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26. April 2015

Inhaltsverzeichnis




















Besserer Schutz vor Unwetter
Israelische und deutsche Meteorologen haben anhand einer neuen Studie eine Methode entwickelt, das heftige Unwetter "El Nino" vorherzusagen. Mit dem Modell lässt sich El Nino mit einer Wahrscheinlichkeit von 75% bereits ein Jahr im Voraus vorhersagen. Laut Wissenschaftlern der israelischen Bar Ilan Universität spielen vor allem die Temperatur und die Wärmeströme eine wichtige Rolle bei der Ankündigung des Unwetters. (nocamels) NB

Cannabis gegen Krebszellen
Cannabis könnte ein wirksames Medikament gegen das Wachstum von Krebszellen sein. Das belegt eine Vorstudie israelischer Wissenschaftler an der Technion Universität. Laut den Erkenntnissen verlangsamt Cannabis-Konsum das Wachstum von Gehirn- und Brusttumoren. Diese Informationen bestärken die weltweite Diskussion um die Heilungswirkung der Droge. (nocamels) NB

Malaria die Stirn bieten
Israelische Wissenschaftler haben eine neue Methode zur Bekämpfung des Malaria-Erregers entwickelt. Mit einer genetischen Veränderung des Erregers verspricht sich der Forscher Dr. Ron Dzikowski eine Chance, den Erreger davon abzuhalten, sich in das Immunsystem des Menschen einzunisten und es im Folgenden lahmzulegen. Aktuell sterben noch immer bis zu 1.000 Menschen weltweit an Malaria. (israel21c) NB

Rauchfrei mit faulen Eiern
Forscher am Weizman Institut haben herausgefunden, dass schlechte Gewohnheiten durch die Verknüpfung zu bestimmten unangenehmen Gerüchen im Schlaf nachlassen können. So könnten etwa Raucher die Finger von der Zigarettenschachtel lassen, wenn sie im Schlaf einem gemischten Geruch von Rauch und faulen Eiern ausgesetzt werden. (nocamels) NB



Einige Tipps in Kurzform...




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Die "ILI-News" erreichen etwa 27.000 Leser.
Mediendaten individuelles Angebot auf Anfrage an: ili@il-israel.org



CoBa investiert
Die Commerzbank investiert über ihre Tochtergesellschaft CommerzVentures und gemeinsam mit drei weiteren Unternehmen einen Betrag von USD 39 Mio. in eToro. Das israelische Start-Up hat weltweit 4 Mio. Nutzer in 140 Ländern und ist führend als Social-Investment-Netzwerk. Für die im Oktober 2014 gegründete CommerzVentures ist es das erste Investment. (Gründerszene) MN

China-Deal
Israel Chemicals (ICL) unterschrieb ein Abkommen mit China über die Lieferung von 1,1 Mio. m² Kalisalz in diesem Jahr. Im ersten Quartal des Jahres machte ICL einen Umsatz von USD 1,3 Mrd. (Globes) MN

Unternehmen mit Wert
AlgoValue entwickelte eine innovative cloudbasierte Software-Plattform, die eine schnelle und preisgünstige Einschätzung eines Unternehmenswertes ermöglicht. Zu den Klienten der 2011 gegründeten Start-Up Firma gehören führende Unternehmen aus der ganzen Welt. Aktuell startet AlgoValue die erste Finanzierungsrunde. (Israel21c) MN
Gründer u. CEO Raphael Meyara (li.) mit Mitgründer Tsachi Hageg

Übernahme der Superlative
In einem spektakulären Schritt bietet Teva USD 40 Mrd. für den US-amerikanischen Pharmakonzern Mylan. Zuvor scheiterte ein Versuch Mylans, das Pharmaunternehmen Perrigo zu übernehmen. Sollte der Schritt gelingen, wird es die größte Übernahme durch ein israelisches Unternehmen sein. (Handelsblatt) MN

WatchDox
WatchDox entwickelt Lösungen für einen sicheren Datentransfer. Die Software wird bereits weltweit durch Regierungsagenturen und große Unternehmen genutzt. Nun übernimmt BlackBerry die israelische Start-Up Firma. Der Deal wird auf USD 100 Mio. eingeschätzt.
(TechCrunch) MN

CEO Moti Rafalin

Israelisch-Deutsche Handelskammer
Eine Ausstellung deutscher Produkte und Markenzeichen organisiert die israelisch, deutsche Handelskammer (AHK) in Tel Aviv vom 29.-30. Juni im David Intercontinental Congress Center. "Made in Germany" ist heute ein wichtiger und voll akzeptierter Bestandteil der deutsch-israelischen Beziehungen. Am 30. Juni wird es zudem eine deutsch-israelische Investorenkonferenz geben. (madeingermany, Facebook) TS








Nano Bibel ins Israel Museum
Die kleinste Bibel der Welt, eine nur mit dem Mikroskop lesbare Bibel ist winziger als ein Nadelkopf. Der vergoldete Silicon Chip enthält alle 1,2 Mio. Buchstaben der Bibel. Er wird geschaffen im Technion und soll im Rahmen der 50-Jahresfeiern des Israel Museums in Jerusalem präsentiert werden. (JPost) TS

Die Bibel ist das Geheimnis unserer Existenz
Ein 15 Jahre alter Israeli hat den diesjährigen internationalen Bibelwettbewerb für Jugendliche gewonnen. Premierminister Netanjahu würdigte das Buch der Bibel als besondere Kraftquelle. Das Bibelquiz für Jugendliche ist mittlerweile untrennbarer Bestandteil des
israelischen Unabhängigkeitstages. Der Wettbewerb wurde zum 52. Mal ausgetragen. Insgesamt nahmen 67 junge Juden aus 33 Ländern daran teil, 16 schafften es in die Endrunde. Der 15-jährige Ajal Jitzhak Matas aus Rehovot ging daraus als Sieger hervor. Den zweiten Platz belegte der 17-jährige Udi Elgrabli aus Jerusalem. Den Vorsitz hatte Bat Galim Scha'ar. Ihr Sohn Gil-Ad war im vergangenen Sommer mit zwei anderen Talmudschülern von der Hamas entführt und ermordet worden. Premierminister Netanjahu ruft Kandidaten zur Einwanderung auf. (Ynet, INN) TS

Erez Biton mit Israel-Preis geehrt
Der Schriftsteller Erez Biton ist am Unabhängigkeitstag mit dem Israel-Preis geehrt worden, Israels höchster Würdigung. Er sagte: "Scharfe Stimmen sind in der Welt zu hören, die die Existenz des Staates Israel herausfordern. Manche wollen Produkte kennzeichnen. Ich sage, ohne Rücksicht auf unsere internen Debatten, dass wir zusammenstehen und diese Tendenzen zurückweisen müssen. Ich sage: Wer heute Produkte kennzeichnet, könnte morgen Menschen kennzeichnen." (Imra) TS



Gedenktag für die Gefallenen
Seit der Staatsgründung starben 23.320 Menschen in Erfüllung ihrer vaterländischen Pflicht. Nach dem Holocaust-Gedenktag kam das Leben am Dienstagabend und am Mittwochmorgen zwei weitere Male zum
Stillstand, als die Sirenen im ganzen Land ertönten. Die Israeli gedachten der 23.320 Soldaten und Zivilisten, die seit der Staatsgründung 1948 in Kriegen und bei Terroranschlägen ums Leben gekommen sind. Staatspräsident Reuven Rivlin erklärte vor der Jerusalemer Westmauer: «Israel ist kein Volk des Krieges. Wir sind nicht blutdürstig in einen Krieg eingetreten, weder im vergangenen Sommer noch sonst irgendwann.» Laut Statistischem Zentralbüro leben heute in Israel 8,34 Millionen Menschen, rund zwei Prozent mehr als vor einem Jahr. Vom Gesamttotal waren 6,25 Millionen (74,9 %) Juden und 1,73 Millionen (20,7 %) waren Araber. (Tachles) TS

67 Jahre Wachstum
In den 67 Jahren der Unabhängigkeit hat sich der Export aus Israel um das 16.000-fache erhöht. Während 1948 der Umfang der Warenlieferung bei USD 6 Mio. lag, waren es 2014 USD 97 Mrd. Israel zählt heute zu den Ländern mit dem höchsten Handelswachstum weltweit und nimmt den zweiten Platz unter der entwickelten Ländern ein. (Haaretz) MN

Unabhängigkeitstag in Israel
Trotz schlechtem Wetters und sogar Schnee auf dem Hermonberg, was es seit 25 Jahren nicht mehr gab, strömten zehntausende Israelis in beliebte Freizeit- und Naturparks. Rund 50.000 Besucher wurden allein im Ashkelon National Park, Eshkol Park, in Massada und in Einot Tzukim am Toten Meer gezählt.

Arabische TV-Moderatorin entzündet Fackel
Lucy Aharish ist Muslima von Eltern aus Nazareth und aufgewachsen in Dimona. Im Alter von 6 überlebte sie in Gaza beim Gemüseeinkaufen nur knapp einen Terroranschlag. Aharish ist ein bekanntes Gesicht bei israelischen TV-Sendern. Sie wurde dieses Jahr
ausgewählt, eine Fackel zum Unabhängigkeitstag anzuzünden. Nach einer kurzen Rede auf Hebräisch sagte sie auf Arabisch: "Dies ist unser Land. Wir haben kein anderes." Die Polizei verhinderte eine Demo gegen ihre Ehrung. Rechtsextremisten der Lehava-Organisation bezeichneten sie als "Antizionistin". In diesem Jahr wurden 12 Fackeln entzündet von Bürgern, die für die Gesellschaft einen "Durchbruch" bewirkt haben. (ToI, algemeiner, JPost) TS

Neubürger in Israel
Fast 28.000 Neueinwanderer feiern den diesjährigen israelischen Unabhängigkeitstag zum ersten Mal als Bürger des jüdischen Staates. Die meisten Immigranten kamen in den vergangenen zwölf Monaten aus der Ukraine. Seit
dem Unabhängigkeitstag im Mai 2014 wanderten 27.993 Menschen nach Israel ein. Von ihnen stammten 6.996 aus der Ukraine und 6.377 aus Frankreich. Weitere 5.040 kamen aus Russland und 3.208 aus den USA in das Land ihrer Vorfahren. Die Einwanderungsministerin äußerte die Hoffnung, dass 2015 ein Rekordjahr mit mehr als 30.000 Neueinwanderern wird. (INN) TS

Bundesratspräsident feiert in Frankfurt
Der Bundesratspräsident und Hessische Ministerpräsident Volker Bouffier hat mit der jüdischen Gemeinde Frankfurt am Main den 67. Unabhängigkeitstag des Staates Israel gefeiert. "Die Staatsgründung Israels war ein Zeichen des Lebenswillens des jüdischen Volkes", sagte Volker Bouffier in seiner Rede. Vor dem Hintergrund der Anschläge von Paris und der Zunahme antisemitischer Übergriffe wies er jedoch auch auf die Bedrohungen
V.l.n.r.: Rabbiner Julien C. Sasson, MP Volker Bouffier, OB Peter Feldmann, Prof. Dr. Salomon Korn (Foto: Rafael Herlich)
hin, die für Juden in Israel wie in Europa alltäglich sind: "Verbale oder tätliche Gewalt, antisemitische und antizionistische Aktivitäten haben in erschreckender Weise zugenommen. Der Kampf gegen Antisemitismus ist eine zwingende, gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Das Bekenntnis zu Israel gehört zur Staatsräson." (02elf, volker, JA) TS

Dr. Josef Schuster zu Jom Haazmaut: Israel braucht unsere Solidarität
"Israel braucht unsere Unterstützung und Solidarität, im 50. Jahr der diplomatischen Beziehungen mehr denn je", erklärte der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Dr. Josef Schuster. "In Deutschland schwindet leider bei vielen Bürgern die Empathie für den jüdischen Staat. Sehr häufig werden die Palästinenser allein als Opfer, Israel ausschließlich als Aggressor wahrgenommen. Auch die Berichterstattung in den Medien ist oft sehr einseitig und zu Ungunsten von Israel. Boykott-
Aufrufe für israelische Waren rufen ungute Erinnerungen wach und lassen unsere Alarmglocken schrillen. Gerade uns, die jüdische Gemeinschaft in Deutschland, lässt diese Entwicklung nicht gleichgültig. Israel wird für uns immer einen ganz besonderen Stellenwert haben. Wir stehen Israel niemals neutral gegenüber, denn Israel ist unser sicherer Hafen, unsere Lebensversicherung. Daher wehren wir uns auch massiv gegen alle Anfeindungen, denen Israel ausgesetzt ist. Besonders wichtig sind daher die vielen Veranstaltungen zum Israel-Tag. Dabei können viele Bürger ein anderes Bild des Mittelmeer-Staates erleben. Ob die wunderbare Landschaft präsentiert wird, einmalige Städte wie Jerusalem, die Vielfalt der Bewohner, die reiche Geschichte oder die phantastische Küche Israels - das Land wird in allen Facetten sichtbar. Nicht selten beschließt manch einer nach dem Besuch an einem Stand, nach Israel zu reisen. Und das gegenseitige Kennenlernen ist eine wichtige Voraussetzung für das gegenseitige Verständnis. Daher hoffe ich, dass sich auch in diesem Jahr viele Menschen am Israel-Tag beteiligen und alle Veranstaltungen ungestört verlaufen." (zentralrat) TS

Prominente zu Israel
Henryk M. Broder, Publizist: Israels Staatsgründung ist das einzige positive Ereignis in der neueren jüdischen Geschichte - alles andere war von Terror und Unterdrückung bestimmt. Die Unabhängigkeitserklärung war der erste Schritt, um diesem Kreislauf von Verfolgung und Demütigung zu entkommen.
Lena Gorelik, Schriftstellerin: Was ich an Israel am meisten mag, werde ich oft gefragt. »Falafel«, antworte ich dann, weil ich lieber dem Klischee entspreche, Israel mit Falafel gleichzusetzen als dem, Israel lieben zu müssen, nur weil ich zufällig Jüdin bin.
Daniel Josefsohn, Fotograf: Israel ist für mich Heimat. Freude. Vitalität. Ein Gefühl der Geborgenheit. Und auch der Genugtuung, es den Antisemiten dieser Welt gezeigt zu haben.
Daniel Kehlmann, Schriftsteller: Bis vor kurzem war ich seltsamerweise noch nie in Israel. Das erstaunt mich, zumindest rückblickend. Denn ich reise viel und wollte das Land immer schon einmal sehen. Womöglich habe ich den Identitätskonflikt gescheut, der aus einer Israelreise entstehen würde. Mein Vater war Jude - auch wenn er getauft wurde. Er hatte viel Glück und überlebte die Schoa. Außer Eltern und Schwester wurde seine gesamte Familie deportiert, alle sind gestorben. Entfernte Verwandte, von denen ich erst spät erfahren habe, dass es sie noch gibt, leben in Israel.
Jessica Durlacher, Schriftstellerin: Es ist salonfähig geworden, Israel an den Pranger zu stellen. Das ist unerträglich. Natürlich begeht die Regierung auch Fehler, aber ich wäre immer bereit, den jüdischen Staat zu verteidigen.
Josef Joffe, Journalist: Im Leben eines Menschen markiert der 67. Geburtstag reifes Mittelalter, den Tag, an dem seine Leistungen gefeiert werden. Im Falle Israels aber ist an ein Wunder zu erinnern: dass dieser Staat, den die Araber schon in der Wiege auslöschen wollten, überhaupt existiert.
Adriana Altaras, Schauspielerin und Autorin: Vor kurzem war ich seit fast zehn Jahren Pause wieder einmal in Israel, auch ein Statement. Inzwischen sind die meisten meiner nach Israel ausgewanderten Verwandten tot, und es versprach, eine heitere Reise zu werden. Ist es im Gelobten Land allgemein etwas friedlicher geworden, fragte ich mich. Entspannter? Souveräner? Schon die ersten Momente auf israelischem Boden sind so intensiv wie drei Jahre Deutschland. Israel polarisiert, fordert eine Haltung heraus. Einen Hauch Israel kann es genauso wenig geben wie ein bisschen schwanger, aber wem sage ich das, ich neige selbst zu Extremen.
Tuvia Tenenbom, Autor und Theaterleiter: Ja, die Israelis haben sich sehr verändert. Es gibt heute Rabbis, die eher wie bronzezeitliche Heiden die merkwürdigsten »Wunder« vollbringen. Oder nehmen wir die modern-orthodoxen Juden von heute, die eine nahezu exakte Kopie der Ultraorthodoxen meiner Jugend sind, nur ein bisschen extremer. Die Linken von heute - die nicht selten schwer reich sind - verfolgen dagegen meiner Ansicht nach nur ein Ziel: die jüdische Identität dieses Landes total zu zerstören und seine Juden zu vertreiben. Das Einzige, das gleich geblieben ist? Die Scharen Freiwilliger aus Deutschland, die nach Israel kommen, um zu helfen, weil sie sich schuldig fühlen, was ihre Großeltern den Juden angetan hatten. Ach, Israel! Schwer tsu saijn a jiddischer Staat ... (JA) TS

Sonderbeilage der WELT zum Jubiläum : 50 Jahre Deutsch-Israelische Beziehungen (Welt)

Bilder um den 67. Geburtstag Israels zu feiern (Israel21c) TS




Israelische Soldaten nach Nepal
Das israelische Militär hat einer Einheit für humanitäre Hilfe den Befehl erteilt, sofort Hilfe zu leisten, nach dem schweren Erdbeben in Nepal mit über 1.000 Toten. Unter den Hilfern sind Ärzte, Suchexperten, Logistik und humanitärer Unterstüzung. Die Mission wurde vom Generalstabschef Gadi Eisenkot befohlen. Israels Armee hat eine lange Geschichte humanitärer Hilfsoperationen in Argentinien, Indien, auf den Philippinen und anderswo. (IDFblog) TS
Israelische Rettungsteams waren auch 2010 unter den ersten vor Ort nach dem Erdbeben in Haiti

Carter erhält Abfuhr in Israel
Der ehemalige Präsident der USA, Jimmy Carter, wird zu Besuch nach Israel kommen. Premierminister Benjamin Netanjahu wie auch Präsident Reuven Rivlin haben nach Beratung mit dem Außenministerium und Israels nationalem Sicherheitsrat die Einladung ausgeschlagen, Carter zu treffen. Channel 10 meldete, dass Carter "ein
Desaster für Israel" sei, und dass alle israelischen Politiker Abstand von einem Treffen mit ihm nehmen und es unterlassen sollten, ihn in den Friedensprozess miteinzubeziehen. Carter gilt als stark anti-israelisch. Der Grund für seine Reise ist, um zwischen der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) und der Hamas zu vermitteln. (IHH) TS

Rakete aus Gazastreifen
Eine Rakete aus dem Gazastreifen schlug am Unabhängigkeitstag in Israel ein, ohne Schaden anzurichten. Als Reaktion bombardierte Israels Luftwaffe Stellungen bei Beth Hanoun. Mit einer dpa-Meldung setzte die NZZ nicht die Rakete, sondern Israels Reaktion in die Schlagzeile: "Israel erwidert palästinensischen Beschuss" Und noch "besser" die 2. Überschrift, die den Palästinensichen Beschuß nicht nur in Frage stellt, sondern auch fälschlich behauptet, dass dies der 1. Beschuss in diesem Jahr gewesen sei, während die Israelische Reaktion als Fakt widergegeben wird: "An Israels Unabhängigkeitstag sollen palästinensische Aufständische erstmals in diesem Jahr eine Rakete auf das Land gefeuert haben. Israel reagierte mit Panzerbeschuss auf eine palästinensische Stadt." (eipa, NZZ, KNN) TS
Dieses Bild, von dpa und Reuters verbreitet und hundertfach nachgedruckt, hat nichts mit der Rakete oder dem Panzerbeschuss zu tun und erschien in arabischen Medien schon im vergangenen Jahr. Genaue Quelle, Ort und Datum waren nicht zu ermitteln.

Rivlin zum Völkermord an den Armeniern
Präsident Rivlin sagte zum Völkermord an den Armeniern: Ich war der erste Präsident, der gesagt hat, dass es ein Genozid war. Wenn wir nicht für die Armenier sprechen, was sollten die zu uns sagen. Ich gratuliere dem Papst, was er zur Anerkennung des armenischen Völkermordes gesagt hat.
Armenier
demonstrieren in der Altstadt Jerusalems
Die Worte 'nie wieder' müssen etwas bedeuten. Aus Rücksicht auf die Türkei hatte auch Israel sich bisher geweigert, den armenischen Genozid anzuerkennen. In jüngster Zeit haben sich der Papst, Österreich und Deutschland dazu durchgerungen, den Genozid offen so zu bezeichnen, was ihnen Ärger mit den Türken einbrachte. (achgut, ToI, NZZ, baz, ToI) TS








Hamas gewinnt Studenten-Wahl in Ramallah: Der "Islamische Wafaa-Block" der Hamas hat die Studentenwahlen an der Bir Zeit-Universität gewonnen und erzielte 26 von 51 Sitzen des Studentenrates an
der ältesten Hochschule der Palästinensergebiete nahe Ramallah. Die Studentenorganisation der Fatah, der "Märtyrer Jasser Arafat -Block", gewann 19 Sitze. Die Wahlbeteiligung lag bei 77,1%. Nach Angaben der israelisch-palästinensischen NGO "Alternatives Informationszentrum" (AIC) erklärte Hamas -Sprecher Sami Abu Suhri über Soziale Medien, das Ergebnis sei ein großer Sieg für den palästinensischen Widerstand. Außerdem demonstriere es die Stärke der Hamas im Westjordanland trotz der Unterdrückung und der Verhaftungskampagnen gegen Hamas -Aktivisten sowohl durch Israel als auch durch die Autonomiebehörde. Das Wahlergebnis deutet auf eine wachsende Unterstützung der islamistischen Terror-Organisation durch junge Palästinenser hin. (Tower, israelnetz) TS

14 Terroristen geehrt, Mörder von 169 Menschen: Am israelischen Heldengedenktag, als über 20.000 gefallenen Soldaten und Opfern von Terroranschlägen gedacht wurde, haben der palästinensische Präsident Mahmoud Abbas und die Fatah Partei in Ramallah 14 Terroristen geehrt, die insgesamt 169 Menschen ermordet haben, darunter den "ersten Märtyrer", und die erste weibliche "Kämpferin". Besonders geehrt wurde Erzterrorist Abu Dschihad, der allein Anschläge organisiert hat, bei denen 127 Menschen ermordet worden sind. Abbas und die Fatah-Partei werden in deutschen Medien oft als "moderat" bezeichnet. (Palwatch) TS
Fatah Posting um zu zeigen, dass Abbas ein Befürworter des "bewaffneten Widerstands" ist (PMW)

Demokratische Zivilgesellschaft muss Flagge zeigen: Politiker wie Innensenator Frank Henkel, der Grüne Volker Beck und Rabbi Daniel Alter unterstützten die Proteste gegen die "13. Konferenz der Palästinenser
in Europa" in Berlin-Treptow am Samstag. Das Bündnis "Berlin gegen Hamas" hatte zu Gegenprotesten aufgerufen. Zahlreiche Politiker und Initiativen (einschließlich ILI) unterstützen einen gemeinsamen Aufruf des Bündnisses "Berlin gegen Hamas", des Grünen-Politikers Volker Beck, des American Jewish Comittee und der Amadeu-Antonio-Stiftung. Unterzeichner sind unter anderem die Grünen-Politikerin Renate Künast, Berlins Innensenator Frank Henkel und Rabbiner Daniel Alter. Die Initiatoren warnen vor den Hauptorganisatoren, der Palästinensischen Gemeinschaft in Deutschland und dem Palestinian Return Center. Laut Verfassungsschutz und Berliner Innensenat handelt es sich um Gruppierungen, die der Terrororganisation Hamas nahe stehen. Die Hamas droht damit, den Staat Israel vernichten zu wollen. (HC, Tagesspiegel, ND, PRO) TS

Israelis im Bundestag boykottiert: Die palästinensischen und libanesischen Teilnehmer eines internationalen Stipendienprogramms weigerten sich, neben Israelis auf der Bühne im deutschen Bundestag zu stehen. Die Israelis waren dadurch vor dem Parlament
isoliert. Der Deutsche Bundestag vergibt in Zusammenarbeit mit der Freien Universität Berlin, der Humboldt-Universität Berlin und der Technischen Universität Berlin jedes Jahr rund 120 Stipendien für fünf Monate an junge Hochschulabsolventen aus über 40 Ländern. Die Stipendiaten absolvieren ein Praktikum bei einem Abgeordneten des Deutschen Bundestages. Die Libanesen und Palästinenser forderten von den Israelis, ein Dokument zu unterschreiben, das die "Illegalität" der Besetzung und Verbrechen Israels gegen Palästinenser anerkennt. Der Leiter des Stipendienprogramms drohte den Arabern zuerst mit Ausschluss aus dem gesamten Programm, gab dann aber dann doch nach. (IHH, idea) TS

Kardinal Woelki aus Köln hetzt gegen Israel: Der Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki zeigt sich besorgt über die Lage in Israel und Palästina. In einem KNA-Interview äußerte er "Sorge" wegen Checkpoints, die es im Westjordanland nicht mehr gibt und bezweifelt, dass Israel seinen Sicherheitswall ab 2003, auf dem
Höhepunkt der Intifada aus Sicherheitsgründen gebaut habe. Er erwähnte ein "eingemauertes Palästina", was schlicht falsch ist. Er benutzt den Begriff "Palästina", ohne zu präzisieren und ist besorgt über einen Rückgang der Christen in Israel auf 2%, obgleich deren Zahl seit 1948 stetig gestiegen ist. (audiatur) TS

Apropos Apartheid in Israel: Diese Araberin fährt seit 3 Jahren Linienbusse in Israel. In Saudi Arabien dürfte sie nicht einmal am Steuer sitzen. (Wordpress) TS

Amnesty International ist einseitig: Die große internationale Menschenrechtsorganisation Amnesty International und die UNO sehen die Welt völlig einseitig und tendenziös. Ausnahmsweise ist nicht Israel das Opfer, sondern Saudi Arabien, wegen seiner Angriffe im Jemen. Wenn es um Tote, Frauen und Kinder geht, dann
sind allein die Saudis schuld, während die von Iran gelenkten Houthis angeblich nur ein wenig Schaden anrichten, aber (trotz Tausender Toten) keine Menschen umbringen, außer einem friedlich demonstrierenden Aktivisten. (amnesty, usatoday) TS




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Surfen
Nach dem zweiten Tag bei der Sailing World Cup im französischen Hyères nimmt der Israeli Nimrod Mashiach den zweiten Platz im RSX-Modell ein. Am Sonntag findet das Medaillensegeln statt. (One) MN

Tennis
Beim Tennisturnier von Istanbul steht Shahar Pe'er im Halbfinale. (One) MN



"Israel ist an allem schuld" - Erst denken, dann reden
Man wird doch wohl noch Israel kritisieren dürfen, ohne Antisemit genannt zu werden. Der Satz ist so wahr wie perfide. Eigentlich hatten die Journalisten Esther Schapira und Georg Hafner ein "Schwarzbuch Antisemitismus" geplant. Doch dann kam der Gaza-Krieg. Und die Demonstrationen in Deutschland, auf denen "Hamas, Hamas, Juden ins Gas" zu hören war. Und die Kommentare, in denen ausführlich betont wurde, es sei kein Antisemitismus, Mitleid mit den Palästinensern zu

haben. Schapira und Hafner schrieben ein anderes Buch. Es heißt: "Israel ist an allem schuld." Vor allem die Verlogenheit des Mitleids geht Schapira und Hafner auf die Nerven. Ja, den Palästinensern geht es schlecht. Aber niemand fragt, ob das vielleicht auch an ihren eigenen Politikern liegt. Und niemand interessiert sich dafür, dass Palästinenser im Flüchtlingslager Jarmuk in Syrien derzeit von der Terrormiliz Islamischer Staat abgeschlachtet werden, wie Schapira bei der Buchvorstellung in Berlin sagte. Wenn israelische Soldaten etwas Ähnliches täten - was unvorstellbar sei -, dann wäre die Aufregung gigantisch. "Israel ist an allem schuld" bei Amazon bestellen. (n-tv, luebbe, books) TS



Die religiösen und nationalen Feiertage in Israel sind (endlich) vorbei, sodass langsam wieder ein Zustand der Normalität einkehren kann in das Land, das seit Monaten von einer "Übergangsregierung" verwaltet wird, seit Dezember über keinen geordneten Haushalt verfügt und auch sonst inmitten von Chaos und Unsicherheit in der nahöstlichen Umgebung lebt. Premier Netanjahu hat eine 2-wöchige Verlängerung für die Koalitionsbildung erhalten. Israelische Kriegsschiffe sollen vor Saudi Arabien kreuzen. Raketenlager der Hisbollah seien an der libanesisch-syrischen Grenze angegriffen worden. Die Syrer schweigen, Israel sagt nichts und auch die Hisbollah enthält sich der Kommentare. Aber für die Medien ist bei so viel Schweigen klar, dass Israel es war. Zum Unabhängigkeitstag kam auch noch eine Rakete aus Gaza angeflogen und explodierte im Süden Israels. Natürlich reagierte Israel, angeblich mit Panzerbeschuss. Aus den Schlagzeilen in den Medien geht hervor: Israel hat angegriffen. Dazu gabs ein uraltes Bild mit Zerstörungen. Mal wieder bleibt alles beim Alten - in diesem Fall leider, denn eigentlich war die Stimmung bestens in Israel, trotz Schlechtwetterfront an Yom Hatzmaut in Israel. Zudem soll das Wetter in Tel Aviv in der kommenden Woche zu Strandbesuchen einladen... (Alarabiya, farsnews) TS




Der Israeltag 2015...

Täglich werden mehr Städteinformationen online gestellt.
Infos über einige der Israeltage sind in Form einer ersten Kurzübersicht bereits ONLINE zu finden. Die Liste ist alles andere als vollständig. Sollten Eure Informationen fehlen oder solltet Ihr noch Interesse haben, Euch kurzfristig mit einem Israeltag in Eurer Stadt anzuschließen, meldet Euch bitte kurzfristig unter israeltag@il-israel.org.

In Frankfurt ist es bereits diesen Dienstag, am 28. April soweit...


50 Jahre diplomatische Beziehungen
Samstag | 9. Mai 2015 | 10.00 Uhr, Haus am Dom, Liebfrauenplatz 8, Mainz, Konrad-Adenauer-Stiftung. Dank des Einsatzes von Staatsmännern wie Konrad Adenauer,
Ludwig Erhard und David Ben Gurion, aber auch der Zivilgesellschaften beider Seiten, ist nach dem 2. Weltkrieg und der Shoa eine einzigartige Freundschaft auf- und ausgebaut worden.
Karl-Heinz B. van Lier Landesbeauftragter Politisches Bildungsforum Rheinland-Pfalz Leiter des Landesbüros Programm: Eine tragfähige Partnerschaft
Botschafter a. D . Mordechay Lewy
Stefanie Horn: Leiterin der Deutschen Abteilung des Leo-Baeck-Zentrums in Haifa
Dr. h. c. Johannes Gerster, Ehrenpräsident der Deutsch-Israelischen Gesellschaft, Bis 2006 Direktor der Konrad-Adenauer-Stiftung in Israel
Moderation: Alan Posener, Korrespondent für Politik und Gesellschaft DIE WELT, Berlin (KAS, KAS) TS

Bevorstehende Veranstaltungen mit Ulrich Sahm
  • 27.- 28. April München; 29. April Ravensburg; 30. April Aachen; 2. Mai Neuweiler; 3.-4. Mai Rexingen; 5. Mai Bonn (Sahm)









ILI fördern und Bildband gewinnen...
Ab 10 Euro pro Monat werden Sie Fördermitglied. Die ersten hundert neuen Fördermitglieder (Jahresabo) erhalten den wunderschönen Bildband "By Bread alone" (Vom Brot allein) von Ulrich Sahm und der Fotografin Varda Polak-Sahm mit Bildern aus Jerusalem, der historischen Vergoldung des Kuppel des Felsendoms und Bildern der

symbolischen Bedeutung von Brot in allen drei monotheistischen Religionen. Diese völkerverbindenden Bilder wurden als erste israelische Ausstellung im Vatikan gezeigt.

JEDE SPENDE HILFT!
Ermöglichen Sie uns, diese wichtige Arbeit für Israel und für das deutsch-israelische Verhältnis nachhaltig fortzuführen. Jede Spende hilft!
ILI - I Like Israel e.V., Santander Bank München, Kto. Nr.: 1507866200, BLZ: 50033300, IBAN: DE90500333001507866200, BIC: SCFBDE33
Selbstverständlich stellen wir Spendenquittungen aus!





WIR FEIERN MIT EINER VIELZAHL AN STÄDTEN IN DEUTSCHLAND UND WELTWEIT
Rund um den 12. Mai 2015 wird er gefeiert - der Israeltag 2015. Der erste Israeltag hat am vergangenen Freitag in Berlin bereits stattgefunden. Am kommenden Dienstag, dem 28. April ist es in Frankfurt soweit. "Jede Stadt und jedes Fest setzt andere Akzente und doch vereinen sich alle, um über Grenzen, Kulturen und Religionen hinweg in einem großes bunten überregionalen Netzwerk den 67. Unabhängigkeitstag eines einzigartigen und oft falsch verstandenen Landes als Fest für Jedermann zu feiern", so Sacha Stawski. Knapp 70 Orte haben sich dem bunten Netz zum 67. Geburtstag des Staates Israel mit wunderbar vielfältigen Veranstaltungen und Angeboten angeschlossen. Das bestellte Informationsmaterial sowie kleine Give-Aways zum Infostand und Israelfest am Israeltag sind bereits ausgeliefert. Nun kann es überall losgehen...
Eine Übersicht der Feierlichkeiten gibt es HIER (wird ständig aktualisiert).
Wir freuen uns auf Ihre Fotos und Berichte über Ihre Israeltage!
Informationen und Kontaktaufnahme unter: israeltag@il-israel.org







Israel lieben - Nefesh benefesh

Israels Unabhängigkeitsfeier

Soldat mit Nazi-Urgroßvater und Holocaustüberlebenden, anmoderiert von Lucy Aharisch



Bitte schickt auch Ihr uns Eure Aufnahmen - Bilder die Israel zeigen, wie Ihr es seht und erlebt habt.





So trinken die Tiere: Im Zoo von Ramat Gan stellte Elad Hershkowitz eine GoPro-Kamera in die Trinkbehälter der Tiere und schaffte ein witziges Video. (NoCamels, Youtube)




Shalom
Thomas
ILI News
Thomas@il-israel.org



Am 12. Mai 2015
ist wieder Israeltag!


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