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26. Juli 2015

Inhaltsverzeichnis




















Kleinstes Buch der Welt
Wissenschaftler aus Haifa haben den gesamten Text der Tora in ein 100 Atome dickes, mit Gold beschichtetem Silizium Stück graviert. Es ist die kleinste Bibel, und das Kleinste "Buch" der Welt. Mit einem Mikroskop kann man
es sogar lesen. Die Tora ist der erste Teil des Tanach, der hebräischen Bibel, und umfasst rund 1,2 Millionen Buchstaben. Um jeden davon auf das kleine Halbleiterplättchen einzuritzen, setzten die Forscher einen Ionenstrahl ein. Dort, wo der Strahl auftrifft, entfernt er die Goldschicht, und das schwarze Silizium darunter formt den Buchstaben. Trotz der enormen Textmenge dauerte der Gravur-Prozess nur etwa 90 min. Die Nano-Bibel wurde im Israel Museum vorgestellt. (INGENIEUR) KR

Israelische Technologie soll Ganges retten
Der Ganges ist Wasserlieferant Nummer eins in Indien und für Hindus heilig. Doch der größte Fluss Indiens ist völlig verdreckt, Quelle von Krankheiten und Seuchen. Abhilfe schaffen könnte israelische Technologie. Eine
Delegation von Vertretern der Regierung und der Privatwirtschaft reist jetzt nach Indien. Die technischen Innovationen aus Israel sind bekannt dafür, es auch mit der schlimmsten Drecksbrühe aufnehmen zu können. Oded Distal, zuständig für Investitionen im Handelsministerium, ist sicher: » Wir sind auf alle Eventualitäten in Indien vorbereitet und in der Lage, der dortigen Regierung Lösungsvorschläge zu unterbreiten.« (JA) KR

Salat, frisch vom Dach
"Urban Gardening" heißt der neue Trend, ein Gemüsebeet mitten in der Stadt anzulegen. Im Herzen Tel Avivs, auf dem Dach des Dizengoff-Centers, sprießen Gurken und Tomaten. Dächer einer Stadt bieten die freiesten Areale, um mit alternativen Anbaumöglichkeiten zu
experimentieren. Im warmen Mittelmeerklima können Salate und Kräuter alle drei Wochen geerntet werden, rund ums Jahr. Schon plant "Green-in-the-City" die Versuchsstation zu einer kommerziellen Farm auf dem Dizengoff-Center auszubauen. Bereits heute werden zwei Restaurants mit Frischware vom Dach beliefert. (ToI, Badische) KR

Israels SightDx entdeckt Malaria im Blut
Das israelische Startup Sight Diagnostics (oder SightDx) verwendet computerisierte Visionstechnologie um "verunreinigtes" Blut unter einem fluorisierenden Mikroskop auszumachen. Innerhalb von 3 Minuten kann so Malaria entdeckt werden. Jedes Jahr sterben etwa eine ½ Mio. Menschen an Malaria, vor allem in Afrika, unter anderem,
weil die üblichen Laboruntersuchungen eine schnelle Diagnose unmöglich machen. Eine Behandlung ist aber nur innerhalb von Stunden nach Auftreten der ersten Symptome wirksam. In Indien wurde das System schon mit 99% Erfolg geprüft. Gründer Joseph Joel Pollak hat an der Hebräischen Universität studiert und 6 Jahre lang bei Mobileye gearbeitet. (sightdx) TS

IATA gegen Cyber Attacken
Die Vereinigung der Fluggesellschaften IATA (260 Fluggesellschaften und 83% aller Flüge) will mit der Tel Aviv Universität zusammenarbeiten, um Cyberattacken auf Flugzeuge abzuwehren und zu verhindern. Ein Angriff auf Flugzeuge könnte tödlich enden. Die Fluggesellschaften erwarten Abhilfe von den israelischen Cyber-Experten. (ToI, NoCamels) TS








Fehlendes Stück der Bibelmanuskripten entdeckt
In den Ruinen der im 7. Jahrh. zerstörten Synagoge von Ein Gedi am Toten Meer entdeckten Archäologen vor über 40 Jahren das "fehlende Glied" der Geschichte der Bibeltexte. Aber erst jetzt konnten es die Forscher dank modernster Technologie und internationaler Kooperation nachweisen: Vor etwa einem Jahr kamen Forscher
Foto: Sahm
der Altertumsbehörde auf die Idee, die verkohlten Klumpen einem Krankenhaus zu übergeben, um sie mit einem medizinischen Scanner zu durchleuchten, wo sonst menschliche Gehirne scheibchenweise fotografiert werden. Dann meldete sich die israelische Gesellschaft "Merkel Technologies". Die wollte mit ihrem Mikroscanner die Klumpen erneut durchleuchten. Zum Vorschein kamen Verse aus 3. Mose 1,1-8. (HC, pro) KR

Wie die Hühnchen zu uns gelangten
Archäologische Ausgrabungen bei Marescha bei Beit Guvrin haben ergeben, dass im Land Israel vor etwa 2.300 Jahren die erste Hühnerfarm im Westen gegründet worden war. Die Hühner kamen vor etwa 5.000 Jahren als "exotische Kreaturen" aus Ostasien und wurden für Hahnenkämpfe und als Opfertiere verwendet. Es dauerte Jahrhunderte, bis sich die Vögel in der Levante akklimatisiert hatten. Lee
Perry-Gal leitete die Ausgrabungen der Universität Haifa, bei denen hunderte Hühnerknochen mit Brand- und Schnittspuren gefunden wurden - ein Zeichen, dass sie geschlachtet, gegrillt und gegessen wurden. Auffällig viele Knochen weiblicher Hühner bedeuten, dass die Vögel auch für die Produktion von Eiern gedient hatten. Marescha war das Zentrum der Hühnerzucht in der alten Welt. Nach Rom gelangten die Hühnchen erst etwa einhundert Jahre vor der Zeitenwende. (HC, INN, Tierwelt, JPost) KR

Bauern experimentierten mit Unkraut
Schon 11.000 Jahre vor der Entwicklung des Ackerbaus experimentierten Menschen mit dem Anbau von Getreide. Das schließen Wissenschaftler aus der Untersuchung einer 23.000 Jahre alten menschlichen Siedlung im heutigen Israel. Sie fanden dort Reste von Wild-Getreide und von
Unkräutern. Ehud Weiss von der Bar Ilan University in Ramat-Gan: Die Siedlung wurde 1989 entdeckt, als der Wasserspiegel des Sees nach Wasserentnahme und Dürre-Jahren dramatisch gesunken war. Dabei kamen Hütten zutage, mit pflanzlichen und tierischen Überresten, Werkzeugen, Perlen und Holzobjekten. Diese Reste waren sehr gut erhalten, da sie unter den Sedimenten des Sees vor äußeren Einflüssen geschützt waren. (ynet, n-tv) KR



3.000 Jahre Geschichte auf 1.000 Meilen
"Holy Land 1000" heißt eine neue Oldtimer-Rallye durch Israel. Neben kulturellen und fahrerischen Höhepunkten sorgt sie für menschliche Begegnungen. Die Zeitreise geht drei Jahrtausende weit zurück - und bis ins Jahr 1959. Denn die Teilnehmer der ersten Oldtimer-Rallye in Israel kommen fünf Tage lang ständig mit der Menschheitsgeschichte in Kontakt. (Saarbrücker, Holyland) KR

Ausgerechnet Israel
Der Berliner Schriftsteller Marko Martin behauptet in einer Glosse in der Jüdischen Allgemeine, dass das Heilige Land zu den sichersten Ferienzielen am Mittelmeer gehöre. Strandmassaker wie in Tunesien, Anschläge wie im ägyptischen Sinai oder gar an der spanischen Costa Brava seien in Tel Aviv nicht zu erwarten. Selbst während des letzten Krieges im Gazastreifen sei es dank der "Eisenkappe" in Tel Aviv sicher gewesen, während rundum in Syrien, Irak und Jemen schwerste Kämpfe stattfinden. Seit jenem von Arafats Fatah verantworteten »Küstenstraßen-Massaker«
Muslime am Strand von Tel Aviv zum Ramadan Ausgang - Id al-Fitr (Haaretz)
vom März 1978 gehören Israels Strände zu den bestgeschützten der Welt. Was hiesigen Medien keine Schlagzeile wert zu sein scheint, ist zwischen Jaffa und Haifa Realität: angebliche »Erbfeinde« in der Sonnenanbetung vereint, Bikini-Schönheiten im Sonnenschirm-Schatten neben Kopftuch tragenden Musliminnen - oder auch junge Frauen aus Ostjerusalem, die sich in kehligem Arabisch über die besten Tattoo-Shops von Tel Aviv austauschen. Deshalb, in der Sprache des plebejischen Berlin, mit dem Tel Aviv so viel gemeinsam hat: Nix wie hin! (JA, Haaretz) TS

Tel Avivs berühmtes Fischrestaurant abgebrannt
Mul Hayam (Gegenüber dem Meer), das berühmteste und beste Fischrestaurant im Hangar 24 des Hafens von Tel Aviv, ist angeblich wegen eines Kurzschlusses völlig abgebrannt. Das Feuer brannte in der Nacht, sodass niemand zu Schaden kam. (Ynet) TS



Energie der Zukunft
Bis 2020 soll 10% der Elektrizität in Israel durch erneuerbare Energiequellen entstehen. Diese Woche wurde ein Vertrag über den Bau eines Thermo-Solarkraftwerks unterschrieben. Das Kraftwerk soll gemeinsam vom israelischen Unternehmen Housing & Construction Ltd. und dem spanischen Abengoa in Ashalim in der Negev-Wüste gebaut werden. Der Umfang des Projekts liegt bei USD 1,05 Mrd. und soll 121 Megawatt liefern. (Haaretz) MN

Cyber-Security
Adallom hat sich auf Cloud-Security spezialisiert. Ihre Software schützt vor unbefugten Zugriffen auf Cloud-Dienste wie Dropbox und Office 365. Vor wenigen Monaten investierte Hewlett-Packard USD 30 Mio. in das israelische Start-Up. Jetzt wird Adallom von Microsoft für USD 320 Mio. übernommen. Die Firma hat ihren Hauptsitz in Palo Alto, USA und ein Entwicklungszentrum in Tel Aviv. Mit dem Erwerb unternimmt Microsoft einen weiteren Schritt zur Eröffnung eines Cyber Security Zentrums in Israel. (Online-PC, smart, Ynet) MN

Spitzentechnik trifft Design
Beim Internationalen Wettbewerb für Design und Traktorenbau im 1:4-Maßstab gewann ein Team vom Technion in Haifa den zweiten Platz in zwei Kategorien. Dies war das erste Mal, dass Teilnehmer auf Anhieb eine solch hervorragende Leistung erbringen, so die Jury. Der Wettbewerb im US-Bundesstaat Illinois ist der weltweit größte für Bautechnik und Design von landwirtschaftlichen Fahrzeugen. (ToI) MN

Distributionsvereinbarungen für Türkei und Israel
Prodways, Hersteller von industriellen 3D-Druckern mit Moving Light Technologie, hat die Unterzeichnung von
Distributionsverträgen für den türkischen und israelischen Raum bekannt gegeben. Über die Vereinbarungen mit Distributoren Hortal 3D mit Sitz in Israel und dem türkische Unternehmen Btech Innovation möchte Prodways seine internationale Präsenz weiter ausbauen. (3Druck) KR








Top-Forschung
Beim internationalen Forschungsranking nimmt das Weizmann Institut in Rechovot den 10. Platz ein und ist damit die einzige Forschungseinrichtung unter den Top-10 außerhalb der USA. Das Ranking wird von der niederländischen Universität Leiden durchgeführt. (Israel21c, Audiatur, haOlam) MN KR

Israel: Immer mehr studieren die Bibel
Eine Studie des Herzog Academic College ergab, dass 95 % der jüdischen Israelis einen Tanach (Bibel) besitzen. 13 % sagten, in Krisenzeiten im Tanach zu lesen, 42 % tun es "gelegentlich". 68 % erklärten, für die Bibel eine hohe Wertschätzung zu haben. Insgesamt sind das höhere Werte als bei Umfragen in früheren Jahren. Auf die Frage, welche Figur der Bibel sie am meisten beeinflusst, wird die Liste von Moses und König David angeführt. (haOlam) KR

Tel Aviv wird erneuert
Ein waghalsiges Bauprojekt soll Tel Avivs Zentrum mit weiteren Hochhäusern pflastern. Als Kompensation soll ein Teil der Ajalon-Autobahn überdacht werden, um darauf einen Park zu pflanzen. (Ynet) TS

Mondmann Aldrin besucht Israel
Buzz Aldrin, 85, der zweite Mensch, der jemals den Mond betreten hat, will im Oktober erstmals Israel besuchen, um in Jerusalem an einem Internationalen Astronauten Kongress teilzunehmen. Aldrin hatte an der Apollo 11 Mission zusammen mit Neil Armstrong bei der ersten bemannten Mondlandung teilgenommen. 3.000 Wissenschaftler aus 70 Ländern werden zu dem Kongress in Jerusalem erwartet. (Ynet) TS

Nürnberger Trialog unterwegs in Israel
Kontakte zwischen der Israelitischen Kultusgemeinde Nürnberg (IKG) und christlichen Gesprächspartnern gibt es in Nürnberg schon lange, zu muslimischen Gesprächspartnern erst seit einigen Monaten. Gemeinsam reisten 15 Personen nach Israel: Juden, Christen und Muslime. Unterstützt wurde ihre Fahrt vom israelischen Generalkonsulat. Die Reise schlug Brücken: »Es gibt viele
André Freud
Dinge, die die Mitreisenden danach anders empfanden als vorher«, sagt Joachim Hamburger von der IKG. André Freud, Gemeindemitglied und Vorsitzender der DIG Mittelfranken, hält nichts davon, »die Unterschiede wegzureden«. Wichtig sei ihm vielmehr, bestehende Unterschiede beim anderen zu akzeptieren und auszuhalten. Cemalettin Özdemir, Leiter der Begegnungsstube »Medina« war es wichtig, »rasch etwas zu machen«. Die muslimischen Teilnehmer waren von der Offenheit, der sie in Israel begegneten, angetan. Die jungen Musliminnen trugen traditionelle Kleidung mit Kopftuch und erklärten unisono, dass sie den Trip entspannt genossen haben. (JA) TS

Mariah Carey gibt am 18. August ein Konzert in Israel
Superstar Mariah Carey will am 18. August in Rishon LeZion, ein Konzert geben. Das hat sie während eines privaten Besuchs im Heiligen Land angekündigt. Sie war begleitet von ihrem Partner, dem australischen Milliardär James Packer und ihren beiden Zwillingssöhnen. Die Sängerin hat weltweit schon 200 Mio. Discs verkauft und singt im Bereich von fünf Oktaven. (Ynet) TS
Benjamin und Sara Netanyahu mit Maria Carey (JP)



Putin steigt in Nahost ein
Während die USA jeden Einfluss verlieren, haben die Russen heimlich einen Deal zwischen Iran und Saudi Arabien ausgehandelt. Die Saudis sollen nicht mehr die Rebellen gegen Assad unterstützen und der Iran unterlässt Hilfe für die Huthis im Jemen. Gleichzeitig machen die USA jetzt schon schuldig Israel für ein mögliches Scheitern ihres Iran-Atomvertrags. (Bloomberg, CSM, market) TS

EU plante Boykott israelischer Banken?
Ein Think Tank, der einen Report im Auftrag der EU Kommission erstellt hat, will israelische Banken und Universitäten boykottieren, die jenseits der "Grenzen von 1967" in den seit 1967 besetzten Gebieten, inklusive
Ost-Jerusalem aktiv sind. Betroffen wäre auch die Hebräische Universität. Da es in Israel kaum Mietwohnungen gibt, muss jeder Israeli, Siedler oder nicht, eine Hypothek aufnehmen. Betroffen wären praktische alle Banken. Allein in Ost-Jerusalem leben etwa 300.000 Menschen, meist auf Grund und Boden aus jüdischem Besitz, den aber die Palästinenser für sich beanspruchen. Bei einem Boykott der Banken wäre kein Handel mehr zwischen Israel und der EU möglich. Der Report hat Panik bei Israels Börse ausgelöst. Ein EU-Diplomat erklärte jedoch den Vorschlag inzwischen als "nonsense" (Unsinn). (ynet, bdlive, themedialine, globes, audiatur, ynet) TS

Arafat Mordakte geschlossen
Drei Richter beim Gericht von Nanterre in Frankreich haben die Mordakte von Jassir Arafat geschlossen. Arafat war 2004 in Paris im Alter von 75 Jahren gestorben. Über die Todesursache gibt es viele Spekulationen. Seine Gattin Suha hatte behauptet, dass Arafat mit Polonium vergiftet worden sei. Arafats Grab in Ramallah wurde geöffnet und drei Teams entnahmen Proben. Aber ein echter Beweis für das schnell verfliegende und sehr giftige Isotop ergab sich offensichtlich nicht. (ToI) TS

Neue Botschafterin in Wien
Die bisherige Protokollchefin im israelischen Außenministerium, Taly Lador-Fresher, wird im Herbst neue Botschafterin in Wien. Gleichzeitig wird sie Israel bei der UNIDO und bei der OSZE (Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit) vertreten. Die neue Botschafterin verfügt über Auslandserfahrung in London, Berlin, New York und in Jamaika. Die in der Nähe von Tel Aviv geborene Diplomatin ist Mutter von zwei Kindern und setzt die diplomatische Tradition ihres Vaters fort. Sie studierte an der Hebräischen Universität in Jerusalem. Ihr Ehemann ist Nationalökonom und Beamter im Finanzministerium. (Hagalil, vol) TS

Neuer Botschafter in Tel Aviv
Botschafter Clemens von Goetze hat in der Nachfolge von Andreas Michaelis als neuer Botschafter Deutschlands in Tel Aviv seine Arbeit aufgenommen. Bei einem ersten Hintergrundgespräch mit deutschen Korrespondenten bewies der Berufsdiplomat eine bemerkenswerte Expertise in allen relevanten Fragen des Nahen Ostens, die auch Israel direkt berühren. V. Goetze war zuvor persönlicher Referent der Außenminister Fischer und Kinkel. Er war Gesandter in Ankara und als ständiger Vertreter der EU in Brüssel sowie als Leiter der Abteilung für Nah- und Mittelost an Verhandlungen mit Iran beteiligt. (diplo) TS
Foto: Sahm




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Israel schenkt Jordanien 16 Cobra Kampfhubschrauber: Israel hat schon im vergangenen Jahr 16 Hubschrauber vom Typ Cobra an Jordanien geliefert, um das Königreich im Kampf gegen IS zu stärken. Mit US-Hilfe sollen die ausgedienten Maschinen wieder aufgerüstet und modernisiert werden. (Ynet, DailyMail, dnaindia) TS

Schlimmster Verbrecher der Welt: Der UNO Rat für wirtschaftliche und soziale Fragen (ECOSOC) hat mit 42 von 54 Mitgliedern den weltweit schlimmsten Übeltäter gegen wirtschaftliche und soziale Rechte in der Welt ausgemacht. Nur Australien und die USA stimmten
dagegen, während die EU Staaten geeint den Delinquenten verurteilten. Das rundum verdammte Land zerstöre Häuser, Landwirtschaft und beute natürliche Ressourcen aus. Es erübrigt sich fast, das so verurteilte Land zu nennen, dessen Sicherheit die deutsche Kanzlerin zur "Staatsräson" erklärt hat. (unwatch) TS

Gabriel scharf kritisiert nach Iranbesuch: Ronald Lauder, Präsident des jüdischen Weltkongresses und andere haben Vizekanzler Sigmar Gabriel scharf kritisiert, wegen seiner Forderung an Iran, Israel anzuerkennen. Das sei "naiv" und "gefährlich". Iranische Politiker hatten Gabriel wegen dieser Forderung laut ausgelacht. Infolge von Gabriels Besuch in Teheran sollen nach Aufhebung der Sanktionen deutsche Exporte von EURO 2,4 Mrd.
auf über EURO 10 Mrd. steigen, insgesamt sollen sich Geschäfte in Höhe von rund € 200 Mrd. seit Abschluß der Vereinbarung angebahnt haben. Der nächste hohe Besuch im Iran werden der Österreichische Präsident Fischer und EU's Mogherini sein. Eine Iranische Wirtschaftskonferenz hat gerade in Wien stattgefunden. (Tachles, Zeit, Bild, ajc, HC, Jpost, Jpost, DiePresse, tirol, JPost, Salzburg) TS

Gruß vom Planeten Israel: Der Korrespondent von Jedijot Ahronot in Berlin, Eldad Beck, hat ausgerechnet in der Süddeutschen Zeitung einen "Gruß vom Planeten Israel" veröffentlicht. "Die einzige Demokratie im Nahen Osten zu verstehen, fällt den Europäern schwer. Sie bemühen sich aber auch kaum mehr." Er erklärt eindrücklich, wie nach den euphorisch in Israel begrüßten Osloer Verträgen (1993) palästinensischer Terror die israelische Linke immer mehr ins Abseits verstieß,
während die Mehrheit eher Vertrauen in die Rechte, also auch Benjamin Netanjahu, hatte. "Die Mehrheit im Land hat sich abgewandt von den Friedensträumen früherer Jahre, sehr schweren Herzens. Die vormals bedeutsame politische Linke in Israel ist deshalb heute weitgehend verwaist." (SZ) TS

Streit um Susiya: In Susiya südlich von Hebron gibt es archäologische Ausgrabungen aus biblischer Zeit, eine Synagoge mit altem Mosaikboden und eine Siedlung. Zudem gibt es ein arabisches Dorf, angeblich seit 1830. Sogar das US-Außenministerium und EU Regierungen machen Druck auf Israel, das arabische Dorf trotz eines Urteils des Obersten Gerichts nicht wegen "illegaler Bautätigkeit" zu zerstören. Es stellt sich aber heraus, dass es das arabische Dorf erst seit neuester Zeit gibt und weder auf Landkarten noch Luftaufnahmen zu erkennen
Ein "Haus" von 1830?
ist. Auf heutigen Bildern sind nur Zelte abgebildet. Propalästinensische Aktivisten haben eine weltweite Kampagne gegen den israelischen Gerichtsbeschluss gestartet und Regierungen äußerten schon "Solidarität". (JPost, Heplev, ngo-monitor, electronicintifada, Betselem, palsolidarity, facebook, diesiedlerin, keller) TS

Amnesty "Gaza Plattform" lügt: Amnesty International (AI) hatte die von einem Israeli, Eyal Weizman, entwickelte "Gaza Plattform" als sensationelles Mittel veröffentlicht, israelische "Kriegsverbrechen" aufzudecken und darzustellen. Doch mehren sich Untersuchungen, wonach AI bei den
Von Palästinensern vergossenes Blut
Angaben über Todesopfer während des Gaza Kriegs noch mehr übertreibt als die Hamas. Ebenso verschweigt die Plattform Fälle, in denen Kinder von fehlgeschossenen palästinensischen Raketen getötet worden sind. (algemeiner, heplev, heplev, heplev) TS



Dramatische Änderungen bahnen sich im Mittleren Osten an. Die Amerikaner verlieren einen Verbündeten nach dem anderen und wollen jetzt schon Israel verantwortlich machen für ein mögliches Scheitern ihres Atomvertrags mit Iran. In das entstandene Vakuum stoßen die Russen vor. Präsident Putin persönlich fördert eine eigene Friedensinitiative, wobei die Saudis nicht mehr die Rebellen gegen Präsident Bashar Assad in Syrien unterstützen sollen, während der Iran die Finger von den Houthis im Jemen lassen sollen, dem Hinterhof der Saudis. Während im Iran weiter "Tod den USA" gerufen wird, verfügen die Russen immer noch über Interessen in Syrien mit dem Hafen von Tartus. Auch Israel pflegt enge Beziehungen mit Moskau. Doch wie sich die neue Initiative Putins auf Israel auswirken wird, wagt noch niemand vorherzusagen. TS




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Kosher & Kosher Style
Die Berliner Autorin mehrerer Bücher zu Israel und jüdischen Themen, Miriam Magall, hat einen Rundgang zu den koscheren, israelischen oder jüdischen Restaurants und Läden mit jüdischen Speisen oder Judaica in Berlin gemacht. Die Dokumentation mit Angaben, wie man mit öffentlichen Verkehrsmitteln hingelangt, einer Kurzbeschreibung und Fotos von außen und innen hat die Hahnsche Buchhandlung herausgegeben. Übrigens wird im "Beth Cafe" kein Kaffee zum Gebet gereicht. Es ist einfach
der hebräische Name für Kaffee-Haus. Und nicht alles ist wirklich koscher (mit Überwachung von Rabbinern), was sich "Kosher-Style" oder "Kosher Lite" nennt. Der handliche Reiseführer von 74 Seiten mit "Geheimtipps" zu Lokalen, wo es auch typisch israelische Speisen wie Humus und Falafel gibt, kostet nur EUR 8,-. (Hahnsche) TS

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arabischer, islamischer und türkischer Abstammung, Israelis, US-Staatsbürger und Österreicher, Christen, Juden, Muslime und Menschen mit anderer oder ohne Glaubenszugehörigkeit. Politiker, Experten, Wissenschaftler und Repräsentanten engagierter Institutionen und Vereinigungen. Der Sammelband gibt unterschiedliche Positionen zu einer Problematik wieder, die heute aktueller ist denn je. In einem Punkt stimmen die Autorinnen und Autoren überein: Es besteht Anlass zum Handeln gegen den neu-alten Antisemitismus - in ganz Europa, vor allem in Deutschland, und auch in Nahost. Gebundene Ausgabe: 424 Seiten, Verlag für Berlin-Brandenburg; Auflage: 2 (2006), ISBN: 3866501633, UVP EUR 24,90 - Aktionspreis: € 15,-. Hier bestellen: ili@il-israel.org, Stichwort Buchaktion. (HC)



Jordanischer Karate-Meister kämpft in Israel für Frieden
Sensei Imad Khalil, ein Meister in Karate und Sozialmedien, kämpft in Israel für Frieden, am Strand von Herzlija. Er ist der derzeitige Direktor der jordanischen Karate Association. Er ist in der ganzen arabischen Welt eine populäre Figur. Umso aufsehenerregender ist
(Photo: George Ginsburg)
angesichts der Feindseligkeit gegen israelische Sportler seine Reise nach Israel. Karate Begeisterte kamen aus ganz Israel, darunter auch Beduinen. Alle sahen gleich aus. Bei diesem Sport ist ganz ohne Politik Treten und Boxen erlaubt. Seinen Schülern am Strand von Herzlija versicherte er, "keine Angst" zu haben, denn "Sport verbindet". (Ynet) TS

Gold für Surfer
Yoav Omer (Foto li.) und Noy Drihan (mitte) sind die neuen U17 Weltmeister im RS:X-Windsurfing. Bei der U17 Windsurfing-WM in Gdyna, Polen kassierte die israelische Mannschaft insgesamt vier Goldmedaillen. (jpost) MN
Kfir Azulay, re., hinten Trainer Ronny Meir

Schwierige Gruppe bei 2018 Fifa Spielen
Bei den 2018 Fifa World Cup Spielen ist Israel in eine "schwierige" Gruppe gewählt worden. Es wird neben Albanien, Makedonien und Liechtenstein auch gegen Italien und Spanien bestehen müssen, um als Sieger der Gruppe aufsteigen und bei den Weltmeisterspielen in Russland 2018 teilnehmen zu können. Italien hatte 2006 die WM gewonnen und Spanien 2010. Israels Trainer Eli Guttman: "Das ist die schwierigste Aufstellung, seitdem Israel sich der UEFA angeschlossen hat." (Jerusalem) TS

Iran-Duo verweigert Spiel gegen Israel
Das iranische Duo Bahman Salemiinjehboroun/Rahman Raoufi verweigert am Beachvolleyball-Grand-Slam-Turnier in Japan ein Duell mit ihren israelischen Kontrahenten Sean Faiga/Ariel Hilman. Offiziell wird die Verweigerung aber nicht als Boykott Israels ausgegeben. Die Iraner werden in der Ergebnisliste des Turniers für das Spiel gegen die Israeli lediglich als «verletzt» aufgeführt. Ähnliche Fälle gab es im Sport bereits. (Blick) KR



Begegnungsfest mit israelischen Freunden
Vor 20 Jahren, im Juli 1995, wurde die Städtepartnerschaft von Dormagen mit Kiryat Ono offiziell besiegelt. Der runde Geburtstag wird am 6. September mit einer Matinee in der Kulturhalle gefeiert - mit Gästen aus der israelischen
Partnerstadt, aus Politik, Verwaltung, Kultur und Jugendaustausch. Zwei weitere Anlässe an diesem Datum: 25 Jahre "Verein zur Förderung der Partnerschaft Dormagen-Kiryat Ono" und 50 Jahre diplomatische Beziehungen zwischen Deutschland und Israel. (NGZ) KR

Nicht nur die "Schindler-Juden" spielten Fußball
Die Stiftung Neue Synagoge Berlin - Centrum Judaicum lädt zum Symposium: "Nicht nur die "Schindler-Juden" spielten Fußball - Von Arbeitersportlern, Muskeljuden und Bundisten. Die Blüte des jüdischen Sports in Polen vor der Shoah", am Mittwoch, 29. Juli 2015 um 19 Uhr, Neue Synagoge Berlin, Großer Saal, Oranienburger Straße 28 - 30, 10117 Berlin ein. Anlaß für das Symposium sind die Europäischen Makkabi-Spiele, die diese Woche in Berlin stattfinden und bei denen auch ILI Partner ist. (centrumjudaicum, emg2015) TS


Die Makkabi Fackel auf dem Weg nach Berlin
11 Biker, 2 davon Holocaust Überlebende, die Restlichen Nachfahren Überlebender, bringen die Makkabi-Fackel aus Israel nach Deutschland. Auf dem Weg dorthin durchqueren sie geschmückt mit israelischen Fahnen 9 Länder. Auch Auschwitz haben die Biker nun durchquert. (Ynet, Hauptstadtsport, YouTube) TS








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symbolischen Bedeutung von Brot in allen drei monotheistischen Religionen. Diese völkerverbindenden Bilder wurden als erste israelische Ausstellung im Vatikan gezeigt.



Danke an alle die sich am Israeltag 2015 beteiligt haben!
Eine Übersicht der stattgefundenen Feiern,
inkl. Fotos und Berichten gibt es HIER.
Der nächste Israelkongress wird im Februar 2016 in Frankfurt sein.
Der nächste Israeltag wird im Mai 2016 sein. Details zu beiden folgen.
Weitere Informationen und Kontaktaufnahme unter: Israeltag@il-israel.org







Fitnesstraining

Entebbe als Zeichentrickfilm

Pro7Sat1 entfernte dieses Galileo Video "Germany meets Israel" von ihrer Facebookseite wegen Internetmob (HC)




Bitte schickt auch Ihr uns Eure Aufnahmen - Bilder die Israel zeigen, wie Ihr es seht und erlebt habt.


So soll Tel Aviv künftig aussehen (Ynet) TS


Bei 35 Grad in Tel Aviv schwitzen (I-Ref) TS










Shalom
Thomas
ILI News
Thomas@il-israel.org



Im Mai 2016
ist wieder Israeltag!
Details folgen!


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