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28. Juni 2015

Inhaltsverzeichnis


















Wie die Israelis schnüffeln...
Auf Flughäfen wird kräftig nach Sprengstoff geschnüffelt. Hunde sind umständlich, und müssen Gassi gehen. Pflegeleichter sind von X-Test aus Caesarea trainierte Mäuse. Sie werden unauffällig in die Nähe von verdächtigen Personen oder Gepäck getragen und schlagen an, wenn sie Sprengstoff oder Schmuggelware wie Drogen und Elfenbein riechen. Die Idee dazu lieferte der ehemalige Feuerwerker Yuval Amsterdam. Mäuse seien leichter zu trainieren als Hunde. Tracense aus Tel Aviv hat mit Nano-Technologie eine erste künstliche Nase entwickelt, die aus 4 Metern Entfernung Sprengstoff riechen kann. (NoCamels, X-Test, Tracense) TS

Leucht-Korallen im Roten Meer entdeckt
Im Roten Meer haben Forscher Korallen entdeckt, die in verschiedensten Farben fluoreszieren. Fällt blaues Licht auf sie, beginnen sie, bunt zu leuchten. Das Ungewöhnliche daran: Bisher kannte man eine solche Fluoreszenz nur von Flachwasser-Korallen, doch die jetzt entdeckten
Leuchtkorallen leben in mehr als 50 Metern Tiefe. "Weil nur der blaue Anteil des Sonnenlichts in Tiefen von mehr als 50 Metern vordringt, haben wir nicht erwartet, auch rote Farben zu sehen", erklärt Koautorin Gal Eyal vom Interuniversity Institute for Marine Sciences in Israel. (scinexx) KR

Schrittmacher könnten bald passé sein
Ärzte könnten dem Herzen lichtempfindliche Gene einimpfen und so den klassischen Schrittmacher überflüssig machen. Das behaupten Forscher des Technion in Haifa. Blaue Lichtstöße sollen das Herz animieren. (ToI) TS

Zwillinge nach Lymphkrebs
Revital, 41, ist die erste Frau in Israel, die dank einer revolutionären neuen Behandlung nach Lymphkrebs Zwillinge zur Welt gebracht hat. 30 tiefgefrorene Ovarien, Eierstock, wurden ihr nach Abschluss der Chemotherapie implantiert. Sie ist weltweite die zweite Frau, die infolge dieser Behandlung Zwillinge bekommen hat. Vor der Chemo-Behandlung wurden ihre Ovarien entnommen und eingefroren, um sie fünf Jahre später wieder einzupflanzen. (ToI) TS



Bestes Boutique-Hotel
Jetsetter wählte das Norman Hotel in Tel Aviv zum weltweit besten "Boutique-Hotel". Die Nominierung des US-amerikanischen Tourismusmagazins beruht auf Bewertungen von 200 internationalen Journalisten. (NoCamels) MN




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Bundesminister Gabriel nach Israel
Der Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Sigmar Gabriel, reist vom 28.-29. Juni 2015 mit einer Wirtschaftsdelegation nach Israel. Im Mittelpunkt des Besuchs stehen Veranstaltungen aus Anlass des 50. Jahrestags der Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und dem Staat Israel, sowie Gespräche mit Regierungsvertretern. Gabriel und Vize-Premier Silvan Shalom eröffnen in Tel Aviv eine Ausstellung zum Werdegang deutscher Marken in Israel,
die von der Israelisch-Deutschen Industrie- und Handelskammer und der Deutsch-Israelischen Wirtschaftsvereinigung ausgerichtet wird. Am 29. Juni startet Gabriel das Förderprogramm "EXIST-Start-up Germany-Israel", mit Israel als erstem Partnerland. Ziel ist es, das Gründungsklima zu verbessern. (Bmwi, Itrade) TS

Cybersecurity aus Israel
Die International Cybersecurity Conference fand im Rahmen der nationalen Cyberwoche in Tel Aviv statt. Zum fünften Mal bewunderten führende Experten, Politiker sowie Unternehmer aus aller Welt die israelischen Innovationen auf diesem Gebiet. Alleine 2014 exportierte Israel Cybersecurity Produkte und -Technologie im Umfang von über USD 6 Mrd. (Israel21c) MN
Premierminister Benyamin Netanjahu bei der Eröffnung der Konferenz

High-Tech(nion)
Die Bauarbeiten an dem Technion-Cornell Institut auf Roosevelt Island in New York laufen auf Hochtouren. Hauptsitz des Technion ist in Haifa. Bei einer Zeremonie an dem neuen High-Tech-Campus verpflichtete sich der frühere Oberbürgermeister Michael Bloomberg, USD 100 Mio. zu spenden. Der Campus soll 2017 eröffnet werden. Begleitet wurde Bloomberg von seinem Nachfolger im Amt, Bill de Blasio. (NoCamels) MN








Deutsch-Israelische Schulbuchkommission
"Die Aufgabe von Schulbüchern ist es, ein Korrektiv zur öffentlichen Meinung und medialen Darstellung zu sein", sagt Professor Wolfgang Sander, Universität Gießen, von
der Arbeitsgruppe "Geschichtsschulbücher" der Deutsch-Israelischen Schulbuchkommission. Allerdings: Das Bild Israels in deutschen Schulbüchern sei zumeist ausschließlich in den Kontext des Nahostkonfliktes gesetzt, zudem sei es "komplexitätsreduziert" und massenmedial geprägt. Bilder von Israelis als Soldaten oder Orthodoxen würden emotionalisierend und oft stereotyp verwendet. Landkarten seien ungenau oder teils falsch dargestellt. Die Geschichte Israels, die israelische Zivilgesellschaft und Facetten wie Demografie, Wirtschaft, Wissenschaft und Natur kämen kaum vor. Auch die deutsch-israelischen Beziehungen würden nicht als Chance für eine Fallstudie zur Demokratiebildung genutzt. (de50il, edumeres) TS

Angriff auf die Religion
Imame, Rabbiner, drusische Vertreter und Rabbiner aus Deutschland trafen nach Bekanntwerden des Anschlags auf den Benediktinerkonvent in Tabgha ein. Rabbiner Julian-Chaim Soussan aus Frankfurt war gemeinsam mit
Avichai Apel, Vorstandsmitglied der Orthodoxen Rabbinerkonferenz (ORD), und Jonah Sievers, Vorstandsmitglied der Allgemeinen Rabbinerkonferenz (ARK), zwei katholischen Bischöfen und dem Aachener Bischof Heinrich Mussinghoff gemeinsam ins Heilige Land gereist. »Wir standen alle zusammen und äußerten unsere Bestürzung«, sagte Soussan. (JA, Domradio) KR

DIG gratuliert Volker Beck zum "Leo-Baeck-Preis"
DIG-Präsident Reinhold Robbe würdigt Beck als "mutigen und glaubwürdigen Freund Israels", nachdem der Zentralrat der Juden in Deutschland erklärte, dem Bundestagsabgeordneten und Vorsitzenden der Deutsch-Israelischen Parlamentariergruppe Volker Beck (Bündnis 90/Die Grünen) den "Leo-Baeck-Preis" verleihen zu wollen. Der Zentralrat der Juden würdigt Becks offensives und deutliches Eintreten gegen jegliche Formen von Antisemitismus, Antizionismus und Israel-Hass als beispielhaft. (PM-DIG) ILI schließt sich den Gratulationen für diesen wohl verdienten Preis an. TS

Catherine Zeta-Jones beim Sightseeing in Jerusalem
Catherine Zeta-Jones genießt ihren Israel-Trip. Die Schauspielerin (45, "R.E.D. 2") reiste gemeinsam mit ihrem Mann, Michael Douglas (70), und den gemeinsamen Kindern in das Heilige Land. Vergangene Woche wurde Douglas in Israel mit dem renommierten Genesis-Preis für seinen Einsatz für das jüdische Volk und dem Kampf gegen Antisemitismus geehrt. (Abendzeitung, Ynet) KR

Junge Israelis sind kreativ und erfinderisch
Israel ist weltweit das Land mit den meisten Start-Up Unternehmen, gemessen an der Bevölkerung. Nicht nur im als Silicon Wadi bekannten Gebiet rund um Haifa, dem Gebiet mit der zweithöchsten Dichte an High Tech Unternehmen weltweit, entsteht fast täglich etwas Neues.
Manchmal sind es die kleinen Ideen. So hat die Welt es Ben Lang zu verdanken, dass es einen "Welt-Falafel-Tag" und einen "Internationalen Humus Tag" gibt. Neben der globalen Verbreitung dieser israelischen Köstlichkeiten, so fand Ben Lang heraus, ist dies auch eine gute Möglichkeit, Werbung für Israel zu machen. (FreieWelt) KR

Künstler und Festivals
Eine Reihe Künstler, Musiker und internationale Persönlichkeiten haben ihren Besuch in Israel angekündigt. Darunter:
  • Jon Bon Jovi hat sei erstes Konzert in Israel für Oktober angekündigt (Tachles, algemeiner)
  • Mayim Bialik in Israel: "Es ist gut zu Hause zu sein" (ynet)
  • Mariah Carey plant Besuch in Israel (ynet)
  • Internationales Marionettentheater und -filmfest in Holon vom 26.-31-7. (Holon)
  • Karmiel Tanzfestival vom 28.-30.7. (Karmielfestival)
  • Jerusalem Filmfest vom 9.-17.7. (GoIsrael)
  • Cirque du Soleil kommt im Juli nach Israel (TouristIsrael)
  • Pharrel Williams wird im September in Israel sein (TouristIsrael)
  • Gloria Gaynor wird am 29.7. in Tel Aviv erwartet (TouristIsrael)




Bundestagspräsident Lammert vor der Knesset
Bundestagspräsident Prof. Norbert Lammert war der 5. Deutsche Politiker, der in der Knesset eine Rede in deutscher Sprache gehalten hat. Die guten Beziehungen bezeichnete er als "Wunder". Diesmal hat die arabische "Gemeinsame Liste" den Festakt boykottiert, weil die Araber das als "Propaganda für Israel" betrachtet haben. (Bundestag, HC, HaOlam, Tagesschau) TS

Neue Flottille Richtung Gaza
Extremisten haben die "Flottille III" gestartet. Sie soll in dieser Woche die israelischen Seegrenzkontrollen vor dem von der radikalislamistischen Hamas kontrollierten Gazastreifen durchbrechen und unbekannte Waren liefern.
Bislang sind alle illegalen Durchbruchsversuche an der Entschlossenheit der israelischen Marine gescheitert. Die "Flottillen" richten sich nicht gegen die ägyptische "Blockade". An Bord der "Flottille III" befinden sich mindestens ein Europaabgeordneter und Basel Ghattas, Abgeordneter der arabischen Partei des israelischen Parlaments. (haOlam, Audiatur, JA) KR

Erster Vertrag "Staat Palästina" - Vatikan
Der Vatikan hat einen ersten "historischen" Vertrag mit dem "Staat Palästina" nach 15-jährigen Verhandlungen über den Status der Einrichtungen der katholischen Kirche in den palästinensischen Gebieten unterzeichnet. Eine gemeinsame Erklärung verlangte jetzt "mutige Entscheidungen", um den Konflikt zu beenden. Das
israelische Außenministerium erklärte, dass dieser Vertrag den Frieden keinen Schritt näher bringen werde, sondern die Palästinenser weiter von bilateralen Beziehungen mit Israel entferne. Erzbischof Gallagher beschrieb den Vertrag als gutes Beispiel von Dialog und Kooperation, während in einigen anderen mittelöstlichen Ländern "einige Christen" unter Verfolgungen leiden. (NYT, ICEJ, radiovaticana) TS

Breaking the Silence
Die Kontroverse über die Ausstellung "Breaking the Silence" in Zürich, die in Köln nun doch gezeigt werden soll, geht weiter. Israelische Soldaten sagen, mit ihrem Blut bezahlt zu haben, um Zivilisten zu schonen. Obgleich die Israelis "erzogen" werden sollen, wird BtS ausschließlich vom Ausland finanziert (Regierungen, Kirchen und NGOs). (JPost, Heplev) TS

UNHCR Gaza-Report
Erwartungsgemäß hat der Gaza-Report der UNHCR (Menschenrechtskommission) heftige Widersprüche und einhellige Ablehnung ausgelöst wegen Einseitigkeit, unseriöser Quellen und problematischer Schlüsse. Israel hatte eine eigene Untersuchung wegen Kriegsverbrechen durchgeführt und vorgelegt, während die Hamas trotz eindeutiger Verbrechen nichts getan habe. Verwirrung gab es, weil manche Medien nur die Pressemitteilungen beachtet haben, nicht aber den Report selber. (JA, INN, mfa, Tachles, JCPA, Tachles, NYT) TS
Gaza und im Hintergrund das Kraftwerk in Israel, das den Strom für den Gazastreifen liefert.

US-Kongress gegen BDS
Der US-Kongress hat ein bahnbrechendes Gesetz gegen BDS verabschiedet, die Boykott-Bewegung gegen Israel. Bei künftigen Handelsabkommen, besonders mit der EU, darf kein Boykott Israels unterstützt werden. (ToI, INN, ICEJ) TS


PA kooperiert nicht bei "Erleichterungen"
Die palästinensische Autonomiebehörde verweigert Kooperation bei den von Israel ermöglichten "Erleichterungen", zum Beispiel mit Shuttle-Bussen von der Westbank direkt zum Tempelberg gebracht zu werden. Israelische Soldaten sollten noch in palästinensischen Gebieten "Sichtkontrollen" in den Bussen durchführen, doch die PA verweigert das. Opfer sind Palästinenser, die während des Ramadan in Jerusalem beten wollen. (ToI, ICEJ) TS

Protest in Jordanien
Die israelische Botschaft in Amman war empört über die Verherrlichung von Terroranschlägen an Israelis. Nach langer Zeit war die jordanische Zeitung Al-Dustur bereit, das israelische Protestschreiben zu veröffentlichen, woraufhin jordanische Journalisten protestierten, dass dem "Feind Israel" eine Bühne geboten worden war. Israel und Jordanien haben 1996 "Frieden" geschlossen. (JPost, ToI, IHH) TS

EU besorgt wegen "subversiver Aktivitäten"
Das EU-Parlament hat mit 194 gegen 135 Stimmen bei 69 Enthaltungen eine Resolution verabschiedet, die den Einmischungen Russlands in den Demokratien der EU ein Ende setzten sollte. Die MEPs sind beunruhigt, dass Russland radikale und extremistische Parteien in der EU
unterstützt und finanziert. Die Kommission solle Gesetze vorschlagen für volle Transparenz politischer Finanzierung. Sowie in Israel über ausländische Finanzierung von Breaking the Silence oder Betzelem diskutiert wird, sagen EU-Botschafter: "Einige vorgeschlagene Gesetze sind antidemokratisch und sehen aus, als solle Kritik zum Schweigen gebracht werden." (europarl, Heplev) TS








Der Spiegel hat Grausames entdeckt: "Militärbeobachter berichten Grausames: Eine Miliz im Süd Sudan hat anscheinend bis zu tausend Jugendliche verschleppt. Sie sollen als Kindersoldaten in Kämpfe
getrieben werden." Auch ohne Berufung auf die Agenturen AFP und dpa hätten das die Spiegelreporter auch vor der Haustür Ihres Büros in Tel Aviv entdecken können, nur 100 km südlich. Eine Dokumentation über den Gazastreifen zeigt Kinder im Alter von 5 oder 6 Jahren, die von der Hamas indoktriniert werden. "Wir bilden Kinder zur Nutzung aller Arten von Waffen aus: Maschinengewehre, Flugabwehr (Kanonen), Tunneltraining, Guerilla-Krieg, um den Feind mit Allahs Hilfe zu bekämpfen", erklärt ein maskierter Militärausbilder. (Spiegel, Heplev, Youtube) TS

IDF-Soldat in der Gewalt der Hamas? In einem ebenso zynischen wie menschenverachtenden Propagandavideo behauptet die radikal-islamistische Hamas, sie halte einen israelischen Soldaten im Gazastreifen gefangen. Wie der Nachrichtensender Arutz Sheva berichtet, behaupten die Terroristen, es würde sich um Oron Shaul handeln. Tatsächlich ist der First Sergeant der Eliteeinheit Golani während der Operation Protective Edge im Sommer 2014 im Gazastreifen ermordet worden. Unklar ist, was die Hamas mit dieser Scharade bezweckt. (haOlam) KR

Dilemma: Zwangsernähren oder sterben lassen: Hungerstreikende palästinensische Häftlinge in israelischen Gefängnissen, darunter Khader Adnan, stellen auch die Knesset vor ein Dilemma. Sollen Ärzte
sie zwangsernähren, oder ist das "Folter", wie Amnesty International behauptet. Oder sollten die Ärzte sie sterben lassen, was genauso der Ethik widerspricht. Die Palästinenser haben eine einfache Lösung: alle Häftlinge freilassen. Das widerspricht den Grundsätzen des Rechtsstaates, wenn Mörder den Staat auf Straflosigkeit erpressen. (jta, ToI, AI, Haaretz) TS

Neue Namen für palästinensische Sportteams: Bei Wettkämpfen werden künftig palästinensische Sportteams in Abu Dis bei Jerusalem antreten: "Das Märtyrer Team Abu Jihad" (Abu Jihad hat 125 Israelis ermorden lassen), "Das Märtyrer Team Khaled Nazzal"
Maalot-Massaker
(Maalot Massaker: 22 Schüler und 5 Erwachsene wurden ermordet), "Das Märtyrer Team Abu Ali Mustafa" (verübte zahlreiche Terroranschläge), "Das Mutaz Hijazi Team" (hat im November 2014 versucht, Jehuda Glick zu ermorden). Laut Jibril Rajoub, der mit seinem Versuch Schlagzeilen gemacht hat, Israel aus der FIFA auszuschließen, behauptete, eine derartige Verherrlichung von Terrorismus gebe es nicht. (PMW) TS

Kontroverse um Zahl der Millionäre in Gaza: Die palästinensische Autonomiebehörde in Ramallah und die Hamas im Gazastreifen streiten sich laut Frontpagemagazine über die Zahl der Millionäre im Küstenstreifen. Der wird oft als "Freilichtgefängnis", KZ oder "ärmstes Gebiet der Welt" dargestellt, unterdrückt, belagert und notleidend. Nach Angaben von Sprechern der Fatah-Partei von Präsident Abbas gebe es allein unter Hamas-Mitgliedern 1.700 Millionäre. Die genaue Zahl aller Millionäre sei unbekannt. Laut einem Report von 2012 habe es 600 gegeben. Ein PLO-Diplomat redete von
Luxus-Hotel: "Betet für Gaza"

Blue Beach Resort
1.200 Millionären 2014. Der Sohn von Abbas, der 2007 bei Übernahme des Gazastreifens durch die Hamas das Monopol für den Import von Zigaretten verloren hat, redete von 800 Millionären und 1.600 Fast-Millionären dank Steuern auf Schmuggelwaren. Dieser Tage hat ein neues Luxushotel am Strand nördlich des Hafens von Gaza seine Tore geöffnet, das "Blue Beach Resort" mit Restaurant und Swimmingpool. (Facebook, FrontPage) TS

Webseite der Hamas: Die "Islamistische Widerstandsbewegung" Hamas glaubt an "Kommunikation" und hat jetzt eine eigene "offizielle" Webseite auf Englisch eingerichtet. Die Seite enthält viel Propaganda aber auch offizielle Statements. (Hamas, JPost) TS

ISIS droht Christen in Jerusalem: Im Ostjerusalemer Stadtteil Beit Hanina sind Flyer der Organisation "ISIS Palestine" aufgetaucht. Sie richten sich an die arabischen Christen. Ihnen wird gedroht, sie zum Ende des Ramadan abzuschlachten, sollten sie nicht fliehen. Auf dem Jerusalemer Tempelberg sind schon IS-Flaggen gehisst worden. ISIS-Zellen wurden nahe der Grenze zu Israel auf den Golanhöhen, in Hebron und im Gazastreifen entdeckt. (IHH) TS




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Jerusalem ist Basketball Pokalsieger
Mit 88:68 hat Hapoel Jerusalem die Mannschaft von Hapoel Eilat besiegt und wurde Basketball Pokalsieger. Das Spiel in Jerusalems neuem "Arena" Stadion wurde auf einer Riesenleinwand auf dem Safra-Platz vor der Stadtverwaltung live übertragen. (JPost) TS

Medaillenreigen Teil 2
Bei den European Games in Baku gewann der 18-jährige Marc Hinawi (Foto li.) die Bronzemedaille im Schwimmen über 1.500m. Ilana Kratysh gewann die Silbermedaille im Ringen unter 60kg. Die Athletik-Mannschaft beendete die Spiele auf dem dritten Platz hinter der Slowakei und Österreich und gewann somit Bronze. Aktuell können die israelischen Athleten im Medaillenspiegel auf acht Medaillen blicken. Der israelische Judoka Sagi Muki gewann die Goldmedaille, das erste Gold für einen Israeli in Baku. (Ynet, One, JPost, JPost) MN


Gold für Israelischen Paralympic Ruderin
Moran Samuel aus Tel Aviv hat die führende Norwegische Weltmeisterin bei der 2015 Weltrudermeisterschaft in Varese, Italien, besiegt. Bis zum Alter von 26 war Samuel Basketballspielerin, bis sie eines Morgens aufwachte und im Unterleib gelähmt war, was ihren sportlichen Aspirationen keine Grenzen setzte. (Ynet) TS



Zwei Themen bewegen uns in dieser Woche. Innenpolitisch geht es einmal mehr um drei riesige Untersee-Gasfelder, die im Mittelmeer vor der Küste Israels entdeckt und die von den Firmen Nobel Energy und Delek mit Milliardenkosten erschlossen wurden. Schon wurden Verträge über künftige Gaslieferungen mit Ägypten, Jordanien, den Palästinensern und anderen unterzeichnet. Seit Jahren wird in Israel über das Kartell der Energiefirmen diskutiert. Ausschüsse der Knesset berieten, wie das Monopol der Firmen zerschlagen werden könnte, um "Konkurrenz" zu schaffen, die Preise für das geförderte Gas zu senken und den Staat profitieren zu lassen. Eine Entscheidung sollte der neue Wirtschaftsminister Arie Derri (Schass Partei) treffen. Doch der erklärte sich "befangen" und habe nicht das Fachwissen. Er brachte die Regierung in Verlegenheit, denn jetzt muss die wichtigste Wirtschaftsentscheidung der kommenden Jahre in der Knesset getroffen werden, wo die Mehrheitsverhältnisse problematisch sind. Aus außenwirtschaftlicher Sicht, insbesondere mit Blick auf das Deutsch-Israelische Verhältnis, wird der Besuch von Bundeswirtschaftsminister Gabriel, 100 deutschen Geschäftsleuten und die Ausstellung und Event "Made in Germany" im Vordergrund stehen. Darüber hinaus füllt sich das Land mit Sommerurlaubern, die das traumhafte Wetter, die Strände und alles was das Land zu bieten hat, genießen wollen. (ToI, Yahoo, JPost) TS



Strategiekonferenz gegen Antisemitismus
Ein Jahr nach der Welle antisemitischer Hassproteste veranstaltet das "Netzwerk zur Erforschung und Bekämpfung des Antisemitismus" (NEBA) am 2. Juli seine erste große Strategiekonferenz "ANTISEMITISMUS HEUTE - Erfassen. Erforschen. Bekämpfen." Mehr als 100
Interessierte aus Politik, Wissenschaft und Bildungsarbeit werden erwartet. "Nach dem Aufschrei über die antisemitischen Demonstrationen in Deutschland ist bislang wenig politisch umgesetzt worden. Ziel der Konferenz ist es deshalb, neue Impulse für die Antisemitismusbekämpfung- und forschung zu entwickeln", sagte Anetta Kahane, Vorsitzende der Amadeu Antonio Stiftung.
02.07.2015 um 09:30 Uhr (Einlass ab 09:00Uhr) in der Topographie des Terrors, Niederkirchnerstrasse 8, 10963 Berlin (neba) TS

Berlin: Sommerfest am Sderotplatz
Die Deutsch-Israelische Gesellschaft lädt ein: Auf dem Sderot-Platz am Märchenbrunnen wird am Sonntag, 5. Juli um 15 Uhr, gefeiert in Berlin Steglitz-Zehlendorf. Seit 50 Jahren gibt es deutsch-israelische Beziehungen, seit 40 Jahren besteht die Partnerschaft zur Wüstenstadt Sderot nahe dem Gazastreifen. (berliner) TS








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symbolischen Bedeutung von Brot in allen drei monotheistischen Religionen. Diese völkerverbindenden Bilder wurden als erste israelische Ausstellung im Vatikan gezeigt.



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Der nächste Israelkongress wird im Februar 2016 in Frankfurt sein.
Der nächste Israeltag wird im Mai 2016 sein. Details zu beiden folgen.
Weitere Informationen und Kontaktaufnahme unter: Israeltag@il-israel.org







Jerusalem aus Sicht einer Drohne

Gymnastik und Medaillen in Baku

Strandvergnügen in Israel

Die Kinderarmee der Hamas

Israelische medizinische Innovationen

Wer hat Kriegsverbrechen in Gaza begangen?



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Der stilvolle Weg einer israelischen Braut zu ihrer Hochzeit....


Invasion der Medusen an Israels Stränden





Shalom
Thomas
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