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08. Februar 2015

Inhaltsverzeichnis




















Antibiotikaresistente Bakterien
Immer mehr Bakterien haben Resistenz gegen Antibiotika entwickelt und reagieren auch nicht mehr auf noch stärkere Antibiotika. Tausende Tote sind die Folge. An der Tel Aviv Universität wird ein Virus entwickelt, der die Bakterien schwächt und "krank" macht, sodass sie dann mit herkömmlichen Medikamenten abgetötet werden können. (ToI) TS

Israelisches Solarkraftwerk eingeweiht
Gigawatt Global wird ein Solarkraftwerk mit 28.360 Solarplatten in Ruanda einweihen, auf Land, das zum Agahozo-Shalom Youth Village gehört. Das ist ein Waisenhaus im Kibbuz Stil, 1994 infolge des Völkermordes errichtet. (ToI) TS

Schnüffel-Phone
Durch Atemanalyse entdeckt die NaNose-Technologie frühzeitig Krebs und andere schwere Erkrankungen (ILI News berichtete). Nun wird die am Technion entwickelte Methode unter dem Namen SniffPhone in Smartphones installiert und damit für User zugänglich. Das Projekt wird von der EU mitfinanziert. (ToI) MN

Für mehr Durchblick beim Skilauf
Die Skibrille von RideOn ist weltweit die erste Brille mit erweiterter Realität für Skifahren und Snowboarden. Mit der Brille kann man sich im Skigebiet orientieren (z.B. Skilifte finden), Freunden Nachrichten senden, Videos mit der eingebauten HD-Kamera aufnehmen oder auch spielen. All das wird ausschließlich durch Blick auf die Symbole auf dem durchsichtigen Display erreicht. (NoCamels) MN

Land der Innovation
Beim Bloomberg Global Innovation Index 2015 nimmt Israel im internationalen Ländervergleich den fünften Platz ein. In der Kategorie Forschung und Entwicklung erreicht das Land sogar Rang zwei nach Südkorea. In den Bereichen Hochschulbildung sowie Forschungspersonal rangiert Israel auf Platz vier. (JPost) MN

Pilz fördert Wachstum
Israelis haben den Mykorrhiza Pilz entwickelt, mit dessen Hilfe Pflanzen besser wachsen. Das israelische Agritech Startup Groundwork BioAg hält es für einen Fehler, Fungi (Pilze) wie Mykorrhiza mit Pestiziden zu töten. Die Fungi vergrößern die Wurzelfläche tausendfach und verdoppeln die Ernte von Paprika, Sonnenblumen und Bananen. (ToI) TS



Jüdisches Leben in Babylon in biblischer Zeit
Eine Ausstellung im Jerusalemer Bible-Lands-Museum zeigt 100 antike Tontafeln - jede nicht größer als eine Handfläche. Sie wurden im heutigen Irak entdeckt und geben Einblicke in das Alltagsleben der Hebräer, die vor
etwa 2.500 Jahren nach Babylon ins Exil verschleppt wurden. Sie berichten detailliert über Verträge und den Handel zwischen den Judäern und König Nebukadnezar. Das Museum hat sie von einem israelischen Sammler in London erworben. Filip Vukosavovic, Kurator der Ausstellung, sagte begeistert: "Die Tafeln füllen die Lücke, die bisher vorhanden war, wenn man das Leben der Judäer in Babylon verstehen will." Nebukadnezar, der mächtiger Herrscher der Hängenden Gärten von Babylon, kam mehrmals nach Jerusalem. Bei jedem seiner Besuche zwang er Tausende Juden, mit ihm zu kommen. 565 vor der Zeitenwende hat Nebukadnezar Jerusalem belagert und mitsamt dem ersten Tempel zerstört. (IHH) TS



Handy ohne Handbedienung
Sesame Enable hat einen Preis von Verizon in Höhe von USD 1 Mio. gewonnen für sein Smartphone, das von Behinderten bedient werden kann, die nicht einmal ihre Hände bewegen können. Das Smartphone werde durch
Sprache Kopfbewegungen und Gesten gesteuert. Allein in den USA gebe es 5,6 Mio. gelähmte Menschen darunter 150.000 Kinder. Sesame habe eine Technologie eingebaut, die es Kindern ermögliche, Spiele und Lehrmaterial zu erkunden. Weitere Gewinner waren die israelischen Startups Talkitt und Hopon, die jeweils USD 250.000 erhielten. (jewishbusiness) TS

Durchbruch bei Gas-Verhandlungen
Um lange Gerichtsprozesse zu vermeiden, haben sich die Delek Group und Nobel Energy Inc. auf einen Kompromiss geeinigt, nachdem der Staat Israel Ihnen vorgeworfen hatte, ein illegales Kartell in der Gasindustrie und der
Erschließung der Gasfelder vor der Küste Israels gebildet zu haben. Die Teilhaber werden einige Anteile verkaufen müssen, ohne auf alles zu verzichten. Delek von Jitzhak Tschuva und Nobel werden ihren Zugriff auf das Leviathan Gasfeld behalten können, müssen aber das Gas separat vertreiben. So werde das Monopol abgeschafft. (Jerusalemonline) TS

Wasser für Indien
Netafim, weltweit führend in der Tröpfchen-Bewässerung, wurde für das weltweit größte Projekt der Mikro-Bewässerung in Indien engagiert. 30.000 Hektar Agrarland im Süden Indiens sollen bewässert und damit die Produktivität und Lebensqualität von Menschen in 22 Dörfern verbessert werden. Der Vertrag hat einen Umfang von USD 60 Mio. (Israel21c) MN
Ran Maidan, CEO von Netafim

Intel Israel
Intel kauft den deutschen Netzwerk-Chiphersteller Lantiq. Das deutsche Unternehmen unterhält bereits ein Forschungs- und Entwicklungszentrum (R&D) in Israel mit 100 Beschäftigten. Mit dem Kauf von Lantiq erweitert Intel sein Engagement in Israel, insbesondere im Bereich der Chips für internettaugliche Geräte, wie Tablets oder Smartphones. (Haaretz) MN

Eine gute Empfehlung
Taboola entwickelt eine Empfehlungs-Plattform für Internetinhalte, die besonders für Werbefirmen interessant sind. Eine Finanzierungsrunde, konnte USD 117 Mio. eintreiben. 2014 machte Taboola einen Umsatz von über USD 200 Mio. Der Wert des Unternehmens wird auf USD 1 Mrd. geschätzt. (Globes) MN
Gründer und CEO Adam Singolda

Neue Streaming-App
Eine neue israelische App, erlaubt es, Musik als Nachricht über eine Streaming Plattform zu verschicken und zu teilen. Nach mehrfachen Erhöhungen des Grundbudgets auf USD 30 Mio. wird das Unternehmen bald USD 100 Mio. wert sein. Zu den Investoren gehören David Guetta, Tiesto, Nicky Minage, Will.I.Am. und der Manager von Coldplay. (DanceCharts) KR

Superhelm für Britische Soldaten
Britische Infanteristen erhalten 1,3 Kg schwere Helme, in Kanada entwickelt und in Israel von Source Vagabond in Tirat Hakarmel produziert, im Rahmen eines EUR 40,5 Mio. Projekts. Der Helm wurde mit modernstem Schnickschnack ausgestattet wie Kamera, Funk, Schutzbrille gegen Sonne, Kugeln und Sand usw. und biete dem Kopf besseren Schutz als herkömmliche Helme. In der ersten Phase sollen 9.000 Helme ausgeliefert werden. Weil junge Soldaten sehr modebewusst seien, wurde auch auf das "Gucci-Design" geachtet, damit der Kopfschmuck wie bei Starwars aussieht. (dailymail, Defense) TS








Vegane Soldaten
Niemand verschmäht einen Hamburger, selbst wenn er nur aus Linsen besteht, so der Chef des Jerusalemer Nagila Restaurants. Der Speise-Befehlshaber der israelischen Armee hat sich mit Spezialisten beraten, um die Armee
Veganer-freundlicher zu machen. Das Militär sucht Ersatz für Proteine und will den Soldaten gesündere Speisen anbieten. Das bedeutet weniger Mayonnaise im Salat und weniger Gemüse aus der Büchse. Die Armee will umstellen auf Vollkornmehl-Brot, rohes Gemüse, Couscous und Canola-Öl. (ToI, Culturetrip) TS

Viele kleine Wunder in der Wüste
Auf den Yatir-Hügeln westlich des Toten Meeres, wo sonst nur eine steinig staubige Wüste ist, hat die Yatir Winery in den großen Lichtungen eines künstlich angelegten Tannenwalds Weinreben gepflanzt, aus denen heute der Qualitätswein hervorkommt, mit dem Israel heute international auf sich aufmerksam macht. (FAZ) KR

Festival für koschere Weine in Jerusalem
Mehr als 40 Weingüter werden ihre Produkte beim jährlichen "Kosher Wine Festival" am 11. und 12. Februar in Jerusalem im International Convention Center vorstellen. Neben Verkostungen werden lokale und internationale Weinkenner Kurse anbieten, die sich mit "Neue
Traubensorten" und "Wie importiert man koscheren Wein" beschäftigen. Einige bekannte israelische Chefköche werden zeigen, wie man mit koscheren Weinen kocht. Zu den teilnehmenden Weingütern gehören Barkan, Tabor, Golan Heights, Binyamina und Dalton Winery. (winejerusalem, JPost) TS

Peres im Präsidentenpalais
Im Präsidentenpalais in Jerusalem wurde im Garten eine neue Büste von Schimon Peres aufgestellt in einer Reihe mit ehemaligen Staatsoberhäuptern. Wegen der historischen Chronologie konnte Peres nicht verhindern, dass seine recht große Büste neben der von Vorgänger Mosche Katzav steht. Der sitzt wegen Sexualvergehen im Gefängnis. In einer Satiresendung im israelischen Fernsehen wurden die vermeintlichen Büsten vorgestellt. Anstelle von Katzav wurde "Männeken Piss" als dessen Abbild gezeigt. (JPost) TS

Haarige "Zauber-Kipa" als Schutz vor Attacken
In seinem Unisex-Haarsalon in einem Vorort der Stadt Rechovot führt Shalom Koresh auf dem Haupt eines jungen Kunden seine "Zauber- Kipa" vor: Eine jüdische Kopfbedeckung, angepasst an das Haar seines Trägers. Die
unsichtbaren Käppchen sollen praktizierende Juden vor antisemitischen Anfeindungen bewahren, ohne dass sie gegen ihre religiösen Gebräuche verstoßen müssen. Vor allem in Europa sieht ihr Erfinder eine wachsende Nachfrage. (KronenZeitung) KR

Israel bei der Berlinale
Bei der Berlinale, einem der bedeutendsten Filmfestivals der Welt, werden unter mehr als 400 Filmen einige israelische Filme gezeigt. Darunter die Filme Ben Zaken von Efrat Corem, Lama (Warum) von Nadav Lapid und Censored Voices von Mor Loushy. (Berlinale) TS

Obst für Bedürftige
Über 1.000 junge Israelis wollen bei der Ernte übrig gebliebene Früchte pflücken, um das Obst an Bedürftige zu verteilen. Die israelische Organisation "Leket" habe das Projekt ins Leben gerufen. Dafür habe die Wohltätigkeitsorganisation freiwillige Erntehelfer und Privatpersonen gesucht, die das Obst aus ihren Gärten spenden wollen. Anlass dazu sei das jüdische Neujahrsfest der Bäume "Tu BiSchvat". (INN) TS
Foto: Sahm

Filmemacher Micha Shagrir ist tot
Der 1937 in Linz geborene und seit 1938 in Israel lebende Regisseur Micha Shagrir ist in Tel Aviv einem langen Krebsleiden erlegen. Shagrir war einer der großen israelischen Filmemacher. Shagrir wanderte 1938 mit seinen Eltern nach Palästina aus. Seit 1958 war er Journalist bei Zeitungen und im Rundfunk. Mitte der 1960er-Jahre wurde er Regisseur und hat sich einen Namen mit Dutzenden teils preisgekrönten Filmen gemacht. 1980 wurde seine Frau Aliza bei einem Terroranschlag in der Pariser Rue de Rosieres im jüdischen Viertel bei einem Terroranschlag getötet. (Standard, KleineZeitung, JPost) KR TS

Studie: Israelis an Studium der Bibel interessiert
Eine neue Umfrage zeigt, dass die meisten Juden in Israel -säkular wie traditionell - ein großes Interesse am Studium der Bibel haben. Sie ergab, dass 54% der jüdischen Israelis meinen, sie hätten ein "Basiswissen" über den
Glauben. 57% verwenden täglich mindestens fünf Minuten darauf, in der Bibel zu lesen. Zum Chanukka-Fest 2014 startete die israelische Regierung ein dreijähriges, landesweites Bibelstudien-Programm. "Projekt 929" ist nach der Anzahl der Kapitel im Tanach (Altes Testament) benannt. (IHH) KR

Playboy Rolf Eden wird 85
In Berlin wurde Eden 1930 als Rolf Sigmund Sostheim geboren. Seine jüdischen Eltern beschlossen, Berlin zu verlassen, als Hitler die Macht ergriff. 1933 wanderte die Familie nach Palästina aus. In Haifa gründeten sie das Hotel Eden. Und bereits hier wurde Eden zum Entertainer.
Mit 18 zog er nach Tel Aviv und wurde im frisch gegründeten Staat Israel zum Militär eingezogen, wo er in der Eliteeinheit Palmach unter Jitzchak Rabin kämpfte. 1956 kehrte er nach Berlin zurück, als er in der Zeitung las, dass jeder im Ausland lebende Berliner, der nach West-Berlin zurückkehrt, DM 6.000 erhalte. Dort feierte Eden (im Bild vorn, 2. v. re.) nun seinen 85. Geburtstag. (Spiegel Online, Wikipedia) KR



William Shabas zurückgetreten
Der Leiter der UNO-Kommission zur Untersuchung (israelischer) Kriegsverbrechen ist nach Druck zurückgetreten, nachdem er zugeben mußte gegen Bezahlung für die PLO gearbeitet zu haben. Ministerpräsident Benjamin Netanyahu hat zum Rücktritt des Uno-Chefermittlers William Shabas gesagt: "Nach dem Rücktritt des Vorsitzenden des Untersuchungsteams, der einseitig gegen Israel war, gehört der Bericht zu den Akten gelegt. Es sind die Hamas, die anderen Terrororganisationen und uns umgebende Terrorregime, die untersucht werden müssen." (embassies, JCPA, nationalpost) TS

Diplomaten suspendiert
Der israelische Botschafter in Bern, Jigal Caspi, sowie zwei weitere Diplomaten in Indien und London wurden nach Jerusalem zurückgerufen. Sie haben auf Twitter kritische Äußerungen über Regierungschef Netanjahu und Minister Naftali Bennett verbreitet. Das widerspricht den Regeln der weisungsgebundenen Staatsdiener. Ihnen droht die fristlose Entlassung aus ihren Ämtern. Zu Erinnerung: Auch der ehemalige Botschafter in Deutschland, Avi Primor, wurde seinerzeit abberufen und entlassen, weil er die demokratischen Verhältnisse bei einem Koalitionspartner der Regierung kritisiert hatte. Diplomaten haben die Aufgabe, die Politik der gewählten Regierungen zu vertreten, ohne Rücksicht auf eigene Meinungen. (ToI, Haaretz, Standard, Audiatur) TS
Jigal Caspi
Foto: Sahm

Gefängnis wegen Hühnersuppe
Ein israelischer Geschäftsmann musste 3 Tage im türkischen Gefängnis unter israelfeindlichen Arabern und Palästinensern verbringen, weil er beim Flug mit "Pegasus" von Tel Aviv nach Istanbul eine Tüte Hühner-Suppenpulver "gestohlen" habe. Ben Gal, 57, wurde von den Stewards
aufgefordert seine Taschen zu leeren und bei der Landung festgenommen. Die verschwundene Suppenpulver-Tüte wurde später unter dem Sitz des Geschäftsmanns gefunden. Anstatt sich zu entschuldigen, bezichtigte Pegasus den Israeli, sich während des Fluges "schlecht benommen" zu haben. (algemeiner, Ynet) TS

UNO verurteilt Israel
Die UNO hat Israel verurteilt wegen der Tötung eines spanischen UNIFIL-Beobachters an der Grenze zwischen Israel und Libanon. Israels UN-Botschafter Prosor kritisierte die Verurteilung. Der Text des Gremiums erwähne weder die beiden israelischen Soldaten, die ebenfalls bei dem Gefecht getötet wurden, noch verurteile er die Hisbollah. Obgleich von Israel gewarnt, kam der Spanier ums Leben, als Israel in Richtung einer Hisbollah Stellung das Feuer erwiderte. (JPost, NYT, INN) TS



Gestelltes Bild bei Spiegel: Pallywood: Die Armee rennt hinter Tamer Naffar her und der macht ein Selfie. Dieses Bild verbreitet der Spiegel und lässt es stehen, obgleich sich herausgestellt hat, dass die "Polizisten" Kumpanen des populären arabischen Rappers sind. In den sozialen Netzen ist das Bild ein Renner und viele glauben, es sei echt. (HC, nydaily, Spiegel, fb, NKurier) KR TS

Störmanöver gegen KKL-Kongress: Bei dem Kongress "Natürlich für Israel" sind angesehene Sprecher eingeladen. Ungeprüft hatte die Stuttgarter Zeitung unter Berufung auf das Palästinakomitee Stuttgart behauptet, dass ein Haftbefehl gegen den früheren Kommandeur der
israelischen Armee, Doron Almog, bei der Bundesstaatsanwaltschaft beantragt worden sei. Es wirft Almog "Kriegsverbrechen" vor. Das Palästinakomitee bekam ein weiteres Mal Platz sich mit der "Korrektur" darzustellen, dass nicht sie, sondern das European Center for Constitutional and Human Rights e.V. (ECCHR) den Antrag auf Haftbefehl eingereicht hätte. Zwischenzeitlich steht Almog während seines Deutschlandbesuchs unter verstärktem Polizeischutz. Das Palästinakomitee hat bislang keine Proteste gegen die Zerstörung von halb Rafah von Seiten der Ägyptischen Armee organisiert. (HC, StuttgarterZeitung) TS

Wenn Israel das gemacht hätte: Ägypten ebnet Rafah ein - Die Stadt Rafah ist seit Jahrzehnten geteilt. Weil die Zahl der Anschläge auf dem Sinai zunimmt, will Ägypten die halbe Stadt einebnen. Die betroffenen
Familien müssen ihre Heimat verlassen. So Torsten Teichmann vom ARD-Hörfunkstudio Tel Aviv. Nach dem Sechs-Tage-Krieg war hier alles unter israelischer Kontrolle. In Rafah gab es keine Grenzen. Ägypten will eine Pufferzone schaffen mit dem Ziel, den Schmuggel und die Anschläge von Militanten auf ägyptischem Gebiet zu verhindern. Ende Januar hatten Terroristen mehr als 30 Soldaten und Zivilisten bei zwei Anschlägen getötet. (Tagesschau) TS

UNESCO lehnt palästinensische Plakat-Sammlung ab: Die UNO- Kulturorganisation UNESCO hat es abgelehnt, eine Sammlung von 1.600 palästinensischen Plakaten zu ihrem "Welterbe" zu erklären. UNESCO Chefin Irina Bokova meinte, dass die Sammlung den Antisemitismus schüre und Selbstmordattentäter verherrliche. (ToI, posters, INN) TS

PA prüft Totenzahl ehe sie Terroristen-Gehälter festlegt: Die PA (Palästinensische Autonomiebehörde) zahlt monatlich zwischen USD 3 und 7 Mio. Gehälter an Terroristen in israelischen Gefängnissen. Neben dem
Strafmaß wird das Ausmaß des Schadens, Tote und Verletzte, bei den Anschlägen genau untersucht, ehe die Höhe des Monatsgehalts festgelegt wird. Das ergaben jetzt entdeckte Dokumente, die der Times of Israel in die Hände fielen. Die Untersuchungsergebnisse würden auch Präsident Abbas vorlegt. Wegen Bedenken der europäischen Spender werden die Gelder nicht mehr über das Gefangenenministerium ausgezahlt, sondern über eine Stiftung. Der Gesamthaushalt der PA beträgt jährlich etwa USD 4,2 Mrd. und wird größtenteils durch Auslandsspenden bestritten, etwa 10% von den USA. (ToI) TS

Die EU baut illegale Wohnungen: Die EU errichtet illegal Hunderte Fertighäuser für Beduinen in der von Israel kontrollierten C-Zone der besetzten Gebiete östlich Jerusalems. Jedes Haus erhält ein aufgeklebtes EU-Logo, in der Erwartung, dass Israelis es nicht wagen, diese
Häuser zu zerstören. Darauf hat die Organisation Regavim aufmerksam gemacht. In Kooperation mit der Palästinensischen Autonomiebehörde versuche die EU in den besetzten Gebieten "Fakten zu schaffen". Am Freitag gab Premier Natanyahu die Weisung aus, mit diesen Siedlungshäusern genauso zu verfahren, wie mit anderen illegal errichteten Einrichtungen. (HC, DailyMail, JPost, Regavim, IHH, ToI) TS



Von der Startup-Nation zur Big-Data-Nation
"Start-up-Nation Israel", der millionenfach verkaufte und in 30 Sprachen übersetzte Bestseller der Autoren Dan Senor und Paul Singer, hat "die Geschichte von Israels Wirtschaftswunder" weltweit bekannt gemacht. So klein das Land, so groß sein technologischer Vorsprung. Israel hat nicht nur mehr Startups und eine größere Venture-Capital-Industrie (pro Kopf gemessen) als jedes andere Land der Erde, laut Economist ist das Ökosystem für Startups nur im Silicon Valley noch besser. Weniger bekannt ist, dass es innerhalb der Startup-Nation Israel ein kleineres, aber noch
schneller wachsendes Segment gibt: die "Big-Data-Nation". Für alle Themen rund um Daten ist Israel in den vergangenen Jahren zum Global Hotspot aufgestiegen. Google, Facebook, Apple, Microsoft, Ebay, GM, SAP, Intel, HP, Citibank oder EMC, sie alle haben umfangreiche Zentren für Big Data in Israel angesiedelt. Gleiches gilt für die israelischen Tech-Stars wie Waze, Wix oder Outbrain. (gruender) TS





Sportliche Verletzung
Der tunesische Tennisspieler Malek Jaziri erlitt beim Spiel in Frankreich gerade rechtzeitig eine "Verletzung", um nicht bei der nächsten Runde gegen den Israeli Dudu Sela antreten zu müssen. Tunesien hatte den Spieler schon 2013 in Taschkent von einem Spiel gegen einen Israeli abgehalten, woraufhin die ITF Tunesien 2014 vom Davis Cup ausgesperrt hat, wegen "unsportlichen Verhaltens". (Ynet) TS

Palästinensische Fußballer wechseln in israelische Liga
Der Palästinensische Fußballverband gewährt zwei Spielern ein Transferzertifikat für Israel. Damit können die beiden Palästinenser für israelische Vereine antreten. Bis vor kurzem hatte sich der Palästinensische Fußballverband geweigert, mit dem israelischen Verband
zusammenzuarbeiten. Am Montag erhielten die Spieler Mohammad Suabi und Mohammad Fudi ihre Internationalen Transferzertifikate. Suabi wechselt von Schabab Jatta bei Hebron zum nordisraelischen Viertligaverein Sandala Gilboa. Fudi war bislang in Hebron aktiv und steht nun bei Beitar Tel Aviv -Ramle unter Vertrag. Unterdessen wurde eine auf 99 Jahre angelegte Sperre gegen einen anderen palästinensischen Fußballer wieder aufgehoben: Attef Abi Bilal hatte gleichzeitig in der israelischen und in der palästinensischen Liga gespielt. Doch nun darf er wieder in Israel aktiv sein. (INN, ToI) TS




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Netanjahus Rede von dem Kongress macht weiter große Schlagzeilen in den USA wie in Israel beim Wahlkampf. Inzwischen sollte klar sein, dass Obama schon zeitig vorher informiert worden war, ehe der Abgeordnete John Boehner sie öffentlich ausgesprochen und der israelische Premier sie angenommen hatte. Doch Obama tut so, als sei er betrogen worden, während israelische Politiker meinen, dass Netanjahu eigenhändig die guten Beziehungen mit dem wichtigsten Verbündeten Israels, dem amerikanischen Präsidenten, zerstöre. Tragisch ist, dass sich niemand von angeblichen Fakten überzeugen lässt und so eine völlig überzogene Krise heraufbeschworen wird. Letztlich will Netanjahu vor einem Vertrag mit Iran warnen, der es Teheran ermöglicht, weiter an einer Atombombe zu basteln, die als Erstes den jüdischen Staat Israel auslöschen soll. (ToI) TS








Aber die Siedlungen.
Immer wieder werden die Siedlungen in den besetzten Gebieten als schlimmster Hemmschuh für einen Frieden in Nahost und in der ganzen Welt erwähnt. Eine Annexion des Westjordanlandes wird gar als Ende des jüdischen Staates gesehen, weil Israel dann eine arabische Mehrheit hätte oder zum Apartheid-Staat würde. Doch bei genauem Hinschauen schlägt zum Beispiel der rechtsgerichtete Abgeordnete Naftali Bennett gar nicht vor, den Gazastreifen mit seinen 1,8 Mio. Einwohnern oder die unter palästinensischer Autonomieverwaltung stehenden palästinensischen Städte einzuverleiben, sondern nur die sogenannten C-Gebiete im Westjordanland. Dort leben ein paar Tausend Palästinenser und dort stehen die Siedlungen. Das käme einem Einfrieren des heutigen Zustandes gleich, nur dass die Palästinenser sich dann als "Staat" bezeichnen könnten, was sie ohnehin schon tun. Das wäre keine Ideallösung und entspricht gewiss nicht palästinensischen Träumen. Aber vielleicht könnte das mal Jenen Wind aus den Segeln nehmen, die behaupten, dass eine Annexion zugleich Gaza und die Autonomiegebiete beinhalten müsse, wie es auch Richard Schneider fast automatisch behauptet. Fakt ist, dass es in Israel eine Vielzahl von Meinungen zum Thema Siedlungen gibt und das Thema abschließend Bestandteil von Friedensverhandlungen sein muß. (Tachles) TS



Geographische Gesellschaft zu Leipzig
Prof. Haim Goren vom Tel-Hai College in Israel hält einen Vortrag zum Thema "Das Heilige Land in Deutschland. Spuren der Bibel in der deutschen Kulturlandschaft" am 24.02.2015 um 19 Uhr im Filmsaal des Grassimuseums, Johannisplatz 5-11 in Leipzig. Mit Wissenschaftlern des Instituts für Länderkunde arbeitete er an einem deutsch-israelischen Projekt zur Kartographie Geschichte des Heiligen Landes. Der Vortrag stellt ausgewählte Topoi in Deutschland vor, die baulich, kulturell oder namentlich an das Heilige Land erinnern. (geographische) TS

Besondere Beziehungen - Besondere Verantwortung?
Konferenz zu Stand und Perspektiven des deutsch-israelischen Verhältnisses 29. April 2015, 18.00 - 22.00 Uhr und 30. April 2015, 09:00 - ca. 18:00 Uhr in der Heinrich-Böll-Stiftung, Schumannstr.8, 10117 Berlin.
Anmeldung unter www.boell.de ab 11. Februar 2015.
Mit: Joschka Fischer, Publizist und ehemaliger Bundesaußenminister, Berlin; Yehuda Bauer, Historiker, Jerusalem; Ruprecht Polenz, ehemaliger Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses, CDU/CSU, Münster; Adina Bar Shalom, Gründerin und Leiterin des Haredi College für Mädchen und Frauen, Jerusalem; Michael Wolffsohn, Historiker und Publizist, München; Naomi Chazan, Wissenschaftlerin und ehemaliges Mitglied der Knesset für Meretz, Tel Aviv; Barak Ravid, Haaretz, Sicherheitspolitischer Journalist, Tel Aviv; Micha Brumlik, Publizist, Berlin; und Cem Özdemir, Bundesvorsitzender von Bündnis 90/ Die Grünen, Berlin. (www.boell.de, birk@boell.de, 030/28534319) TS

Deutsche Technion-Gesellschaft
Mitte März präsentieren junge Wissenschaftler aud Deutschland und Israel in Hannover ihre Kooperationsergebnisse in kurzen Vorträgen. Die Themen sind in die Bereiche Biomedizin, Material-, Geistes und Umweltwissenschaften untergliedert. Der wissenschaftlichen Konferenz vorangestellt ist eine von der Volkswagen Stiftung organisierte politische Auftaktveranstaltung, die neben Grußworten des israelischen Botschafters und der niedersächsischen Wissenschaftsministerin zu einer Podiumsdiskussion mit Universitätspräsidenten aus Israel und Deutschland einlädt. Für die Konferenz am 10. und 11. März 2015 bitte anmelden unter con2015@iftc.uni-hannover.de, oder office@dtgev.de. (Technion) TS

Wissenschaft feiert 50 Jahre Beziehungen
Anlässlich des 50-jährigen Jubiläums der deutsch-israelischen diplomatischen Beziehungen laden die Max-Planck-Gesellschaft und die Minerva-Stiftung
gemeinsam mit dem Weizmann Institute of Science zu einer zweitägigen Festveranstaltung. Unter dem Motto "Celebrating 50 Years of German-Israeli Diplomatic Relations" kommen am 10. und 11. Februar in Tel Aviv und in Rehovot hochkarätige Wissenschaftler aus beiden Ländern zusammen. Erwartet wird Bundesforschungsministerin Johanna Wanka. Neben Gästen aus Politik und Gesellschaft reisen die Präsidenten führender Forschungsorganisationen an. (Max-Planck-Gesellschaft) KR








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Wenn ein Pro-Israeli zu einer palästinensischen Veranstaltung kommt. Zu verstehen ist nur: "Wir wollen hören, was er zu sagen hat."

Jerusalem, Nahlaot

Zichron Jaakov

Flaschenpfand extreme - Israels heißes Thema

Israelische Vielfalt

Upps: Man sollte vielleicht erst die Sprengjacke eines toten Terroristen entfernen.(Vermutlich in Syrien)


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Shalom
Thomas
ILI News
Thomas@il-israel.org



Am 12. Mai 2015
ist wieder Israeltag!


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