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08. März 2015

Inhaltsverzeichnis


























Kamerasystem diagnostiziert Gebärmutterhalskrebs
Ein Kamerasystem aus Israel diagnostiziert Gebärmutterhalskrebs ohne zeitaufwändige Laboruntersuchungen. Das Start-up Biop Medical aus Netanya will damit Frauen in Entwicklungsländern helfen.
Biop Medical bietet mit einer tragbaren Sonde mit einem optischen Scanner eine Alternative zu herkömmlichen Untersuchungsverfahren. Sie wird in den Gebärmutterhals geführt und sendet Bilder an einen IBM-Server. Dort werden die Aufnahmen analysiert und mit einem Bildarchiv verglichen, um Krebs-Entwicklungsstadien aufzuzeigen. Nach Minuten gibt es einen Befund. (Haaretz, INGENIEUR.de) KR

Händeschütteln dient gegenseitigem Beschnüffeln
Wenn wir einer fremden Person zur Begrüßung die Hand schütteln, vermittelt der Händedruck eine Menge Informationen. Über den Handkontakt werden auch chemische Signale weitergereicht, die wir anschließend
mit der Nase erschnüffeln. Forscher des Weizmann Institute of Science in Rechovot hatten in Versuchen herausgefunden, dass 22% der Teilnehmer, mit einer versteckten Kamera gefilmt, immer wieder an ihrer Hand rochen. Die Teilnehmer waren zuvor mit einem Händeschütteln begrüßt worden oder ohne. Hatten sich die Hände bei der Begrüßung berührt, führten die Teilnehmer anschließend ihre rechte Hand deutlich häufiger zum Gesicht, berichten die Forscher in der Fachzeitschrift eLife. (ToI, APONET) KR

Sicher durch die Schwangerschaft
Dr. Shira Baram und Prof. Raed Salim aus dem Emek Medical Center in Afula entwickelten einen Atemtest, mit dessen Hilfe Risiken in der Schwangerschaft rechtzeitig erkannt werden. Insbesondere geht es um das Risiko der lebensbedrohlichen Präeklampsie. Die israelischen Ärzte präsentierten ihre Ergebnisse bei der jährlichen Tagung der Gesellschaft für Perinatal-Medizin in San Diego, USA. (JPost) MN

Smarte Uhr
Pebble ist der erfolgreichste Hersteller von Smartwatches. Bei der aktuellen Kickstarter-Kampagne für das neue Modell, die Pebble Time Steel, konnte das Unternehmen innerhalb von einem Tag USD 8 Mio. sammeln. Hinter der
Erfolgsstory stehen zwei Israelis: Itai Vonshak, VP of Product und Liron Damir, Head of Design. Anders als bei der Konkurrenz von Apple, LG und Samsung ist Pebble Smartwatch kompatibel mit Android und iOS. Der Akku reicht bis zu 10 Tage. (NoCamels) MN

Einige weitere Errungenschaften aus Israel...
  • Das in Israel entwickelte Waze weist nun auch auf Kindesentführungen in der Nachbarschaft hin (engadget)
  • Waze nun auch Teil von Googles Mobilem Servicepaket (nocamels)
  • Neue Stammzellentheraphie für ALS und Diabetes (Israel21c)
  • Israelische Firma stellt neue Mukoviszidose Behandlung vor (ToI)
  • Israel's TowerJazz wird die Sensoren für Intel's 3D Kameras produzieren (Reuters)
  • Israelische Forscher helfen im Schlaf aufzuhören zu rauchen (JPost)



Frühstücksbuffet out, Reistopf in
Israel wird überschwemmt mit Touristen aus China, Indonesien Angola, Kongo, Äthiopien, Ghana, Indien, Elfenbeinküste, Malaysia und Mozambique. Die Hoteliers müssen sich umstellen, denn diese neuen Touristen verschmähen Humus, Käse und andere Köstlichkeiten der
berühmten Hotel-Buffets. Stattdessen erwarten sie schon zum Frühstück Reis. Bisher stellten christliche Pilger und Juden aus Europa und USA die Mehrheit der Touristen. Laut Tourismus Ministerium, kamen 2014 dreimal mehr Touristen als im Jahr 2000 aus China, insgesamt 33.000. 35.000 kamen aus Indeien; 26.700 aus Indonesien, obgleich es keine diplomatischen Beziehungen gibt. Ebenso verzeichnet Israel eine Zunahme von Touristen aus Afrika, 17.000 im Vergleich zu 9.000 im Jahr 2000. Im Gegensatz zu Amerikanern und Europäern ließen sich die Asiaten und Afrikaner kaum vom Gaza Krieg und Terror abschrecken. (Haaretz) TS

Israelis nach Deutschland
Die Zahl israelischer Touristen in Deutschland stand 2014 an 6. Stelle. Fast 870.000 Israelis übernachteten in Deutschland, 14% mehr als 2013. Von denen hielten sich 46% in Berlin auf, durchschnittlich 3 Nächte. An erster Stelle stehen Amerikaner, gefolgt von Chinesen. Gemäß offiziellen Schätzungen leben in Berlin mehr als 5.000 Israelis. (algemeiner) TS

National Geographic stuft Tel Aviv unter Top 10
Tel Aviv wurde von National Graphic als eine der Top 10 am Meer gelegenen Städte eingestuft. (algemeiner) Auch bei Buzzfeed wurde Tel Aviv unter die 50 schönsten Städte der Welt gewählt, die man mindestens einmal im Leben besuchen sollte. (Buzzfeed) Ergänzt werden diese Empfehlungen durch eine Liste von gesunden Restaurants, die man besuchen sollte. (sdm) TS



Jesu Kinderstube entdeckt?
In der hügeligen Landschaft Galiläa im Norden Israels liegt ein antikes Gebäude. Es soll das Haus von Maria und Josef sein - die Kinderstube von Jesus. Der Archäologe Professor Ken Dark von der Reading Universität in
England bezieht sich auf Schriften eines irischen Mönchs, der im Jahr 670 von dem Haus berichtete. Die Reste der in Felsen gemeißelten Mauern stammen aus der Frühzeit des ersten Jahrhunderts und liegen zwischen zwei Grabanlagen und unterhalb einer Kirche. Die französischen Nonnen im Kloster Sours de Nazareth, in dessen Keller die Wohnung "gefunden" worden ist, erzählten schon vor Jahrzehnten, dass Jesus hier gewohnt haben könnte. (ToI, algemeiner, Bild) KR



Israel-Japan
Einseitiger Export von japanischen Automobilen und Elektronik war gestern. Japanische Investoren entwickeln in den letzten Jahren ein zunehmendes Interesse für das High-Tech Land Israel. Neben der Übernahme der Kommunikations-App Viber durch Rakuten, wurde im letzten Jahr unter dem Namen FutuRx ein Biotechnologie-Startup-Inkubator von Takeda Pharma gemeinsam mit Johnson&Johnson und der israelischen OrbiMed gegründet. 2014 stieg der Handel zwischen beiden Ländern um 9,3% auf USD 1,75 Mrd. (ToI) MN
Japans Premier Shinzo Abe bei seinem Besuch in Israel

Kraftwerke für Hawaii
Die israelische Firma Ormat Technologies erhielt den Zuschlag für die Errichtung eines geothermischen Kraftwerkes in Hawaii. Das Kraftwerk soll 25 Megawatt erzeugen und ist bereits das zweite, das vom israelischen Unternehmen auf Hawaii errichtet wird. (Haaretz) MN
Ein Kraftwerk von Ormat in Costa Rica

Orad Hi-Tec Systems Ltd.: Rekordumsatz
Orad Hi-Tec Systems Ltd. aus Kfar Saba, führender Anbieter von Echtzeit 3-D-Grafiken, Video Servern und Media Asset Management Lösungen, hat das Geschäftsjahr 2014 mit Rekordwerten beim Umsatz wie beim Ergebnis abgeschlossen. Der Umsatz lag mit USD 40,5 Mio. um 27,3% über dem Vorjahreswert von USD 31,8 Mio. (newratings) KR

Mehr Palästinenser finden Jobs in Israel
Die Zahl der Palästinenser, die in Israel Arbeit finden, hat sich auf 92.000 im Jahr 2014 vervierfacht, so die Bank of Israel. Die Palästinenser im Baugewerbe machen 15,3% aus. Die Angaben des Palestinian Central Bureau of Statistics (PCBS) entsprechen den Angaben der israelischen Steuerbehörde. (Ynet, globes, INN) TS

Leonardo Hotels eröffnet erstes Hotel in Großbritannien
Leonardo Hotels eröffnet das erste Haus in Großbritannien. Die Hotelgruppe hat einen 25-jährigen Pachtvertrag mit dem Standard Life Investments Pooled Pension Property Fund für ein neues Hotel am London Heathrow Airport geschlossen. Leonardo Hotels ist die europäische Division
der 1998 von David Fattal in Israel gegründeten Fattal Hotels Group. Seit 2007 ist Leonardo Hotels auch auf dem europäischen Markt vertreten und mit über 85 Hotels in Israel, Deutschland, Österreich, der Schweiz, Belgien und Ungarn präsent - 46 davon in Deutschland. Alleine in Frankfurt, Heimat des größten Hotels der gesamten Kette weltweit, gibt es 4 Hotels mit über 900 Zimmern und 200 damit verbundenen Arbeitsplätzen. (pregas, Leonardo, Fattal) KR, TS

Frankfurter Millionär beendet Streit mit Tel Aviv
Josef Buchmann (85) hat sein 19.000 qm Grundstück am Delfinarium in Tel Aviv für EUR 50 Mio. verkauft, das er 1989 für USD 5 Mio. erworben hatte. Damit endet nach 25 Jahren ein erbitterter Grundstücksstreit. Seit 2003 will die Stadt das Delfinarium zurück, wo es 2001 zu einem schweren Terroranschlag kam, um Tel Aviv und Jaffa mit einer Uferpromenade zu verbinden. Buchmann: "Ich bin sehr zufrieden, dass die Geschichte beendet ist." (Bild, Globes) TS

Einige weitere Wirtschaftskurzmeldungen aus Israel...
  • Nielsen kauft Israelische Datafirma eXalate für USD 200 Mio. (ToI)
  • Israel beginnt mit Import von Erzeugnissen aus Gaza (ToI)
  • Netafim sichert USD 500 Mio. Finanzierung für neue Bewässerungsprojekte in Ländern wie Indien, China, Brasilien und Afrika (ToI)
  • PayPal kauft Israelische Cybersicherheitsfirma CyActive (Globes)
  • Israel steigt in die Entwicklung des kommerziellen Weltraummarketes ein (IsraelHayom)
  • 9 Israelis auf der Forbes Liste der reichsten Menschen der Welt (ynet, ToI)
  • Korenatische Venture Capital Firma investiert zum ersten Mal in Israel, in die Israelische Datenzustellungsfirma Saguna (ToI)
  • Israelische Exporte um 22,9% gestiegen (Globes)




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Hündin will zu Herrchen
In Tel Aviv hat sich eine Hündin mit ihrem Herrchen ins Krankenhaus einliefern lassen. Sie wollte auf keinem Fall von ihm weichen. Kurzerhand tauchte sie neben ihm am Krankenbett auf. Der Mann brach auf offener Straße im Süden der Stadt zusammen, wohl infolge eines Herzinfarkts, und wurde von Sanitätern in den
Krankenwagen gehoben. Daraufhin sprang die Hündin mit in den Wagen und ließ sich nicht mehr hinausdrängen. Ein Sanitäter berichtete: "Ihre Liebe war wirklich bewegend, sie hat richtig darum gekämpft, bei ihm bleiben zu können." Am Ende durfte sie ausnahmsweise neben ihrem Herrchen im Krankenbett wachen. (Welt, Ynet, SALZBURG24) KR

US-Kabelnetz kauft israelische Show
Der US Kabelsender HBO hat die israelische Fernsehshow "Beit HaMishalot" (Haus der Wünsche) erworben. In Israel wird die Show von Haim Bouzaglo geschrieben und geleitet. Der hat Preise gewonnen beim Jerusalem Film Festival und der Film Akademie. (ToI) TS

Einführung in die Feinheiten internationaler Diplomatie
Gesandte der israelischen Botschaft bereiten Studierende der Freien Universität auf Model-United-Nations-Konferenz in New York vor. Am Fachbereich Rechtswissenschaft in Dahlem: Wenige Tage vor ihrer Abreise am 15. März nach New York trafen sich 15 Studierende mit Avraham Nir-Feldklein und Rogel Rachman von der israelischen Botschaft. Die studentische Delegation wird bei den Model United Nations, der weltweit größten Simulation der Vereinten Nationen, vom 22. bis 26. März in New York, in die Rolle Israels schlüpfen. Um sie auf diese Aufgabe vorzubereiten, wiesen die Gesandten die Junior-Diplomaten in die Positionen Israels zu aktuellen Weltproblemen ein. (FU) TS
Die Gesandten der israelischen Botschaft, Avraham Nir-Feldklein und Rogel Rachman, mit der studentischen Delegation der Freien Universität, die beim Model United Nations in New York Israel vertreten wird. Bildquelle: Jenny Jörgensen

Israel ist Schwerpunkt bei Leipziger Buchmesse
Der 50. Jahrestag der Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen der Bundesrepublik und Israel ist der Schwerpunkt der diesjährigen Leipziger Buchmesse unter dem Titel »1965 bis 2015. Deutschland - Israel«. Der Frühjahrstreff der Buch- und Medienbranche beginnt am Donnerstag, dem 12. März, und dauert vier Tage bis Sonntag, den 15. März. Zahlreiche Autoren aus Israel und Deutschland werden bei Lesungen, Diskussionen und anderen Ereignissen ihre Werke vorstellen und über Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des Verhältnisses zwischen beiden Staaten und ihrer Literaturen sprechen. (JA, Leipziger) TS

Einige weitere aktuelle Kurzmeldungen aus Kultur und Gesellschaft...
  • Celle richtet Israeltag für 220 Schüler aus - Workshops gegen Vorurteile (CellescheZeitung)
  • Im syrischen Bürgerkrieg verletzter Junge bekommt Beinprothese in Israel (algemeiner)
  • Madonna kauft Luxuspenthouse in Israel für USD 20 Mio. (algemeiner)
  • Während seiner Japan Reise hat sich Prinz William auch mit israelischen Erdbebenhelfern von IsraAID getroffen (algemeiner, JC)
  • Waldorfschüler fliegen zu Begegnungen nach Israel (FNP)
  • ARD dreht neue deutsch-israelische Krimireihe "Sara Stein" in Israel (stern)



Premierminister Netanjahus Rede vor dem Kongress
Benjamin Netanjahu hat vor dem Kongress in Washington eine Rede gehalten, die in aller Welt viel Beachtung fand. Nur in Deutschland wurde sie im Fernsehen nicht live ausgestrahlt. Hier der Wortlaut in deutscher Übersetzung. Die Rede erhielt Lob und Kritik. (HC, Botschaft, Cicero, Achgut, baz, handelsblatt) TS

Wieder Auto-Anschlag in Jerusalem
In Jerusalem ist erneut ein Palästinenser mit seinem Auto in eine Fußgängergruppe gefahren. Dabei wurden sieben Menschen verletzt. Der Palästinenser, Muhammad Salaime aus dem Viertel Ras el Amud am Ölberg, stieg mit einem
Schlachtermesser aus dem Auto aus, bis er angeschossen und schwer verletzt worden ist. Die radikal-islamische Hamas begrüßte den Terroranschlag. Sami Abu Suhri bekundete auf Facebook: "Die Hamas segnet diese heldenhafte Tat und betrachtet sie als eine natürliche Reaktion auf die Verbrechen der Besatzung." (INN, tagesanzeiger, HC, Audiatur, IHH, Jerusalemonline) TS

Ägypten stuft Hamas als Terrororganisation ein
Ein ägyptisches Gericht hat die radikalislamische Hamas als Terrororganisation eingestuft und deren Gelder eingefroren. Damit wird die Palästinenserorganisation weiter isoliert. Die Hamas reagierte empört: Das Urteil sei eine "große Schande, die das Ansehen Ägyptens beschmutzt". Die im palästinensischen Gazastreifen herrschende Hamas ist ein Ableger der Muslimbruderschaft, die in Ägypten ebenfalls als terroristische Vereinigung gilt. Ein anderes Gericht hat erst jüngst weitere 529 Todesurteile gegen Anhänger der Muslimbruderschaft in Ägypten ausgesprochen, sowie ein erstes Todesurteil vollstreckt. (Tagesschau, Zeit, Zeit, Albawaba, eipa, ToI) TS
Auszüge aus der Charta der Hamas (HC)

PLO beschließt Ende der Sicherheitskooperation
Die 124 Mitglieder des höchsten Gremiums des Dachverbandes palästinensischer Parteien, PLO, hat ein Ende der Sicherheitskooperation mit Israel beschlossen. Um in Kraft zu treten, bedarf es allerdings eines Dekrets des Präsidenten Mahmoud Abbas. Vorläufig geht die Kooperation "normal" weiter. Sie hat Abbas mehrfach vor Umsturzversuchen der Hamas bewahrt. (JPost, FAZ, baz, Maan, memri, INN) TS

PLO hat kein Geld für Strafe
Die PLO hat eingestanden, kein Geld zu haben, um eine Strafe in Höhe von USD 655 Mio. zu entrichten, die ihr von einem New Yorker Gericht auferlegt worden ist, wegen aktiver Beteiligung an Terrorakten, bei denen auch Amerikaner ermordet worden sind. Die PLO will Berufung einlegen. An dem Geldmangel sei natürlich Israel schuld, von Abbas schon als "Gangster" bezeichnet, weil es Steuergelder einbehalte. (INN) TS
Wappen der PLO

Israel liefert zusätzliches Wasser nach Gaza
In Gaza herrscht Wasserknappheit. Israel will die nach Gaza gepumpte Wassermenge verdoppeln. Diese Lieferungen sollen die Notsituation lindern und gleichzeitig eine freundschaftliche Geste in Richtung der Palästinenser sein. General Yoav Mordechai, zuständig für die Koordination von Regierungsaktivitäten in den besetzten Gebieten erklärte der arabischen Zeitung Alquds, dass Gaza 10 Mio. m3 Wasser pro Jahr bekommen wird, anstellte der aktuellen 5 Mio. Das zusätzliche Wasser soll ab sofort fließen. (IHH) KR



Araber stehen hinter Netanjahu: Saudi Arabien ist über das Atomwaffenabkommen, das die USA derzeit mit dem Iran aushandeln, genauso besorgt wie Israel. Laut "Times of Israel" soll das saudische Königreich sogar bereit sein, einen israelischen Luftangriff auf die nuklearen Einrichtungen Irans zu unterstützen, falls es dazu kommen sollte. "Hinsichtlich des Irans stehen
die Regierungen Israels und Saudi Arabiens in enger Absprache miteinander", berichtete Channel 2 unter Berufung auf einen europäischen ungenannten Diplomaten. Obwohl es zwischen den beiden Ländern keine offiziellen diplomatischen Beziehungen gibt, tauschen sie unter anderem Geheiminformationen über das iranische Atomprogramm miteinander aus. Im Gegenzug für eine eventuelle Öffnung des Luftraumes, erwarten die Saudis Fortschritte im israelisch-palästinensischen Friedensprozess. (IHH, Audiatur, SZ, n-tv, camera, NYpost, memri) Auch in anderen arabischen Ländern waren Irankritische Stimmen zu hören (memri), insbesondere nachdem der Chef der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) betonte, dass es keine Sicherheit für die friedvolle Nutzung des Iranischen Atomprogramms gebe. (ToI) TS

Trotz Boykott wollen Norweger israelisches Know How: Eine norwegische Firma will alte Öltanker in schwimmende Wasseraufbereitungsanlagen umwandeln und braucht die Unterstützung Israels. Der
Geschäftsführer des norwegischen Unternehmens "EnviroNor", Sigmund Larsen, traf Vertreter der israelischen Wasser-Wirtschaft. Er warb für eine engere Zusammenarbeit der beiden Länder, "um Zugang zu den besten Wasser-Technologien der Welt zu haben", so Larsen zur "Jerusalem Post". "EnviroNor" biete eine preiswerte Lösung für die Bekämpfung des weltweiten Wassermangels: Wasseraufbereitung an Bord ausgemusterter Öltanker. Das Unternehmen plane die Inbetriebnahme der ersten Anlage in Mosambik Ende 2017, so Larsen weiter. (JPost, INN) TS

Was ja in der Süddeutschen steht: Die SZ hat sich einmal mehr selbst übertroffen. Anläßlich des 50-jährigen Jubiläums der Deutsch-Israelischen diplomatischen Beziehungen, entschloss man sich zur
Veröffentlichung eines "Israel Quiz". Die Auswahl und Schwerpunkte der Fragen sind so tendenziös, dass sich eine detaillierte Kommentierung unsererseits erübrigt. Eine Beschwerde beim Presserat ist aussichtslos, da es sich um einen "Meinungsbeitrag" handelt. Gleichwohl ist nicht daran zu zweifeln, dass es genau Beiträge wie dieser sind, die das Verständnis für Israel hierzulande zerrütten. Voreingenommen wird genauso geschürt, wie Mistrauen. Und auch wenn man der SZ selber keinen Antisemitismus unterstellen kann, so ist doch zu hinterfragen was das Lesen eines solchen "Quiz" beim Leser verursacht. Und über genau diese Einseitigkeit und das schüren von Antisemitismus und Antizionismus gilt es sich zu beschweren und dem etwas dagegen zu setzen. (HC) TS

BDS Aktivisten in Südafrika bedrohen Palästinensischen Gastredner: Stimmen, die nicht ins Programm der Israel Boykotteure passen, werden einfach mundtot gemacht und bedroht, egal ob es sich dabei um einen Palästinenser wie Bassem Eid handelt, für die man sich eigentlich angeblich engagiert. Der antisemitische Hass und Wahn überwiegt und macht blind gegenüber tatsächlichen Gegebenheiten. (ToI) TS



Noch einmal gegen Apion, von Miriam Magall - Der neue kulturelle Antisemitismus aus der Mitte der Gesellschaft Knapp 70 Jahre ist es her, dass die Gaskammern geschlossen, die letzten Herde kalt wurden. Das war, dachte man damals wohl allgemein: Schluss jetzt! Nie wieder Verfolgung! Nie wieder Mord an Juden. Es dauert viel weniger als 70 Jahre, da ist er wieder allgegenwärtig: der Hass auf die Juden und, in ihrem neuen Gewand, auf Israel und die Israelis. Schleichend und
heimlich offenbart er sich: Der eine Philosoph will aufrechnen, die einen Opfer gegen die anderen. Der andere Schriftsteller will einen Schlussstrich ziehen! Genug! Fordern beide und nicht nur sie. Womit genug? Genug des Gedenkens. Genug der Vorwürfe. Man darf doch wohl einmal laut sagen, was man denkt. Und sie sagen es: Laut und unüberhörbar. Insgesamt betrachtet, lässt sich die von Magall sprachlich gründlich sezierten Artikel und Buchbeiträge als eine klassische Anhäufung von Judenhass und Judenneid definieren. Wer solche "Freunde" hat, muss sich um seine Feinde nicht sorgen. Verlag Edition AV, Lich/Hessen 2015. 310 Seiten.
EUR 18. ISBN 978-3-86841-110-2. (Dinah Marzuk) TS



Fechten
Bei der Junior-EM im Fechten in Maribor, Slowenien, gewann Yuval Freilich den ersten Platz im Degen. Bereits im letzten Jahr räumte der 19-jährige den EM Titel ab. (Eurofencing, ynet) MN

Bowling
Bei der Rasen-Bowling WM für Menschen mit Sehbehinderungen in Neuseeland gewann die israelische Delegation insgesamt fünf Medaillen. Sharon Eshtar erhielt die Goldmedaille bei den vollständig Blinden, Jacquelin Shukron gewann Gold bei den Sehbehinderten. Außerdem gab es dreimal Bronze. (Ynet) MN

Gedenken für Sportler von 1972
Das Internationale Olympische Komitee (IOC) hat am Sonntag entschieden, bei den Olympischen Sommerspielen im kommenden Jahr in Rio de Janeiro eine "Gedenkecke" für die Geiselnahme von München einzurichten. Im Jahr 1972 waren dabei elf Israelis ums Leben gekommen. (INN, Ynet) TS



Die vergangene Woche hat der Konflikt zwischen Präsident Obama und Premier Netanjahu bestimmt, weil der Israeli vor dem Kongress eine nicht im Weißen Haus angemeldete Rede gehalten hat. Die Nachwehen fallen unterschiedlich aus. Jetzt konzentriert sich wieder alles auf den Wahlkampf. Jeder nutzt Umfragen nach Gusto. Unsere Empfehlung: Allein wegen der Fehlerquote von 4% würden wir keiner Umfrage glauben. Alles ist noch offen. Abwarten bis zum 17. März 21 Uhr MEZ, sowie die Wahllokale geschlossen sind und gerade in den ersten Tagen der Woche das überdurschnittlich warme Frühlingswetter in Tel Aviv genießen. TS








"Apartheid"-Mauer
Dieser Begriff wird manchmal abschätzig für die Sicherheitsbarriere gebraucht, die Israel zur Abwehr von Selbstmordanschlägen und anderer terroristischer Gewalt aus dem Westjordanland errichtet hat. Nach Jassir Arafats Ablehnung des israelischen Friedensangebots, eines palästinensischen Staats und territorialer Zugeständnisse in Camp David im Jahr 2000 begannen palästinensische Terrorgruppen Selbstmordanschläge und Attentate zu verüben, die über 1.000 Israelis das Leben kosteten. Um seine Zivilbevölkerung zu schützen, hat Israel 2003 den Bau einer Sicherheitsbarriere beschlossen, um mögliche Terroristen am Betreten Israels zu hindern. Die Sicherheitsbarriere hat Selbstmordattentate um über 90% verringert. Nur 5% sind Mauerwerk. Der Rest besteht aus einem Zaun mit elektronischen Sensoren. Die Barriere wurde hauptsächlich entlang der Waffenstillstandslinie von 1949 gezogen, der so genannten Grünen Linie. In einigen Bereichen reicht sie jedoch ins Westjordanland hinein. Ihre Linienführung steht unter der Aufsicht des Israelischen Hohen Gerichtshofs, der mehrere Änderungen des Verlaufs verfügte, um palästinensisches Eigentum zu schützen. Eine "Apartheid-Mauer" ist es keinesfalls, weil beiderseits sowohl Araber wie israelische Juden leben. (JewishVirtualLibrary, M&F, camera) TS



Stephan Grigat: Die Einsamkeit Israels: Über den Zusammenhang von Antisemitismus und Antizionismus - Mittwoch, 11. März um 19:30 Uhr Jugendkulturzentrum FORUM, Neckarpromenade 46, Mannheim (FB)

Kippa Flashmob Hannover - Montag, 9. März, um 19:00 Uhr
Am Montag den 9. März wollen wir ein starkes Zeichen gegen Antisemitismus setzen. Jüdinnen und Juden fühlen sich in Europa immer öfters bedroht. Sich öffentlich als Jüdin oder Jude erkennen zu geben, bedeutet, dass man

mit Anfeindungen und Stigmatisierung bis hin zur Gewalt rechnen muss. Am Montag wollen wir NEIN zu Antisemitismus und Ausgrenzung sagen, am Montag wollen wir ein Zeichen der Solidarität setzen. Das werden wir tun, indem wir Alle, jeder der will, Kippa tragen und gemeinsam durch die Stadt gehen. Die vorläufige Demoroute ist raus! Wir gehen vom Steintorplatz über die Kurt-Schumacher-Straße zum Hauptbahnhof und dann zum Kröpcke! Dort findet eine Abschlusskundgebung statt... (FB)


Einige weitere Veranstaltungshinweise...








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und Bildern der symbolischen Bedeutung von Brot in allen drei monotheistischen Religionen. Diese völkerverbindenden Bilder wurden als erste israelische Ausstellung im Vatikan gezeigt.

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Bitte informieren Sie ILI über ihren Israeltag!
Das sind nur einige der Orte, an denen der Israeltag 2015 gefeiert wird.
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Es ist noch nicht zu spät einen Israeltag in Ihrer Stadt auf die Beine zu stellen und Teil unseres überregionalen Netzwerkes zu werden, aber es ist defintiv Zeit aktiv zu werden!
Alles was Sie tun müssen, ist mit uns in Kontakt zu treten... Also, bitte teilen Sie ILI mit wann und in welcher Form bei Ihnen der 67. Geburtstag des Staates Israel gefeiert werden soll. Bis Anfang April können Sie bei ILI Informationsmaterial über Israel sowie kleine Give Aways bestellen. Auch die beliebten ILI Papercaps (Schirmmützen) sind noch vorhanden und können (gegen eine Spende) angefordert werden.
Kontakt zu ILI für den Israeltag 2015: israeltag@il-israel.org







Hassbriefe an israelischen Botschafter

Sag nein zum iranischen Atom

Size Doesn't Matter: Come Fall in Love


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Schach-Spielen auf dem Wasser? Nur in Israel am Toten Meer möglich. Teilnehmer der Europameisterschaft im Schach haben zwischendurch Zeit für nassen Spaß. (Israel21c) Only in Israel...

Das war Purim in Jerusalem...
ein kunterbuntes, ausgelassenes Fest für Jung und Alt.
(Huffington, ynet, ToI, Sizedoesntmatter, JP)





Shalom
Thomas
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Am 12. Mai 2015
ist wieder Israeltag!


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