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02. Februar 2015

Inhaltsverzeichnis




















Medikamenten-Pumpe im Miniformat
TouchéMedical hat das weltweit kleinste und billigste Gerät zur Abgabe von Medikamenten entwickelt. In dem 5 * 4 *1 cm großen Gehäuse befindet sich eine kreisförmig rotierende Spritze. Sie dient als Pumpe und wird über App per Bluetooth gesteuert oder bei Kindern ferngesteuert. Patienten mit chronischen Krankheiten wie Diabetes oder Parkinson wird TMED5 den Alltag erleichtern. (israel21c) DJ

Natürliche Empfängnis
Fruitful Way Ltd. (Tel Aviv) hat eine App für Paare entwickelt, die auf natürlichem Weg ein Kind zeugen möchten. Wie hier zu sehen ist, bietet Fruitful neben Fachwissen ein individuell abgestimmtes Gesamtkonzept für Mann und Frau. In der kostenlosen App fürs iPhone werden neben der Ernährung auch die Lebensumstände des Paares betrachtet und der Zyklus der Frau analysiert. Fruchtbare Zeiten werden ausgewiesen und Tipps zum entspannten Umgang mit der Zeugung gegeben. (fruitful) DJ

Ein Handbewegung für alles
Mit Singlecue hat ein neuer Level in der Gesten-Steuerung des Smart Home begonnen. Per Handbewegung wird Singlecue zur Fernbedienung für Fernseher, Stereoanlagen, Spielekonsolen und andere fernsteuerbare
Elektrogeräte. Öffnen und Schließen der Faust wechselt den Sender oder das Fenster auf dem PC. Der Finger am Mund verändert die Lautstärke. CNN listete Singlecue als eines der "coolest gadgets of 2014". eyeSight Mobile Technologies Ltd. (Herzliya) wird in den nächsten Wochen die ersten Geräte ausliefern. (israel21c) DJ

Israelische Innovationen für die Welt
Außenminister Avigdor Lieberman gemeinsam mit seinem kanadischen Amtskollegen John Baird hat in Jerusalem die Preisträger des Grand Challenges Award des Jahres 2014 geehrt. Der Preis wird vom israelischen Wirtschaftsministerium, MASHAV und dem
Ministerpräsidentenamt verliehen und von der kanadischen Regierung finanziert für technologische und innovative Lösungen israelischer Firmen und Forschungseinrichtungen, die zur weltweiten Gesundheit und Ernährungssicherheit in Entwicklungsländern beitragen. 10 Preisträger aus den Bereichen Gesundheitsvorsorge, Wassertechnik, Ernährungssicherheit und Landwirtschaft erhielten bis zu NIS 500.000, um ihre Produkte und Innovationen vorantreiben können. (Newsletter, mfa) TS

Israelisches C4I Network ausgeweitet
Mit einem Internet Protocol (IP) kann Israel seine Operationen an seinen Grenzen und weit darüber hinaus lenken. Dank einem Voice over IP (VoIP) Netzwerk konnte im März 2014 ein iranisches Waffenlager 1.500 Km vom Roten Meer entfernt gekapert werden. Doch erst seit Dezember ist es voll einsatzbereit und verbindet Spezialeinheiten mit dem Hauptquartier per Funkkontakt. (defense) TS
Foto: Sahm




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Wie der Homo S. nach Europa gelangte
Wissenschaftler der Hebräischen Universität in Jerusalem (HUJ) betrachten den Fund eines 55.000 Jahre alten Schädelknochens in der Manot-Höhle 40 Km nordöstlich vom Karmel-Gebirge - dem "Weingarten Gottes", als das
fehlende Glied der Wanderung des Homo Sapiens, dem "aufrechten Menschen", von Afrika nach Europa. Funde aus der Zeit, in der sich der "moderne Mensch" aus Afrika auch mit dem Neandertaler friedlich paarte, sind sehr spärlich. Die Wissenschaftler nehmen an, dass der Inhaber des gefundenen Schädels aus Afrika kam und sich im levantinischen Korridor niedergelassen habe. Dieser Zeitraum sei wegen klimatischer Erwärmung in der nördlichen Sahara günstig für eine Völkerwanderung gewesen. Die Tropfsteinhöhle Manot wurde zufällig 2008 während Bauarbeiten entdeckt. (JA, Wissenschaft, INN) KR TS



Ausschreibung für Hotel mit Blick auf Ölberg
Das Tourismusministerium hat eine Ausschreibung für den Bau eines Hotels im "Heiligen Becken" auf dem "Rücken Jerusalems" mit Blick auf den Ölberg veröffentlicht. Vorgesehen ist ein Hotel mit 1.330 Betten auf mehreren Grundstücken von insgesamt 129.000 m2. (goisrael, holyland) TS
Foto: Sahm






Israelischer Chemieriese
Israel Chemicals Ltd. (ICL) mit Sitz in Tel Aviv ist Weltmarktführer bei der Produktion von Brom und reiner Phosphorsäure und einer der Größten bei der
Kalisalzproduktion. Am Dienstag gab das Unternehmen bekannt, dass es das deutsche Unternehmen Prolactal GmbH und das Tochterunternehmen Rovita GmbH für EUR 100 Mio. erwirbt. Prolactal ist führender europäischer Hersteller von Milchproteinen und Inhaltsstoffen für die Lebensmittel- und Getränkeindustrie. Die internationale Anwaltskanzlei DLA Piper hat bei dem Deal beraten. (Haaretz, ots) MN KR

Per Click zum Erfolg
Mit der Software von ClickTale können Unternehmen das Verhalten der Besucher auf ihren Websites analysieren. Mit Hilfe des US-Unternehmens KKR konnte die israelische Start-Up-Firma ein Investmentkapital von USD 35 Mio. eintreiben, das erste Investment von KKR in israelische Hightech. (Reuters) MN
ClickTale CEO Tal Schwartz

Neuer Fonds für Start-Ups
Mit Singulariteam legt Moshe Hogeg (Foto) seinen zweiten Fonds auf. Die zwei chinesischen Internetriesen Tencent Holding Group und Renren sind von Anfang an dabei und führen ihre Investments in den neuen Fonds. Laut Hogeg, der auch die Firmen YO! und Mobli gründete, soll Singulariteam in Start-Up Firmen mit jeweils USD 1-2 Mio. investieren. (Globes) MN

Amazon kauft Chiphersteller
Amazon will seine Online-Computerdienste und das Cloud-Geschäft stärken und kauft den israelischen Chiphersteller Annapurna Labs. Nach unbestätigten Berichten zahlt der US-Onlinehändler USD 370 Mio. für die israelische Startup Firma aus Yokneam und Hod Hascharon. (Handelsblatt) MN

Israelis kaufen Autos
Im Januar 2015 haben die Israelis mehr Autos gekauft als jemals zuvor, insgesamt 32.000. Im Januar 2014 haben sie nur 27.000 Fahrzeuge gekauft. Die meisten gekauften Autos seien Luxuslimousinen von Audi und Mercedes. (globes) TS








Supermodel Bar Refaeli heiratet
Das israelische Supermodel Bar Refaeli, 29, will ihren Freund Adi Ezra, 40, im Rahmen einer traditionellen jüdischen Zeremonie heiraten. Beide sind schon zwei Jahre lang befreundet. Als berichtet worden ist, dass Bar Refaeli eine Affäre mit Mick Jagger hätte, trennte sich das Paar zeitweilig, bis Ezra überzeugt werden konnte, dass die Berichte falsch waren. Seit November leben sie zusammen in einer Wohnung im vornehmen "W-Projekt" Tel Avivs. (algemeiner)

Papst Franziskus trifft Hebräische Universität
Aus Anlass des 70. Jahrestages der Befreiung von Auschwitz und dem internationalen Holocaustgedenktag hat Papst Franziskus eine Delegation von 50 Freunden der Hebräischen Universität Jerusalems zu einer Audienz empfangen. Unter den Delegierten waren Juden, Christen und Moslems. Universitätspräsident Menachem ben Sasson überreichte dem Papst "die exakteste Bibel, die es gibt". Wissenschaft kenne keine Grenzen. Ben Sasson rief zu einem Ende aller Boykotts und Aussperrungen auf. (Video) TS

Internationale Buchmesse, Jerusalem
In einem Zelt am "Alten Bahnhof" und nicht mehr in der Kongresshalle Jerusalems wird die 27. Internationale Buchmesse vom 8. bis 12. Februar stattfinden. Auch deutsche Verleger und Schriftsteller sollen an der Buch Show und begleitenden Veranstaltungen teilnehmen. Dem
Foto: Sahm
albanischen "Menschenrechtsschriftsteller" Ismail Kadare wird der mit USD 10.000 dotierte Literaturpreis verliehen. Den Preis haben zuvor Bertrand Russel, Max Frisch, Stephan Heym, Arthur Miller und andere Literaten erhalten. Aus Anlass des deutsch-israelischen Jubiläums wird eine "versteckte Mauer" des Architekten Werner Sobek aus 5.000 Holzblöcken errichtet, jeweils mit Zitaten deutscher Philosophen, Dichtern und Akademikern versehen. (jbookfair) TS

Bühnentod von Israel Yinon
Der israelische Dirigent Israel Yinon, 59, ist während eines Konzerts auf der Bühne in Luzern zusammengebrochen. Wiederbelebungsversuche halfen nichts. Er starb auf dem Weg ins Hospital. (algemeiner, ToI) TS



Richard von Weizsäcker gestorben
Für Deutschland war Weizsäcker eine herausragende Persönlichkeit. Vergessen ist, dass er für Sanktionen und einen Boykott Israels eingetreten ist. 2010 hatten 26 europäische ex-Staatsmänner, darunter Helmut Schmidt, Xavier Solana und von Weizsäcker zu Sanktionen gegen Israel wegen der Siedlungspolitik aufgerufen. Zuvor war Weizsäcker Hilfsverteidiger beim Prozess gegen seinen Vater Ernst von Weizsäcker gewesen. Wegen Mitwirkung an der Deportation französischer Juden nach Auschwitz wurde er zu fünf Jahren Haft verurteilt. Das Urteil bezeichnete Richard von Weizsäcker später als »historisch und moralisch ungerecht«. von Weizsäcker war allerdings auch der erste deutsche Bundespräsident der 1985 Israel besucht hat. (JPost, JA, ToI) TS
Besuch von Richard von Weizsäcker an der Klagemauer bei seinem histrosichen Staatsbesuch im Oktober 1985, © German Information Center

Wahlen
26 Parteien haben ihre Kandidatenlisten eingereicht und dürfen keine Änderungen mehr vornehmen. Das Wahlkomitee hat jetzt 2 Wochen Zeit, die Listen zu prüfen und die Buchstaben zu bestimmen, die bei den Wahlen anstelle der Parteinahmen verwendet werden. Bis zur letzten Minuten gab es bei allen Parteien noch ein Gezerre um Kandidaten und um den Platz auf der Liste. (heplev, JPost, Haaretz) TS
Foto: Sahm

Netanjahu beim Holocaustgedenktag
In der Gedenkstätte Jad Vaschem erklärte Premierminister Netanjahu am internationalen Holocaustgedenktag, dass er die Verantwortung dafür trage, damit "Israel nie wieder mit Zerstörung bedroht" werde. Er erwähnte Iran, Hamas, Hisbollah und andere Gruppierungen, die Israel mit
Foto: Sahm
Auslöschung bedrohen. "Wir leben in der Zeit eines wiederaufkommenden Antisemitismus, dem ältesten und beständigsten Hass". Viele hatten geglaubt, dass der Antisemitismus nach dem Holocaust verschwinden werde. Erneut würden Juden jedoch in Europa beschimpft, geschmäht und angegriffen, nur weil sie Juden seien. Auch Israel werde mit gleichen Mitteln geschmäht. In Syrien würde eine Viertel Million Menschen abgeschlachtet, aber die Unterzeichner der Genfer Konventionen treffen sich, um über Israel zu beraten. (yadvashem) TS

Kampfflugzeuge über Auschwitz
Israelische Kampfflugzeuge überflogen in einem sehr symbolhaften Akt das ehemalige KZ Auschwitz während der Gedenkfeier am 27. Januar. (Welt) TS

Deutsche sehen Israel immer negativer
50 Jahre nach Aufnahme der diplomatischen Beziehungen haben 48% der Deutschen eine schlechte Meinung über Israel. So eine Studie der Bertelsmann-Stiftung. Bei 18 bis 29 jährigen sind es sogar 54%. Fast zwei Drittel der Deutschen bewerten die Politik der israelischen Regierung
negativ. Laut Studie haben 68% der befragten jüdischen Israelis ein positives Bild von Deutschland. Israelbezogener Antisemitismus wächst. 2007 haben 30% der Deutschen die israelische Politik gegenüber den Palästinensern mit dem Nationalsozialismus gleichgesetzt. Zuletzt waren es schon 35%. Der Israel-Experte der Bertelsmann Stiftung, Stephan Vopel, sagt, Deutschland und Israel hätten aus der Geschichte unterschiedliche Schlüsse gezogen: "Für die Deutschen gilt die Maxime 'Nie wieder Krieg', für die Israelis heißt es 'Nie wieder Opfer'." (Spiegel, JA) TS

USA blockieren Verkauf von "Cobras" an Nigeria
Vermeintlich wegen Korruption und Menschenrechtsverletzungen in Nigeria verbieten die USA der israelischen Luftwaffe, ihre ausgedienten Cobra-Kampfhubschrauber an Nigeria zu verkaufen. Nigeria bemühe sich nicht ausreichend, zivile Opfer beim Kampf gegen die Terrororganisation Boko Haram zu vermeiden. Die Islamisten haben in Nigeria inzwischen mehr als 10.000 Menschen ermordet. (ToI, ToI) TS
Foto: Ofer Zidon/Flash90

Palästinenser fordern Abschaffung der Todesstrafe
Eine palästinensische Menschenrechtsorganisation hat die Palästinensische Autonomiebehörde (PA) aufgefordert, die Todesstrafe abzuschaffen. Seit Jahresbeginn wurden bereits zwei Todesurteile im Gazastreifen und im Westjordanland verhängt. Während des Gaza Kriegs hat die Hamas zudem Dutzende Fatah-Leute hingerichtet. (PCHR) KR



Netanjahu will Palästinenser schützen: Israels Premierminister hat bisher die Palästinenser davor geschützt, im Dunklen zu sitzen, damit Israel
international nicht an den Pranger gestellt werde. Die israelischen Elektrizitätswerke wollen ab Februar Stromlieferungen in die palästinensischen Autonomiegebiete jeweils eine Stunde am Morgen und am Abend abschalten. Die Schulden für unbezahlte Stromrechnungen belaufen sich auf über EUR 400 Mio. Die palästinensischen Stromwerke bezeichnen das Abschalten des Stroms als "Kollektivbestrafung". Doch Israelis sehen das Nicht-Bezahlen gelieferten Stroms und Wassers ebenfalls als "Kollektivbestrafung", denn die Schulden auf die israelischen Stromkunden umgelegt werden. (IH, AlArabiya, Ynet, INN) TS

Verletzter am Joseph-Grab in Nablus: Mindestens ein Palästinenser wurde in Nablus verletzt bei Unruhen, als israelische Soldaten in das "Grab des Joseph einbrachen", um den Weg frei zu machen, damit, laut palästinensischer Agentur Wafa, "Siedler dort ihre religiösen Rituale vollbringen können". Gemäß der Osloer Verträge ist Juden der Zugang zum Josephsgrab garantiert, doch Palästinenser wollen das nicht akzeptieren. (Wafa) TS
Foto: Sahm

Yeziden-Miliz bittet Israel um Hilfe: Ein Offizier der Miliz der irakischen Yeziden hat eine öffentliche Anfrage für israelische Hilfe ausgegeben. Oberstleutnant Lukman Ibrahim sagte im Gespräch mit Al-Monitor, die Miliz brauche Waffen und Hilfe und möchte Israel um
Unterstützung bitten, damit sie den islamischen Staat ISIS bekämpfen kann. Er sagte auch, die Yeziden unterstützen Israel und bekämpfen dieselben Feinde. "Wir appellieren an die israelische Regierung, uns zu unterstützen und zu helfen. Wir sind eine Nation, die das jüdische Volk liebt." (algemeiner, ToI, DA) KR

UNO-Generalversammlung gegen Israel: UNO-Generalversammlung gegen Israel: Die UNO-Generalversammlung hat seit Anfang 2014 20 Resolutionen mit Kritik an Israel, und nur 3 gegen
andere Länder der Welt verabschiedet. Die drei anderen Resolutionen kritisierten Syrien, wo mehr als 200.000 Menschen ermordet worden sind, Iran und Nordkorea. Trotz schlimmer Menschenrechtsverletzungen werden keine Resolutionen gegen China, Kuba, Ägypten, Pakistan, Saudi Arabien, Jemen oder Simbabwe erwartet. (unwatch) TS

Jugendliche in Gaza verwüsten UNWRA Gebäude: Bei Ausschreitungen verwüsteten und beschädigten palästinensische Jugendliche ein UNWRA-Gebäude in Gaza. Die Jugendlichen randalierten, weil die
Spendengelder für die Rekonstruktion der Gebäude in Gaza nicht überwiesen wurden. Die Hamas griff nicht ein, weil mit dieser Aktion die Spender überzeugt werden sollten, die versprochenen Milliarden zu überweisen. Am Dienstag hatte die UN-Agentur für palästinensische Flüchtlinge UNWRA mitgeteilt, dass sie die Häuser in Gaza, die während des Krieges der Hamas mit Israel beschädigt wurden, nicht reparieren könne, weil die Geldgeber es versäumt hätten, die Beträge zu zahlen. (DA) KR

Hamas-Führer in die Türkei umgezogen: Khaled Maschal, Auslandschef der Hamas, hat den Golfstaat Katar verlassen und ist in die Türkei umgezogen. Das berichtete der Christian Science Monitor. Maschal
musste den Golfstaat angeblich wegen der Annäherung von Katar an Ägypten verlassen. Die Hamas hatte die Berichte dementiert. Laut Haaretz und Reuters habe der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan sein Finanzministerium angewiesen, der Hamas USD 300 Mio. zu überweisen, was jedoch die Türkei und die Hamas später dementiert haben. In der Türkei residiert auch Saleh al-Arouri, der schon Terroranschläge gegen Israel und einen missglückten Sturz von Mahmoud Abbas organisiert habe. (TheTower) TS

Hamas drillt Jugendliche für den Kampf gegen Zionisten: Während die Bevölkerung im Gazastreifen beklagt, dass der Wiederaufbau nicht vorankomme, testet ihre Hamas-Regierung Raketen und gräbt neue
Terrortunnel nach Israel. Darüber hinaus werden Jugendliche aus dem Gazastreifen mit großem Aufwand für den Kampf gegen die "jüdischen Zionisten" gedrillt. Rund 15.000 Palästinenser, darunter Minderjährige ab 15 Jahren, haben ein Trainingslager der Al Kassam-Brigaden besucht. Im Vordergrund stand die Ausbildung an Schusswaffen. Das Ausbildungsprogramm in dem "Terrorcamp", wie es israelische Zeitungen nennen, heißt "Pioniere des Widerstands". Die jungen "Männer" erhalten eine Ausbildung als Scharfschützen. Als Zielscheiben dienen Porträts israelischer Politiker. (JPost, Spiegel, ToI, israelheute, reuters) KR

Hamas beendet 5-jährigen Boykott israelischer Waren: Weil Ägypten die Schmugglertunnel in den Sinai zerstört hat, will die im Gazastreifen herrschende Regierung der Hamas den Boykott israelischer Waren beenden. "Zionistische Produkte" könnten jetzt eingeführt werden, weil viele Fabriken, die Menschen im Gazastreifen mit Nahrungsmitteln und anderen Waren beliefern, keine Rohmaterialien mehr haben. Die Wirtschaft in Gaza solle so gestärkt werden. (Maan, ToI) TS

Alte Ausschreibung für 400 "neue Siedlungen": Das israelische Wohnungsbauministerium hat nach Angaben der "Frieden Jetzt"-Bewegung eine Ausschreibung für 400 neue Wohnungen in Kirjat Arba bei Hebron, Adam und Elkana im Westjordanland veröffentlicht. Doch die
Foto: Sahm
Pläne sind nicht neu. Laut Wohnungsbauministerium handelt es sich um eine "automatische Neuausschreibung" von Bauplänen, die bei früheren Ausschreibungen "erfolglos" geblieben waren. Jariv Oppenheimer von "Peace Now" (Frieden Jetzt) behauptet, dass es sich um eine nicht-akzeptable "Wahlkampfkampagne" handle. Ein palästinensischer Sprecher redete von einem "Kriegsverbrechen", das beim Internationalen Gerichtshof behandelt werden müsse. Prompt haben die USA, UK und Andere die "neue" Ausschreibung verurteilt. (HC, INN, JPost, Haaretz, Ynet, AA) TS

"Brot für die Welt": antisemitische Hetze? Scharfe Kritik am evangelischen Hilfswerk "Brot für die Welt" übt Theologieprofessor Wolfgang Stegemann. Er wirft der Organisation vor, eine antisemitische Zeitung finanziell zu fördern. Anlass ist ein Beitrag der Palästina-Israel-Zeitung aus Königswinter bei Bonn, Herausgegeben von
Wolfgang Stegemann
der "Arbeitsgemeinschaft Völkerrecht und Menschenrechte in Palästina und Israel." Im Vorspann der Oktober-Ausgabe schrieb der geschäftsführende Vorsitzende Peter Bingel zum Gaza-Konflikt: "Man fragt sich, wieso die israelische Seite, geführt von einer rechtsradikalen Regierung und mit voller Unterstützung einer extrem-nationalistischen jüdischen Bevölkerung, zu derart barbarischen Taten fähig ist." Da das Bundesministerium für wirtschaftliche Entwicklung das Hilfswerk fördere, seien auch indirekt Steuergelder an die Zeitung geflossen (idea) KR

"Juden dürfen getötet werden": "Juden sind Ungläubige und dürfen im Einklang mit den Menschenrechten getötet werden und gehören im Jenseits bedauerlicherweise zu den Insassen der Hölle. Das Gleiche gilt für Christen und alle anderen Religionsgemeinschaften, mit Ausnahme des Islam." Dieses Zitat eines Abu Tarbush hat Cumali Mol auf Facebook veröffentlicht. Der Beitrag wurde gemeldet und von Facebook nicht entfernt: "Wir haben den von Dir wegen Hassbotschaften oder Symbolen gemeldeten Beitrag geprüft und festgestellt, dass er nicht gegen unsere Gemeinschaftsstandards verstößt." (Heplev, Facebook) TS



Israelis kicken mit afrikanischen Flüchtlingskindern
Eine Delegation israelischer Fußballtrainer hat ein entlegenes Flüchtlingslager in Kamerun besucht. Dort leben einige Tausend Kinder, die wegen anhaltender Gewalt ihre Heimat, die Zentralafrikanische Republik,
verlassen mussten. Ausgestattet mit Fußbällen und Tornetzen, versuchten die Trainer, etwas Freude ins Leben der Kinder zu bringen. Viele sind durch den Krieg in ihrem Heimatland traumatisiert. Die Visite kam durch eine Initiative der israelischen Botschaft in Kamerun zustande und wurde von israelischen Menschenrechtsgruppen, sowie den Vereinten Nationen unterstützt. (israelheute) KR




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In der vergangenen Woche haben die Spannungen im Norden das Land gefordert. Die libanesische Hisbollah verübte Rache für einen angeblichen Angriff der Israelis auf eine militärische Kolonne der Hisbollah und der Iraner auf den Golanhöhen. Durch Beschuss der Hamas wurden daraufhin zwei israelische Soldaten getötet und weitere verletzt. Durch israelisches Feuer wurde ein spanischer Soldat der UNIFIL unter noch ungeklärten Umständen getötet. Jetzt hat Hisbollah-Chef Hassan Nasrallah angekündigt, dass dieser Schlagabtausch "beendet" sei. Auch Israel will keinen Krieg und die Regierung des Libanon fordert die Hisbollah auf, Israel nicht von libanesischem Territorium aus anzugreifen. Nasrallah hat jedoch auch gesagt, dass er sich an keine Reglungen mehr gebunden fühle und "israelische Zionisten" an jedem Ort der Welt angreifen wolle. Die Entwicklungen bleiben abzuwarten. In Israel haben derweil 26 Parteien ihre Kandidatenlisten eingereicht. Viele Austritte, Rückzüge, problematische Ernennungen und andere Vorfälle haben bis zur letzten Minute das Parteiengefüge in Israel durchgerüttelt. (JPost, algemeiner) TS








"Der künftige palästinensische Staat wird nicht Teil des islamischen Kalifats sein."
Fakt ist, dass die Befürworter eines palästinensischen Staates von einem sekulären demokratischen Staat reden. Tatsache ist, dass es seit sechs Jahren keine Wahlen mehr gegeben haben. Die demokratische Legitimität von Präsident Abbas und des seit Jahren nicht mehr zusammengetretenen Parlaments sind längst abgelaufen. Tatsache ist auch, dass nicht nur im Gazastreifen, wo die Hamas 2007 durch einen Militärputch an die Macht gekommen ist, Menschenrechte, Redefreiheit, Frauenrechte, Schwulenrechte und vieles mehr mit den Füßen getreten werden. Todesurteile werden ohne Gerichtsprozess ausgesprochen und per illegalen Hinrichtungen vollzogen. Die Islamisten gewinnen immer mehr Einfluss, auch im Westjordanland. Die Hamas hat sich die Zerstörung Israels zum Ziel gesetzt, weil allein ein islamisches Kalifat im Gebiet von ganz Palästina Berechtigung habe. Laut einer Vorgabe für eine palästinensische Verfassung wird der Islam als Staatsreligion gesehen. Im Gazastreifen werden jetzt schon die Regeln der Scharia umgesetzt. Abbas kann sich nur noch dank der israelischen Präsenz halten. Das ist ein Grund, weshalb er mit Israel nicht verhandeln kann und nicht in die Unabhängigkeit entlassen werden will. Es würde augenblicklich sein physisches und politisches Ende bedeuten. (Jewishvirtual) TS



ILI beim KKL-Natürlich-für-Israel-Kongress am 8. Februar 2015 in Stuttgart. Sacha Stawski, Vorsitzender von ILI würde sich freuen, möglichst viele unserer Freunde und Leser beim KKL Kongress zu treffen. Hören Sie zum 50. Jubiläum der deutsch-israelischen diplomatischen Beziehungen Vorträge zu Umwelt, Wirtschaft, Kultur und Religion. Erfreuen Sie sich an kulinarischen Genüssen, israelischer Kunst, einer Vielzahl von Ausstellern und Produkten. (KKL, Anmeldung) TS


Vortrags- und Diskussionsveranstaltung: Zur Geschichte des Nahostkonflikts: Ursachen ? Lage ? Lösung?
Dienstag, 24. Februar um 19:00 Uhr , Mannheim, Stadthaus N1, Podiumsgeschoss Raum 52/53
Referent: Dr. h. c. Johannes Gerster, Ehrenpräsident der Deutsch-Israelischen-Gesellschaft
Veranstalter: Deutsch-Israelische-Gesellschaft ? Arbeitsgemeinschaft Rhein-Neckar/Mannheim und der Arbeitskreis gegen Antisemitismus und Antizionismus Mannheim (FB) TS









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SO LANGSAM SOLLTEN DIE PLANUNGEN FÜR DEN 12. MAI KONKRETER WERDEN.

Es freut uns, bekannt geben zu können, dass b>Dr. Josef Schuster, Präsident des Zentralrates der Juden in Deutschland, und S.E. Yakov Hadas-Handelsman, Botschafter des Staates Israel in Deutschland, die bundesweite Schirmherrschaft für den Israeltag übernommen haben. Jetzt liegt es an Euch, mit Euren jeweiligen Bürgermeistern Kontakt aufzunehmen, um die örtliche Schirmherrschaft zu sichern...

Was das Programm, Ideen- und Briefvorlagen, sowie organisatorische Tips und mehr betrifft, steht Euch ab sofort unser aktualisiertes Handbuch für den Israeltag 2015 zu Verfügung.
Egal wie klein, oder groß, der Israeltag sollte Bestandteil jeder Stadt sein. Noch ist genug Zeit einen Infostand, ein Straßenfest oder eine Party für Israel zu organisieren.
Wir zählen auf Euch!
Das ILI-Team ist gerne behilflich mit ausreichend Material, Tips und Ideen.
Ob als Sponsor, Organisator oder Mitarbeiter, der
ISRAELTAG 2015 BRAUCHT SIE!
Informationen und Kontaktaufnahme unter:
Israeltag@il-israel.org







Biken in Israel

Nach Nashörnern und einem Strauß ist in dieser Woche ein Ibex aus dem Safari-Park ausgebüchst

Israel Yinon zum Gedenken


Bitte schickt auch Ihr uns Eure Aufnahmen - Bilder die Israel zeigen, wie Ihr es seht und erlebt habt.


Israelische Luftwaffe über Auschwitz

Henryk M. Broder: "Es gab etwas, das diesen Tag mit Sinn erfüllte und ihm Würde verlieh. Wie jedes Jahr donnerten auch an diesem 27. Januar israelische Kampfjets im Tiefflug über Birkenau. Das war keine Verletzung der polnischen Lufthoheit und keine artistische Übung einer Kunstflugstaffel. Nicht einmal eine Erinnerung daran, dass die Alliierten es versäumt hatten, Auschwitz zu bombardieren, als die Gaskammern noch in Betrieb waren. Es war eine klare Ansage: "Ihr trauert um die Toten, wir kümmern uns um die Lebenden. Und nebenbei: Wenn es uns damals schon gegeben hätte, könntet Ihr heute besser schlafen. Also seid froh, dass es uns gibt."
Der Anblick israelischer Militärmaschinen über den Baracken von Auschwitz gehört zu den wenigen guten Pointen der jüngeren Geschichte. Eine Demonstration der Kraft, die sich jeder Barbarei in den Weg stellt." (Welt)




Shalom
Thomas
ILI News
Thomas@il-israel.org



Am 12. Mai 2015
ist wieder Israeltag!


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