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05. Juli 2015

Inhaltsverzeichnis



















Schäfchen zählen - mit "Churchix"
Die israelische Software "Churchix" soll Kirchgänger per Gesichtserkennung erfassen und detaillierte Statistiken aufstellen. Das Programm stammt vom IT-Unternehmen "Face-Six" aus Rischon LeZion bei Tel Aviv. Für Pfarrer
eröffnen sich ganz neue Möglichkeiten. Das israelische Unternehmen arbeitet gewöhnlich mit Sicherheitskonzernen. Aufgrund der Nachfrage von mehr als 30 Kirchen weltweit sei die Software weiterentwickelt worden und erhielt den Namen "Churchix". Die Software könne mit 99-% Genauigkeit Personen erfassen. Was bisher manuell geschehen sei, erfolge nun automatisch über Kameras im Kirchenschiff, so Firmengründer Moshe Greenshpan. Er habe keine Bedenken wegen Privatsphäre und Datenschutz. "Der liebe Herrgott weiß doch ohnehin alles." Wenn Jugendliche nicht mehr zum Gottesdienst kommen, stehe ein Hausbesuch an. Die App sei an Facebook verkauft worden, das damit Personen auf geposteten Fotos identifiziert. Kritik an dem Programm kam von der britischen Datenschutz-Organisation "Big Brother Watch". Gebetsräume sollten auch weiterhin der Privatsphäre unterliegen. (INN, Churchix, rt, KronenZ) TS

Israelischer Schaumdrucker
Das Dekorieren des Schaums auf dem Cappuccino war immer schon üblich. Doch jetzt hat Yossi Meshulam des Startup SteamCC aus Tel Aviv einen Ripples coffee "foam printer", entwickelt, einen "Schaumdrucker". Meshulam verknüpfte einen 3D Drucker mit einem Ink-Jet-Drucker und kann mit natürlichem Kaffee-Extrakt Worte wie "Happy Birthday" in den Schaum drucken. Mitgeliefert werden auch hunderte Vorbilder und Logos, die der Tasse Kaffee einen persönlichen Touch geben. StreamCC hat schon einen ersten Vertrag mit Lufthansa unterzeichnet, um seine Erfindung in der Ersten Klasse einzusetzen. Die Maschine soll ab September für USD 999,- verkauft werden mit einem monatlichen Service-Abo zu USD 75,- (ToI, PRnews) TS

Yossi Meshulam

Einige weitere Meldungen aus Medizin, Wissenschaft & Technologie in Kurzform...
  • TBC-Pflaster des Technion Prof. Hossam Haick gewinnt den Gates-Preis (focus)
  • Grippe-Impfung von Israels Biondvax beginnt mit klinischen Texts. (prnews)
  • Mit Israels Apifix konnten 50 Rücken bei jungen Menschen begradigt werden (trendlines)
  • Israels biotech Nutrina behandelt Magenprobleme und wurde von US FDA anerkannt (nutrina)
  • Israels ASAP-Plattform ermöglicht Schlaflosen guten Schlaf ohne Pillen (Israel21c, Youtube)
  • Dr Yuval Tabach von der Hebräischen Universität hat eine Internet-App entwickelt um Gene zu analysieren auf genetische Krankheiten. (Huji)
  • USD 5,5 Mio. Spenden vom Helmsley Trust für israelische Gesundheitszentren (JPost)
  • 26 Gefängnisinsassen volontieren, um behinderten Studenten zu helfen. (Israel21c)
  • Giselle Hazzan, eine israelische Araberin, Direktorin des Ein Afek Naturreservats, gewinnt den "Wise use von wetlands" Preis bei der Ramsar-Konferenz in Paris (sviva, Youtube)
  • Harbo Technologie umkreist einen Ölfleck im Ozean, ehe er die Küste verseucht (nocamels, Youtube)
  • Abfall von 1 Mio. Bewohnern Jerusalems wird mit einer neuen USD 100 Mio. Anlage in Energie verwandelt (JPost)
  • Kleinste tragbare GNSS Antenne von Israels OriginGPS, die von GPS erfasst wird (gpsworld, origingps)
  • Virtuelles Einkaufen dank Israels Tridshops (ToI)
  • Virtuelle israelische Suchmaschine, EyeIn findet visuelle Ereignisse im Internet weltweit (ToI)
  • EU finanziert Projekt Clearvision von Israels Elbit mit dem norwegischen System Nicarnica, Asche nach Vulkanausbrüchen auszumachen, damit Flugzeuge Aschewolken umfliegen können (ToI)



Mikwe aus Jesu Zeit unter Fußboden gefunden
Eine israelische Familie entdeckte bei Renovierungsarbeiten in ihrem Haus in Ein Kerem ein 2.000 Jahre altes Tauchbad, in den Felsen gehauen und fein säuberlich verputzt. Die "Mikwe" entspricht allen traditionellen jüdischen Regeln. Sie ist 3,5 m lang, 2,4 m
breit und 1,8 m tief. Experten der Antikenbehörde dokumentierten den "historischen Fund", wie der Archäologe Amit Reem sagte. In dem 5 Km von der Altstadt Jerusalems entfernten Ein Kerem gab es vor 2.000 Jahren eine jüdische Ansiedlung. Das ist für Christen von Bedeutung, denn in Ein Kerem ist gemäß der Tradition Johannes der Täufer geboren. Am Brunnen von Ein Kerem habe die schwangere Elisabeth, Mutter von Johannes des Täufers, die Maria getroffen, die Mutter Jesu. Diese Traditionen sind natürlich nur denkbar, wenn in der Ortschaft damals Juden gelebt haben. (HC, INN, NBC) TS



Rappeling am Rimon Krater
"Abseiling" nennen Israelis die Möglichkeit, sich am Ramon Krater in einer wilden urtümlichen Landschaft unter Anleitung von Experten an Steilhängen abseilen zu lassen. Gruppen bis 5 Teilnehmer zahlen USD 195,-. Man kann auch Jeep-Touren und andere Attraktionen buchen. (Tourism) TS

Israel im Sommer 2015
Unendlich viele Festivals und Aktivitäten locken im Sommer 2015. Darunter gibt es einen "Wasserkrieg" in Tel Aviv und viele Konzerte, aus Argentinien und Woodstock. (Israeltourism) TS




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Merck übernimmt Qlight Nanotech
Merck will die noch ausstehenden Anteile des Jerusalemer Start-up-Unternehmens Qlight Nanotech Ltd. übernehmen. Finanzielle Einzelheiten der
Transaktion wurden nicht bekannt. "Die Akquisition von Qlight Nanotech passt perfekt zu unserer Innovationsstrategie", sagte Karl-Ludwig Kley, Vorsitzender von Merck. Qlight Nanotech wurde 2009 gegründet und hat eng mit Merck im Rahmen eines Forschungsprogramms zusammengearbeitet, das vom israelischen Wirtschaftsministerium als Teil seines internationalen Programms für Kooperationen mit Unternehmen unterstützt wird. (chemie.de) KR

Good Morning, Tel Aviv - Good Evening, Nazareth!
Nazareth im Norden Israels, mit überwiegend arabischen Einwohnern und einer wachsenden Anzahl an Accelerator-Firmen, wie das Nazareth Business Incubator Center (NBIC), hat die Mission, arabisch-israelische Startup-
Unternehmer zu fördern. Ein bahnbrechendes MVP-Businessmodell basiert auf einem Algorithmus des Wissenschaftler- Firas Swidan: eine App, die mit Hilfe von epigenetischen Bluttests und Fragen zum Lifestyle personalisierte Empfehlungen zur Verbesserung der Gesundheit erstellt (optimierte Ernährung, Diäten, Fitness-Übungen). (Deutsche Start-Ups) KR

Orange trifft Einigung mit Israel
Nach einer heftigen Kontroverse in Israel hat der französische Telekommunikationskonzern Orange mit seinem israelischen Partner eine Einigung erzielt. Die israelische Fa. Partner verzichtet in 24 Monaten auf das Markenzeichen von Orange und wird mit USD 90 Mio. ausbezahlt. Orange-Chef Stéphane Richard hatte mit der
Äußerung, sich baldmöglichst aus Israel zurückziehen zu wollen, für Empörung gesorgt. Der Vorstandsvorsitzende der israelischen Firma Partner, Adam Chesnoff, sagte, es sei "eine Einigung mit Orange erreicht worden, die einen neuen Rahmen für künftige Partnerschaft legt". (TäglicherAnzeiger) KR

Liquidität aus Israel
US-amerikanische Immobilienfirmen beschaffen sich Liquidität aus Israel: 2015 werden Immobilienentwickler aus den USA mehr als USD 1 Mrd. in Wertpapieren ausgeben, um ihre Operationen zu finanzieren. Bereits 2014 stiegen ausländische Wertpapier-Emissionen auf knapp USD 800 Mio., so die israelische Behörde für Wertpapiere. (Haaretz) TS

Smarte Weste
Elbit Systems hat den Auftrag erhalten, die Armeen von Belgien, der Niederlande und Luxemburg mit seinen Schutzwesten (Smart Vest) auszurüsten. Neben erhöhtem Schutz bieten die leichtgewichtigen Westen eine effiziente Verbindung zu sämtlichen Digitalsystemen. Der Umfang des Deals wird auf USD 150 Mio. geschätzt. (JPost) MN
Generaldirektor des holländischen Verteidigungsministeriums, Vize-Admiral Matthieu Borsboom mit Butzi Machlis, von Elbit

Kooperation mit Lateinamerika
Diese Woche unterschrieb das israelische Wirtschaftsministerium einen Kooperationsvertrag mit der Inter-American Development Bank, der größten Investmentbehörde von Lateinamerika und der Karibik. Der Vertrag wird israelischen Firmen den Zugang zu Partnern in der Region erleichtern. 2014 exportierte Israel Waren und Leistungen im Umfang von USD 2,53 Mrd. in die Region. (ToI) MN
Avi Hasson, Wissenschaftler des Wirtschaftsministeriums

Drucken XXL
Matan Digital Printers entwickelt Großformatdrucker. Demnächst wird das Unternehmen aus Rosch Ha'ayin bei Tel Aviv von Electronics for Imaging (EFI) für USD 50 Mio. übernommen. Damit zeigt das US-Unternehmen Präsenz in Israel. Matan Digital Printers wird ab jetzt unter dem Namen EFI Inkjet Israel operieren. EFI wurde von dem Israeli Efi Arazi gegründet. (Globes) MN

Bombardier gegen Boykott Israels
Dr. Lutz Bertling, CEO und Präsident von Bombardier Transportation, hat im Gespräch mit Ynet über die Haltung seiner Firma zu Boykottaufrufen gegen Israel und deren Zukunft in Israel gesprochen. Dr. Bertling war bei den Israel-Germany Innovation Days in Tel Aviv, wo er zur
Zukunft der Mobilität gesprochen hat. Über ein Jahrzehnt ist die in Berlin ansässige Tochter des kanadischen Großkonzerns führender Investor im israelischen Transportwesen. Bombardier Transportation will künftig eine Schlüsselrolle beim Tel Aviver U-Bahn-Projekt spielen, bei der Erweiterung der Jerusalemer Stadtbahn und der Bahnelektrifizierung in Israel eine Rolle spielen. (Itrade, Itrade) TS

Einige weitere Wirtschaftsmeldungen in Kurzform...
  • Der Internationale Währungsfond (IWF) sieht Israels Wirtschaft positiv mit guten Aussichten (theTower)
  • Wasserereignisse israelischer Firmen in Bangkok sind präzedenzloser Erfolg und ziehen viele Thais an. (israelnewtech)
  • Mapme, von Ben Lang während seines Militärdienstes entwickelt, zeigt Standorte von israelischen Startups in Israel und Manhattan (Israel21c)
  • Israels Startup Sound Better ermöglicht Musikern aus aller Welt gemeinsam Online Musik zu machen und aufzunehmen. (INN, Youtube)
  • 60 Manager von Inter Continental Hotels besuchten Israel und trafen sich mit israelischen Startups wie EyeOnn, Bizzabo, Vatbox, Howazit, SevenPop und EatWith (JPost)
  • Israel und China haben Verhandlungen über ein Freihandelsabkommen begonnen (cnc)
  • Die Firma Market Tech Holding des Israeli Teddy Sagi wird den Straßenmarkt in Camden (London) neu gestalten mit zwei Stockwerken und einem Boutique-Hotel (nocamels)








Mariah Carey in Israel
Die amerikanische Sängerin Mariah Carey (45) hat mit ihrem Partner, dem australischen Milliardär James Parker und ihren Zwillingen aus früherer Ehe das Heilige Land besucht. Laut Entertainment-Webseite TMZ ist das Paar auf der Suche nach "vorehelicher Erleuchtung". Mariah Carey gilt als die erfolgreichste und vermögendste Künstlerin der Welt. Israel ist ein Zwischenstopp während einer
Mittelmeer-Kreuzfahrt mit Parkers 88-Meter-Yacht. Seit ihrer Ankunft in Tel Aviv haben Carey und ihr Gefolge bereits die Altstadt Jerusalems besucht, waren fleißig einkaufen und sind einer Einladung zum Essen von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu und dessen Frau Sara gefolgt. James Parker soll ein Freund Netanjahus sein. (IHH, Ynet, Tachles) KR

Frankfurt: Besondere Freundschaft
Auf Einladung von Staatspräsident Reuven Rivlin ist Frankfurts Stadtkämmerer Uwe Becker in Jerusalem vom israelischen Staatsoberhaupt im Präsidentenpalast zu einem persönlichen Termin empfangen worden. Im Gespräch mit Rivlin unterstrich Becker die besondere
Freundschaft Frankfurts zu Israel, die sich gerade auch in der langjährigen Städtepartnerschaft mit Tel Aviv und den verschiedenen Freundschaftsaktivitäten der Stadt Frankfurt zeige. In Berlin hatte Präsident Rivlin Becker erzählt, dass sein Vater zwischen den beiden Weltkriegen in Frankfurt studiert hatte. Stadtkämmerer Becker überreichte dem israelischen Präsidenten Kopien früherer Studienunterlagen von dessen Vater als besonderes Gastgeschenk und lud Rivlin im Namen der Stadt Frankfurt in die Mainmetropole ein. (frankfurt, frankfurt, Zeit) TS

Kafka-Nachlass bleibt in Israel
In zweiter Instanz bekräftigte das Gericht eine Entscheidung aus dem Jahr 2012, die bislang nicht umgesetzt worden ist. Die Richter wiesen die Darstellung der Israelin Eva Hoffe, Tochter der ehemaligen Sekretärin von Max Brod, zurück, sie sei rechtmäßige Erbin des Kafka-Nachlasses. Dementsprechend ist der Nachlaß nun an die Nationalbibliothek in Jerusalem herauszugeben. (DW, JPost, JA) KR

Supermodel Bar Rafaeli auf Heimatbesuch
Supermodel Bar Refaeli (30) genießt die Zeit in ihrer Heimat Israel. Auf ihrem Instagram Account postete sie ein Foto, das sie in einer buntgeschmückten Bar zeigt. Sie lacht herzhaft und sieht total entspannt aus. Bei genauerem Hinsehen fällt auf, dass das schöne Model nicht am Tresen, sondern direkt auf dem Tresen sitzt. Wie kam es dazu? "Ich glaube die Kohlenhydrate und der Zuckerrausch haben mich verrückt gemacht", kommentiert die Ex-Freundin von Schauspieler Leonardo DiCaprio. (VIP) KR

Deutsch war als Amtssprache Israels geplant
Für Theodor Herzl, dem geistigen Vater eines selbstständigen Judenstaates, war klar, dass im neuen Israel Deutsch zur Amtssprache werden würde. Sein wichtigstes Werk, "Der Judenstaat", verfasste er ebenfalls auf Deutsch. Bis zum Ersten Weltkrieg war Deutschland der wichtigste Unterstützer der Idee eines jüdischen Staates in Palästina. Nicht um die eigene jüdische Bevölkerung loszuwerden, sondern um einen deutschfreundlichen Staat im Nahen Osten zu schaffen. Hebräisch war nur Sakralsprache und musste erst wiederbelebt werden. (Grenzecho) KR

Ludwigsburger Ärzte hospitieren in Israel
Die Partnerkreise Ludwigsburg und Oberes Galiläa in Israel haben zusammen mit den Kreiskliniken einen Austauschvertrag mit dem Ziv Medical Center unterzeichnet. Das Krankenhaus in Saffed unweit des Sees Genezareth ist international bekannt geworden, weil es seit 4 Jahren Verletzte des syrischen Bürgerkriegs mit hohem medizinischem Aufwand behandelt, ohne dafür Geld zu nehmen. (TäglicherAnzeiger) KR

Legendäre Gloria Gaynor kommt nach Tel Aviv
Die legendäre amerikanische Sängerin Gloria Gaynor will am 25. Juli in Tel Aviv auftreten. Sie ist am besten bekannt für ihre frühen Hits, darunter "I Will Survive". Sie wird weitere Hits im Tel Aviver Mann Auditorium singen. Der Kartenverkauf hat schon begonnen, mit Tickets ab Euro 120,-. (Tourist) TS

DJ Paul van Dyk von Arabern boykottiert
Der weltberühmte deutsche DJ Paul van Dyk darf seine Discs weder in Ägypten noch im Libanon oder anderen arabischen Ländern verkaufen, weil er mit Israelis zusammengearbeitet hat. (albawaba, INN) TS

Jüdische Spendensammlung für Tabgha
Rabbiner und jüdische Israelis solidarisierten sich, und besuchten Tabgha, wo es einen Brandanschlag auf die Brotvermehrungskirche gegeben hat. Der Knessetvorsitzende Juli Edelstein hat zu einer
Crowdfunding-Kampagne aufgerufen, um für die Kosten der Reparaturarbeiten in Tabgha aufzukommen. Die Initiative dazu hatte Rabbi Alon Goshen-Gottstein ergriffen, dem Leiter des Elijah Interfaith Institute. Er schrieb: "Wenn Juden in ihre Taschen greifen, vermittelt das eine ganz andere Botschaft, als nur etwas zu verurteilen. Das ist etwas Fundamentales über das Judentum, eine Botschaft an uns und an Andere." (ToI) TS



Israelbild an deutschen Schulen
Viele Israelis haben ein positives Bild von Deutschland. Berlin ist heute eines der beliebtesten Reiseziele, viele Israelis leben in der deutschen Hauptstadt. Auf deutscher Seite sieht es anders aus. Israel wird in allen drei Fächern
stark im Kontext von Darstellungen des Nahostkonflikts betrachtet. Dabei bleibt kein Raum für eine Entfaltung des komplexen Stoffes, wie die Kommission kritisiert. In deutschen Geschichtsbüchern erscheint Israel "primär als kriegführender Krisenstaat im Nahen Osten". Das vielschichtige Deutschlandbild schlägt sich in israelischen Schulbüchern nieder, wie die Deutsch-Israelische Schulbuchkommission in ihrem Bericht schreibt. Nach fast fünf Jahren gemeinsamer Arbeit wurde er im Auswärtigen Amt vorgestellt. Die Forscherteams haben jeweils eine Auswahl von Schulbüchern der Fächer Geschichte, Geographie und Sozialkunde des eigenen Landes untersucht. (TAZ, Tachles) TS

Präzedenzlose Anschläge auf Sinaihalbinsel
Mit schweren Anschlägen auf Polizeistationen im Norden des Sinai haben IS Terroristen über 100 ägyptische Soldaten getötet und selber schwere Verluste erlitten. Israel hat sicherheitshalber Truppen im Süden verstärkt
und flog Patrouillen entlang der Grenze. Die Übergänge Nitzana und Kerem Schalom blieben zeitweilig geschlossen. Die Straße entlang der Grenze wurde für Zivilfahrzeuge gesperrt. Israel habe "konkrete Informationen", wonach die Hamas an den Attacken beteiligt war, so General Joav Poli Mordechai. Ägypten will die "Todeszone" entlang der Grenze zum Gazastreifen auf 5 Km erweitern, um jeglichen Schmuggel und Zugang nach Gaza unmöglich zu machen. Israel versorgt den Gazastreifen täglich mit 800 Lastwagenfuhren mit Versorgungsgütern. Für einen Berater von Präsident Abbas der PA steht mal wieder fest: "Die Juden stecken hinter den Angriffen auf Ägypten." (JPost, ToI, SFC, ToI, PMW, Israeldefense) TS

UNO kürzt Flüchtlingshilfe
Die UNO will mangels finanzieller Ressourcen ihre Nothilfe für Flüchtlinge des syrischen Bürgerkriegs drastisch kürzen und im September völlig einstellen. Flüchtlingen in Jordanien wurde im Dezember die Nahrungsmittelhilfe von USD 27 auf USD 19 gesenkt und soll künftig nur noch USD 13,50 pro Person/Monat betragen, weniger als die Hälfte des notwendigen Minimums. Die UNO versorgt 1,6 Mio.
syrische Flüchtlinge von geschätzten 3,9 Mio. weltweit, die meisten davon in den Nachbarländern Syriens. Derweil hat die UNRWA, Flüchtlingsorganisation für Arabische Flüchtlinge aus Palästina, wegen Geldmangels eine Kürzung von 85% ihrer 137 "internationalen Mitarbeiter" angekündigt. Weitere 50% sollen bis Ende September entlassen werden. Der Organisation fehlen USD 101 Mio.. Gleichwohl geht die Geldverschwendung weiter. Das Mandat von EUBAM wurde bis 2016 verlängert. Das sind die Beobachter am Rafah-Grenzübergang, die seit 2007 wegen dem Hamas Putsch in Gaza "arbeitslos" in Israel warten. (heplev, UNRWA, Ynet, consilium) TS

Gaza-Report angenommen
Mit 47 Stimmen und einer Gegenstimme der USA hat der UNO-Menschenrechtsrat (UNHRC) die einseitige Anklageschrift gegen Israel wegen Menschenrechtsverletzungen im Gaza-Krieg von 2014 angenommen. Sämtliche EU Staaten - einschließlich Deutschland - stimmten für den Report. Bemerkenswert waren die 5 Enthaltungen: Äthiopien, Mazedonien, Kenia, Paraguay und vor allem Indien. (Huffington, Imra, UNwatch, Tachles) TS








Dritte Hilfsflotte nach Gaza gestoppt: Die Israelische Armee hat "ohne Zwischenfall" eine dritte Hilfsflotte zum Durchbrechen der Blockade des Gazastreifens auf Hoher See gestoppt und zum Hafen von Aschdod gebracht. Dort wurden die 18 Aktivisten an Bord der "Marianne von Göteborg" befragt und bis zu ihrer Deportation ins Gefängnis gesteckt. Die
Die Hilfsgüter: 1 Solarpanel und ein Inhalationsgerät
Sprecherin der Flotte lieferte ein Foto der "Hilfsgüter" an Bord des Fischerboots (siehe Foto). Drei weitere Boote drehten ab. Nach israelischen Angaben liefere Israel täglich über 800 Lastwagen Güter nach Gaza. Im vergangenen Jahr entsprach das 1 Tonne Waren pro Einwohner. (WPost, INN, Israeldirekt, ToI) TS

Doppelter Standard bei Seeblockade: Laut einer Umfrage von YouGov würden 52% der Deutschen die Blockade eines feindseligen Nachbarlandes unterstützen. Doch wenn Israel eine Blockade verhängt, stimmen nur noch 30% zu. Die Umfrage hat die pro-israelische Gruppe Europe Israel Public Affairs/Press Association (EIPA) in Brüssel in Auftrag gegeben. Sie beweise den doppelten Standard, der bei Israel angelegt werde. 44% der Deutschen sind gegen die Seeblockade des Gazastreifens. 30% glauben, dass Güter ohne jede Kontrolle in den Gazastreifen geliefert werden sollten. (eipa) TS

Schreckensbilanz der IS: Vor knapp einem Jahr wurde in Syrien und im Irak von der Terrormiliz Islamischer Staat ein Kalifat ausgerufen. Seitdem versuchen die Extremisten, die Grenzen des von ihnen
kontrollierten Gebietes - das größer als Großbritannien ist - weiter auszudehnen. Blutige Angriffe und Anschläge, Massaker an Zivilisten und Versklavung von Frauen gehören zum Standardrepertoire der grausamen Schlächter. Ein morbider "Jahresbericht" des IS offenbart das ganze Ausmaß des Schreckens: 4.465 Sprengstoffanschläge, Tausende Exekutionen und insgesamt 7.681 Operationen vermeldet die Terrormiliz voller Stolz. Die IS hat zuletzt drei Raketen vom Sinai aus auf Israel abgeschossen. Auch in Gaza und dem Golan ist sie bereits aktiv. (Krone) TS

Palästinensischer Botschafter im Vatikan: Bereits innerhalb der kommenden zwei Monate könnte ein palästinensischer Botschafter seinen Dienst beim Heiligen Stuhl antreten. Das hat der palästinensische Außenminister Riad Al-Maliki vor Journalisten in Moskau geäußert. Nach der jüngsten Unterzeichnung des bilateralen Abkommens zwischen Heiligem Stuhl und Palästina sei die Einsetzung eines palästinensischen Botschafters beim Heiligen Stuhl "normal" und gehöre zum üblichen Vorgehen, zitiert die Nachrichtenagentur ansa Vatikansprecher Federico Lombardi. (RadioVatikan) TS
Außenminister Riad el Maliki

Bis 18. Juli werden Jerusalems Christen abgeschlachtet: Eine Woche nachdem ILI-News über ein IS-Flugblatt in Jerusalem berichtet hat, reagierte der Vatikan. Der sogenannte "Islamische Staat in Palästina" hat die Christen Jerusalems aufgefordert, die Stadt bis zum Ende des islamischen Fastenmonats Ramadan am 18. Juli zu verlassen. Andernfalls müssten sie mit dem Tod rechnen. Ihre Drohung verbreitete die Gruppe mit arabisch-sprachigen Flugblättern, mit dem IS Logo. IS will erst die Viertel Schuafat und Beth Hanina "säubern" und dann die Grabeskirche. "Wir müssen die Drohungen ernst nehmen", sagte Weihbischof William Shomali vom Lateinischen Patriarchat in Jerusalem dem katholischen Hilfswerk "Kirche in Not". Indes reagierte der frühere Patriarch Michel Sabbah: "Wir Christen werden im Land bleiben." Das Hilfswerk "Kirche in Not" erwähnt in dem Zusammenhang die "christliche Empörung" über die
William Shomali

Brandschatzung im Konvent von Tabgha durch "extremistische Juden". Wegen der akuten Bedrohung durch IS und der vermeintlichen Bedrohung durch Juden und den Staat Israel, läßt "Kirche in der Not" einen Spendenaufruf folgen. Die Täter der Brandschatzung im Konvent konnten noch nicht ermittelt worden. Die zu Anfang verhafteten "radikalen Juden" wurden nach eingehender Untersuchung wieder freigelassen. (HC, RadioVatikan, KircheinNot) TS



Der Ramadan-Fastenmonat bringt die Moslems in der Umgebung von Israel um den Verstand. Auf dem ägyptischen Sinai ist ein Krieg ausgebrochen mit über 170 Toten. Die Anschläge in Jerusalem und im Westjordanland haben zugenommen, während Israel weiter an "Erleichterungen" für die Palästinenser festhält. Jetzt wird auch noch den Christen in Jerusalem vom IS mit Auslöschung gedroht. Muss man das alles ernst nehmen? Die IS-Ideologie hat nach deutscher und europäischer Auffassung absolut nichts mit dem Islam zu tun, der Religion des Friedens. Doch wenn man mitten im Frieden lebt, kann einem Angst und Bange werden. Gleichwohl geht das Leben in Israel völlig normal weiter, auch wenn gelegentlich Raketen aus Gaza oder aus dem Sinai in Israel (ohne Schaden anzurichten) landen, abgeschossen von (friedlichen) Salafisten im Sinai. In Tel Aviv, in den meisten Vierteln Jerusalems und anderswo merkt man von alledem nichts. Kinder sind jetzt in den Sommerferien und füllen die Strände und Spielparks. TS




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Gold für Israel
Bei den European Games in Baku gewann der 23-jährige Judoka Sagi Muki die Goldmedaille in der Kategorie unter 73kg. Sein Teamkollege Uri Sasson gewann die Silbermedaille in der Kategorie über 100kg. Bei den Frauen gewann Yarden Gerbi die Bronzemedaille in der Kategorie unter 63kg. Insgesamt holten israelische Sportler 12 Medaillen bei dem europäischen Großturnier. (Israel21c) MN

Israeli gewinnt Gold beim Rudern
Die gelähmte paralympische Ruderin Moran Samuel aus Tel Aviv gewann Gold bei den Weltmeisterschaften in Varese in Italien. Ihr nächstes Ziel sind die paralympischen Spiele in Rio 2016. (Ynet, I24news) TS



Bremen: "Man wird ja wohl noch sagen dürfen..."
"Man wird ja wohl noch sagen dürfen..., dass Antisemitismus in Deutschland keinen Platz hat!" Podiumsdiskussion am 07. Juli 2015 um 19.00 Uhr in der Konrad-Adenauer-Stiftung, Martinistraße 25, 28195 Bremen. Aufgrund des Holocaust kommt Deutschland eine besondere historische Verantwortung zu. Wie äußert sich der Antisemitismus heute? Bremen ist bekannt für
Demo vor dem Bremer Dom
Foto: Sahm
antiisraelische Dauerpropaganda vor dem Dom. Nach einem Impulsreferat von Prof. Dr. Armin Pfahl-Traughber, Professor an der Fachhochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung, Diskussion mit Pedro Benjamin Becerra, Vorsitzender der Jüdischen Gemeinde Delmenhorst, Dr. Detlef Griesche, Vorsitzender der Deutsch-Palästinensischen Gesellschaft Bremen und Martin Pühn, Oberkirchenrat bei der EKD. (KAS) TS

"Die Geschichte eines grünen Israels"
Vortrag von Eldad Beck, Berlin, Deutschlandkorrespondent der israelischen Tageszeitung Jedi'ot Acharonot am Montag, 6. Juli 2015, 19 Uhr in der Rotunde im Deutschen Landwirtschaftsmuseum, Universität Hohenheim Standort Filderhauptstraße 179, 70599 Stuttgart. Grußwort: Prof. Dr. Stefan Dabbert, Rektor der Universität Hohenheim.
Die Ausstellung "Geschichte eines grünen Israels vom 7. bis 19. Juli im Deutschen Landwirtschaftsmuseum zeigt die Geschichte des 1901 gegründeten Jüdischen Nationalfonds e.V. Keren Kayemeth LeIsrael (JNF-KKL). Veranstalterinnen sind die Universität Hohenheim, Keren Kayemeth LeIsrael und die Deutsch-Israelische Gesellschaft Stuttgart und Mittlerer Neckar. (hohenheim, uni) TS


Playground Israel - Ein Festival für alle
Mit dem Festival "Playground Israel - Ein Festival für Alle" präsentiert Israels Botschaft gemeinsam mit dem THEATER AN DER PARKAUE in Berlin vom 1. bis 5. Juli
2015 die vitale und kreative Theaterszene Israels. Ran Yaakoby, Gesandter Botschaftsrat für Kultur, betont: "Für die deutsch-israelischen Beziehungen ist es am wichtigsten, die junge Generation in beiden Ländern miteinzubeziehen, denn sie wird die bereits bestehenden Brücken ausbauen." Das Theaterfestival richtet sich vor allem an die junge Generation, aber auch an Eltern und Großeltern, die verspielt geblieben sind. Sieben hochkarätige Produktionen aus Israel, die die große Bandbreite der israelischen Kultur widerspiegeln, wurden für ein junges Publikum ausgewählt. (hagalil) KR

Das Hebräische und seine deutschen Lehnwörter
Vortrag von Uriel Adiv (Simultanübersetzer) und Internetlaunch eines besonderen Wörterbuchs. Jüdisches Museum Berlin, 30. September 2015, 19.00 Uhr. Und eine Ausstellung zum gleichen Thema findet im "Institut für Deutsche Sprache" in Mannheim statt. (JMB, SWR) TS








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Ab 10 Euro pro Monat werden Sie Fördermitglied. Die ersten hundert neuen Fördermitglieder (Jahresabo) erhalten den wunderschönen Bildband "By Bread alone" (Vom Brot allein) von Ulrich Sahm und der Fotografin Varda Polak-Sahm mit Bildern aus Jerusalem, der historischen Vergoldung des Kuppel des Felsendoms und Bildern der

symbolischen Bedeutung von Brot in allen drei monotheistischen Religionen. Diese völkerverbindenden Bilder wurden als erste israelische Ausstellung im Vatikan gezeigt.




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Danke an alle die sich am Israeltag 2015 als Organisatoren, Sponsoren, Freiwillige Mitarbeiter oder Teilnehmer beteiligt haben!
Eine Übersicht der Feierlichkeiten, inkl. Fotos und Berichten gibt es HIER.
Der nächste Israelkongress wird im Februar 2016 in Frankfurt sein.
Der nächste Israeltag wird im Mai 2016 sein. Details zu beiden folgen.
Weitere Informationen und Kontaktaufnahme unter: Israeltag@il-israel.org







Mikwe unter dem Fußboden

Fahrradfest in Jerusalem

Stolze arabisch-zionistische Israeli (algemeiner)

Pro-Israelische Kundgebung gegen den UNO-Menschenrechtsrat

Israels neue Kamikaze-Drohne: zielgenau und effektiv



Bitte schickt auch Ihr uns Eure Aufnahmen - Bilder die Israel zeigen, wie Ihr es seht und erlebt habt.


Israel ist ein winziges Land, trotzdem benötigt man Fortbewegungsmittel.
Dem Einfallsreichtum sind dabei keine Grenzen gesetzt...





Shalom
Thomas
ILI News
Thomas@il-israel.org



Im Mai 2016
ist wieder Israeltag!
Details folgen!


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