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17. Mai 2015

Inhaltsverzeichnis



















Google übernimmt Timeful
Der amerikanische Internet-Riese Google übernimmt die von Israelis gegründete App "Timeful". Dabei geht es um ein komplexes System, das dem User hilft, den Alltag zu planen und zu gestalten. Welche Summe das Unternehmen für die Zeit-Management-App gezahlt hat, gab Google bisher nicht bekannt. Im vergangenen Jahr startete das Start-Up- Unternehmen mit einer Finanzierung von USD 6,8 Mio. (israel21c) NB

Veränderung durch Wegfall der Muttermilch
Israelische Wissenschaftler haben einen Zusammenhang zwischen dem Stillen eines Säuglings und einer möglichen Entwicklung von Diabetes entdeckt. Bei einer Untersuchung stellte sich heraus, dass sobald ein Kind nicht mehr die Muttermilch bekommt, die Reifung von bestimmten Beta-Zellen in der Bauchspeicheldrüse einsetzt. Dies wiederum könnte einen Zusammenhang mit der körpereigenen Produktion von Insulin haben. (israel21c) NB

Neue Zusammenhänge erkannt
Neue Erkenntnisse auf dem Feld der Schizophrenie-Forschung erbrachten eine Untersuchung von Wissenschaftlern des Weizmann Instituts und des Shalvata Mental Health Center. Sie haben einen Zusammenhang
zwischen dem Kalzium-Haushalt und der Entstehung dieser Krankheit festgestellt. Bei der Untersuchung des genetischen Materials von Erkrankten erwiesen sich die Kalzium-Kanäle als entscheidend. (nocamels) NB

"BreezoMeter" in Washington
Die Gründer der israelischen App "BreezoMeter" haben das Weiße Haus besucht. Die jungen Israelis repräsentierten eines der 72 Start-Ups aus der ganzen Welt, die zum Treffen des neu entstehenden Unternehmertums in Washington geladen waren. Die App "BreezoMeter" misst
den Grad der Umweltverschmutzung. Durch die direkte Verbindung der App zu den umliegenden Stationen, die die Umweltverschmutzung in der Region messen, können Informationen in Echtzeit an den Nutzer weitergegeben werden. (JPost) NB

Laufharnisch für behinderte Kinder
Eine israelische Mutter, Debby Elnatan, ist mit ihrer Erfindung eines Harnisches für behinderte Kinder zu Weltruhm aufgestiegen. Mit ihrem "Upsee" werden die gehbehinderten Kinder in Schuhe gesteckt und mit Strapsen an einen Erwachsenen festgebunden, sodass die Kinder nun "aufgehängt" mit dem Erwachsenen zusammen aufrecht laufen können. Debby habe Jahre gebraucht, um das einfache System zu entwickeln, das inzwischen Tausenden Kindern weltweit Freude mache. Schon am ersten Tag der Veröffentlichung der Erfindung kamen 2.000 Bestellungen. Inzwischen wurden 6.000 "Upsee" in 120 Länder verkauft. Inzwischen ist die Idee sogar in den USA und in Israel als medizinisches Hilfsgerät anerkannt worden. (Nocamels, firefly, Nocamels) TS


Schüler gewinnen Medaillen
Bei der Physik-Olympiade in Bangkok hat ein israelisches Schülerteam Medaillen gewonnen: 2 Gold, 2 Silber und 1 Bronze. Die Schüler aus verschiedenen Orten sind im Technion in Haifa trainiert worden. Die Israelis schlugen sogar Chinesen und Amerikaner, indem es ihnen gelang, gestellte Probleme auf unkonventionelle Art zu lösen. (Israel21c, algemeiner, ToI) TS



Neue Flugverbindung
Die Fluggesellschaft Germania kündigt für November neue Verbindungen von Deutschland nach Israel an. Die Airline will ab November 2015 Düsseldorf und Eilat verbinden. Die israelische Hafenstadt am Roten Meer wird montags und donnerstags Nonstop angeflogen, informierte die Berliner Fluggesellschaft. (airliners.de) KR




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Frutarom kauft 60% von Sonarome
Die israelische Firma Frutarom hat 60% der Anteile der Firma Sonarome für USD 17,2 Mio. aus Bangalore aufgekauft, um die Präsenz auf den wachsenden Märkten in Indien und Afrika zu stärken. Frutarom Industries Ltd. ist spezialisiert auf Geschmacksverstärker und Gewürze. (Business) TS

Israel hilft Kalifornien
In Kalifornien herrscht chronische Wasserknappheit. Der Umgang mit Wasser, Entsalzung, wie Sparmaßnahmen sind Israels große Spezialität. In San Diego haben die Israelis für USD 1 Mrd. ein Entsalzungswerk errichtet, das ab November 200 Mio. Liter Süßwasser produzieren wird. Weitere Projekte werden folgen und bei der Ausstellung Watec in Tel Aviv im Oktober vorgestellt. So ist Israel führend in der Wiederaufbereitung von Brauchwasser. Das gewonnene Wasser kann bedenkenlos für die Landwirtschaft verwendet werden. Die Umweltorganisation KKL hat in Israel 250 Reservoirs errichtet, durch die
Bewässerungsrohre in Kalifornien

Wasserreservoir des KKL/JNF
Wasser zu den Landwirten gepumpt werden. Bis 2025 will Israel 95% seines Brauchwassers wiederverwenden. Um Kalifornien von seiner Not zu erlösen, müssten die Wassergesellschaften enger kooperieren und eine umfassende Regierungskontrolle des gesamten Wassersystems einführen, wie es in Israel üblich ist. (Israel21c, Watec, Watec) TS

Deutschland rettet Bauhaus
Deutschland will über 10 Jahre verteilt EUR 2,5 Mio. stiften, um das architektonische Bauhaus-Erbe in Tel Aviv zu renovieren. In Tel Aviv gibt es die größte Ansammlung von Bauhaus Häusern, entworfen von Architekten, die in den 30er Jahren nach Tel Aviv entkommen konnten. Tel
Aviv wird deshalb auch die "Weiße Stadt" genannt. Die Spende kündigte die deutsche Bauministerin Barbara Hendricks an und überreichte Bürgermeister Ron Huldai eine erste Rate in Höhe von EUR 60.000. Die "Weiße Stadt" wurde 2003 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Es gibt noch etwa 4.000 Gebäude. Die Hälfte soll erhalten bleiben. Im Max Liebling House soll ein Zentrum eingerichtet werden, um die Restaurierung zu koordinieren. (Ynet, algemeiner, welt) TS








"Nasser Hund" auf Facebook
Der israelische Militärsprecher, Major Arye Sharuz Shalicar, stellt sich auf Facebook persönlich allen Anfragen, und verspricht, sie zu beantworten, noch dazu in deutscher Sprache. Shalicar ist in Deutschland wohlbekannt dank seines Buches "Ein nasser Hund ist besser als ein trockner Jude". Darin hat er seinen Werdegang als Mitglied einer gewalttätigen Türken-Gang in Berlin zum israelischen Militärsprecher im Rang eines Majors beschrieben. (Facebook, HC) TS

Kinder von Leihmüttern nach Israel
Ein Team des israelischen Rettungsdienstes Magen David Adom ist nach Nepal geflogen, um vier frühzeitig geborene Kinder nepalesischer Leihmütter und ihrer israelischen Väter wohlbehalten nach Israel zu bringen. Wegen der schweren Erdbeben überlebten sie in provisorischen Zelten. Einer der Väter hatte beim zweiten Erdbeben sein Baby "mit den Zähnen" von Schläuchen befreit, um es aus dem einsturzgefährdeten Krankenhaus in Sicherheit zu bringen. (JPost) TS

Internationaler Humus Tag
Die Idee zu einem internationalen Humus Tag hat vor drei Jahren ein israelisches High-Tech Wunderkind, der inzwischen 21 Jahre alte Ben Lang, entwickelt. Er hatte den Tag allerdings ausgerechnet auf den 15. Mai gelegt, was palästinensische Proteste auslöste, weil dies der "Nakba-Tag" ist, der Tag an dem Palästinenser die
Gründung Israels betrauern. Und zudem beanspruchen sie für sich alle Rechte an "ihrem Nationalgericht", dem Humus. Lang verlegte den Tag auf den 13. Mai und hofft so auf Sympathien. Auf einer von ihm eingerichteten Facebookseite registrierten sich innerhalb von Stunden 75.000 Fans. Inzwischen hat die Seite 5 Mio. Follower. Auf der Hummus Day Seite sind weltweit 142 Restaurants aufgelistet, wo Humus angeboten wird, darunter in England, Holland, Deutschland und Ungarn. Sogar Obama im Weißen Haus isst Humus, allerdings ohne Tahini-Sauce. (Israel21c, Haaretz, wordpress, facebook, hummusday) TS

Uni-Professor unterrichtet mit Baby auf dem Arm
Ein älterer Mann hält ein Kleinkind auf dem Arm. Eigentlich ist an dem Foto nichts Außergewöhnliches. Aber was aussieht wie Opa mit Enkelkind ist in Wahrheit ein Uni-Professor, der sich das weinende Kind einer Studentin schnappte, um es zu beruhigen und mit dem Baby auf dem Arm einfach weiter unterrichtete. Wie die US-Nachrichtenseite "BuzzFeed" berichtet, lehrt Sydney
Engelberg "Organizational Behavior" (Verhalten in Organisationen) an der Hebräischen Universität in Jerusalem. Das Bild hatte seine Tochter Sarit Fisbaine auf Facebook gepostet: "Das nenn ich organisatorisches Verhalten. Du bist der beste Vater der Welt!" (Stern) KR

König der Roma besucht Israel
Cioba, "König" von über drei Millionen Roma, besuchte Israel, um der Ausstellung des israelischen Photographen Roni Ben-Ari beizuwohnen. Ben-Ari hat Roma in Osteuropa ein Jahr lang begleitet und sie in ihrem Alltag
fotografiert. Die Ausstellung findet im Museum für israelische Kunst in Ramat Gan statt. Cioba besuchte die Altstadt Jerusalems und christliche Stätten. Er und seine Begleiter seien zu Tränen gerührt gewesen, als sie an der Klagemauer beteten. "Ich atme die Luft Jerusalems und ich spüre es überall. Ich atme Geschichte. Es ist so aufregend!" Die Delegation der Roma besuchte auch das Holocaust Museum Jad Vaschem. Etwa 1,5 Mio. ihres Volkes wurden von den Nazis in Konzentrationslagern getötet. (israelheute) KR

OPs für die schlanke Linie
Schön sein ist wichtig in Israel. Dazu gehört ein schlanker sportlicher Körper. Doch die Bewohner des Heiligen Landes werden dicker. Nahezu die Hälfte der erwachsenen Israelis leidet an Übergewicht. 15,7% gelten sogar als
adipös. Aber Abnehmen ist harte Arbeit. Deshalb entschließen sich immer mehr Übergewichtige zu der einfacheren Variante - einer Operation. Die Zahlen für Magenverkleinerungen schießen in die Höhe. Angaben des Gesundheitsministeriums zeigen, dass 2013 fast 10.000 Magenoperationen zwecks Gewichtsreduktion durchgeführt wurden. Das sind so viele wie in Italien, wo die Bevölkerung siebenmal so groß ist. (JA) KR

"Mein Herz tanzt": Zwischen den Kulturen
Mit feinfühligen Filmen wie "Die syrische Braut" (2005) und "Lemon Tree" (2008) hat Regisseur Eran Riklis von sich Reden gemacht. In der internationalen Co-Produktion "Mein Herz tanzt" (Filmstart: 21.05.) widmet er sich erneut dem Thema kulturell geprägter Konflikte zwischen Israelis und Palästinensern. Der Film ist ein utopisch anmutendes Plädoyer für Toleranz und gegenseitige Akzeptanz; ein leiser und doch entschiedener Appell für Frieden in Zeiten kämpferischer Auseinandersetzungen. (Showbiz) KR

19 Länder gründeten "European Alliance for Israel"
Israel-Freundschaftsorganisationen aus 19 europäischen Ländern haben die "European Alliance for Israel" (EAI) gegründet. Die Gründungszeremonie fand in Berlin statt. Grund für diese Initiative sei der "wachsende Bedarf für
eine koordinierte Unterstützung Israels" vor dem Hintergrund eines "besorgniserregenden Anstiegs von Antisemitismus in Europa und einer zunehmend feststellbaren Isolation und Dämonisierung Israels", hieß es. Aviv Shir-On, Direktor der Europa-Abteilung des israelischen Außenministeriums und ehemaliger Botschafter Israels in Österreich, sagte bei der Gründungszeremonie, dass die EAI die "Option zu einem neuen Start" des europäisch-israelischen Dialogs beinhalte. (TirolerTageszeitung) KR

Deutsch-Israelischer Freiwilligendienst (DIFD)
Anlässlich des 50. Jahrestages der Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen Deutschland und Israel hat die Bundesregierung den Auftakt des Deutsch-Israelischen Freiwilligendienstes bekannt gegeben. Zum Abschluss des Deutsch-Israelischen Jugendkongresses des
Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) in Berlin hat Bundesjugendministerin Manuela Schwesig zusammen mit Bundespräsident Joachim Gauck und dem israelischen Staatspräsidenten Reuven Rivlin die ersten drei Teilnehmerinnen des Freiwilligendienstes begrüßt und die Kooperation mit der ZWST als Koordinierungsstelle bekanntgegeben. (haOlam) KR

Großer israelischer Künstler gestorben
Menashe Kadishman ist im Alter von 82 verstorben und in Tel Aviv zu Grabe getragen worden. Kadishman hat mit Skulpturen von Schafen Werke in vielen großen Städten der Welt hinterlassen, darunter vor dem jüdischen Museum in Berlin und vor dem Habima-Theater in Tel Aviv. (Kadishman, JPost, Haaretz) TS



Regierung steht
Dem israelischen Premier Benjamin Netanjahu ist es unter chaotischen Bedingungen gelungen, mit knapper Mehrheit von nur einer Stimme in der Knesset seine neue Regierung vorzustellen und zu vereidigen. Posten wie das Außenministerium hat er noch nicht vergeben, während die Ernennung einiger Minister umstritten bleibt. (ToI, INN, INN, Haaretz, NZZ) TS

Vatikan anerkennt "Staat Palästina"
Der Vatikan hat den "Staat Palästina" anerkannt. Der palästinensische Präsident Mahmoud Abbas, dessen Amtszeit schon vor 6 Jahren endete, wurde im Vatikan vom Papst empfangen. Franziskus bezeichnete Abbas als
"Friedensengel". Nicht berichtet wird, dass der Vatikan den Staat Israel erst nach den Osloer Verträgen anerkannt hat und auch Ost-Jerusalem als Teil "Palästinas" sieht. An Christen in arabischen Ländern wie Irak und Syrien wird ein Völkermord verübt und Palästinenser vertreiben systematisch Christen aus Bethlehem, Taibe und anderen Orten mit biblischer Bedeutung. Israel hingegen ist das einzige Land im Nahen Osten, in dem Christen Freiheit genießen und sich seit 1948 stetig vermehrt haben. (algemeiner, ToI, Ynet, tapfer, handelsblatt, radiovatikan, radiovatikan, dw, ksta) TS

Desmond Tutu fordert Boykott Israels
In einem offenen Brief an den Deutschen Evangelischen Kirchentag fordert der emeritierte südafrikanische Bischof Desmond Tutu "Solidarität und Freiheit für Palästina, damit auch Israel frei sein kann." Von den "lieben Schwestern und Brüdern in Christus" forderte er, dass das "moderne
Deutschland mit seiner kraftvollen Wirtschaft seine Macht aktiv und mitfühlend für Gerechtigkeit" einsetzen sollte, "eine klare Haltung" gegen "Apartheid" einzunehmen. Tutu bezichtigt Israel, Urheber von Ungerechtigkeit und Hass zu sein, und fordert auf, sich auf die Seite der "Unterdrückten", also der Palästinenser, zu stellen und zwar mit Boykott, Investitionsentzug und Sanktionen (BDS). (Kairos, HC/idea) TS

"Freedom-Flottilla" nach Gaza unterwegs
Am Sonntag hat der Trawler "Marianne" seinen Heimathafen Göteborg in Richtung des östlichen Mittelmeeres mit Fernziel Gaza verlassen. Israelkritische Organisationen aus mehr als zwölf Ländern, wollen sich
auf mehreren Schiffen im Mittelmeer sammeln. Erneut wollen sie die israelische Seeblockade des Gaza-Streifens durchbrechen und "gewaltfreien" Widerstand leisten. Die Kampagne wird vom Muslimbruderschaft-/Hamas-Netzwerk in Europa organisiert. Zaher Birawi, ein führender Hamas-Aktivist in Europa, amtete als Pressesprecher des Globalen Marsches nach Jerusalem, und des Palestinian Forum in England, welches sich dem Prinzip verschreibt, das "Palästina in seinen historischen Grenzen ein arabisch-islamisches Land sei". Bei der ersten Flotille 2010 wurden 9 sogenannte Friedensaktivisten getötet und 7 israelische Soldaten verletzt bei dem Versuch, den Konvoi daran zu hindern, die Blockade des Gazastreifens zu durchbrechen... (audiatur, zaher, Audiatur) TS








Zweifel an atomarer Bewaffnung der U-Boote: Der Sicherheitsexperte Prof. Joachim Krause, Direktor des Instituts für Sicherheitspolitik an der Universität Kiel, widerspricht Auffassungen, wonach Israel in Kiel U-Boote für nuklear-strategische Aufgaben bauen lasse. Es sei zwar technisch vorstellbar, die U-Boote der "Dolphin"-Klasse als Trägersystem für nuklear bestückte Marschflugkörper zu nutzen, aber er betont, dass es "keine belastbaren Hinweise auf die Existenz eines israelischen Marschflugkörpers" und den Besitz einer
Atombombe gibt. Die U-Boote aus Kiel helfen Israel aus Sicht Krauses vielmehr dabei, maritime Sicherheitsprobleme zu bewältigen. Das gelte besonders, seitdem Hisbollah und Hamas Küstenregionen in der Nähe Israels kontrollierten und dort Raketen kurzer Reichweite aufstellen könnten. Außerdem habe die Hisbollah Flugkörper, mit denen sie Überwasserschiffe angreifen könne. "U-Boote bilden daher für Israel ein wichtiges Instrument zur Kontrolle des Seeraums im östlichen Mittelmeer, zur Unterbindung von Waffenlieferungen über See sowie zur Aufklärung und Bekämpfung von Hisbollah und Hamas", schreibt Krause. (KN) TS

Israels Soldaten retten syrische Rebellen: Nachdem syrische Rebellen auf den Golanhöhen die Grenzübergänge zu Israel erobert hatten, hat Israel ein grenznahes Feldlazarett für Verwundete aus Syrien
wieder abgebaut. Vor allem Frauen und Kinder wurden dennoch zur Behandlung nach Israel gebracht, jedoch direkt in Krankenhäuser in Israel transportiert; seit Ausbruch des Bürgerkriegs über 1.600 Menschen. In jüngerer Zeit kamen immer wieder Hilferufe, Schwerverletzte von den Kämpfen zu behandeln, obgleich der Kuneitra Übergang geschlossen ist und auch die UNDOF-Truppen nicht mehr vermitteln können. Die Islamisten lehnen jeden Kontakt mit Israel ab, wenden sie aber sich über Vermittler an Israel, um lebensgefährlich Verwundete behandeln zu lassen, wobei die Israelis stets befürchten müssen, in einen Hinterhalt gelockt zu werden oder dass die Verwundeten mit Sprengstoff beladen sind. (Ynet) TS

50 Verletzte Bei Unfall in Hamas Terrorcamp: Wo bleiben die Demonstrationen und der Auschrei der Friedenbewegung? Bei einer Explosion aufgrund eines Traininingsunfalls in einem Hamas Terrorcamp wurden mindestens 50 Palästinenser - die Mehrzahl davon Kinder und Frauen - zum Teil schwer verletzt. (ToI) TS




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Deutschland sollte seine Ratschläge für sich behalten
Der israelische Nahostforscher Mordechai Kedar empfiehlt Bundesaußenminister Frank Walter Steinmeier, seine "guten" Ratschläge zur Zukunft Israels für sich zu behalten, darunter die Erklärung, dass Israels Sicherheit
nur durch einen "lebensfähigen und demokratischen Staat Palästina" gewährleistet werden könne. Kedar fragt, wie Deutschland reagieren würde, wenn Haifa, Tel Aviv, Jerusalem oder der Ben Gurion Flughafen von dem künftigen Staat aus mit Raketen beschossen würde, wie es von dem vollständig geräumten Gazastreifen geschehen ist. Kedar hält Steinmeiers Äußerung für "Arroganz". Wieder glaube ein Deutscher, was gut für die Juden sei und äußert eine "Einmischung in die inneren nationalen Angelegenheiten". Präsident Abbas sei seit Ablaufen seiner Kadenz und der Auflösung des palästinensischen Parlaments heute nur noch "Privatmann", ohne Legitimation. Seit 2006 gebe es keine Demokratie, keine Einkommensquellen, keine Institutionen und keine Parteien mehr in den palästinensischen Gebieten. Im Gazastreifen herrsche eine Terrororganisation. Würde Deutschland im Falle eines Angriffs den Israelis zu Hilfe kommen, so wie es Deutschland (nicht) getan hat in Syrien, Irak, Libyen und Libanon, wo Hunderttausende abgeschlachtet und Millionen zu Flüchtlingen geworden sind? Und wenn Berlin ein Symbol für Wiedervereinigung einer geteilten Stadt ist, wieso betreibt er eine Teilung Jerusalems? (Ynet, auswärtiges) TS



Israel Spitzenturner gewinnen Gold
Israels rhythmische Gymnastikmannschaft glänzte mit Bravour im Wettberwerb gegen 300 Turnerinnen und Turner aus 28 Ländern beim Grand Prix zum ersten Mal in der neu gebauten Arena in Holon. (JPost) TS

FIFA Chef nach Israel
Sepp Blatter, Chef des Fußballverbandes FIFA, will Israel besuchen, um mit Premier Netanjahu über eine Verbesserung der Bedingungen palästinensischer Fußballer zu verhandeln. Die palästinensische Fußballvereinigung unter der Leitung von Dschibril Radschoub fordert einen
Rauswurf Israels aus allen internationalen Vereinigungen, weil Israel des Terrorismus verdächtigte Fußballer nicht einreisen lasse und Fußballfelder (von denen aus Raketen auf Israel abgeschossen worden sind) während des Gaza Kriegs angegriffen habe. Blatter erwartet von Israel "Konzessionen", um eine mehrheitliche Abstimmung gegen Israel im Fußballbund abzuwehren. (Ynet, JPost, Haaretz, algemeiner, tapfer, memri) TS

Verbot israelischer Flagge beim Fußball
Volker Beck: "Es ist einfach unglaublich, warum die Bundesregierung nicht einmal hier eine klare Haltung einnehmen kann. Ich würde mir von einer deutschen Bundesregierung nach 50 Jahren diplomatischer Beziehungen mit Israel wünschen, dass sie sich offen zu
sagen traut, dass israelische Fahnen in Deutschland willkommen sind und keine Provokation darstellen. Es ist ein fatales Signal an israelische Sportler in Deutschland und deren Fans: Bekenntnisse zur deutsch-israelischen Freundschaft klingen hohl, wenn man es an diesem Punkt an Klarheit mangeln lässt. Die Bundesregierung will das Verbot einer Israel-Flagge beim Fußballspiel des 1. FC Union Berlin in Köpenick nicht bewerten." (tsp, JPost) TS



Mit viel Ach und Krach ist es Premierminister Netanjahu, dem eigentlichen Wahlsieger, gelungen eine Regierung mit hauchdünner Mehrheit auf die Beine zu stellen. Mehrere Minister und Politiker, darunter Netanjahus getreuer Freund Gilad Erdan sind leer ausgegangen und unzufrieden mit seinen Entscheidungen. Es werden noch weitere Koalitionsverhandlungen in der Zukunft erwartet, obgleich es im Augenblick nicht nach einer größeren oder gar einer Großen Koalition aussieht. Gleichwohl wächst der Druck auf Israel, sich den internationalen Forderungen nach einer Zweistaaten-Lösung zu beugen. Doch die Palästinenser stellen weiterhin nur Bedingungen für Verhandlungen und wollen ihre diplomatische Kriegsführung gegen Israel in der UNO und anderen internationalen Institutionen, wie dem Fußballbund FIFA, sogar noch ausweiten. Die nahe Zukunft wird sich für Israel nicht sehr rosig gestalten, nachdem der Vatikan "Palästina" anerkannt hat und sogar der Druck aus Deutschland immer stärker und einseitiger gegen Israel wird. Selbst während des sonst so freunschaftlichen Besuchs von Präsident Rivlin in Deutschland waren immer wieder kritische Stimmen, nicht zuletzt von Bundeskanzlerin Merkel, zu hören. TS



Bonn: Vortrag von Eldad Beck
Mo., 22.06.2015 um 19:00 Uhr, Synagogengemeinde Bonn
Der Journalist Eldad Beck, seit 2002 Auslandskorrespondent für die größte israelische Tageszeitung "Yediot Aharonot", zeichnet aus israelisch-jüdischer Perspektive ein detailliertes Porträt Deutschlands

und Israels. Beck wird sprechen über: Die Wahlen zur 20. Knesset am 17. März - Ergebnis und Folgen. Veranstaltung in Kooperation mit der DIG Bonn, der Synagogengemeinde Bonn und der Gesellschaft für CJZ. Um Anmeldung wird gebeten: tal@jnf-kkl.de. (facebook)

Köln: Lesung von Eldad Beck
Beck liest aus "Deutschland, anders" auf Hebräisch Di, 23.06.2015 ab 19:00 Uhr: Synagoge Köln, Roonstraße 50 Eldad Beck wird im Anschluss Fragen beantworten (auch auf Deutsch). (Google, facebook, wasgeht)

DIG Berlin: Deutsche Antisemitismusforschung - mehr als ein Alibi? Diskussion mit Dr. Matthias Küntzel
Donnerstag, 21. Mai um 19:00 Uhr
Ernst-Lemmer-Institut, Suarezstr. 15-17, 14057 Berlin (Charlottenburg). (facebook)


Tel-Aviv Party Night in Stuttgart, 03. Juni 2015
Mittwoch, 3. Juni um 22:00 Uhr: LIVE MUSIC, zahlreiche Überraschungen, beste Laune, viele alte Freunde und neue Gesichter - das alles bei der TEL-AVIV PARTY NIGHT im glamourösen Lounge-Club "MONO"! (facebook)


Viele herausragende Israeltage haben bereits stattgefunden, doch auch weiterhin stehen noch einige Israeltage aus. So werden die Städteinformationen auch immer noch ständig ONLINE weiter aktualisiert und vor allem auch durch Berichte und Fotos aus den einzelnen Städten ergänzt...
Sollten noch Informationen fehlen oder Interesse bestehen sich kurzfristig mit einem Israeltag anzuschließen, bitte kurzfristig unter israeltag@il-israel.org melden.









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symbolischen Bedeutung von Brot in allen drei monotheistischen Religionen. Diese völkerverbindenden Bilder wurden als erste israelische Ausstellung im Vatikan gezeigt.




Eine Übersicht der Feierlichkeiten,
inkl. Fotos und Nachberichten gibt es
HIER

(wird ständig aktualisiert).
Weitere Informationen und Kontaktaufnahme unter:
Israeltag@il-israel.org.

DANKE AN ALLE DIE DAZU BEIGETRAGEN HABEN, BZW. IMMER NOCH DAZU BEITRAGEN DEN ISRAELTAG 2015 ZU EINEM SOLCHEN ERFOLG ZU MACHEN!







Israels Humus-König

Israel: Technologisches Wunder

Nahostproblem

Honest Reporting zur Nahostberichterstattung...

ZDF: 50 Jahre diplomatische Beziehungen

Ausschnitt aus Festaktrede von Bundespräsident Gauck anläßlich des Besuchs von S.E. Präsident Rivlin



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Flughafen von Tel Aviv bei Nacht


Staatsbesuch von Präsident Reuven Rivlin in Deutschland (Flickr, FB, FB)





Shalom
Thomas
ILI News
Thomas@il-israel.org



Am 12. Mai 2015
war Israeltag!


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