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15. März 2015

Inhaltsverzeichnis


























Protein verändert Materialstrukturen
Was die Natur in Jahrmillionen mit Einflussfaktoren aus Kalziumcarbonat, Proteinen, Chitin und Kollagen hervorbringt, ist in ähnlicher Art Wissenschaftlern des INM - Leibniz-Institut für Neue Materialien gGmbH, Saarbrücken und des Technion in Haifa nun auf sehr einfachem Wege gelungen: Sie konnten zeigen, dass eine einzige Proteinart
genügt, um gezielt Einfluss auf den Aufbau von Kristall-Strukturen zu nehmen. Die Forschungsergebnisse wurden im Journal "Chemistry of Materials" veröffentlicht. Für die Aufklärung dieses Phänomens nutzten die Forscher das Knowhow für Muschelproteine am INM und das Knowhow für Kristallanalyse am Technion. (idw) KR

Wie Führer entstehen
Wahre Führungspersönlichkeiten entstehen nicht einfach nur so aus dem Nichts, so Professor David Eilam von der Tel Aviv Universität. Er untersuchte Mäuse in einem Käfig, die von Eulen angegriffen wurden, um die sozialen Strukturen und die sich herausbildenden Anführer zu
ermitteln. Ältere und starke Mäuse blieben ruhiger in vermeintlich lebensgefährlichen Situationen, obgleich durch einen Käfig geschützt. Sie setzten ein Vorbild für die kleineren, aufgeregten Mäuse. Gleiches Verhalten könne man auch auf Menschen übertragen, Etwa nach den Terroranschlägen vom 9/11 in New York. (Nocamels) TS

Mit autistischen Kindern über Disney reden
Autor Ron Suskind erklärte der Israel Brain Technology Conference, wie es ihm gelungen ist, mit seinem autistischen Sohn Owen dank eines Disney Papageien zu kommunizieren. Das eröffnet auch bei anderen Menschen mit Hirnschäden wie Alzheimer und Demenz das Tor zum Zugang. Er schlüpfte in die Rolle des bösen Papageien Jago im Disneyfilm "Aladdin" und fand so Zugang in die geschlossene Welt von Owen, der Disneyfilme liebt und ihre Zeilen auswendig gelernt hatte. (ToI) TS
Ron Suskind (Foto: Courtesy)

Roboter tanzen und boxen
Studenten der Bar Ilan Universität lassen Roboter unter der Anleitung von Prof. Eli Kolberg tanzen, boxen und Fußball spielen. Die gleiche Technologie soll das Autofahren sicherer machen und am Ende sich selber steuernde Autos ermöglichen. Verwendet wird dafür eine amerikanisch-israelische Technologie von EVE. (Electric Vehicle Evolution, ToI) TS

Hühnerfleisch aus der Retorte
Israelische Bioingenieure der Tel Aviv Universität unter Professor Amit Gefen wollen Hühnerfleisch künstlich im Labor züchten, ausgehend von einer einzigen Zelle. Zuvor hatten Forscher in Holland zum Preis von USD 300.000 Rindfleisch für einen einzigen Hamburger gezüchtet. Nach 5 Jahren Forschungsarbeit behaupteten Kritiker nach dem Probieren, dass noch ein paar Gewürze fehlten. (NBC, futuremeat, NBC, NBC) TS

Zähne aus dem Drucker
Der Objet260 Dental Selection 3D-Drucker von Stratasys produziert höchst akkurate und präzise zahnmedizinische Modelle. Die Modelle können in lebensechten Farben und Texturen innerhalb eines einzigen Druckvorgangs hergestellt werden. Das israelische Unternehmen ist eines der weltweit führenden in 3D-Technologie. Den Drucker präsentierte Stratasys bei der Internationalen Dental-Schau in Köln. (InternationalDentalShow, Globes) MN

Weitere Kurzmeldungen aus dem Bereich Wissenschaft & Technologie
  • Magnetwellen in Helm erleichtern Depressionen und Übergewicht. (Nocamels)
  • Live Video auf Twitter veröffentlichen (Ynet)



Germania: Karlsruhe/Baden-Baden - Tel Aviv
Neues Flugziel in Israel ab Karlsruhe/Baden-Baden: Die Berliner Fluggesellschaft Germania fliegt immer montags nonstop ab Baden-Airpark nach Tel Aviv. Die Trendmetropole am östlichen Mittelmeer ist aktuell eines der angesagten Ziele für einen City Trip. Oneway-Tickets soll es ab 99 Euro geben, inklusive Steuern und Gebühren und der gesetzlich vorgeschriebenen Luftverkehrsabgabe. 25 kg Freigepäck, Snacks und Softdrinks sowie Zeitungen an Bord der Flüge sind im Flugpreis inklusive. (aerosieger) KR

Chinesen nach Israel
Israels Botschafter in Beijing, Matan Vilnai, will 100.000 Chinesische Touristen bis 2017 nach Israel bringen. Dazu soll die Visumspflicht abgeschafft werden. Die Hainan Airlines, Chinas viertgrößte private Luftlinie, bietet ab September drei wöchentliche Flüge von Beijing nach Tel Aviv. (algemeiner) TS



Höhlenwanderer finden antike Münzen und Schmuck
Israelische Höhlenwanderer haben in einer Tropfsteinhöhle im Norden Israels ein Versteck mit antiken Münzen sowie Objekten aus Silber und Bronze gefunden. Unter den Fundstücken seien zwei Silbermünzen aus der Zeit der Herrschaft Alexanders des Großen (356 - 323 vor Christus). Er hatte während seiner Feldzüge auch das Land Israel erobert. Neben den Münzen wurden Ringe, Armreifen und Ohrringe und anderer Schmuck aus Silber entdeckt. Forscher der Antikenbehörde datierten den Fund auf die Zeit der "Diadochenkämpfe". (bluewin, Tachles, Spiegel, Ynet) KR



Israelis in New York
In den letzten 12 Monaten konnten die israelischen Start-Up Firmen in New York insgesamt eine USD 1 Mrd. Kapital beschaffen. Nach der Website IsraeliMappedinNY gibt es 235 in N.Y. ansässige israelische Firmen. Insgesamt haben israelische High-Tech Firmen 2014 ein Rekordkapital von USD 3,4 Mrd. aufgebracht. (Bloomberg) MN

PayPal in Israel
PayPal eröffnet ein Entwicklungszentrum (R&D) mit dem Schwerpunkt Cyber-Security in Israel. Dafür hat der Globalplayer die israelische Start-Up Firma CyActive erworben, die erst vor zwei Jahren gegründet wurde. Nach inoffiziellen Angaben zahlte PayPal USD 60 Mio. für CyActive, die ihre Technologie im neuen Center weiterentwickeln soll. (Haaretz) MN

Beste App
Beim Mobile World Congress in Barcelona wurde Fansino zur besten App des Jahres gewählt. Die israelische App ermöglicht es Künstlern, eine Verbindung zu ihren Fans herzustellen, während diese deren Musik hören. Fansino konnte sich gegen 800 andere Apps behaupten. (JPost, ToI) MN

Solarenergie goes Nasdaq
SolarEdge aus Hod Hascharon in Israel entwickelt photovoltaische Energiegewinnungs- und Monitoringsysteme. Wie das Unternehmen mitteilte, wird ein Börsengang beim Nasdaq vorbereitet, bei dem USD 120 Mio. eingetrieben werden sollen. Der Wert von SolarEdge wird auf USD 685 Mio. geschätzt. SolarEdge unterhält Geschäftsstellen in den USA, Deutschland und Japan. (Globes) MN
CEO Guy Sella

Palästinenser kündigen Gas-Deal mit Israel
Der Palästinensische Stromerzeuger (PPGC) habe den im Januar 2014 geschlossenen 20-Jahres-Vertrag mit der amerikanischen Fa. Nobel Energy über Gaslieferungen im Wert von USD 1,2 Mrd. gekündigt. Das Erdgas sollte ein palästinensisches Kraftwerk im Bau in Jenin betreiben. PPGC beanstandete die fehlende Zustimmung der israelischen Kartellbehörden zur Erschließung der Erdgasvorkommen. Anstatt mit billigem Gas Strom selber herzustellen, wollen die Palästinenser weiter teuren Strom aus Israel importieren. (INN) TS








Israels Beitrag für die Eurovision steht
"Golden Boy" ist der diesjährige israelische Beitrag für den Eurovision Song Contest (ESC). Mit der englischsprachigen "nahöstlichen Pop-Hymne" wird der Jugendliche Nadav Guedj am 21. Mai im Halbfinale antreten. (Ynet, INN, YouTube)

Bar Refaeli verlobt mit Adi Ezra
Das israelische Supermodel Bar Refaeli und ihr Freund, der Geschäftsmann Adi Ezra, haben sich verlobt! Damit dürfte sie nach der Trennung von Leonardo DiCapricio nun endlich privates Glück gefunden haben. Das bestätigte ein Sprecher des Models in einem Statement. (Freundin) KR

Deutsch-israelischer Dialog bei Leipziger Buchmesse
Deutschland und Israel wollen das Verständnis füreinander auch über den Literaturaustausch vertiefen. 50 Jahre nach der Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen beiden Ländern widmet die Leipziger Buchmesse
Foto: E. Hausen
dem Thema einen Schwerpunkt. Zur Eröffnung sagte Abteilungsleiter Andreas Görgen als Vertreter von Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD): «Ohne Israel, ohne den großen Schritt, den Israel vor 50 Jahren auf Deutschland zu gemacht hat, wäre Deutschland nicht das, was es heute ist.» Israels Botschafter Yakov Hadas-Handelsman nannte es ein gutes Zeichen, dass israelische Literatur vom deutschen Publikum so interessiert aufgenommen werde. (shz, de50il, INN, tsp, lvz, JA) TS

"Otto-Wels-Preis" für Israel-Interessierte
Auch in diesem Jahr verleiht die SPD-Bundestagsfraktion den "Otto-Wels-Preis für Demokratie". Er soll junge Erwachsene dazu ermutigen, sich mit dem Thema "Freundschaft und Verantwortung" zwischen Deutschland und Israel auseinandersetzen. "Dass wir 70 Jahre nach der
Befreiung von Auschwitz das fünfzigjährige Bestehen unserer diplomatischen Beziehungen feiern können, ist alles andere als selbstverständlich", erklärte Außenminister Frank-Walter Steinmeier. 16 bis 20-Jährige können sich in einem Kreativwettbewerb mit diesem Thema sowie mit der historischen Verantwortung und internationalen Verständigung auseinandersetzen. Die Gewinner erwarten Geldpreise und die Preisverleihung in Berlin. Am 18. März ist Einsendeschluss. (SPD, INN) TS



Letzte Umfragen vor den Wahlen
Die übliche Einteilung in "links" oder "rechts" ist beim israelischen Wahlkampf ausgeschaltet worden. Politiker aller Parteien reagieren allergisch, wenn sie konkret zum Friedensprozess oder zur Siedlungspolitik befragt werden.
Alle reden nur noch über Wohnungspreise und soziale Probleme, freilich ohne zu verraten, wie sie die anstehenden Probleme lösen wollen. Im Grunde geht es nur um "Buji oder Bibi", ob Bibi (Benjamin) Netanjahu abgewählt werden kann und ob Buji (Jitzhak) Herzog das Zeug zum Premierminister hat. (INN, INN) TS

Frische Ideen unter der Perücke
Ruth Colian, vierfache Mutter und Rechtsstudentin, hat in Israel eine Partei gegründet, die sich speziell für die Rechte ultraorthodoxer Frauen einsetzen will. Doch Colian hat, wie die Partei gegen Pornografie, für Marihuana und andere Miniparteien nicht die geringste Chance, die Sperrklausel zu überwinden, was große Zeitungen nicht darin hindert, ihr große Artikel zu widmen. (HC, INN, NZZ, FAZ) KR TS

Harte Worte für Außenminister Lieberman
In einem Auftritt im Rahmen seiner Wahlkampagne hat Außenminister Lieberman, Chef der Partei «Israel Beiteinu», vorgeschlagen, unloyalen israelischen Arabern mit einer Axt den Kopf abzuschlagen. Zurecht wurde er hier von allen Seiten kritisiert. Er selber bereute seine fehlgeleiteten Worte kurz darauf. (Standard, Zeit, Tachles, SZ) TS

Gaza exportiert wieder Agrarprodukte
Erstmals seit 2007 haben Bauern aus dem Gazastreifen wieder Obst und Gemüse in das Westjordanland exportiert. Laut der Nachrichtenagentur "Maan" hat der "Koordinator der Regierungsaktivitäten in den
(Palästinenser-) Gebieten" (COGAT), Generalmajor Joav Mordechai, entschieden "weitere zivile Schritte voranzutreiben, um den Wiederaufbau des Gazastreifens zu unterstützen". Dazu gehöre die "Vermarktung landwirtschaftlicher Produkte aus dem Gazastreifen in Judäa und Samaria". In einer ersten Phase wurden 25 Tonnen Tomaten und fünf Tonnen Auberginen exportiert. Später soll das Angebot an Obst und Gemüse auf bis zu 1.500 Tonnen pro Monat erweitert werden. (INN) Botschafter der fünf größten EU-Mitgliedsstaaten - Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien und Spanien lobten Israels Handeln für den Wiederaufbau des Gazastreifens, während sie die palästinensische Autonomiebehörde und Arabische Länder kritisierten. (EIPA, heplev) TS

Israel erleichtert Einreise für Palästinenser
Ab Sonntag werden Palästinenser über 55 und Frauen über 50 ohne Genehmigungen für Tagesbesuche nach Israel einreisen können, so der Koordinator für die besetzten Gebiete, General Yoav Mordechai. Ebenso soll es Erleichterungen bei Arbeitsgenehmigungen geben für Männer ab 22 und nicht erst für verheiratete Männer mit Kindern ab 24. (Maan) TS



Eifersüchtige Palästinenser: Palästinenser aus dem Westjordanland und Gaza beobachten nach Angaben des Journalisten Khaled Abu Toameh mit Eifersucht die
bevorstehenden demokratischen Wahlen in Israel. Denn in den palästinensischen Autonomiegebieten fanden zuletzt 2006 Wahlen statt, bei denen die Hamas haushoch gewonnen hatte. Das Durchschnittsalter der palästinensischen Führer liege bei 75 Jahren. Offenbar wollen sie "auf ewig" an ihren Posten kleben. (Gatestone, Gatestone) TS

Israel befürchtet Großattacke aus Ägypten: IDF Col. Arik Chen sagte Reportern, dass der Islamische Staat (IS) und andere Terrorgruppen im Sinai einen umfassenden Terroranschlag in Eilat planten und dass
das israelische Militär sich vorbereite, den abzuwehren. Ein großer Terroranschlag könnte die politische Landschaft in Israel vor den Wahlen schlagartig ändern. Derweil ließ Präsident Abbas etwa 100 potentielle Hamas-Terroristen verhaften, damit sie keinen Anschlag verüben, der Netanjahu stärken könnte. (understanding, Ynet) TS

Ägypten vor Zusammenbruch? Ägyptens Präsident Abdel Fatah al-Sissi meint, dass sein Land "vom Zusammenbruch" bedroht sei. Seit dem Sturz seines islamistischen Vorgängers Mohammad Mursi müsse die
Armee gegen "anarchistische Kräfte" ankämpfen (vor allem auf der Sinaihalbinsel). Die Beziehungen mit den USA bezeichnete er als "problematisch". Aber er telefoniere "oft" mit Israels Premierminister Benjamin Netanjahu. Der Präsident äußerte Verständnis für Israels Position in der Atomfrage Irans. Al Sissi redete mit der Zeitung Washington Post. Am Wochenende fand in Scharm Al Scheich eine von 50.000 Soldaten abgesicherte Konferenz mit Delegationen aus 90 Ländern statt, um Investoren zu finden. (WPost) TS

Weltreport von AI zu Menschenrechtsverletzungen: Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International
(AI) hat ihren Report zur Lage der weltweiten Menschenrechte für das Jahr 2015 vorgelegt. Laut AI sei Israel eines von 18 Ländern, in denen Kriegsverbrechen durch die Regierung oder "bewaffnete Gruppen" verübt worden seien. Dem "Staat Palästina" wird ein eigenes Kapitel gewidmet. "Israel und die okkupierten palästinensischen Gebiete" werden separat behandelt. In der Liste aller untersuchten Länder erscheint "Marokko/Western Sahara" im Verbund. Zypern wird jedoch als Einheit behandelt, obgleich der Norden des Landes von der Türkei besetzt ist. Auch weitere in der Welt existierende besetzte Gebiete werden mit keinem Wort erwähnt. Auf der Hauptseite von Amnesty prangt ein Bild von Gaza mit von Israel verursachten Trümmern. Bei der Vorstellung des Reports wird gleich nach Syrien (200.000 Tote, Millionen Flüchtlinge) prominent Israels Gaza Krieg erwähnt. Von 2.000 palästinensischen Toten seien "mindestens 1.500 Zivilisten" gewesen. Das ist erwiesenermaßen falsch. AI macht sich mit tendenziösen Formulierungen einer Kriminalisierung Israels schuldig. (Audiatur, elderofzion) TS

Sammelt Eure Leichen ein und verschwindet: Die Fatah-Partei verherrlichte auf ihrer Homepage den Anschlag von 1978, bei dem Dalal Mughrabi und andere Terroristen 37 Israelis in Bussen auf der Küstenstraße ermordet hatten. Der Anschlag wurde als "Geburtsstunde der Republik Palästina" (im Staatsgebiet Israels) gefeiert. Deshalb der Aufruf an die Juden Israels, ihre Toten einzusammeln und zu verschwinden. Die "moderate" Fatah gilt eigentlich als "Friedenspartner" Israels. (pmw, palwatch) TS

Die Bundesregierung sieht keinen Antisemitismus in BDS: 2008 verabschiedete der Bundestag eine hoch gelobte Resolution (16/10775), erneuert 2013 (17/13885), um "den Kampf gegen Antisemitismus zu verstärken und jüdisches Leben in Deutschland weiter zu fördern". Viele heutige Anfragen, etwa von Volker Beck
zum Antisemitismus in Deutschland , wie zur Haltung der Bundesregierung zu Boykottaufrufen gegen den Jüdischen Staat, oder zum Karikaturenwettbewerb im Iran sollten sich eigentlich erübrigen. Doch die Realität sieht anders aus! Die Haltung der Bundesregierung spiegelt den damaligen Beschluss nicht, sondern widerspricht ihm. (JP, HC) TS



Dan Diners Buch über «Israels deutsche Frage»
Diplomatische Fragen gehorchen politischen Vorgaben und tragen historische Spuren. In der Form schlägt sich der Inhalt nieder und sagt ganz Eigenes über ihn aus. Als im März 1952 die deutsch-israelischen Verhandlungen über die sogenannte Wiedergutmachung nach der Ermordung europäischer Juden durch Deutsche begannen, hatte die israelische Seite ein strenges Protokoll durchgesetzt: Die beiden Delegationen sollten den Raum nacheinander im Abstand von fünf Minuten betreten, keinesfalls gemeinsam; eine stumme Verbeugung musste als Gruß genügen. Der an der Hebräischen Universität in Jerusalem lehrende Autor hat in Leipzig das Simon-Dubnow-Institut für jüdische Geschichte und Kultur aufgebaut. (NZZ, Random) TS

Vier Israelis bei NDR-Kultur
Bei NDR-Kultur werden vier israelische Schriftsteller mit deren Haltung zu Deutschland, Palästinensern und zu ihrem Land vorgestellt: Lizzie Doron, Amos Oz, Avi Primor und Amichai Shalev. Sie haben alle Bücher herausgegeben, die jetzt auch in Leipzig vorgestellt wurden. (NDR) TS
Lizzie Doron

Tuvia Tenenbom: Allein unter Juden
Die Mainstream Medien weigern sich, sein Buch zu besprechen, dennoch führt es seit Monaten die Bestseller-Liste des Spiegels an. Der Grund: Politisch inkorrekt spricht Tenenbom Wahrheiten an, die unanfechtbar sind. Er hat Stefan Frank ein lesenswertes Interview gewährt. (Suhrkamp, Lizaswelt) TS




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Bronze
Bei der Leichtathletik-Indoor-EM in Prag gewann Hanna Knyazyeva-Minenko die Bronzemedaille beim dreifachen Weitsprung. Mit 14,49 m schaffte die 25-jährige zudem einen neuen Nationalrekord. Seit Juni 2013 darf die gebürtige Ukrainerin für Israel starten. Sie erhielt die Staatsbürgerschaft durch die Heirat mit dem israelischen Athleten Anatoly Minenko. (JPost, Ynet, algemeiner) MN

Marathon
25.000 Läufer aus 60 Ländern nahmen am Jerusalem-Marathon teil. Bei der Marathondistanz (42,5km) waren es 2.500 Teilnehmer. Als erster erreichte Tadesse Dabi aus Äthiopien das Ziel nach 2:18:20 Stunden. Bürgermeister
Nir Barkat, selber eingefleischter Marathonläufer: »Als Sportbegeisterter kann ich versichern, dass kein anderer Lauf so besonders ist, wie der in Jerusalem. Und das alles in klarer Bergluft - so rein wie Wein.«
(Runnersworld, One, JTA, JPost, JA, ICEJ, ToI) MN

Weitere Kurzmeldungen aus dem Bereich Sport...
  • Neue App für Fußballfreunde (ToI)
  • Spanien verbietet Schwenken palästinensischer Flaggen bei Maccabi-TA Spiel (Ynet)
  • Israel wird Zweiter bei Europäischer Jo-Jo Meisterschaft (Ynet)
  • Schachweltmeisterschaft (Ynet)
  • Wellenreiterwettberwerb Aschdod (Ynet)
  • Israelische Teens gewinnen bei Intel Science Wettbewerb (algemeiner)



Keine Frage. Alles dreht sich um den 17. März, dem Wahltag in Israel. Dem Leser können wir nur raten, keiner der bisherigen Umfragen zu trauen und selbst nach den Hochrechnungen um 21 Uhr MEZ noch die ganze Nacht zu wachen, denn allein die echten Wahlergebnisse zählen. Wahrscheinlich wird es knapp werden und die große Frage ist, welche Koalition am ende zustande kommt. Da ist absolut nichts sicher. Die Palästinenser wünschen sich eher eine Fortsetzung des Netanjahu Regimes, denn nur so können sie weiter eine Anerkennung in der UNO betreiben, während sie unter Herzog wohl gezwungen wären sich zu mäßigen. Dies ist nur ein Beispiel dafür, dass selbst bei den Gegnern Israels die Positionen nicht einwandfrei klar sind. TS








Beispiel einer israelischen Alltagsgeschichte

Kopie seltener Bibel gefunden
Der verstorbene Regisseur Micha Shagrir hat der Universität Haifa eine 1677 in Frankfurt gedruckte hebräische Bibel vermacht, so eine Pressemitteilung der Universität. Mitarbeiter der Younes and Soraya Nazarian Library entdeckten, schon eine exakte Kopie dieses sehr seltenen Buches zu besitzen. Dennoch waren die Bibeln nicht identisch. Die eine hatte kaum Ränder. Im Exemplar Shagrirs fanden sie zahlreiche lateinische Anmerkungen von 10 verschiedenen Lesern des 17. und 18. Jahrhunderts. Herausgeber der Bibel und Kommentator war David Clodil (1644-1684), Theologe und Hebraist der Renaissance.
Shagrir erzählt, nach Präsident Anwar Sadats Besuch in Jerusalem 1977, heimlich nach Ägypten gereist zu sein. Er besuchte das Antiquariat eines Armeniers, der ein Fan von Shagrirs Film über den armenischen Völkermord war. Als er verstand, dass er mit dem Regisseur sprach, überreichte er ihm ein eingepacktes Buch. Shagrir musste versprechen, es erst nach seiner Rückkehr nach Israel zu öffnen. Das Paket enthielt die über 300 Jahre alte hebräische Bibel. Der in Linz geborene Shagrir verstarb am 4. Februar im Alter von 77 Jahren. Seine Frau Aliza wurde am 3. Oktober 1980 bei einem Anschlag von Terroristen der palästinensischen Abu Nidal Gruppe im jüdischen Viertel von Paris ermordet. Der Verdächtige, Hassan Diab, ehemaliger Professor an der Universität Ottawa in Kanada, wurde erst im November 2014 in Frankreich wegen dem Anschlag angeklagt, nachdem Kanada ihn ausgewiesen hatte. (JewishPress, ottawacitizen) TS



ZUKUNFTSARCHÄOLOGIE: Anthologie hebräischer Gedichte
Am Dienstag, 31. März 2015, um 19 Uhr in der Deutschen Nationalbibliothek, Adickesallee 1, Frankfurt am Main. Anmeldung HIER oder unter 069 - 1525 1905.
Vortrag von Prof. Anat Feinberg. Schillers Tell als jüdischer Visionär: Deutsche Literatur im hebräischen Gewand. Der Druck hebräischer Bücher ist durch den Nationalsozialismus jäh zum Stillstand gekommen. Dieser

Band will die Tradition, hebräische Texte im Original in Deutschland zu drucken wieder beleben. Nun kann der Leser die Gedichte von Avraham Ben Yitzhak, David Vogel, Ludwig Strauß, Lea Goldberg, Jehuda Amichai, Tuvia Rübner und Dan Pagis im hebräischen Original sowie in der parallel dazu abgedruckten deutschen Übersetzung kennenlernen. Kooperation des Generalkonsulats des Staates Israel in München, der Universitätsbibliothek Johann Christian Senckenberg, des Klostermann Verlags und der Deutschen Nationalbibliothek. (Klostermann, dnb) TS

Vorträge von Johannes Gerloff
  • 15.-16. März: Israelkonferenz, Christliches Gästezentrum im "Westerwald", Heimstr. 49, 56479 Rehe, Alexandra Bastian, +49 (2664) 505504, Email
  • 17. März, 19.30 Uhr Gemeindezentrum ARCHE, Birkenweg 61a, 67346 Speyer, "Die Juden, der Orient und wir - Muss Israel wirklich ein Thema in unserer Gemeinde sein?", Walter Mundt, +49 (6232) 685093, Email
  • 18. März, 19.30 Uhr, Gemeindezentrum West, Reisachstraße 7, 70771 L.-Echterdingen: "Der Arabische Frühling als Herausforderung für Israel und Europa", Burkhard Neudorfer, +49 (711) 79 73 78 11, Email
  • 19. März, 19.00 Uhr CVJM-München, Landwehrstr. 13, 80336 München, "Brennpunkt Israel - der Kampf um das Heilige Land." Stefan Nicklas, +49 (89) 552141-16, Email, Web









ILI fördern und Bildband gewinnen...
Ab 10 Euro pro Monat werden Sie Fördermitglied. Die ersten hundert neuen Fördermitglieder (Jahresabo) erhalten den wunderschönen Bildband "By Bread alone" (Vom Brot allein) von Ulrich Sahm und der Fotografin Varda Polak-Sahm mit Bildern aus Jerusalem, der historischen Vergoldung des Kuppel des Felsendoms

und Bildern der symbolischen Bedeutung von Brot in allen drei monotheistischen Religionen. Diese völkerverbindenden Bilder wurden als erste israelische Ausstellung im Vatikan gezeigt.

Wir danken Ihnen für Ihre großzügige Unterstützung!
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Selbstverständlich stellen wir Spendenquittungen aus! (ILI)




Am 12. Mai feiern wir Israels 67. Geburtstag
Dem Ideenreichtum , wie dieser Tag auszurichten ist, sind keine Grenzen gesetzt
Öffentlicher Tanzkurs auf dem Schlossplatz...? Anregungen zur Gestaltung...
Ob an der Frankfurter Hauptwache, am Berliner Wittenbergplatz, dem Aachener Elisenbrunnen, in Kempten vor dem Forum Allgäu oder auf dem Stuttgarter Schlossplatz mit einem Fest, Musik, Rednern, einem Infostand oder einer kulturellen Veranstaltung. Nachfolgend nur einige von zahlreichen Möglichkeiten den Israeltag zu feiern...
DER ISRAELTAG 2015 BRAUCHT SIE!
OB ALS SPONSOR, ORGANISATOR ODER MITARBEITER, SEIN AUCH SIE MIT DABEI!
Haben Sie Fragen zur Gestaltung Ihres Israeltages oder benötigen Sie sonstige Unterstützung? Bitte wenden Sie sich an uns. In jedem Fall: Bitte teilen Sie uns möglichst bald mit, ob, wann und in welcher Form dieses Jahr ein Israeltag bei Ihnen stattfinden wird.
Die Materialbestellungen zum Israeltag haben bereits begonnen. Bis Anfang April können Sie bei ILI Informationsmaterial über Israel sowie kleine Give Aways bestellen. Auch die beliebten ILI Papercaps (Schirmmützen) sind noch vorhanden und können (gegen eine Spende) angefordert werden. Und auch wenn Sie in den vergangenen Jahren dabei waren, melden Sie sich bitte bei uns.
Kontakt zu ILI für den Israeltag 2015: israeltag@il-israel.org







Mit einem Kreuz auf der Brust durch Israel laufen...

Saeb Erekat, ändere nicht Dein Narrativ, sondern hör auf zu lügen

25 Grad in Tel Aviv, aber im Norden Israels liegt immer noch Schnee

Islamistisches Hetzvideo für Kinder

Sabbat im Hafen von Tel Aviv

Hamas baut erneut Tunnel nach Israel



Bitte schickt auch Ihr uns Eure Aufnahmen - Bilder die Israel zeigen, wie Ihr es seht und erlebt habt.


Staatspräsident Reuven Rivlin in Ausstellung mit Karikaturen über ihn







Shalom
Thomas
ILI News
Thomas@il-israel.org



Am 12. Mai 2015
ist wieder Israeltag!


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