dauern. In Deutschland dauern Ermittlungen manchmal Jahre, wie bei den NSU-Morden. (JPost) TS

Was wäre, wenn Israel verschwindet?:
Mudar Zahran, jordanisch-palästinensischer Politiker und Generalsekretär der jordanischen Oppositionskoalition im britischen Exil sowie Schriftsteller fragte sich, was passieren würde, wenn Israel tatsächlich "verschwinden" würde. Sein Resümee: Ohne Israel würden auch die
Mudar Zahran
Palästinenser verschwinden. Wir Araber haben 70 Jahre unserer Existenz aufs Eis gelegt mit der Erwartung auf diesen "herrlichen Tag", wenn wir Israel besiegen und "die Fische mit Juden füttern" werden. Er spekuliert weiter: Während Israel allein in den letzten zwei Jahren 10 neue Durchbrüche in Krebs und Herz-Behandlungen erreichte, entwickelten wir Araber nur neue Hinrichtungsmethoden, wie Ertrinken in einem Käfig, wie von ISIS gezeigt. Es ist Zeit an die Zukunft zu denken. Es gibt Länder, deren gesamte Außenpolitik sich nur um den Widerstand gegen Israel zu drehen scheint. Wir Palästinenser haben geglaubt, dass diese Länder sich tatsächlich um uns kümmern. Aber sie haben kein Interesse an dem Schicksal der 150.000 Palästinenser gezeigt, die in Syriens Yarmouk Flüchtlingslager zu Tode verhungern. Was würde passieren, wenn Israel verschwindet? Erstens, Israel ist der einzige Grund weshalb der Iran noch keine Atomwaffen besitzt. Wenn Israel verschwinden würde, würde der Iran seinen Einfluss in Jordanien, Kuwait und Bahrain schon am nächsten Tag ausstrecken, weil sie dann keine israelischen Reaktionen befürchten müssten. Der Iran könnte die Welt wegen Öl auf die Knie zwingen. Der Islamische Staat wagt es nicht nach Jordanien rein nur aus Angst, dass israelische Jets innerhalb 15 Minuten kommen würden. Wenn Israel verschwindet und mit einem palästinensischen Staat ersetzt wird, würden die Palästinenser am Ende mit einer arabischen Diktatur enden. So sehr Palästinenser auch Israel hassen, geben sie offen zu, dass sie die Tage vermissen, als Israel in der Westbank herrschte. Kurz gesagt, wenn der Tag käme, wo Israel fällt, werden Jordanien, Ägypten und viele andere auch fallen, auch der Westen, denn er wird beim Iran um Öl betteln müssen. Wir können Israel so viel wie wir wollen hassen. Aber wir müssen zugeben: ohne Israel, würden auch wir verschwinden". (blu-news) TS



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Bestellen Sie jetzt Ihre Ausgabe des 2006 von Klaus Faber, Julius H. Schoeps und Sacha Stawski herausgegebenen Sammelbandes "Neu-alter Judenhass", der sich mit dem Antisemitismus im islamischen und christlich-westlichen Kulturkreis befaßt. 31 Autorinnen und Autoren äußern sich zu verschiedenen Aspekten des neu-alten Judenhasses (deutsche Medien und Nahostkonflikt, islamischer Antisemitismus, politische Perspektiven): unter ihnen jüdische und nicht-jüdische Deutsche. Deutsche
arabischer, islamischer und türkischer Abstammung, Israelis, US-Staatsbürger und Österreicher, Christen, Juden, Muslime und Menschen mit anderer oder ohne Glaubenszugehörigkeit. Politiker, Experten, Wissenschaftler und Repräsentanten engagierter Institutionen und Vereinigungen. Der Sammelband gibt unterschiedliche Positionen zu einer Problematik wieder, die heute aktueller ist denn je. In einem Punkt stimmen die Autorinnen und Autoren überein: Es besteht Anlass zum Handeln gegen den neu-alten Antisemitismus - in ganz Europa, vor allem in Deutschland, und auch in Nahost. Gebundene Ausgabe: 424 Seiten, Verlag für Berlin-Brandenburg; Auflage: 2 (2006), ISBN: 3866501633, UVP EUR 24,90 - Aktionspreis: € 15,-. Hier bestellen: ili@il-israel.org, Stichwort Buchaktion. (HC)



European Maccabi Games
Israel ist eines der 38 Teilnehmerländer bei der Europäischen Maccabiade in Berlin. Den aktuellen Ergebnis- und Medaillenstand finden Sie HIER. Videos von der Eröffnungsfeier, einschließlich dem Einmarsch der Israelischen Mannschaft und dem Singen der Hatikvah finden Sie HIER. (emg) TS

Beim Olympischen Festival der europäischen Jugend in Tiflis, Georgien
  • gewann Tomer Frankel (Foto oben) die Silbermedaille beim 100m-Schwimmen im Schmetterlingstil. (One)
  • steht Tennisspieler Yishai Oliel (Foto unten) im Finale, nachdem er Daniel Michalisky aus Polen mit 6:0, 6:3 besiegte. (One) MN


Medaillen-Reigen
2 X Gold, 4 X Silber, 6 X Bronze - mit insgesamt 12 Medaillen im Gepäck kehren Israels Sportler von den European Games in Baku zurück. Über 6,000 Athleten aus 50 Ländern nahmen an den Wettbewerben teil. Sagi Muki gewann eine Goldmedaille in Judo (Israel21c) MN

Special Olympics
Bei den Special Olympics World Games in Los Angeles gewann Tamir Rosenzwaig die Bronzemedaille im Rückenschwimmen über 25m. Es war die erste Medaille für die israelische Delegation. 6,500 Sportler aus 165 Ländern nehmen an der Sonderolympiade teil. (jpost) MN



Rheinischer Orchesterkurs mit Israelis
In der Musik-und Kunstschule in Wesel laufen die Vorbereitungen auf den 20. Rheinischen Orchesterkurs vom 4. bis 9. August. Die MKS freut sich auf 32 israelische jugendliche Instrumentalisten des Kibbuz Youth Orchestra Israel, die mit Jugendorchestermitgliedern der MKS sowie
jugendlichen Musikern aus der Region das etwa 60 köpfige Orchester bilden. Die jungen Israelis sind vom 3. bis 11. August in Wesel. Über die musikalische Herausforderung hinaus, geht es auch um den bilateralen Jugendaustausch, die Förderung der sozialen und freundschaftlichen Verbindungen, der Verständigung und des Verständnisses untereinander. Das Abschlusskonzert des Orchesterkurses findet am 9. August, 11 Uhr im Bühnenhaus statt. (Wesel, Youtube) TS








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Ab 10 Euro pro Monat werden Sie Fördermitglied. Die ersten hundert neuen Fördermitglieder (Jahresabo) erhalten den wunderschönen Bildband "By Bread alone" (Vom Brot allein) von Ulrich Sahm und der Fotografin Varda Polak-Sahm mit Bildern aus Jerusalem, der historischen Vergoldung des Kuppel des Felsendoms und Bildern der

symbolischen Bedeutung von Brot in allen drei monotheistischen Religionen. Diese völkerverbindenden Bilder wurden als erste israelische Ausstellung im Vatikan gezeigt.



Eine Übersicht der stattgefundenen Feiern, inkl. Fotos und Berichten gibt es HIER.
Der nächste Israelkongress wird im Februar 2016 in Frankfurt sein.
Der nächste Israeltag wird im Mai 2016 sein. Details zu beiden folgen.
Weitere Informationen und Kontaktaufnahme unter: Israeltag@il-israel.org













Israel in 60 Sek.

Sarona

Kooperation: Palästinensische Ambulanz bringt Verletzte aus Duma zum israelischen Militärhubschrauber

Eröffnungsfeier Maccabi Games 2015 in Berlin - Nadav Guedj mit seinem Lied Golden Boy

Eröffnungsfeier Maccabi Games 2015 in Berlin - Entzünden der Olympischen Flamme und Konzertbeiträge von Maya Saban, Dana International und Gali Atari mit Ihrem Eurovisionssong Halleluja

Eröffnungsfeier Maccabi Games 2015 in Berlin - Konzertauftritt Matisyahu



Bitte schickt auch Ihr uns Eure Aufnahmen - Bilder die Israel zeigen, wie Ihr es seht und erlebt habt.


Diese Woche wurde der Sarona-Market in Tel Aviv mit einer bunten Vielfalt an Restaurants und Lebensmittelgeschäften eröffnet. (Israel21c)


Die Löwenoperation im Safari Park





Shalom
Thomas
ILI News
Thomas@il-israel.org



Im Mai 2016
ist wieder Israeltag!
Details folgen!


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