HIER klicken für Online Version






15. Februar 2015

Inhaltsverzeichnis
























Vergeudete Naturschätze
Die Senecio Blume findet man auf fast jedem Feld in Israel. Doch enthält sich ein Heilmittel gegen Typ 2 Diabetes. Mit Hilfe der EU wurde eine Kollaboration im Mittelmeerraum gestartet, um Pflanzen zu finden, die für die Herstellung natürlicher Medikamente gegen chronische Krankheiten,
Viren und sogar Krebs verwendet werden könnten. Federführend in Israel sind Professor Bertold Fridlender und Dr. Gili Joseph vom Hadassah Academic College. Sie kooperieren mit palästinensischen, spanischen und griechischen Forschern. (Nocamels) TS

Frachtschifffahrt wird modernisiert
Die Frachtschifffahrt ist ein Business im Wert von USD 4 Trilliarden und wird bis heute wie im Mittelalter abgewickelt. Agenten suchen mit der Hand Schiffe, um ihre Waren von A nach B zu transportieren. Das israelische Startup Freightos mit Sitz in Jerusalem und
Filialen in Hongkong und anderswo will den Schiffsverkehr mit moderner Technologie und automatisierten Datenbanken verfeinern, ähnlich wie es mit dem Flug- oder Taxiverkehr schon geschehen ist. Freightos wurde von Zvi Schreiber gegründet, der erfolgreiche Systeme wie Tradeum (erworben von VerticalNet), Lightech (erworben von General Electric) und Unicorn Solutions (erworben von IBM) und G.ho.st entwickelt hat. Mit Freightos können alle Beteiligten Zeit und Geld sparen, Hersteller von Waren, wie die Reeder. Erst 2013 gegründet, vermittelte Freightos im Jahr 2014 schon 600% mehr Abschlüsse. (Freightos, ToI, Mail) TS



Elasmosaurus in Arawa-Wüste
Der Elasmosaurus ist ein "Cousin" des Dinosauriers und lebte vor 85 Millionen Jahren in seichten, bis zu 200 Meter tiefen Gewässern. Israelische Forscher des Tote
Meer und Arawa Wissenschaftszentrums haben versteinerte Knochen des vorgeschichtlichen Tieres auf einem Hügel entdeckt. Das 2,5 Meter lange Tier lebte im Wasser und ernährte sich offenbar von Fischen. Erstmals stießen Forscher in Israel auf seine versteinerten Reste, fünf Kilometer südlich von Moschaw Paran in der Arawa-Wüste, dem Gebiet zwischen dem Toten und Roten Meer. (Ynet, STJewish, JPost) TS

Der "beste Wein" der Byzantiner
"Negev-Wein" war eine berühmte Köstlichkeit, doch wie hat er geschmeckt? Die Reben des vor 1.500 Jahren im christlichen Reich der Byzantiner angebauten Weines sind längst ausgestorben. Aber Wissenschaftler der israelischen Antikenbehörde und der Universität Haifa haben verkohlte
Samenkerne dieser Reben bei Chaluza in der antiken Abfallgrube der Ortschaft gefunden und wollen anhand einer DNS-Untersuchung ihre Eigenschaften rekonstruieren. Die genetische Zusammensetzung könne eine Antwort auf die Frage bieten, ob es sich um eine örtliche, ausgestorbene Pflanze handelte oder ob die Pflanzen aus Italien oder Griechenland importiert worden sind. (JPost, INN) TS



Microsoft kauft Israels N-trig für USD 200 Mio.
Der Hersteller digitaler Stifte, N-trig aus Kfar Saba, ist unentbehrlich für die neuen Surface Pro 3 Tablets von US-tech. Microsoft besitzt schon 6.1% von N-trig. Mit dem Erwerb wäre Microsoft der vollständige Besitzer der Firma mit 180 Angestellten in Israel und Taiwan. Die Büros in Kfar Saba sollen zu einem Forschungszentrum von Microsoft werden. Mit dem N-trig Stift können Notizen auf Smartphones, Tablets und Laptops eingegeben werden. (ToI, N-trig, Reuters) MN

Jerusalems Haushalt
Der Bürgermeister von Jerusalem, Nir Barkat, hat den nächsten Haushalt der Stadt bekanntgegeben. Die NIS 6,7 Mrd. (etwa EUR 1,5 Mrd.) sollen so verteilt werden, dass "alle Bürger der Stadt" davon spürbar profitieren. Das Geld solle "ehrlich und fair" auf alle Stadtviertel verteilt werden, darunter auch der arabische Ostteil der Stadt, der bisher eher vernachlässigt wurde. In Jerusalem fehlen zum Beispiel jeweils 1.000 Klassenzimmer in orthodoxen und in arabischen Vierteln. Stark gefördert werden sollen auch Kultur und Tourismus. (JPost) TS
Foto: Sahm

Herausforderung in Jerusalem
MassChallenge ist das weltweit größte Accelerator-Programm für Start-Ups. Jedes Jahr werden 100 besonders förderungswürdige Jungunternehmer gewählt und finanziell unterstützt. Bislang hat das Programm mit Sitz in Boston über 600 Start-Up-Firmen gefördert. 2015 startet MassChallenge erstmalig in Jerusalem. Neben Beratung und Förderung winkt den besten Firmen auch ein Preis von USD 1,5 Mio. (Globes) MN

Herzliyas neuer Apfel
Das neue Hauptquartier von Apple in Israel wird eröffnet. Zu diesem Ereignis kommt auch Tim Cook, der CEO von Apple Inc.. Im Apple-Zentrum in Herzliya werden 800 Mitarbeiter im Bereich Forschung und Entwicklung sowie in der Abteilung Marketing und Vertrieb tätig sein. (JPost) MN

Perion expandiert
Das israelische Nasdaq notierte Perion Network und übernimmt diese Woche die Pariser Firma MakeMeReach, eine der führenden Werbeplattformen Europas für Soziale Medien. Über den Umfang des Deals sind keine Einzelheiten bekannt. Bereits im letzten Jahr erwarb Perion die Firma Grow Mobile aus San Francisco, als Teil der neuen Ausrichtung des Unternehmens auf mobiles Marketing. Bisherige bekannte Produkte von Perion sind IncrediMail, Smilebox, Photojoy, Molto und SweetIM. (ToI) MN
Shai Gottesdiener, Geschäftsführer von Perions Abteilung Mobiles Marketing



Sandsturm legte Israel lahm
Das schlimmste Wetter sei 5 Jahren, so die Meteorologen. Alte, Kinder und Menschen mit Lungenschäden sollten sich nicht vor die Haustür wagen, weil sich ein feiner gelber Staub aus Afrika mit 100 km starken Sturmböen über Israel legte. Flughäfen wurden gesperrt und Rettungskräfte mussten über 200 Menschen helfen. Hinzu kam Eiseskälte. (Globes, Ynet, IHH, Tachles) TS

Trommel der Hitlerjugend nach Israel
Freiwillige der Organisation From the Depths (Aus der Tiefe) haben in Polen eine Trommel entdeckt, deren Trommelfell aus dem Pergament einer Thorarolle hergestellt worden ist. Sie wurde entdeckt, als ein Nazi-Sympathisant aus Lodz seinen Haushalt verkaufte.
Jonny Daniels, der israelische Gründer von "From The Depths", erwarb die Trommel und integrierte sie nach Beratungen mit dem Oberrabbinat über den Umgang mit jüdischen Ritualobjekten in eine Ausstellung, die gerade vorbereitet wird. Das sehr gut erhaltene Pergament stammte wohl von einer der zahlreichen Synagogen in Polen. Während des Holocaust wurden alle Synagogen zerstört und nichts ist bekannt über den Verbleib der Thorarollen. (algemeiner, ToI, Haaretz) TS

Wikipedia Gründer geehrt
Der Gründer des Wikipedia Lexikons im Internet Jimmy Wales wurde mit dem israelischen Dan David Preis ausgezeichnet. Der mit USD 1 Mio. dotierte Preis wird für wissenschaftliche, technologische und kulturelle Errungenschaften vergeben. Unter den bisherigen Preisträgern sind der Prophet der Erderwärmung Al Gore und der wenig erfolgreiche Nahostvermittler Tony Blair. (algemeiner, Nocamels, ToI) TS

Milde eines israelischen Richters
Nachdem ein illegal in Israel lebender Palästinenser, 38, einen israelischen Arzt und seinen Sohn vor einem Steine werfenden Mob beschützt hat, zeigt das Amtsgericht in Tel Aviv Milde: "Der Angeklagte ist eine Art 'Gerechter unter den Völkern'", so Richter Shamai Becker. Der Palästinenser erhielt 18 Tage Gefängnis, die er bereits in Untersuchungshaft abgesessen hat. "Wir verurteilen diesen Mann nicht, sondern zeigen Dankbarkeit, weil er
Palästinenser warten beim Checkpoint Jalame
Foto: Sahm
sein Leben und seine Lebensgrundlage in seinem Dorf in Israel riskierte, um Juden aus einer schlimmen Situation zu retten", so der Richter. Dem Palästinenser wurden illegaler Aufenthalt in Israel und die Angabe einer falschen Identität vorgeworfen. Bei dem Zwischenfall waren ein jüdischer Arzt und sein Sohn in einem Dorf im Westjordanland von einem Mob angegriffen worden. Der 38-Jährige Palästinenser habe sich mitsamt seiner Familie schützend vor sie gestellt, bis die Armee eintraf. "Er hat unser Leben gerettet", versicherte der Mediziner. Seither habe der Palästinenser unter Repressalien in seinem Dorf zu leiden, weil er zwei Juden beschützt hatte. (IHH) TS

Alan Parsons zu Roger Waters: Misch dich nicht ein!
Der Musiker Alan Parsons gab seinem früheren Kollegen Roger Waters diese Woche eine schallende Ohrfeige zum Thema BDS (Boycott, Divestment, Sanctions), als er Waters wissen ließ, er würde seine Musik mit jedem
teilen, der sie hören will. Dabei machte Parsons auch auf die unmoralische Natur der BDS aufmerksam, welche das israelische Volk bestrafen will und nicht die Regierung, gegen deren Politik Waters angeblich steht. Waters stellte einen Brief auf seine Facebook Seite, in dem er auf Parsons einredete, sein Tel-Aviv-Konzert vom 10. Februar abzusagen. Parsons antwortete, was bei BDS falsch läuft: Das ist eine politische Angelegenheit, und ich bin nur ein Künstler. Ich mache Musik, sie ist mein Lebensinhalt. Jeder - egal wo er lebt, welche Religion er hat oder welcher Ideologie er nachstrebt - verdient sie zu hören, wenn er will. Und das läuft falsch mit BDS und deren Kulturboykott. Es ist eine Form der Kollektivbestrafung und der kollektiven Diskriminierung aufgrund der Zugehörigkeit zu einer bestimmten Nation. (wordpress) TS

Bob Simon ist tot
Der weltberühmte und vielgeehrte Reporter von CBS (60 Minutes) ist bei einem Verkehrsunfall in New York getötet worden. Er war 1991 Geisel bei Saddam Hussein und fand in Tel Aviv sein zweites "Zuhause". Simon hat unzählige Reportagen über Israel und den Nahostkonflikt gemacht, teilweise kritisch aber meist verständnisvoll. Simon war Tennis-Kumpan von Jitzhak Rabin. Von 1987 bis 1991 war er Korrespondent in Israel. Makaber: Simon fragte Tel Avivs Bürgermeister Ron Huldai, wie man sich mit der Raketen-Bedrohung aus Gaza und Libanon fühle. Huldai antwortete: "In New York kann man jederzeit durch einen Autounfall getötet werden." (Haaretz) TS
Bob Simon auf Radtour mit Ron Huldai in Tel Aviv

Neuer Themenpark in Aschdod
Es gibt in Israel kein Disneyland aber in Aschdod soll jetzt ein Weltraum Themenpark entstehen. Integriert werden soll ein Inkubator für Startups. Der Park soll auch Heim für Israels Weltraum-Training Center werden. (ToI) TS

Joey Kelly in Israel
Sänger und Extremsportler Joey Kelly hat schon an 47 Marathons und 13 Ironman-Wettbewerben auf der ganzen Welt teilgenommen. Nur in Israel hat er noch nie bei einem Rennen mitgemacht. Das wollte er ändern und hatte sich deswegen für den Ein-Gedi Race angemeldet. Leider hat
das Wetter dann aber kurzfristig Joey Kellys Pläne durchkreuzt: Wegen eines Sturms musste der Marathon um eine Woche verschoben werden. Seinen geplanten Israel-Urlaub wollte der sportliche Sänger aber nicht absagen. "Ein Besuch in Israel stand schon seit langer Zeit auf meinem Wunschzettel", erklärte er. (FB, JA) TS



Die meistgesuchten israelischen Politiker
Die bei Google meistgesuchten Parteien und Politiker Israels: Bayit Yehudi (jüdisches Haus) ist die meistgesuchte Partei, gefolgt von Likud, Meretz, Yesh Atid, Zionistisches Lager, Shas, Israel Beitenu und Koolanu. Unter den Politiker ist Naftali Bennett der Favorit. Es folgen Yair Lapid,
Ayelet Shaked und Premierminister Benjamin Netanjahus Frau Sara an vierter Stelle. Der Ministerpräsident erreicht Platz 7. Tzipi Livni ist fünfte. Der Chef des "Zionistischen Lagers", der ehemaligen Arbeitspartei, Jitzhak Herzog, gelangte auf Platz 14. (JPost) TS

Extremisten von Wahlen ausgesperrt
33 Tage vor den Wahlen in Israel hat nach stürmischen Debatten das Wahlkomitee mit Stimmenmehrheit zwei Kandidaten von den Wahlen ausgeschlossen: Hanan Zoabi von der gemeinsamen arabischen Liste und Baruch Marzel. Zoabi hat Terroristen als Freiheitskämpfer verherrlicht und war 2010 auf der Mavi Marmara mitgefahren. Marzel war einst Vorsitzender der inzwischen verbotenen rechtsradikalen Kach Partei. Das letzte Wort wird das Oberste Gericht haben. (Haaretz, INN) TS

Legten Iraner Bombe bei israelischer Botschaft in Uruguay?
Im Januar explodierte ein Sprengsatz vor der israelischen Botschaft in Montevideo. Uruguay beschuldigt einen iranischen Diplomaten. Der Verdächtige hat sich nach Teheran abgesetzt. Die Bombe richtete wenig Schaden
an. Die Behörden in Uruguay haben die Identität eines Hauptverdächtigen enthüllt: Der iranische Diplomat Ahmed Sabatgold, ein Holocaustleugner und Antisemit. Bereits am 24. November hatte ein Unbekannter einen leeren Koffer vor der israelischen Botschaft deponiert. Die Attentäter wollten wohl die Sicherheitsvorkehrungen um die Botschaft testen. Zur fraglichen Zeit parkte ein Auto der iranischen Botschaft in der Nähe des Tatorts. Derweil behauptet Iran, dass Israel die eigene Botschaft bomben wollte, um Iranophobie in Uruguay zu erzeugen. (Spiegel, Haaretz) TS



"Aufruf zum Judenmord ist legitime Israel-Kritik": Ein Fall aus Österreich beschäftigt die israelische Öffentlichkeit. Ein Türke, Ibrahim T., 29, hatte auf Facebook Adolf Hitler zitiert: "Ich könnte alle Juden
töten. Aber ich habe einige am Leben gelassen, um euch zu zeigen, wieso ich sie getötet hätte." Er habe Israel wegen des Gaza Krieges kritisieren wollen. Die Staatsanwaltschaft Linz stimmte zu und fand keine Straftat: "Die Aussagen waren keine Verherrlichung von Hitler, sondern eine Unmutsäußerung gegenüber Israel." Der Sprecher der Linzer Ermittlungsbehörde, Philip Christl, wird in Medien zitiert, dass bei Ibrahim T. die "subjektive Tatseite" fehle. Die Österreichisch-Israelische Gesellschaft protestierte gegen die Entscheidung der Staatsanwaltschaft. Die österreichische Justiz legitimiere antisemitische Agitation. (IHH, JPost) In ähnlicher Weise wird ein Urteil des Amtsgericht Wuppertal kritisiert, das keine antisemitischen Motive hinter dem Brandanschlag auf die Wuppertaler Synagoge gesehen hat. Die drei jungen Palästinenser hätten "Aufmerksamkeit für den Gaza-Konflikt" als Beweggrund angegeben. (Evangelisch.de, WZ, Welt) TS

Rawabi hat kein Wasser Die palästinensische Reißbrett Stadt zwischen Tel Aviv und Ramallah im palästinensischen A-Gebiet benötigt keine israelische Baugenehmigung. Doch die Straße nach Rawabi führt durch israelisch kontrolliertes Gebiet. Ebenso kann
Foto: Sahm
die künstliche Stadt für künftig 40.000 wohlhabende Palästinenser, die zwischen USD 95.000 und 200.000 für eine moderne Wohnung ausgeben, ohne israelische Genehmigung nicht an das Wassernetz angeschlossen werden. Die israelische Wasserbehörde hat sich geweigert, Rawabi anzuschließen, weil die Palästinenser seit 2010 eine gemeinsame Wasserkommission (JWC) boykottieren. Sie wollen mit Israel nicht über eine Fortsetzung des Wasserrohres bis zur Siedlung Ofra reden. Verteidigungsminister Moshe Ya'alon hat nun dennoch angeordnet, die Leitung nach Rawabi zu bauen und damit Krach in der Regierung ausgelöst. Widerstand kommt auch von der Siedlung Ateret gegenüber Rawabi. Deren Kinder werden täglich im gepanzerten Bus zur Schule gefahren und mit Steinen beworfen. (JPost, Bloomberg, NYtimes, IHH) TS



Alba Berlin trifft auf Israels Topteam Maccabi Tel Aviv
Am Donnerstag traf Alba Berlin in der Zwischenrunde in Israel auf Maccabi Tel Aviv. Was sich das Team von Sasa Obradovic von Teams wie Tel Aviv abgucken kann und wieso Niels Giffey für diesen Lernprozess steht. Obgleich Alba Berlin als "schwaches Team" galt, hat Maccabi mit 59 zu 66 verloren. (BerlinerZ) TS

Maccabi Tel Aviv schlägt Galatasaray Istanbul
In einer spannenden Verlängerung verwandelten beide Mannschaften ihre Freiwürfe und gingen mit 94:94 in die letzten fünf Sekunden. Dann schnappte sich Jeremy Pargo den Ball und nagelte mit der Schlusssirene den Dreier ins Herz von Gala. Topscorer der Partie war Zoran Erceg mit 29 Punkten. Bei Maccabi erreichten vier Spieler eine doppelte Punktausbeute, wobei Smith mit 24 und Jeremy Pargo mit 17 Punkten die Topscorer der Israelis waren. (Spox, YouTube) TS

2015 Tel Aviv Marathon
Mehr als 40.000 Teilnehmer werden zum 2015 Tel Aviv Marathon am 27. Februar erwartet, dem größten sportlichen Ereignis in Israel jemals. Auf dem Rabin-Platz wird es einen großen Basar für internationale Sportartikel geben. Am Abend davor gibt es die traditionelle Pasta Party. Insgesamt werden 150.000 Menschen erwartet. Im vergangenen Jahr brach Ezekiel Koech aus Kenya mit 2:14:39 den Rekord für Männer. Neben dem regulären Marathon gibt es auch einen Halbmarathon, einen Kinderminimarathon, einen Pärchen-Lauf und ein Handbike-Rennen. (Kontakt, tlvmarathon) TS




Ihre Anzeige hier...

Die "ILI-News" erreichen etwa 27.000 Leser.
Mediendaten individuelles Angebot auf Anfrage an: ili@il-israel.org



Der israelische Wahlkampf bringt seltsame Blüten hervor. Ob die geplante Rede von Netanjahu in Wirklichkeit nur ein "Wahlkampftrick" ist, wie seine Gegner in Israel behaupten, oder ob der Premier wirklich daran glaubt, die US-Abgeordneten von der Gefahr einer iranischen Atombombe zu überzeugen, steht zur Diskussion. Inzwischen hätte Netanjahu fast die wichtigste Ehrung des Staates Israel am Unabhängigkeitstag zu Fall gebracht. Als amtierender Erziehungsminister legte er ein Veto gegen einige Mitglieder der Jury ein, die Preisträger für Literatur und Film auswählen sollten. Unter ihnen waren "linke" Professoren, die zur Wehrdienstverweigerung aufgerufen hatten. Daraufhin zogen potentielle Kandidaten wie David Grossman, Chaim Beer, Sami Michael und Rachel Dajan ihre Kandidatur zurück. Auf Empfehlung des Rechtsberaters der Regierung, Jehuda Weinstein, hatte Netanjahu sein Veto zurück gezogen. Derartige Beschlüsse dürften nicht während des Wahlkampfes gefasst werden. Diese von den Medien hochgespielten "Fehltritte" haben bei den Umfragen Netanjahus Popularität innerhalb Israels bisher jedoch nicht geschadet. Anders sieht es im Ausland aus, wo immer wieder ein regelrechter Anti-Netanjahu-"Wahlkampf" zu beobachten ist. TS








Palästinenser wollen Israels große Nahrungsmittelfirmen boykottieren. Wie effektiv kann ein Boykott sein? Als Protest gegen das Zurückhalten der von Israel einbehaltenen Steuern wurde ein Boykott der Produkte von Tnuva, Strauss, Elite, Osem, Prigat und Jafora beschlossen. Sie haben praktisch ein Monopol für Milch und Milchprodukte, Nescafe, Suppen, Tiefgefrorenes und Eiscreme. Der palästinensische Markt umfasst nur NIS 16,4 Mrd. im Vergleich zu einem israelischen BSP von NIS 1.000 Mrd. Die Nahrungsmittelexporte in die Westbank werden auf NIS 700 Mio. geschätzt. Die Palästinenser können keinen Ersatz bieten und es fragt sich, ob die Kunden wirklich auf die israelischen Produkte, auch wegen ihrer besseren Qualität, verzichten können. Palästinensische Aufrufe zum Boykott, etwa der Siedlungen, sind öfters gescheitert, weil 30.000 dort arbeitende Palästinenser nicht arbeitslos auf der Straße stehen wollten. (business, INN, Maan, JPost) Auch BDS wird immer wieder zurecht vorgeworden, dass die gegen Israel gerichteten Boykottauffrufe den Palästinensern weit mehr schaden, als Israel. (Israelkompetenzkollektion) TS



Die Erstaufführung des Oratoriums "Der Messias" von Georg Friederich Händel in hebräischer Sprache am 14. Mai 2015 um 19:30 Uhr im Neuberinhaus in Reichenbach ist ein einmaliges Projekt. Mit dieser Veranstaltung am Datum der Staatsgründung Israels will man 50 Jahre diplomatische Beziehungen zwischen der Bundesrepublik
Deutschland und dem Staat Israel würdigen. Solisten, Chor und Orchester "Laudamus Te Stuttgart" ("Wir loben Dich") sowie renommierte Solisten, Gastsänger und Instrumentalisten aus Israel werden unter der Leitung von Monica Meira Vasques dieses große Werk in einer deutsch-israelischen Zusammenarbeit an Himmelfahrt 2015 im Rahmen einer Konzerttournee aufführen. Der Gewinn dieser Veranstaltung fließt vollständig der Handwerkerarbeit der Sächsischen Israelfreunde e.V. für Holocaustüberlebende in Israel zu. (neuberin, zumleben) TS

Podiumsdiskussion: "Wählen für die Zukunft?"
Montag, 23. Februar von 18:00 - 20:00 Uhr Der Tagesspiegel, Askanischer Platz 3 , 10963 Berlin
Podium: Walter Klitz, Projektleiter der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit in Jerusalem; Yohanan Plesner, Leiter des Israel Democracy Institute

und früherer Abgeordneter der Knesset; Shimon Stein, Botschafter a.D. des Staates Israel in Berlin; Moderation: Dr. Christian Böhme, Der Tagesspiegel. Nach nur zwei Jahren im Amt ist die israelische Regierung gescheitert. Neuwahlen wurden für den 17. März 2015 angesetzt. Ob die Neuwahlen jedoch einen Politikwechsel hervorbringen ist fraglich. Es soll diskutiert werden: Gibt es eine Alternative zu Premierminister Netanyahu? Wer könnte diese Alternative sein? Wie aussichtsreich ist es, dass Friedensverhandlungen wieder aufgenommen werden? Wie würde sich eine Anerkennung der Staatlichkeit Palästinas durch das EU-Parlament auf Israel auswirken und behindert oder fördert diese neue Friedensverhandlungen? Welche Konsequenzen ergeben sich aus dem palästinensischen Beitritt zum Internationalen Strafgerichtshof? Welche Themen stehen im Wahlkampf im Vordergrund? (Friedrich-Naumann-Stiftung, FB) TS

Die Türkei unter Erdogan - Zwischen Agonie und Caesarenwahn - Vortrag und Debatte mit Kamil Taylan (Hessischer Rundfunk) Donnerstag, den 26. Februar 2015 um 19 Uhr Humboldt Universität zu Berlin, Unter den Linden 6, Raum 2097. Um Anmeldung wird gebeten. (MFFB) TS

Einige weitere Veranstaltungstipps:








Schätzen Sie die ILI News, die Israeltage, den Israelkongress, unsere Publikationen und unseren Online Aktivismus?
Ohne Ihre Unterstützung können all diese Dinge nicht realisiert werden. Unsere Arbeit für Israel und für das Deutsch-Israelische Verständnis ist wichtiger denn je, aber dafür brauchen wir SIE!
Gerne würden wir auch weiterhin so aktiv für Sie, für uns und für Israel bleiben. Doch das geht nur mit der großzügigen und regelmäigen Unterstützung Aller. Selbstverständlich stellen wir Spendenquittungen aus!
SPENDENKONTO:
ILI - I Like Israel e.V.
Santander Bank München
Kto. Nr.: 1507866200
BLZ: 50033300
IBAN: DE90500333001507866200
BIC: SCFBDE33




Berlin ist dabei, Frankfurt, München, Stuttgart und viele weitere Städte auch. Aber was ist mit Eurer Stadt?!? Noch ist ausreichend Zeit einen Israeltag zu organisieren. Gerne stehen wir bei der Planung mit Material, sowie Rat und Tat zur Seite! Ob als Sponsor, Organisator oder Mitarbeiter, der
ISRAELTAG 2015 BRAUCHT SIE!
Informationen und Kontaktaufnahme unter:
israeltag@il-israel.org.








General a.D. Doron Almog und sein deutscher Freund

Israelische Marine stoppt Waffenschmuggel im Mittelmeer auf dem Weg nach Gaza (Ynet)

Wahre Liebe in Tel Aviv


Bitte schickt auch Ihr uns Eure Aufnahmen - Bilder die Israel zeigen, wie Ihr es seht und erlebt habt.


Was es nur in Israel gibt (Israelvideo)

Parkplatz

Sudoku im Schwimmen

Erstarrter Verkehr

Chassidische Fußgänger

Mütter bringen ihre Babys zur Arbeit

Koscherer MacDonalds

Mehr F-16 Pilotinnen als Autofahrerinnen in Saudi Arabien

Ein Atheist glaubt an Wunder

Einbruchssicherer Kiosk

Wo Befehlshaber jünger sind als die Untergebenen

Typisches Hochzeitsfoto

Fahrradfahrer auf Autobahn am Jom Kippur

Vielfalt

Achtung Staubwolken, Panzer und Kamele

Chassidische Familie

Schönheitsköniginnen dienen

Halb Taxi, halb Streifenwagen

Zwei Generationen




Shalom
Thomas
ILI News
Thomas@il-israel.org



Am 12. Mai 2015
ist wieder Israeltag!


ILI-News:
Abmelden | Abonnieren | Spanische ILI-News | Spenden | Impressum | Mitgliedschaft

©2005-2015 ILI - I Like Israel e.V.- Veranstalter des Deutschen Israelkongresses
Weiterverbreitung jeglicher Art nur mit schriftlicher Genehmigung von
ILI - I Like Israel e.V.
www.i-Like-Israel.de www.Israelkongress.de ili@il-israel.org