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21. Juni 2015

Inhaltsverzeichnis




















Piloten-Helm übernimmt Kontrolle
Ein intelligenter Helm übernimmt die Autokontrolle, wenn ein Pilot während eines Flugs bewusstlos wird. Der Bewusstseinsverlust passiert bei starken Geschwindigkeits- oder Richtungsänderungen, wie sie beim Start oder schnellen Manövern eintreten. Das
Phänomen wird "g-LOC" genannt. Gravitationskräfte wirken auf den menschlichen Körper, die Hirndurchblutung wird eingeschränkt. So ist auch der Sohn des ersten israelischen Astronauten, Ilan Ramon, ums Leben gekommen. Das Tel Aviver Start-up-Unternehmen "LifeBeam" und "Elbit" haben in Zusammenarbeit mit dem Verteidigungsministerium einen High-Tech Helm entwickelt, der den Autopiloten des Flugzeugs einschaltet, bis der Pilot wieder übernehmen kann. Das "Canary" genannte System soll in etwa einem Jahr bei der israelischen Luftwaffe eingesetzt werden. Andere Luftwaffen hätten schon Interesse gezeigt. (JPost, INN) TS

Jojobaöl: Pflege für die Haut bei Psoriasis
Wer an Schuppenflechte leidet, hat in seinem Bad in der Regel ein gut gefülltes Regal mit Pflegeprodukten: Die Haut sehnt sich nach jeder Extraportion Feuchtigkeit und Fett. Manchmal versagen jedoch die teuersten Produkte, die gestern noch geholfen haben. An der Ben-Gurion Universität wurde Jojobaöl bei Menschen mit Schuppenflechte getestet. Die Forscher bescheinigten, dass die Psoriasis-Stellen schneller abheilten, ohne Begleitbehandlung. (INAR) KR

Israel setzt auf Cannabis für Kinder
In Israel schwören Tausende Patienten auf die heilende Wirkung von Cannabis. Auch Kinder bekommen das Mittel verschrieben - teils mit erstaunlichem Erfolg. Als Jali vier Monate alt war, wand er sich unter Krämpfen, die
Muskeln zuckten. Die epileptischen Anfälle sollten jahrelang wiederkehren: Immer wieder schlug der Körper des Kleinen plötzlich aus, oft mehrmals am Tag. Jali trug einen Sturzhelm. Die Eltern lebten ständig in Sorge. Heute ist Jali sieben Jahre alt - und symptomfrei. Das verdankt er einem Mittel, das vielerorts illegal und überall umstritten ist: Cannabis. Dreimal am Tag bekommt Jali Tropfen, die die Wirkstoffe Tetrahydrocannabinol (THC) und Cannabidiol (CBD) enthalten. Seit er das Mittel nehme, erzählt die Mutter, habe er keinen Anfall mehr gehabt. (SaarbrückerZeitung) KR



Inschrift aus Davids Zeit
Auf Tel Qaiefa (nahe Beth Schemesch zwischen Tel Aviv und Jerusalem) hat der Archäologe Yosef Garfinkel erneut eine in Keramik eingeritzte Inschrift gefunden, exakt aus der Periode des biblischen Königs David vor
genau 3.000 Jahren. In alt-kanaanäischer Schrift steht auf den Scherben eines Tontopfes "Eshba'al Ben Bada". Der Name Eschbal wurde nur in der Periode des ersten Tempels benutzt, während der zweite Name, "Bada" oder "Beda", nirgendwo dokumentiert ist. Die biblischen Autoren hatten Probleme mit dem Namen Eschba´al, weil er an den kanaanäischen Sturmgott "Ba´al" erinnert. Deswegen änderten sie ihn in "Eschboschet", während der Originalname des Sohnes von König Saul in 1. Chronik 8,33 erhalten geblieben ist. In jedem Fall ist hier ein Zeitgenosse des Königs David entdeckt worden. Tel Qaiefa blickt auf das Ela-Tal, wo sich gemäß der Bibel David und Goliath ihren berühmten Kampf geliefert haben. Premierminister Netanjahu hat die Ausgräber getroffen und den "wichtigen Fund zur Periode des David" bewundert. Er erfuhr, dass es bis vor 5 Jahren keine einzige Inschrift aus der Zeit des judäischen Königreiches im 10. Jahrh. v. Chr. gab. Inzwischen seien vier gefunden worden. (Audiatur, INN) Laut dpa müsse der Name "Ischbaal" (Mann des Baal) gelesen werden, obgleich das weder die Forscher behaupteten, noch der hebräischen Bibel entspricht. (HC, heimat) TS
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Älteste Umweltverschmutzung nachgewiesen
In der Kessem-Höhle bei Tel Aviv haben Forscher den ältesten Nachweis für menschengemachte Umweltverschmutzung an bestens erhaltenen Fossilien, 400.000 Jahre alten Menschenzähnen entdeckt. Sie wurden in einer Höhle gefunden, die 200.000 Jahre lang versiegelt war. An den Zähnen entdeckten die Forscher unter der Leitung von Prof. Gabriel Barkai Kohlespuren vom Rauch der in der Höhle entzündeten Feuer, um Fleisch zu braten. (JPost) TS



Sterne für Hotels
Was in aller Welt fast selbstverständlich ist, gab es bisher in Israel nicht: Sterne für Hotels. Der Tourismusminister Yariv Levin hat erstmals dem Yehuda-Hotel in Jerusalem die Urkunde mit der Stern-Kategorie überreicht. (Hotels) TS

Sicherheitsnetz für Konferenzen
Tourismusminister Yariv Levin will Tourismus nach Israel und besonders Konferenzen fördern. Jetzt hat das Tourismusministerium den Organisatoren von Konferenzen ein "Sicherheitsnetz" angeboten, für den Fall, dass die Konferenzen wegen politischen oder militärischen
Ereignissen abgesagt oder verschoben werden müssen. Das Ministerium hat dafür einen Fond mit NIS 15 Mio. geschaffen. Damit sollen die Organisatoren vor allem für verlorene Werbekosten kompensiert werden. Konferenztourismus bringt Israel jährlich etwa USD 12 Mrd. ein. Jeder Konferenzteilnehmer gibt bis zu USD 3.000 aus, mehr als "normale" Touristen. Jährlich gibt es etwa 12.000 Konferenzen in Israel. (go-Israel) TS

Königinnen auf Rädern und Zimmerleute
Im Rahmen eines Projektes für den israelischen Konsul in München haben wir im April eine besondere Israel "Rallye" Reise NUR FÜR FRAUEN durchgeführt. Die Geschichte war so spannend und gut, und hat so viel Freude bereitet, dass wir das wiederholen und in Deutschland für israelische Frauen durchziehen wollen. Außerdem machen
wir mit süddeutschen Zimmerleuten eine Reise unter dem Motto "Josef war ein Zimmermann". So richtig bewusst ist es Zimmermeistern noch nie gewesen, dass es ein Kollege von Ihnen war, der ausschlaggebend für eine der bedeutendsten Veränderungen in der Geschichte war. Hätte Josef seiner Maria nicht den richtigen Weg gezeigt, würde vieles im heutigen Leben anders aussehen. Wäre Josef Maurer oder gar ein Architekt gewesen, hätte er sich bestimmt verlaufen oder hätte die falsche Strecke geplant. Vielleicht wäre er dann bei den Pyramiden in Ägypten oder in den Höhen vom Libanon raus gekommen. Nicht auszudenken, wie Weihnachten ohne diesen wegweisenden Zimmermann gefeiert würde. Zu Ehren des Kollegen Josef gibt es in Oktober 2015 exklusiv für Zimmerleute und ihre Familien eine besondere Reise ins Heilige Land. Diese Tour wird von den Machern der Allgäu Orient Rallye in Kooperation mit dem israelischen Konsul in München organisiert und durchgeführt. (Queens) TS



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Nicht in die Luft gehen!
Ob elektronische Flugnavigation, unbemannte Drohnen oder Raketenschutzsysteme - das Interesse an israelischen Produkten der Luftindustrie steigt. Bei der diesjährigen internationalen Air Show in Paris sind elf israelische Unternehmen mit ihren Innovationen und Entwicklungen vertreten. Der Event ist weltweit die größte Veranstaltung der Luft- und Raumfahrtbranche. (Globes) MN

Hackathon in Tel Aviv
MasterCard veranstaltete seinen ersten Hackathon in Tel Aviv. Es war einer von insgesamt zehn "Master of Code" Events weltweit. Ein Hackathon (Neu-Englisch aus Hacking & Marathon) ist eine Veranstaltung, bei der Hardware- und Software-Experten gemeinsam nützliche und kreative Lösungen und Produkte innerhalb kürzester Zeit entwickeln. In Tel Aviv drehte sich alles um Crowdfunding und Social Media. Das Gewinner-Team weBusking wird im Dezember an der Endrunde im Silicon Valley teilnehmen, wo der Hauptpreis von USD 100.000 winkt. (JPost) MN
Foto: Wall Street Journal

Pillen statt Spritzen
Chiasma Pharma entwickelt oral verabreichte Medikamente für Erkrankungen, die bislang nur mit Spritzen behandelt wurden. So ist der Durchbruch bei Akromegalie gelungen, einer endokrinologischen Erkrankung, die zur ausgeprägten Vergrößerung der Körperendglieder führt. Erst vor drei Monaten konnte das israelische Unternehmen USD 70 Mio. Finanzierung einsammeln. Nun plant es den Börsengang im New Yorker Nasdaq, um weitere USD 86 Mio. zu erreichen. (Globes) MN
frühere CEO Dr. Roni Mamluk ist für die strategische Geschäftsentwicklung verantwortlich (CBDO)

Mobil in Tel Aviv
Israelische Start-Ups im Bereich der Mobiltechnologie sind bei Events der internationalen Industrie nicht weg zu denken. Seit 2011 wird in Tel Aviv ein eigenes solches Event veranstaltet, das Israel Mobile Summit. Nun hat sich das Mobile Summit zu einer Israel Mobile Week voller entsprechender Veranstaltungen entwickelt. (ToI) MN
Initiator Ofir Leitner

Israeli ist Vize-Chef des UN-Finanzausschusses
Der israelische Diplomat Jotam Goren ist zum stellvertretenden Chef des UN-Finanzausschusses mit einem Budget von USD 11 Mrd. gewählt worden. Saudi-Arabien, Syrien und der Iran protestierten dagegen. Goren repräsentiert damit die westlichen Staaten in dem Ausschuss. (INN) TS

100 deutsche Unternehmer nach Israel
Die Chefs von 100 deutschen Unternehmen, darunter SAP SE, BMW, Bosch, Deutsche Bank, Deutsche Telekom, Merck & Co., Inc., Mercedes-Benz und Lufthansa wollen ab dem 28. Juni Israel besuchen für Treffen mit top-Geschäftsleuten in Israel. Manche dieser Firmen unterhalten in Israel Forschungseinrichtungen. Vor 5 Jahren wurde ein Kooperationsabkommen zwischen beiden Regierungen abgeschlossen. Jetzt sollen Kontakte zwischen mittelständischen Firmen gefördert werden. (algemeiner, IH) TS

Frauenhofer Institut in Israel
Das deutsche Fraunhofer-Institut eröffnet ein Büro in Israel. Fraunhofer ist die größte Einrichtung für anwendungsorientierte Forschung in Europa. Die israelische Niederlassung soll ein Entwicklungszentrum für
Cybersicherheit beherbergen. Das Institut will »mit führenden israelischen Forschungseinrichtungen zusammenarbeiten, um die Innovationslücke zu schließen und die Entwicklung von sicherer Software, Systemen und Diensten voranzubringen«, heißt es in einer Pressemitteilung. (JA, ToI) KR

Schweden: Supermarktkette rückt von Boykott ab
Die schwedische Supermarktkette COOP mit 655 Filialen beendet Israel-Boykott. In drei Geschäften in der Stadt Varberg hatten pro-palästinensische Aktivisten die Geschäftsleitung überredet, israelische Produkte aus ihren Regalen zu entfernen, selbst solche, die nicht in "Siedlungen" hergestellt wurden. Die israelische Botschaft in Schweden hatte Sorge, dass sich der Boykott auf alle Filialen ausbreiten würde. Botschafter Isaac Bachman (im Bild) ermutigte Konsumenten, dem Vorstand des Unternehmens zu schreiben. Auch er trat mit dem Vorstand in Kontakt. Ein schwedischer Geschäftsmann öffnete währenddessen eine Facebook Seite mit dem Titel "Gegen den Boykott Israels". Sie hatte bald 2.500 Freunde. Tausende Schweden erklärten, dass sie die

JETZT ERST RECHT:
Buy Made in Israel (1
& 2)
Supermarktkette boykottieren würde, wenn sie Israel boykottiert. Bachman traf den Chef der Kette. Der erzählte, wie geschockt man war, als sie sahen, wie viele Nachrichten gegen einen Boykott Israels eingegangen waren. Happy End: Das Management von COOP lehnte den Boykott Israels prinzipiell ab und stellte die drei Filialen in Varberg vor die Wahl, den Boykott zu beenden oder nicht mehr Teil des Unternehmens zu sein. "Die Lektion, die ich gelernt habe", sagte Bachman, "dass man unter keinen Umständen aufgeben darf. Man muss eine Gegenkampagne starten! Wenn man über die Konsumenten-Schiene geht, ohne den Konflikt in Israel anzusprechen, kann man seine Seite besser und stärker vertreten." (ToI, Ynet, INN, NAI) TS








Israel unter «Top 5» der glücklichsten Länder
Menschen in Israel sind glücklicher als der Durchschnitt von 36 hochentwickelten Ländern. Das ergab eine Studie der OECD (Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung). «Auf einer Skala der
generellen Zufriedenheit von 1 bis 10 gaben sie sich die Note 7.4 - höher als der Durchschnitt von 6.6» heißt es in dem jährlichen Report. Die vier ersten Plätze wurden von Dänemark, Island, der Schweiz und Finnland belegt. Die USA schafften es zum fünften Mal nicht in die Top 10. Die Untersuchung bewertet die Lebensqualität nach 22 Variablen, darunter Einkommen, Bildung, Wohnsituation, Gesundheit, Lebenserwartung, Gemeinschaft und allgemeine Zufriedenheit. (foreign, monitor) KR

Reise katholischer Bischöfe und Rabbiner nach Israel
Erstmals sind deutsche Bischöfe und Rabbiner gemeinsam nach Israel gereist. Bischof Dr. Heinrich Mussinghoff (Aachen), der die Unterkommission für die religiösen Beziehungen zum Judentum der Deutschen
Bischofskonferenz leitet, hat Weihbischof Jörg Michael Peters und die Rabbiner Avichai Apel (Dortmund), Jonah Sievers (Berlin) und Julien-Chaim Soussan (Frankfurt) zu einer Studienreise eingeladen. Sie dauerte vom 14. bis 18. Juni 2015. Anlass der Reise war der 50. Jahrestag der Konzilserklärung Nostra aetate, mit der die Kirche ihr Verhältnis zum Judentum theologisch neu bestimmt hat. (DBK) KR

Erstes Museum arabischer moderner Kunst
In Sakhnin im Norden Israels wurde im Beisein der Gattin von Präsident Reuven Rivlin das erste Museum für moderne arabische Kunst eröffnet. Es solle "Frieden und Dialog" fördern. Gezeigt werden Bilder, Skulpturen und Videokunst. Sakhnins Bürgermeister Mazen Ghanayem: "Kultur überschreitet Grenzen und bringt die Herzen der Menschen zusammen." (Ynet, INN, forward) TS
Bild des Deutsch-Afghanen Jeanno Gaussi "Traum des Moghul"



Deutschland wechselt Botschafter aus
Botschafter Andreas Michaelis wird im Sommer seinen Posten in Tel Aviv räumen und in die Zentrale des AA zurückkehren. Der Nachfolger soll laut Medienberichten Clemens von Goetze werden. Goetze hat im Mittleren Osten und in der arabischen Welt Posten gehabt. Michaelis soll in Berlin die politische Abteilung leiten. (JPost) TS
Andreas Michaelis
Foto: Sahm

Präsidium des Bundestages nach Israel
50 Jahre diplomatische Beziehungen zwischen Deutschland und Israel sind der Anlass für den Israelbesuch einer Delegation des Deutschen Bundestages vom 23. bis 26. Juni 2015. In einer Sondersitzung der Knesset anlässlich des Jubiläums werden Lammert und sein Amtskollege Yuli Edelstein im Plenum Reden halten. Vorgesehen sind Diskussionen mit Fachleuten verschiedener Thinktanks, mit Kirchenrepräsentanten und ein Treffen mit israelischen
Lammert mit Reuven Rivlin
Akademikern an der Hebräischen Universität sowie ein Besuch der Stadt Ramla als Beispiel für jüdisch-arabische Koexistenz. Die deutsche Delegation wird die Gedenkstätte Yad Vashem besuchen. Zur Delegation zählen Petra Pau (Die Linke.), Claudia Roth (Bündnis 90 / Die Grünen), Ulla Schmidt (SPD), Johannes Singhammer (CDU/CSU) und Volker Beck (Bündnis 90 / Die Grünen). (Bundestag) TS

Hebron: 70 Läden dürfen wieder öffnen
Erstmals nach 15 Jahren haben Israels Militärs arabischen Ladenbesitzern in Hebron erlaubt, ihre zu Beginn der Terrorwelle während der Intifada geschlossenen Läden in dem von Israel kontrollierten Teil der Stadt wiederzueröffnen. Das ist eine von vielen "Erleichterungen" des Militärs für Palästinenser anlässlich des am Mittwoch
Foto: Sahm
begonnenen Ramadan-Fastenmonats der Muslime. Ebenso wurden zwei zentrale Straßen für Muslime geöffnet, die seit Jahren wegen akuter Terrorgefahr gesperrt waren, und Aktivisten wie Jehuda Schaul von "Breaking the Silence" dazu dienten, diesen Teil Hebrons als Geisterstadt und "israelische Apartheid" darzustellen. (ToI) TS

UNRWA: "Hamas schoss aus unseren Schulen"
Erstmals hat ein UNRWA-Kommissar öffentlich zugegeben, dass palästinensische Hamasterroristen UNRWA-Räumlichkeiten im Gazastreifen als Waffenlager missbraucht haben. "Wir sind diejenigen, die die Waffen in unseren Gebäuden gefunden haben", sagte der Schweizer
Generalkommissar Pierre Krähenbühl (49) gegenüber der israelischen Tageszeitung Jedijot Achronot. "Der Grund, weshalb alle darüber Bescheid wussten, war, weil wir dies gemeldet haben." In wenigstens drei verschiedenen Fällen haben UNRWA-Beamte in Schulen und anderen UN-Institutionen Raketen gefunden, die laut Krähenbühl von der Hamas entfernt werden mussten. (israelheute) KR

Wem darf man glauben? UNRWA oder UNRWA-Chef
Der Schweizer Chef der UNO-Flüchtlingshilfe Organisation für "Arabische Flüchtlinge aus Palästina", Pierre Krähenbühl, hat mit großen Worten vor der "tickenden Bombe" für die ganze Region gewarnt, wegen des Patt im israelisch-palästinensischen Konflikt. Vor allem will er
noch mehr Millionen für seine Flüchtlingsorganisation. Doch dann sagt er auch: "Der Wiederaufbau von Gaza nach der jüngsten israelischen Militäroffensive im Sommer 2014 habe noch nicht begonnen... Es wurde kein einziges zerstörtes Haus wiederaufgebaut." Das ist klarer Druck auf die Tränendrüse der Geldgeber. Doch die UNRWA, der Krähenbühl vorsitzt, veröffentlichte kürzlich in einer Pressemitteilung: "Als Teil ihrer Verpflichtung, den Palästina-Flüchtlingen in Gaza zu dienen, hat die UNRWA 449 neugebaute Wohnungseinheiten in Khan Younis ausgewählten Flüchtlingsfamilien übergeben." Wer lügt hier, die UNRWA oder ihr Chef? (UNRWA, Baselland) Der schleppende Wiederaufbau liegt wohlgemerkt nicht an mangelnden Baumateriallieferungen aus Israel, sondern daran, dass die Hamas es vorzieht, statt Wohnungen ihr Terrortunnelnetzwerk wieder auszubauen. TS

Gaza Report
Noch vor der Veröffentlichung des sogenannten "Schabas-Reports" durch die UNO hat das israelische Militär einen eigenen Report zu echten oder vermeintlichen Kriegsverbrechen Israels während des Gaza Kriegs im Sommer 2014 veröffentlicht. Das Militär hat einzelne Fälle untersucht und mehrere Soldaten strafrechtlich verfolgen lassen. In anderen Fällen, wie der Tötung von vier palästinensischen Jungen am Strand, hat das Militär die "Akte geschlossen", mangels Schuld der israelischen Soldaten. Palästinenser und britische Journalisten halten deshalb den israelischen Report für "unglaubwürdig". Die von den Journalisten gelieferten "Beweisbilder" sind offensichtlich nicht am Tatort aufgenommen worden. (newsletter, Welt, Guardian, channel4, Telegraph, NYT) TS
Mitten im Hafen von Gaza. Das soll der "Strand" sein, wo die Kinder umgekommen sind????

Bild von damals: Kein Hafen zu sehen

Außenministerium parodierte Leben in Gaza
Das israelische Außenministerium veröffentlichte eine 1:07 Min. lange Videoparodie "Öffnet die Augen, Terror herrscht in Gaza" über das Leben unter der Hamas, wie es ein Reporter darstellt. So werden die Angriffstunnels als Bau einer U-Bahn dargestellt. Die Vereinigung der ausländischen Presse (FPA) in Israel veröffentlichte scharfen Protest. (Ynet, tapfer, INN, electronic, SZ) TS
Blond und eindeutig mit blauen Augen, laut SZ

Diskriminiert der Louvre Israelis?
Eine Studiengruppe der Tel Aviver Universität wollte einen geführten Besuch im Louvre - einem der größten Museen der Welt - und in der Sainte Chapelle buchen, erhielt jedoch eine Absage wegen Platzmangel. Professor Sefy Hendler schickte daraufhin unter falschem Namen einen neuen Antrag für Studenten eines nicht-existenten Kunstinstituts aus Abu Dhabi und erhielt prompt eine Zusage. War die Absage Antisemitismus oder ein Boykott

Israels? Dem Louvre, der jährlich 150.000 derartige Anträge erhält, war die Geschichte sehr peinlich. Die französische Regierung rügte das Museum und jüdische Organisationen wie ADL forderten eine Erklärung. Der Louvre erklärte, dass das ganze System vollautomatisch sei, entschuldigte sich und verkündete, enge Beziehungen mit Israel zu pflegen. (Heplev, ToI, ADL, Haaretz, Tachles) TS








Der Mossad hat wieder zugeschlagen: Der antiisraelische britisch-muslimische Aktivist Asghar Bukhari hat in einem 15 Minuten langen Video erklärt, wie offensichtlich Mossad Agenten in sein Haus eingedrungen seien, um ihm einen einzigen Schuh zu stehlen. Das sei typisch zionistische Einschüchterung. Die Geschichte löste im Netz einen Sturm der Entrüstung aus. Einige gaben die Identität ihrer "Mossad Agenten" preis. (JPost, HC, INN, etwasanderekritik, 20min, IT, algemeiner) TS
Typischer Mossad Agent

Wie Obama forderte: Erleichterungen für Palästinenser: Präsident Obama forderte von Israel Erleichterungen, um das Leben der Palästinenser einfacher zu machen und "Vertrauen aufzubauen". So
genehmigt Israel palästinensischen Shuttle-Bussen mit israelischen Nummernschildern Moslems während des Ramadan zum Jerusalemer Tempelberg zu bringen. Die Autonomiebehörde will die Busse "boykottieren", weil das einer Anerkennung der "Normalisierung" gleichkomme, könne aber die Palästinenser nicht hindern, sie zu benutzen. Jegliche Frauen und Männer über 40 benötigen keine Genehmigung, um nach Israel einzureisen. 500 West-Bank Palästinenser dürfen über den Ben Gurion Airport ins Ausland reisen. 500 Palästinenser aus Gaza dürfen durch Israel reisen. Die Reißbrettstadt Rawabi erhält einen Wasseranschluss. Die Versorgung des Gazastreifens mit Trinkwasser wurde von 5 Mio. m3 auf 10 Mio. m3 jährlich verdoppelt. Händler aus Gaza dürfen erstmals seit 2007 ihre Waren nach Israel verkaufen. Palästinensische Polizisten dürfen in Gemeinden rund um Jerusalem aktiv werden. Palästinensische Ärzte dürfen mit ihren Autos mit palästinensischen Nummernschildern zur Arbeit in Jerusalem fahren. Einbehaltene Steuergelder wurden nach Ramallah überwiesen. Seit Monaten gab es keine Ankündigung von neuem Siedlungsbau jenseits der "Grünen Linie". Israelische Beamte erklärten, dass alles die Stimmung verbessern solle und dass es keine geheimen Abkommen gebe. Palästinensische Erwiderungen sein nicht zu erkennen. In internationalen Gremien geht der Krieg gegen Israel unvermindert weiter. (JPost, INN, ToI) TS

BBC verstößt gegen eigene Regeln: Beim britischen Sender BBC ist das "T" Wort tabu. Niemand darf als "Terrorist" bezeichnet werden. Bei einem Interview mit der israelischen ex-Außenministerin und heutigen Oppositionspolitikerin Tzipi Livni verstieß jedoch der
Moderator Evan Davis gegen die eigenen Regeln, indem er sie fragte, ob sie ihre Eltern als "Terroristen" bezeichnen würde, weil sie in der Irgun-Miliz gegen die Briten gekämpft hätten. Sie antwortete mit einem klaren "Nein", weil ihre Eltern die Briten und nicht Zivilisten bekämpft hätten, wie Terrororganisationen heute. Über die Geschmacklosigkeit der Frage lässt sich gewiss streiten, zumal Davis keinem Palästinenser die gleiche Frage stellen würde. (honestr, Youtube) TS

Portrait von Golda Meir verärgert Ägypter: Eine Ausstellung zu 70 berühmten Frauen aus aller Welt, darunter Königin Hatshepsut, Kleopatra, die Sängerin Umm Kultum, Prinzessin Diana und Margaret Thatcher zeigt als Portrait auch die israelische Ministerpräsidentin
Golda Meir. Museumsdirektor Abdel-Salam entschuldigte sich angesichts eines Wutausbruchs in den sozialen Medien. Die Ausstellung sei "starken Frauen" gewidmet und solle keine Normalisierung mit Israel signalisieren. Trotz Friedensvertrag bleibt Israel in Ägypten ein Tabu. (JPost, Ynet) TS



Mit dem Zeigefinger gegen Israel?
Acht Einwände gegen deutsche Besserwisserei. Neue Broschüre mit Beiträgen von Benjamin Weinthal, Bettina Kudla MdB, Nathan Gelbart, Sebastian Mohr, Stephan Grigat, Lothar Galow-Bergemann, Jörg Rensmann und einem Auszug aus dem Buch "Start-up Nation Israel". Unter den behandelten Themen: Zum Israelbild der Deutschen, Ökonomische Maßnahmen, die Israel schaden sollen, Der "Staat Palästina" und andere Erfindungen, Geschichte und
Gegenwart der Palestine Liberation Organization (PLO), Alte Klischees im Neuen Gewande, UNRWA - auch deutsche Steuergelder für Kindesmissbrauch. Herausgegeben von der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Stuttgart und Mittlerer Neckar im Mai 2015. Hier herunterladen DIG-Stuttgart. TS




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Überraschungssieg für Hapoel Eilat
Zum ersten Mal seit 22 Jahren wird Maccabi Tel Aviv nicht mehr in der Korbball-Liga spielen nach einer knappen Niederlage von 76 zu 79 an Hapoel Eilat. TS

Medaillenreigen bei den Europaspielen
Bei den Europaspielen in Baku, Aserbaidschan gewann Ilana Kratysh (Foto) die Silbermedaille beim Ringen im Freistil unter 69kg. Sergey Richter erreichte am Dienstag den dritten Platz und somit Bronze beim 10m Luftgewehrschießen. Auch das rhythmische Sportgymnastikteam war erfolgreich und sicherte sich als Mannschaft die Silbermedaille. (JPost, JPost) MN



In der kommenden Woche wird vielleicht das passieren, was in der vergangenen Woche schon als fait accompli dargestellt worden ist: Außer widersprüchlichen und dementierten Ankündigungen gibt es noch nichts Neues zur palästinensischen Einheitsregierung. Ist sie zurückgetreten oder nicht? Der UNO-Report zu vermeintlichen israelischen Kriegsverbrechen ist immer noch nicht veröffentlicht, während israelische Gegenstimmen breitgetreten werden, als gäbe es ihn schon. In der ganzen muslimischen Welt werden Kirchen gesprengt und Christen zu Tausenden verfolgt. Doch wenn in Israel, in Tabgha, Feuer gelegt und abscheuliche Graffiti hinterlassen werden, stehen die Medien in der Welt Kopf und wissen schon, dass es "jüdische Siedler" waren, obgleich die Polizei noch keinen Täter gefunden hat. Am Wochenende gab es den ersten Mordanschlag auf einen Israeli im Westjordanland seit der Entführung und Ermordung von 3 Israelis vor genau einem Jahr. Immerhin hat sich die Hamas schon zu dem Anschlag nahe einer Quelle bei Dolev bekannt. Aber es bleibt abzuwarten, ob der "gemäßigte" Präsident Abbas, der vermeintliche "Friedensengel" den Mut hat, diesen Terroranschlag zu verurteilen. Mit großer Spannung wird auch die Entwicklung in Syrien abgewartet. Drusen befürchten ein Massaker. Wird Israel eingreifen oder sich wie bisher nur auf humanitäre Hilfe beschränken? TS



Vortrag von Eldad Beck
50 Jahre deutsch-israelischen diplomatischen Beziehungen - in wie fern hat sich Deutschland geändert, und was bedeutet es für die Zukunft der Beziehungen mit Israel? 25. Juni 2015 um 19 Uhr im Leo-Baeck-Saal der Jüdischen Gemeinde Düsseldorf, Zietenstr. 50. TS

Frankfurt: "Herz von Jenin"
Freunde und Mitglieder der Deutsch-Israelischen Gesellschaft, sind zu einem "sehr interessanten Filmabend" innerhalb der Reihe "Israel Sehen" am Montag 22.6.2015 im Medienzentrum in Ostbahnhofstraße 13, 60314 Frankfurt a.M. eingeladen. "Das Herz von Jenin" ist die reale Geschichte einer Organspende, die ein palästinensisches Kind und israelische Kinder involviert. Es ist auch die Geschichte einer komplizierten Annäherung. Nicht zuletzt führt der Film in die unterschiedlichsten Kreise der israelischen Gesellschaft. Marcus Vetter, der aus Süddeutschland stammende Regisseur hat diesen Film geschaffen - und wird anwesend sein. Anmeldung: Claudia Korenke PR, Kettenhofweg 92, 60325 Frankfurt/M., T. 0171/5766321, Email. In Kritiken wurde der Film als anti-israelische Propaganda entlarvt, in dem die jüdischen Israelis als Rassisten, als "Nudisten" oder lächerliche Verrückte dargestellt werden. (filmstarts, n-tv, n-tv) TS
Hier wurde der Junge erschossen, während er mit einer Maschinenpistole (aus Plastik) auf Soldaten zielte. Foto: Sahm

Demonstration "Gegen den Al-Quds-Marsch - Gemeinsam gegen Antisemitismus und Homophobie - Solidarität mit Israel und der iranischen Freiheitsbewegung!". Freitag, 10. Juli 2015 -
Auftaktkundgebung 13:30 Uhr Wittenbergplatz. Abschluss Kundgebung: 15:00 Uhr Joachimshaler Platz (Ende offen). Wir treten ein für Solidarität mit Israel, der iranischen Freiheitsbewegung und mit allen demokratischen Kräften im Nahen Osten. Wir stellen uns gegen die Menschenrechtsverletzungen in der Islamischen Republik Iran und gegen jede Form von antisemitischer, islamistischer und homophober Propaganda. Wir fordern: Ein Verbot des antisemitischen Al Quds-Marsches und der Terrororganisation Hisbollah. Ein Verbot aller antisemitischer Demonstrationen und Versammlungen in Deutschland. Eine konsequente Aufrechterhaltung der Sanktionen gegen die Islamische Republik. (no-al-quds) TS

The Israel solidarity demonstration in Geneva
Montag, 29. Juni um 12:05 Uhr
Palais des Nations in Genf












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symbolischen Bedeutung von Brot in allen drei monotheistischen Religionen. Diese völkerverbindenden Bilder wurden als erste israelische Ausstellung im Vatikan gezeigt.







Danke an alle die sich am Israeltag 2015 als Organisatoren, Sponsoren, Freiwillige Mitarbeiter oder Teilnehmer beteiligt haben!
Eine Übersicht der Feierlichkeiten, inkl. Fotos und Nachberichten gibt es HIER
(wird ständig aktualisiert).
Weitere Informationen und Kontaktaufnahme unter: Israeltag@il-israel.org







Israelische und deutsche Jugendliche arbeiten die Schoah gemeinsam auf. Ein beeindruckender Film. Empfehlung von Peter Finkelgruen

Appolonia

Raketenabwehr mit "Music"

Asaf Goren: Tanz mit Schofar

Hier der ganze Vorfall, für den die Soldaten von der Armee wegen "unerlaubter Gewalt und Beleidigungen" bestraft worden sind. Man beachte das Verhalten der "neutralen" Journalisten (JPost, ORF)




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Aus aktuellem Anlass zu dem weltweit beachteten Coup der Zionisten / des Mossad, einem britisch-islamistischen Aktivisten einen Schuh gestohlen zu haben... TS


Wir fordern das
Rückkehrrecht für alle
Schuhsorten in jeglicher Farbe
Netanjahu
vor der UNO
Der geistige Vater, der aus
verständlichen Gründen
immer nur einen Schuh sah




Shalom
Thomas
ILI News
Thomas@il-israel.org



Im Mai 2016
ist wieder Israeltag!
Details folgen!


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