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19. Juli 2015

Inhaltsverzeichnis


















Fixico hält den Computer sauber
Das Tel Aviver Startup Fixico hält mit hausinterner IBM-Technik zur Computer-Reparatur den PC automatisch sauber, schnell und auf dem letzten Stand, so Fixico CEO Alex Varshavsky. Dafür werden Daten des
Betriebssystems und der Zusatzgeräte in eine sichere betriebseigene Cloud (Wolke) hochgeladen, analysiert, korrigiert, gesäubert, von Viren befreit und unbemerkt im Hintergrund oder beim nächsten PC-Start wieder in den PC eingeführt. Man kann so auf alle teuren Zusatzprogramme wie Antivirus verzichten und mehrere PCs oder Laptops in Ordnung halten, für USD 0 bis 3 pro Monat, je nach Paket. (HC, Fixico, ToI, INN) TS

Atmende Puppen
Lior Bartel, 27, Studentin für Industrie-Design am technologischen Institut in Holon, bemerkte während des letzten Gaza Kriegs, dass das Aufblasen von Luftballons beruhigt und gut gegen Kriegsstress hilft. Sie kam auf die
Idee, ähnliches für Kinder unter Kriegsdruck zu entwickeln und stellte so ihre ersten "atmenden Puppen" her. In Kindergärten suchte sie sich "optimistische Puppen" heraus. Einmal aufgeblasen, lernt das Kind, im gleichen Rhythmus wie die Puppe zu atmen und beruhigt sich. (Ynet) TS

Federleichter Kindersitz fürs Auto
Mifold ist ein federleichter, klappbarer Sicherheitssitz für Kinder. Er kann sogar in der Geschirrspülmaschine gesäubert werden und passt ins Handschuhfach. Mifold-Gründer, der Israeli Jon Sumroy lebte im Jahr 2000 in den USA, wo es keine vernünftigen Kindersitze gibt. Er produzierte Prototypen aus Stoff und Karabinerhaken. In Großbritannien ließ er sie bei Crashtests erproben. Die Engländer lachten erst, waren dann erstaunt, wie gut die Sitze funktionieren. Bei Indiegogo konnte er per Crowdfunding in nur 2 Tagen USD 162.000 sammeln für die Fortentwicklung, weit mehr, als die erwarteten USD 40.000. Ab März 2016 wird der Sitz an erste Förderer für USD 31,- verkauft. (Indiegogo, nocamels) TS


Insekten gegen Hunger in der Welt
Proteinmangel gefährdet vor allem Kinder in der Welt. Dem will Dror Tamir mit seinem Startup Steak TzarTzar durch das Züchten proteinreicher Insekten mit sterilen Hightech-Methoden Abhilfe schaffen und dem Hunger in der Welt ein Ende setzen. Eine gute billige, umweltfreundliche und
gesunde Proteinquelle seien Heuschrecken. Rindfleisch sei zu teuer und genetisch veränderter Lachs wurde vom Markt abgelehnt. Ein künstlich gezüchteter Hamburger habe USD 330.000 gekostet. Insekten seien deshalb die einfachste Lösung, so Tamir. (ToI, changemakers) TS




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Israel stellt digitalen Weltrekord auf
Freiwillige des SPNI wandern für Google entlang des Israel National Trail, die längste jemals von Google Street View erfasste Wanderroute. 80 Freiwillige der Jugendbewegung "Gesellschaft für den Schutz der Natur in Israel" (SPNI) sind im Einsatz, um die komplette Distanz des 1.100
Kilometer langen Israel National Trail vom Kibbuz Dan im Norden bis Eilat am Roten Meer zurückzulegen. Sie tragen zwei 18 Kg schwere Google-Street-View-Kameras, eigens für dieses Projekt entwickelt. Der 1995 eingeweihte Weg führt Wanderer durch die Geschichte des Landes. National Geographic kürte den National Trail bereits 2013 zu einer der schönsten Langstrecken-Wanderrouten der Welt. (touristiklounge) TS

Jerusalem unter weltweit besten Städten für Reisende
Laut Reisemagazin "Travel + Leisure" vom amerikanischen TIME-Verlag, gehört Jerusalem zu den weltweit 10 besten Städten für Reisende. "Christen,
Juden und Muslime kommen zusammen, um in dieser 4.000 Jahre alten heiligen Stadt zu beten. Ihre Kirchen, Synagogen und Moscheen umgeben die Altstadt. In Jerusalem kann man ein Miniaturgebet in die Klagemauer stecken oder an der Ausgrabungsstätte am Tempelberg ein Tonfragment anschauen, in das Keilschrift eingraviert ist. Das ikonische, schimmernde Gold des Felsendoms kann man am besten vom Österreichischen Hospiz aus fotografieren, welches einen unvergleichlichen Blick auf die Stadt und den Ölberg bietet. (haOlam) KR

Die schönsten Strände Israels
Nicht nur Tel Aviv ist mit einem berühmten Strand gesegnet. Es gibt entlang der Mittelmeerküste noch viele andere Strände wie in Caesarea und natürlich am Roten Meer in Eilat. Nicht übergangen werden sollte auch der Strand am Toten Meer. (Touristisrael, Israelmagazin) TS

Bald: Direktflüge Tel Aviv-Tokio
Ein neues Abkommen erlaubt israelischen wie japanischen Fluggesellschaften bis zu 14 wöchentliche non-Stop Direktflüge in beide Richtungen. Ausgenommen einige Charterflüge, gibt es bisher keine direkte Flugverbindung zwischen Israel und Japan. Passagiere mussten bisher über Hongkong oder Seoul fliegen. Laut Tourismusministerium haben 13.000 Touristen und Geschäftsleute aus Japan 2014 Israel besucht. (ToI) TS
Skyline Tokio



Israelische Bienen fliegen nach Japan
Bienen aus Kibbuz Sde Elijahu fliegen "1. Klasse" über Moskau nach Japan, um Reisfelder zu bestäuben. Dort haben Pestizide die Bienenvölker teilweise ausgerottet. Die "Bio-Bee" Bienen werden in Körben jeweils mit einer Königin und 50 "Arbeiterinnen" nach Japan gebracht, wo sie auf Gewächshäuser verteilt werden. Die Bienen wurden gezüchtet, bei jedem Wetter zu arbeitet, auch bei Kälte und Regen. (algemeiner) TS

21-Jähriger will die Dritte Welt befreien
Tomer Hen ist erst 21 Jahre alt. Mit 16 war er Israels jüngster Selfmade-Millionär. Dann betrieb er eine eigene Schule mit mehr als 3.000 Studenten. Mit der App GetAccess hat er in 160 Ländern bei mobilen Anbietern Sprechzeit eingekauft. Benutzer seiner App können sich diese "verdienen", indem sie Werbung von Hens Kunden herunterladen: Wer mit seiner Oma telefonieren will, muss einen Werbespot von Coca-Cola auf seine Facebookseite stellen. Wer kostenlos surfen will, lädt sich eine Werbekampagne auf sein Smartphone. (ToI, JTA, mobilecollege, Welt) KR

Wirtschafts-"Oskar"
Forter hat sich auf die Enttarnung von Betrügern im Netz spezialisiert. Jetzt erhielt das israelische Unternehmen mit Sitz in San Francisco den silbernen Stevie. Es handelt sich um eine der renommiertesten Auszeichnungen der Wirtschaftswelt an Firmen, die "faszinierende und inspirierende Erfolgsgeschichten" aufweisen. (Finanznachrichten) MN

Im Bilde sein
Applied Spectral Imaging (ASI) entwickelt computerisierte bildgebende Verfahren für medizinische Labore, die besonders für die genetische Forschung von hoher Bedeutung sind. Sowohl die Hard- als auch die Software von ASI verfügen in den USA über eine FDA- Zulassung. Der US-amerikanische Medizinkonzern Danaher beabsichtigt, die israelische Firma für USD 30 Mio. zu erwerben. (Globes) MN

Börsengang für Parkinsonbehandlung
NeuroDerm stellt ein Dopa-Pflaster sowie eine Pflaster-Pumpe her, über die kontinuierlich L-Dopa subkutan freigesetzt wird. Dies kann die Behandlung von Parkinson-Patienten, insbesondere in späteren Stadien der Erkrankung, erheblich erleichtern. Im November 2014 ging das israelische Unternehmen an die US-Nasdaq-Börse und konnte so USD 46 Mio. eintreiben. Nun plant NeuroDerm ein zweites Aktienangebot und erwartet weitere USD 59 Mio. (Globes) MN
CEO Oded Lieberman

Herausforderung
Nach einer intensiven Woche mit Workshops und Präsentationen stehen die zwölf Gewinner des "Challenge Up!" Programms von Intel, Cisco und der Deutschen Telekom fest. Darunter sind auch Hi-Park sowie n-Join aus Israel. Beim Wettbewerb in Krakau waren 300 Teilnehmer aus 13 Ländern. Die Gewinner freuen sich nun auf das lukrative viermonatige Förderprogramm in Krakau, Berlin und London. (Globes) MN
Parklücke finden mit Hi-Park

Physik-Asse
Bei der internationalen Physik-Olympiade in Mumbai, Indien, gewannen israelische Schüler insgesamt fünf Medaillen - dreimal Silber und zweimal Bronze. Damit sicherte sich Israel einen Platz unter den Top-20 bei den 82 teilnehmenden Ländern. (ToI) MN

Außenwirtschaftskonferenz Berlin-Brandenburg
Israel stand im Fokus des 13. Außenwirtschaftstags Berlin-Brandenburg, der am Mittwoch in der Industrie- und Handelskammer Potsdam stattfand und vom Israel Trade Center unterstützt wurde. Über 100 Teilnehmer aus der Region informierten sich über die israelische Wirtschaftsstruktur und neue Geschäftsmöglichkeiten. (itrade) TS








ILI und der Deutsche Israelkongress trauern um Philipp Mißfelder
Philipp Mißfelder war ein treuer Freund, der sich zeitlebens für Israel und gegen Antisemitismus einsetzte. Wir wünschen seiner Familie und seinen Hinterbliebenen unser herzliches Beileid, wie auch sehr viel Kraft in dieser unglaublich schweren Zeit. (INN, JA, Zentralrat, Isr.Botschaft, IKG, Koordinierungsrat, DIG, Welt)
Phillip Mißfelder für das Magazin des 3. Deutschen Israelkongresses

Deutschland will "Weiße Stadt" erhalten
Mit USD 3,2 Mio. will Deutschland das Bauhaus-Erbe der vor den Nazis geflohenen deutschen Architekten in Tel Aviv erhalten. Im Max Liebling-Haus soll bis 2017 ein Bauhaus-Zentrum entstehen. Mit 4.000 Gebäuden verfügt Tel Aviv über das größte Bauhaus-Erbe der Welt, von der UNESCO 2003 zum Weltkulturerbe erklärt. Die Architekten waren Schüler von Walter Gropius. (ToI) TS

Neue Welle jüdischer Weltmusik
Das amerikanisch-israelische Duo Shlomit und RebbeSoul (Bruce Burger) repräsentiert die neue Welle jüdischer Weltmusik. Shlomit Levis Musik enthält Elemente aus aller Welt, sogar aus dem Jemen und Syrien, Ländern, die keine diplomatischen Beziehungen mit Israel haben.
«Durch Facebook bin ich in Kontakt mit vielen meiner Fans», erklärt sie. «Viele von ihnen erzählen, dass ihnen als Kinder immer beigebracht wurde, Israel zu hassen. Aber Musik ändert das. Sie hören unsere Lieder, lieben meine Stimme.» Einige arabische Fans kamen sogar zu einem Konzert in die Türkei, um Shlomit kennenzulernen. «Es war toll. Wir unterhielten uns nach dem Konzert. Keiner von denen kann nach Israel reisen.» Shlomit wuchs im Süden von Tel Aviv in einer traditionellen jemenitischen Familie auf. (Tachles) TS

Arabische Einwanderung in das historische Palästina
Das Buch "Palestina ex monumentis veteribus illustrata", geschrieben von Hadriani Relandi (Kartenzeichner und Wissenschaftler aus Utrecht) und 1714 veröffentlicht, dokumentiert Relandis Reise nach Palästina in den Jahren 1695/96. Er untersuchte 2.500 Orte, die im Tanach
und/oder der Mischnah erwähnt werden: nicht eine einzige Siedlung in Palästina hatte einen Namen arabischen Ursprungs. Stattdessen waren die Namen aus dem Hebräischen, Lateinischen und Griechischen abgeleitet. Die meisten Einwohner Palästinas waren Juden, dazu einige Christen und ein paar Beduinen. In Nazareth lebten weniger als 1.000 Christen, während in Jerusalem 5.000 Menschen lebten, die meisten Juden. Gaza war Heimat für rund 250 Juden und etwa die gleiche Zahl Christen. Einzige Ausnahme war Nablus, wo etwa 120 Muslime lebten, zusammen mit einigen Samaritanern. (haOlam, Heplev) KR

Weinheim und Ramat Gan feiern Schülerbegegnung
Israela leitete zunächst 1994 und nachher noch zweimal die Schülerdelegationen aus Ramat Gan. Israelas Tochter Keren war vor 26 Jahren als Schülerin bei einer der Jugendbegegnungen zwischen Weinheim und seiner israelischen Partnerstadt dabei. Für den Weinheimer
Theologen und Israel-Experten Albrecht Lohrbächer, Gründer und Förderer der Städtepartnerschaft zwischen Ramat Gan und Weinheim, war es klar, den 30-jährigen Jubiläumsaustausch in Weinheim Israelas Enkelin Klil und ihrer Familie zu widmen. Das Mädchen sprach in bewegenden Worten zu den Gleichaltrigen im Musiktheater der Dietrich-Bonhoeffer-Schule. Das Schulorchester spielte Klänge aus dem Musical Anatevka. (MetropolNews) KR

Alijah - 220 Amerikaner kommen nach Israel
Mehr als 200 Einwanderer aus den USA und Kanada sind in Israel gelandet. Das Flugzeug der 32 Familien mit 95 Kindern landete am Dienstag auf dem Tel Aviver Ben-Gurion-Flughafen. Sie wurden von Ministern
und Knesset-Mitgliedern begrüßt. "Aus freiem Willen haben Sie gewählt, nach Israel zu kommen. Nicht wegen Antisemitismus, nicht wegen religiöser Verfolgung, nicht wegen Armut. Sie kommen wegen gemeinsamen Werten und Idealen", so die Seniorenministerin Gila Gamliel (Likud). (Israelnetz, ToI, blu-news) KR

Bayerisch-israelisches Sommercamp
Schüler aus Tel Aviv zu Gast in Nürnberg. Vom 16. bis 28. Juli sind 38 Schüler der Ironi Alef Schule Tel Aviv und 5 Lehrer zu Gast am Nürnberger Melanchthon-Gymnasium zu einem gemeinsamen Sommercamp. Im Mittelpunkt stehen kunst- und erinnerungspädagogische
Programmpunkte sowie ein Deutschintensivkurs für die israelischen Schüler. 2011 hatten der bayerische Bildungsminister Dr. Ludwig Spaenle, der israelische Bildungsminister Gideon Sa'ar und Avner Shalev, der Direktor der Gedenkstätte Yad Vashem, eine Absichtserklärung zur Vertiefung der bayerisch-israelischen Bildungszusammenarbeit unterzeichnet. Das Projekt wird aus Mitteln der Bayerisch-Israelischen Bildungskooperation und des Freistaats Bayern finanziert. (KM) TS



Atomvertrag mit Iran
Der Atomvertrag der westlichen Mächte mit Iran in Wien hat in Israel heftige Kritik sowohl bei der Regierung wie auch bei der Opposition ausgelöst. Israel reagierte vor allem auf die "Löcher" in dem Vertrag, unter anderem die "kurze" Laufzeit von nur 10 Jahren, eine mehrwöchige Vorwarnwarnzeit für Inspektionen und den Mangel der Überwachung iranischer Militärentwicklungen, darunter
Raketen. Mit Aufhebung der Sanktionen würden Milliardenbeträge frei, um Irans Unterstützung von Terror an die Hisbollah im Libanon, Houthis in Jemen und andere Gruppierungen zu fördern. Bemerkenswert, dass die Schlagzeilen deutscher Medien sich ausschließlich um Israel drehten: "Israel droht mit Selbstverteidigung", "Israels Regierung auf ganzer Linie gescheitert", "Netanjahus Theaterdonner" usw. (INN) TS


Steinmeier zieht "Schlussstrich"
Jahrelang tobte in Deutschland die "Schlussstrich-Debatte". Es ging um den Wunsch vieler Deutscher, einen Schlussstrich unter die deutsche Schuld für Ausschwitz und den Völkermord an 6 Mio. Juden zu ziehen. 70 Jahre seien genug Zeit. Jetzt hat der deutsche Außenminister, Frank Walter Steinmeier, in einem Interview mit den Tagesthemen, vorausschauend einen "Schlussstrich" gezogen: "Steinmeier sprach von einem historischen Tag,
mit dem ein Schlussstrich unter jahrelange Verhandlungen gezogen worden sei. Das Ergebnis leiste einen Beitrag zum Weltfrieden. Das Abkommen sei zugleich ein Sieg der Diplomatie. Steinmeier appellierte an die israelische Regierung, sich den Vertrag im Detail anzuschauen und auf "grobschlächtige Kritik" zu verzichten." Steinmeier zieht so einen "Schlussstrich" unter Israels Ängste, mit einer Atombombe einen zweiten Holocaust zu erleben. Politiker wie Steinmeier sollten sich historisch belasteter Begriffe bewusst sein. (tagesschau, INN) TS

Mörder von Danny Gonen gefasst
Israelische Sicherheitskräfte haben die Terroristen gefasst, die den hinterhältigen Mord an Danny Gonen (25) verübt haben. Sie nahmen insgesamt fünf Männer fest. Gonen wurde am 19. Juni nahe der Siedlung Dolev ermordet. Der Todesschütze wurde als Muhammed Abu Shaheen, 30, aus
Kalandiya identifiziert. Er ist Mitglied einer Elite-Kampfeinheit der Palästinensischen Autonomiebehörde und saß zwischen 2006 und 2008 in israelischer Haft. Er hatte einen Terrorangriff geplant. Erfolg verzeichnete der Geheimdienst auch bei der Suche nach den Mördern des israelischen Bauern David Bar Kafra, 70, aus dem Dorf Pedaya. Die palästinensischen Cousins, Mujahd Dar Atzi und Alaa Dar Atzi, beide 22 Jahre alt, aus dem Dorf Beit Likya bei Ramallah, hielten sich illegal in Israel auf und wollten Bar Kafra ausrauben. (israelnews, JPost) KR TS

Naddaf gegen BDS
Der griechisch-orthodoxe Priester Gabriel Naddaf ist bekannt geworden, weil er israelische Christen dazu aufgerufen hat, beim Militär zu dienen. Jetzt hat der geistige Führer des Christian Empowerment Council (CEC) eine 12 Seiten lange Anleitung für Christen über den "wahren Charakter" der Boykottbewegung BDS veröffentlicht. (cecisrael, algemeiner) TS








Strafanzeige wegen Volksverhetzung : Am Samstag, dem 11. Juli, kam es anlässlich des Al-Quds-Tages, wie in den vergangenen Jahren, zu mehreren antisemitischen Vorfällen. Ein jemenitischer Redner,
"Saif al-Washali", rief in arabischer Sprache vom Lautsprecherwagen "Tod Amerika, Tod Israel, verdammt seien die Juden und Sieg dem Islam" (ab 19:46). Neben mehreren implizit antisemitischen Schmähungen von "Zionisten" war dies explizit gegen Juden gerichtet. Die Vorsitzende des Jüdischen Forums für Demokratie und gegen Antisemitismus e.V. und Botschafterin für Toleranz Lala Süsskind erstattete Strafanzeige wegen Volksverhetzung. Die Polizei behauptete keine antisemitischen Schmähungen gehört oder beobachtet zu haben. (Youtube ab 19:46, jfda, BerlinerZeitung) TS

IGH erklärt Israel den Krieg: Erstmals in der Geschichte des Internationalen Gerichtshofs (ICC oder IGH) hat die Anklägerin eine Untersuchung von "Kriegsverbrechen" angeordnet, in der Mavi-Marmara Akte, die sie selber für geschlossen erklärt hatte. Es geht um den Vorfall, als das Schiff Mavi Marmara 2010 die
Blockade des Gazastreifens durchbrechen wollte. Beim Entern des Schiffes durch israelische Eliteeinheiten wurden 10 Aktivisten an Bord getötet und mehrere israelische Soldaten verletzt. Längst hat die UNO mit ihrem Palmer-Bericht das israelische Vorgehen für rechtmäßig erklärt. Der IGH wurde eigentlich geschaffen, Verbrechen mit Tausenden Toten, darunter Völkermord, zu untersuchen, nicht aber einzelne mögliche Verbrechen. Mit der Aufnahme der PLO als "Staat Palästina" ist eine weitere Politisierung des IGH zu erwarten, einzig gegen Israel gerichtet. (JP, ToI, INN, ICEJ) TS

Netanjahu verbreitet "miesen" Cartoon: "Der Iran ist wie der IS. Nur viel größer." Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu hat immer gegen ein Atomabkommen mit dem Iran gekämpft. Er nannte das
Abkommen jetzt einen "historischen Fehler". Mit welchen Mitteln er dagegen kämpfte, zeigt ein Cartoon: Darin zu sehen sind Terroristen des Islamischen Staates, die "im Nahen Osten jeden töten, der nicht ist wie sie". Man stelle sich vor, wie gefährlich der IS wäre, hätte er Kampfflugzeuge und Marschflugkörper. Man stelle sich vor, was wäre, wenn der IS Atombomben bauen könnte. Focus bezeichnet das als "undifferenziertes Video". Denn offenbar hat IS laut Focus noch niemanden getötet, geschweige denn Andersdenkende. Mit solchen Aktionen verspiele Netanjahu seinen ohnehin schwindenden Rückhalt etwa bei seinem wichtigsten Partner, den USA. Focus hat nicht geschrieben, was an dem Cartoon falsch ist. (Focus, JP) TS

Videospiel: Raketen auf Israel: Der Iran veröffentlichte eine App für Smartphones, mit der das Beschießen von Israel mit den neuesten iranischen Raketen geübt werden kann. Dabei gilt es, die israelische Luftabwehr zu durchbrechen, um Tel Aviv zu zerstören. Die Raketentypen sind den Israelis teilweise seit dem Libanonkrieg 2006 bekannt, weil sie sich im Besitz der Hisbollah im Libanon befinden. (theTower) TS

BDS-Südafrika bekennt Farbe: Die junge kommunistische Liga Südafrikas (uFasimba) hat ganz auf der Linie von BDS und anderen anti-israelischen Organisationen Farbe bekannt, dass es ihr nicht nur um Siedlungen und Waren aus den besetzten Gebieten geht. Offen sagen sie, dass es ihnen um einen Kampf gegen
den Staat Israel als Ganzes geht. Jedes Mitglied, so eine Pressemitteilung, das auf die Verlockungen und Bestechungen pro-zionistischer Lobbys hereinfällt und das "Apartheid-Israel" besucht, werde unerbittlich rausgeworfen. "Manche junge Leute wollen die süßen Früchte essen, die auf gestohlenem Land gepflanzt worden sind und gezüchtet auf dem Blut ermordeter palästinensischer Frauen und Kinder. Sie behaupten, Mitglieder unserer revolutionären Organisation zu sein. Wir weisen sie zurück." (ymlp) TS



Ist die Eisenbahn schon abgefahren, oder kann Israel noch gegen den Atomvertrag mit Iran angehen? Kann der amerikanische Kongress noch umgestimmt werden? Diese Fragen beschäftigen Israel und bestimmen die Politik. Denn selbst nach Worten des US-Präsidenten Obama sind wichtige Fragen gar nicht erst angesprochen worden. Den USA ging es nur um die Atomfrage, während Israel auch der Bau von Langstreckenraketen und die iranische Unterstützung von Terror in der ganzen Region und in der Welt besorgt. Mit dem Ende der Wirtschaftssanktionen würden Milliardensummen frei, mit denen das fanatisch-islamistische Regime in Teheran seinen kriegerischen Einfluss in Libanon, Syrien, Jemen und anderswo vertiefen könnte. Bekanntlich ist der Islam die Religion des Friedens, doch was die Region von Nigeria bis Irak zu erwarten hat, zeigen die Autobomben und Selbstmordattentäter. Zum Ende des Ramadan-Monats wurden hunderte und vielleicht gar Tausende Tote gezählt. Dazu schweigt die Welt, während Sigmar Gabriel die Koffer packt, um mit einer Wirtschaftsdelegation Milliardengeschäfte in Teheran abzuschließen. Derweil wird Israel weiter verurteilt, weil es Selbstverteidigung gegen Terroristen verübt hat. (Welt) TS




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Dudu Sela siegte bei Davis Cup
Der Israeli Dudu Sela hat beim Tennis Davis Cup in Tel Aviv Slovenien beim Gruppe I Europa/Afrika Playoff Spiel mit 3 zu 0 gesiegt. Sela steht auf Platz 90 der Weltrangliste der Tennisspieler. (ToI) TS

Schwimmen
Bei der paralympischen Schwimm-WM in Schottland gewann Inbal Pisaro die Silbermedaille in 200 Meter-Freistil. Mit ihrem Ergebnis sicherte sie sich das Ticket für die Paralympics in Rio im nächsten Jahr. (One) MN

Hochsprung
Auf der offenen Leichtathletikmeisterschaft in Moskau (Moscow Cup) gewann Dmitry Kreuter den Pokal im Hochsprung. Der 23-jährige Israeli erreichte 2,24 m. (One) MN

Berlin ist rot
Die Fußballer von Hapoel Tel Aviv trainieren in Deutschland. Noch bis Mitte kommender Woche ist Berlin etwas mehr rot als sonst. Bis zum 24. Juli sind die Fußballer von Hapoel Tel Aviv in der Stadt, am
Müggelsee, in ihrem Trainingscamp. Am vergangenen Sonntag gewannen sie 2:1 gegen SV Babelsberg 03, am Mittwoch stand die Partie gegen den FC Union auf dem Spielplan, die 2:0 für den Berliner Zweitligisten ausging. Und am Samstag steht das Match gegen RasenBallsport Leipzig an. »Wir sind nicht nur aus Israel, wir sind auch Juden, und deswegen bedeutet es viel für uns, nach Deutschland zu kommen«, so Hapoel-Sprecher Rotem Grosman. Zu Wochenbeginn besuchte das Team das Denkmal für die ermordeten Juden Europas. »Als israelisches Team in Berlin war es ein Muss für uns, denn wir repräsentieren nicht nur Hapoel, sondern auch Israel.« (JA, Hapoel, JA) TS



Idan Raichel auf Deutschlandtour
Der bekannte israelische Sänger Idan Raichel geht auf Deutschlandtour. Der Sänger, Komponist und Produzent ist durch "The Idan Raichel Project" in Israel und im internationalen Raum zu einer Musik Ikone geworden. Die Verschmelzung hebräischer Texte mit nahöstlicher und äthiopischer Musik hat die Pop-Szene in Israel verändert. Sein neues Album "Quarter to Six" wurde international gelobt für seine Tiefe und kulturelle Spannweite. In Deutschland wird er mit dem deutschen Countertenor Andreas Scholl Konzerte geben.
02.08.2015 - Mannheim Seebühnenzauber/Luisenpark
03.08,2015 - Innsbruck Treibhaus
06.08.2015 - Wiesbaden Rheingau Musik Festival
07.08.2015 - Kassel Kulturzelt 2015


Wettbewerb für deutsche Startups
Eine Reise nach Tel Aviv im September ist zu gewinnen. "Du hast ein Startup oder eine Idee? Du suchst nach einer Finanzierung oder Kooperationspartnern? Dann besuche eines der innovativsten Länder der Welt und bewirb Dich für den "Start Tel Aviv 2015"-Wettbewerb, der in 21 Ländern stattfindet. Mitmachen lohnt sich!" (f6s, startupnight) TS

Achte deutsch-israelische Ausschreibung
Deutschland und Israel veröffentlichen eine Ausschreibung für gemeinsame Forschungs- und Entwicklungsprojekte (F&E-Projekte) mit Schwerpunkt auf der Entwicklung innovativer Produkte und Verfahren in allen technologischen Bereichen und Anwendungsgebieten. Es wird erwartet, dass die Antragsteller marktreife Lösungen für Produkte, Dienstleistungen oder Verfahren entwickeln, die über ein großes Marktpotenzial verfügen. (eureka, itrade, zim-bmwi) TS

Jura: Deutsch-israelische Tagung
"Menschenwürde, Menschenrechte und Strafrecht in Israel und Deutschland": So lautet der Titel einer Tagung vom 19. bis zum 21. Juli. In diesem Jahr jährt
sich der Beginn der diplomatischen Beziehungen zwischen Israel und Deutschland zum 50. Mal. Aus diesem Grund hat der Lehrstuhl für Strafrecht, Strafprozessrecht, Rechtstheorie, Informationsrecht und Rechtsinformatik der Universität Würzburg (Prof. Dr. Dr. Eric Hilgendorf) in Kooperation mit der Hebrew University in Jerusalem die Tagung "Human Dignity, Human Rights and Criminal Law in Israel and Germany" organisiert. Als Ehrengäste erwarten die Veranstalter Professor Izhak Englard, ehemaliger Richter am Obersten Gerichtshof in Israel, Dr. Yoram Danziger, amtierender Richter am Obersten Gerichtshof in Israel, sowie Dr. Josef Schuster, Präsident des Zentralrates der Juden in Deutschland. Die Fritz-Thyssen-Stiftung unterstützt die Tagung. (IDW, juraforum) TS








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symbolischen Bedeutung von Brot in allen drei monotheistischen Religionen. Diese völkerverbindenden Bilder wurden als erste israelische Ausstellung im Vatikan gezeigt.



Danke an alle die sich am Israeltag 2015 beteiligt haben!
Eine Übersicht der Feierlichkeiten, inkl. Fotos und Berichten gibt es HIER.
Der nächste Israelkongress wird im Februar 2016 in Frankfurt sein.
Der nächste Israeltag wird im Mai 2016 sein. Details zu beiden folgen.
Weitere Informationen und Kontaktaufnahme unter: Israeltag@il-israel.org



ISRAELISCHE KÜNSTLER BEKÄMPFEN IRAN-ABKOMMEN UND BDS MIT KARIKATUREN




Lied zum Gaza Krieg (Israelvideo)

Der verstorbene Philipp Mißfelder beim 3. Israel Kongress

Wie die deutschen Juden gegessen haben. Eine lustige Kulturdokumentation
(Mit deutschen Untertiteln)



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Shalom
Thomas
ILI News
Thomas@il-israel.org



Im Mai 2016
ist wieder Israeltag!
Details folgen!


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